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Unser Haus (Vol. 3) - Unsere Prioritäten und Vorgehensweise bei der Planung /// #houseonfernlane

Im letzten Post habe ich schon viel zu Status quo und unseren konkreten Plänen erzählt, heute geht es um meine Vorgehensweise bei der Planung bzw. Organisation und worauf wir besonders viel Wert legen.


Aber zuerst noch ein paar Worte dazu, wieso wir für uns für das #houseonfernlane entschieden haben, obwohl es so viel zu tun gibt und es doch relativ viele Sachen gibt, die wir nach und nach noch ändern wollen.
... keine Ruine zum Preis eines Schlosses...
Die Antwort liegt quasi schon im Einleitungssatz: In diesem Haus können wir vieles nach und nach machen. Es ist eben keine Quasi-Ruine, die trotzdem ein Vermögen kostet - und das ist keine Übertreibung meinerseits, solche Immobilien findet man hier in einer strukturstarken Region, wo Wohnraum einfach teuer ist, wirklich.
Es ist ein Haus in sehr gutem Zustand was Bausubstanz und Sanierungsstand betrifft. Man könnte einziehen ohne etwas zu ändern, d.h. all unsere Änderungswünsche beziehen sich im Grunde auf Schönheitskorrekturen. Natürlich ist die Schönheitskorrektur Küche, Bäder und Flure neu fliesen ein großer Brocken, aber umso besser ist es, dass wir das nicht auch noch sofort stemmen müssen.

... dream big realistically...
Es gibt im Haus also viele kleine und größere Baustellen, die nach und nach anzupacken sind, und wie bereits erwähnt, müssen wir mit unseren Ressourcen Zeit, Geld und Kraft haushalten. Diese beeinflussen natürlich unsere Prioritätenliste, genau wie unser persönlicher Geschmack.
Wir finden die Teppichböden einfach schlimmer als die Fliesen und deshalb müssen diese zuerst (und vor Einzug) geändert werden und es trifft sich gut, dass das auch die kleinere Baustelle ist. Da wir keine Provisorien wollen, werden wir die gefliesten Räume nun einfach hinten an stellen, was sich wiederum positiv auf verfügbare Zeit, Geld und Kraft auswirkt.

Dass sich die Ressourcen und das Gefühl also einig sind, ist schon mal gut. Und auch, dass uberhusband und ich uns auch eigentlich in allen Punkten sofort oder doch zumindest sehr schnell einig waren. Die Planung konnte also starten.

... uberhusband is in a relationship with excel...
Für eine übersichtliche Planung hat uberhusband eine Excel-Tabelle angelegt, die er immer wieder aktualisiert. Diese Aufgabe habe ich gerne outgesourcet, weil ich Excel hasse wie die Pest, aber theoretisch könnte man die Tabelle auch im Textverarbeitungsprogramm des Vertrauens oder - oldschool - handschriftlich anlegen.

In dieser Tabelle gab es zu Beginn für jeden Raum folgende Spalten:
- Arbeiten durch Handwerker
- Arbeiten in Eigenleistung
- bereits vorhandene Möbel
- neu zu kaufende Möbel

Wenn es näher an den Termin der Hausübergabe und somit der Arbeiten geht, werden wir noch Spalten für Kosten und benötigtes Material hinzufügen, aber das ist einfach noch zu früh. Lediglich die Spalte bereits gekaufte Sachen mussten wir schon anlegen, da wir neulich einen Anfall hatten - aber das erzähle ich ein anderes Mal.

Durch unsere Tabelle haben wir also zu jedem Raum eine Übersicht und kommen nicht so leicht durcheinander. Bei der Planung gehen wir dann im Grund raumweise so vor, wie ich es in meinem Post zum Planen einer Renovierung beschrieben habe:

- Anforderungen an den Raum klar machen
- Bestandsaufnahme (Was lässt sich sowieso nicht ändern? Welche Möbel haben wir schon?)
- Welche größeren Renovierungsarbeiten sind dringend notwendig? (z.B. Böden)
- Welchen Look wünschen wir uns für den Raum? (Dabei natürlich bereits vorhandene Möbel und Accessoires beachten!)
- Budget planen (Angebote einholen, Preise vergleichen)
- ggf. Anpassungen vornehmen
- Umsetzung planen (Handwerkertermine abklären, eigenes Material vorab besorgen)

Bei einem so großen Projekt hat die Feinabstimmung mit Accessoires usw. bei der Planung der Renovierung noch keine Priorität - lediglich der allgemeine Look sollte feststehen. Natürlich wollen wir auch eine einheitliche Linie ins Haus bringen, so sollen z.B. die Böden im Obergeschoss und Dachgeschoss in allen Räumen gleich aussehen.


... Miri-Baumarktschreck is back...
Natürlich ist unsere Excel-Tabelle sehr praktisch, aber wenig greifbar. Deshalb verbrachten wir, obwohl wir unmöglich schon etwas kaufen können, bereits etwas Zeit im Baumarkt, wo ich mich mit Farbmustern eindeckte und gemeinsam mit dem Mann die Bodenabteilung durchforstete.

Viel schwieriger als die Planung der Renovierung ist nämlich gerade das Abwarten, dass wir endlich loslegen können! Aber zum Glück finden wir einige coping mechanisms, von denen ich Euch auch noch erzähle.
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