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Der Geschmack von (homemade) Pop Tarts und eine Food-Liste für das nahende Gilmore Girls Revival

Gestern fühlten wir sie alle ganz deutlich: Eine Erschütterung der Macht. Sie begann irgendwann am frühen Abend, hielt die ganze Nacht an und auch heute Morgen spüre ich noch Nachwehen. Etwas Großes ist zu uns gekommen und zwar in Form des neuen Trailers des Netflix-Revivals von Gilmore Girls. Ich weiß nicht, wie oft ich ihn mir seit gestern Abend angesehen habe, aber es war oft. Meistens grinste ich dabei, ein oder zwei (oder ein paar) Mal brach ich kurzerhand in Tränen aus und selbst uberhusband wurde motiviert: Er machte sich an die Planung der kulinarischen Binge-Watch-Bedürfnisse, denn sind wir mal ehrlich:

Vier Gilmore Girls-Folgen à 90 Minuten - das sind sechs Stunden (plus Pipi-und gelegentlichen Bewegungs-Pausen, damit man keine Druckstellen bekommt), da reicht kein schnöder Snack und es würde Lorelai und Rory, die zu jeder Gelegenheit die passende kulinarische Begleitung finden, auch nicht gerecht werden. Glücklicherweise ist das stilechte Essen in diesem Fall relativ leicht zu besorgen, da die beiden eine Vorliebe für Take out bzw. Junk Food haben. Also sorgt dafür, dass Eure Lieferdienst-Flyer auf dem aktuellen Stand sind und Ihr auch ab und zu eine kleine Pause zum Bestellen, Annehmen und Verspeisen der Lieferung einplant.

Must Eat List Gilmore Girls

Auch wenn sie auf der Liste ganz am Ende stehen, dürfen Pop Tarts auf keinen Fall fehlen, denn - außer Kaffee - schreit kein Lebensmittel mehr Lorelai Gilmore als die süßen gefüllten Teigtaschen aus dem Toaster. Für Lorelai schmecken Pop Tarts like freedom and rebellion and independence*, denn sie repräsentieren für sie alles, das im Kontrast zu ihrer zwanghaft kontrollsüchtigen Mutter Emily steht. 


Ehrlich gesagt finde ich Pop Tarts aber ziemlich widerlich, zumindest in ihrer eigentlichen Form, als Fertigprodukt. Und auch wenn es schon ein Borderline-Emily Gilmore-Move** von mir ist, habe ich selbst Pop Tarts gemacht - das geht relativ leicht und ich verrate Euch auch wie.

Homemade Pop Tart

Ihr braucht einfach Mürbeteig, eine Füllung Eurer Wahl und ein bisschen Guss und Deko. Für ein großes Blech Pop Tarts benutzt Ihr:

300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei

Knetet alle Zutaten zu einem festen Teig und stellt ihn eine Weile kalt, damit er sich leichter ausrollen lässt. Rollt ihn dann dünn aus und schneidet mit einem Messer oder einem Pizzaroller gleich große Rechtecke aus. Platziert schon mal die Hälfte davon auf einem Backblech mit Backpapier.

Als Füllung könnt Ihr fast alles nehmen, was Euch so in den Sinn kommt: Apfelmus, Marmelade, Kompott etc. Ich habe mich für Pfirsich entschieden - ganz einfach püriert und mit etwas Zucker vermischt. Gebt etwas Füllung, nicht zu viel, auf Eure Pop Tart-Böden und deckt sie mit den restlichen Teigstücken ab. Damit alles zusammen hält, drückt Ihr die Ränder mit einer Gabel fest.
Die Backzeit beträgt etwa 15-20 Minuten bei 180°C Umluft.

Lorelai Gilmore Pop Tart

Für die Deko habe ich einfach einen Zuckerguss aus Puderzucker und (ganz ganz wenig) Wasser angerührt und ein paar Sprinkles darüber gestreut. Natürlich geht auch jeder andere Guss der Wahl, zum Beispiel Schokolade - hauptsache es wird lecker.

Wer keine Zeit oder Lust auf Teig kneten hat, kann natürlich auch fertigen Mürbeteig verwenden - das ist dann auch sehr viel mehr Lorelai Gilmore. So oder so schmecken mir die Pop Tarts aus dem eigenen Ofen sehr viel besser als die Pappe aus der Packung.

Übrigens:
*Wer nochmal Lorelais Monolog zum Geschmack von Pop Tarts ansehen will, schaut Staffel 7, Folge 3 der Gilmore Girls.
**Die von Emily Gilmore in Auftrag gegebenen homemade Twinkies gibt es in der 1. Folge der 2. Staffel.

Nachdem das Pop Tart-Rezept also steht, kann ich mich nun um die anderen Gerichte kümmern. Pizza, Burger und Chinesisches Essen zu bestellen sollte kein Problem sein, aber die Burrito-Taco-Dichte lässt in Deutschland ja doch noch sehr zu wünschen übrig. Aber bis zum Start des Revivals am 25. November habe ich ja noch einige Wochen Zeit und ich bin sehr zuversichtlich, dass keiner hungern wird.
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