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Ooops, I dyed it again: Channeling my inner unicorn - in Weißblond und Pastellviolett.

Irgendwo in den weiten des Internets habe ich folgendes irgendwann in etwa diesem Wortlaut gelesen:

When I look into the mirror I see a unicorn. 
A badass unicorn.

Und genau so fühle ich mich momentan, denn letzten Mittwoch habe ich es gefunden: Mein inneres Einhorn, mein inner badass unicorn, und seither ist auch die Einhorn-Emoji-Dichte in meinem Chats sehr gestiegen.


Ich habe jetzt nämlich weißblonde Haare, mit einem pastellvioletten Stich, und ich liebe sie.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu wissen und auch nicht zu sagen, außer dass die Reise dorthin spannend war: Tapfer (!) durchlebte ich in über 4 Stunden mehrere Blondierdurchgänge - nach dem ersten sah ich aus wie ein eidottergelber HP Baxxter - und ebenso viele Pflegekuren, damit ich meine frisch gebleichte Haarpracht nicht gleich wieder verliere. Neben einem neuen Schnitt, den ich zuerst nicht wollte*, jetzt aber liebe (!), bekam ich zum Ende noch etwas Pastelllila verpasst. Und voilà, da ist es, mein inneres Einhorn. Ganz sicher keine Konsensentscheidung**, die jeder lieben wird, aber doch eine wahnsinnig gute.

Und ich kann Euch eins sagen:

Don't mess with badass unicorns.

*Ich wollte ursprünglich noch einen Pferdeschwanz machen können. Kann ich jetzt nicht mehr. Das war aber natürlich so abgesprochen. Ich hänge weder an meiner Naturhaarfarbe noch an meiner Haarlänge, sonst würde ich solch eine Aktion ja nicht bringen.

** Bei Bedarf kann ich ja aber auch jederzeit das Bullshit Bingo aus meinem letzten Haarfarbenpost rausholen.


Porzellanrettung mit (New) Kintsugi

Wenn man Dinge kaputt macht, dann ja oft Lieblingsdinge. Die schönen, die man gerne mag, und eigentlich so gut wie nie die alten, die man eh nur noch hat, weil sie halt noch Platz im Schrank haben. So ging es mir auch mit meiner schönen, noch gar nicht vor so langer Zeit gekauften, floralen Schale von Pip Studio, aus der ich eigentlich ständig esse. (Beweise 1, 2, 3, 4, 5, 6)

Nun ja, da lag sie nun in vier Teilen vor mir und mir war zum Heulen zumute - auch wenn ich die Schale natürlich noch nachkaufen könnte. Da die Schale aber nicht in hunderte kleine, sondern ein sehr großes und drei etwas kleinere Teile zerbrochen war, entschloss ich mich, das beste daraus zu machen, und sie zu kleben. Ich recherchierte ein wenig nach Porzellanklebern und hatte irgendwann einen Geistesblitz: Kintsugi!

Kintsugi ist die japanische Tradition, zerbrochenes Porzellan mit Goldkleber zu reparieren. Der Prozess ist natürlich komplizierter als schnödes Kleben und eine richtige Handwerkskunst, aber mein Ehrgeiz war geweckt und der Recherchefinger zuckte und brachte folgende Erkenntnisse zum Vorschein:
- Vergiss echtes Kintsugi!
- Probier's mal mit Fake-Kintsugi!


Und so kam es, dass ich auf humade.nl ein New Kintsugi Set entdeckte, kurzerhand bestellte und mich ans Werk machte. Mit dem Ergebnis bin ich einigermaßen zufrieden - mit etwas mehr Geduld und einer ruhigeren Hand hätte man sicher noch mehr rausholen können, aber meine Schale ist geflickt und dient fortan als Dekoobjekt.

Ein Foto-Sonntagsausflug durch die Felder der Karlsruher Bergdörfer

Sonntagsausflüge sind großartig, oder? Und manchmal muss man gar nicht weit fahren, um ein bisschen frische Luft, neue Eindrücke und Erholung zu sammeln. Zumindest ging es uns heute so, als wir einfach nur wenige Kilometer mit dem Auto fuhren und dann durch die Felder nahe der Karlsruher Bergdörfer spazierten.


Dass wir genau hier landeten, ist dieser Pappelallee geschuldet, die ich schon länger gerne fotografieren wollte. Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen Stau umfahre, komme ich hier nämlich vorbei und habe dann leider aber nie eine Kamera dabei.
Heute hat dann alles gepasst - ich hatte Zeit, das Wetter war zwar wechselhaft, aber gut genug, und ich habe außerdem seit letzter Woche eine neue Kamera und wollte sie gerne ausprobieren. Genau das habe ich dann auch getan - die Fotos sind natürlich noch lange nicht perfekt, aber ich zeige sie Euch einfach trotzdem.
Übrigens wird die Pappelallee nach und nach durch eine Lindenallee ersetzt. Wieso-weshalb-warum? Das erfahrt Ihr hier.


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