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The hey there Supper Club - Wie war's eigentlich?

Es ist schon fast ein Monat her, dass uberhusband und ich einige Gäste bei unserem ersten Supper Club bekochten und so langsam häufen sich doch die Nachfragen, wann ich denn endlich darüber bloggen würde. Jetzt ist es endlich so weit.


Dass das so lange gedauert hat, liegt zum Großteil am Zeitmangel, aber zu einem kleineren Teil auch daran, dass ich rückwirkend eingeschüchtert bin, denn ich habe in den letzten Wochen viele Berichte zu Supper Clubs gelesen, die alle sehr viel perfekter als mein eigener wirkten:
Aufwändigeres Essen, hippere Locations, coolere Ideen und so weiter... (Erst heute wieder, zum Beispiel hier. Alter! (Pardon) Die Kressewand! Wieso hatten wir keine Kressewand! uberhusband, hol die Liste raus und schreib Kressewand drauf!)

Dabei war unser Abend doch recht erfolgreich: Die Gäste aßen, tranken und lachten - und selbst als das doofe Dessert (Ich hatte ja vorgewarnt: Angstgegner Süßspeise) irgendwie ein bisschen schief ging, hat keiner empört die Wohnung verlassen, sondern alle haben weiter gelacht  - und gegessen. Wie es halt sein soll.
Und deshalb traue ich mich jetzt auch darüber zu bloggen - los geht's mit dem Menü:


Natürlich war ich am Abend des Supper Clubs viel zu beschäftigt, um noch Fotos zu machen, weshalb wir bereits beim Probedinner alles fotografiert haben. Die Gerichte blieben gleich, lediglich haben wir sie etwas anders angerichtet - achja, und das Dessert des Todes war nicht so unkooperativ und sieht auf den Fotos jetzt nicht nur anders, sondern auch besser aus... (Ihr merkt: Das macht mir echt zu schaffen. Echt echt echt.)

Nun aber der Reihe nach.
Für die Vorspeise habe ich eine ganze Lachsseite mit Gin eingerieben und in Salz und Zucker gebeizt. Dazu gab es, ganz schlicht, Blattsalat und eine klassische Vinaigrette. Für ein bisschen Crunch sorgte Sesam.


Als Zwischengang pimpten wir den inzwischen ja zum Klassiker gewordenen Pulled Pork Burger mit einem Windbeutel Bun - der Krautsalat kam dafür wieder ganz klassisch daher. (Hier haben wir übrigens beim Probetermin dazugelernt und den Krautsalat beim echten Termin nicht auf das Fleisch gepackt - das kühlte dadurch nämlich ziemlich schnell ab. Also lieber daneben platzieren!) Einige Scherze bzgl. "War ja klar, dass du Pulled Pork machst" musste ich mir übrigens anhören, aber so ist das eben, wenn man the Godmother of Pulled Pork ist - und hey: Selbst Leute, die eigentlich kein Schwein essen, fanden es lecker.


Beim Hauptgang waren die uberhusband'schen Spätzle-Skills gefragt - und das hat super geklappt. Zum Bouef Bourguignon gab es zusätzlich noch Alibi-Gemüse und karamellisierte Zwiebeln.


Und jetzt bin ich ganz tapfer und zeige Euch das Dessert, wie es hätte sein sollen:
Außen knusprige, innen fluffige Pavlova mit Rhabarber-Himbeer-Kompott.
Nur leider war die Dame am Abend des Supper Clubs wenig kooperativ und entschied sich, nicht nur sämlichen Anstand sondern (in Anbetracht erhöhter Luftfeuchtigkeit) auch ihre molekulare Integrität zu verlieren.

In anderen Worten: Mademoiselle Pavlova war klebig und doof. Pah! Was erlaubt sie sich!
Zum Glück haben unsere Gäste es mit Humor genommen und die klebrige Dame mit vereinten Kräften vom Teller gekratzt. (Den von mir angebotenen Ceranfeldkratzer wollte dann irgendwie doch keiner.)


Zum Ende noch mein (kurzes) Fazit zum Supper Club: 
Es war toll und wir werden es wieder tun. Nächstes Mal dann mit vegetarierfreundlicher Alternative und vielleicht auch nochmal in anderer Form. 

Dass es so toll war, lag nicht zu letzt an unseren Gästen: 
Danke danke danke für Euer Vertrauen, für's Kommen, für's Mitessen, für Eure gute Laune, für Eure Geschichten, die wir aus der Küche leider nur halb verfolgen konnten, und natürlich für's lachende Pavlova-Kratzen!
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