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Scotch Eggs - Eier im Hackfleischmantel würde ich morgens, mittags und abends essen.

Heute fasse ich mich mal kurz: Es gibt es Scotch Eggs, schottische Eier. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie in einen Hackfleischmantel gehüllt daher kommen - was sonst daran schottisch ist, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass sie superlecker sind. 

Eier im Hackfleischmantel

Für 4 Scotch Eggs braucht man

6 kleine bis mittelgroße Eier - 4 zum Umhüllen, 2 für die Hackfleischmasse
350g Hackfleisch (gemischt oder nur Rind)
5 EL Paniermehl
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer, Muskat
Öl zum Braten

4 Eier hart kochen - wer den Dotter lieber flüssig lassen möchte, verringert die Kochzeit entsprechend -, abkühlen lassen und vorsichtig schälen.

In der Zwischenzeit aus den restlichen Zutaten die Hackfleischmasse zubereiten und diese dann in vier gleiche Teile teilen. Nun müssen die geschälten Eier damit umhüllt werden. Das geht am besten, wenn man die Hackfleischmasse in der Hand etwas platt drückt, das Ei dann hinein legt, es vorsichtig mit dem restlichen Hackfleisch umhüllt und zum Ende hin noch mal alles gut fest drückt. Wer mag, kann noch etwas mehr Paniermehl nehmen und das Hackfleisch nochmal darin einhüllen.

Die Hack-Eier in einer Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten gut anbraten bis das Fleisch gar ist. Die Zeit variiert je nach Dicke der Hackschicht ein bisschen.


Wir haben die Eier als Mittagessen mit Kartoffelpüree gegessen. Gut passen zum Beispiel auch Bratkartoffeln und Spinat. Ich kann mir Scotch Eggs aber auch zu einem sehr herzhaften Frühstück, zum Brunch oder zum Abendessen vorstellen. 

Hallo, ich bin Miri und ich habe jetzt rosa Haare - und ein dazu passendes Bullshit Bingo.

Rechts in der Sidebar könnt Ihr sie schon seit ein paar Tagen sehen: Meine rosa Haare. Und jetzt auch hier im Großformat.

rosa Haare

Ja, ich habe rosa Haare (bzw. je nach Lichteinfall mehr rosa, mehr peachy oder mehr rot-pink) und ja, das ist Geschmackssache. Das wird auch nicht meine Haarfarbe für die Ewigkeit werden, aber im Moment finde ich das ziemlich gut so. Ich bin froh, dass ich die doofen Zweifel über Bord geworfen und das einfach mal gemacht habe. Das sollte man viel öfter tun.

Die Reaktionen meiner Umwelt schwanken, verständlicherweise, irgendwo zwischen megasuperdupergeil und achduheiligeScheiße und natürlich ließen sich auch einige dumme Sprüche nicht vermeiden. Und was macht man im Jahr 2016 mit dummen Sprüchen am besten? Jup, daraus macht man ein Bullshit Bingo. Falls Ihr es jemals brauchen solltet, bedient Euch ruhig (für Eure privaten Zwecke): Die Bilddatei ist groß genug, um auf Din A4 ausgedruckt zu werden!
Alles, was ich sonst noch zum Thema (Haare und einfach mal machen) sagen wollen würde, hat die wunderbare Ellen auf Je Suis Huck schon vorab zusammengefasst. Ich sage dazu also nur noch eine Sache: Word!

Baba Ganoush - mit viel Knoblauch gegen den Valentinstag

Heute ist Valentinstag. Falls Ihr das nicht wusstet, beglückwünsche ich Euch und entschuldige mich gleichzeitig, dass ich Euch nun doch mit dieser Info belästige. Der Valentinstag kann mich nämlich mal. Aber so richtig. Ein Tag, um die Liebe zu feiern? Pah! Die Liebe feiert man, wann immer man will, und bestimmt nicht nur an einem Tag im Jahr. Und wenn, dann nicht mit den furchtbaren Dingen, die derzeit Valentins-Editionen angepriesen werden. Klopapier namens Happy End, zum Beispiel. Das ist ja fast so unromantisch wie ich. 

Ich bin nämlich unromantisch. Sehr. Das zeigt sich exemplarisch am besten daran, dass meine erste Reaktion auf den mit Verlobungsring nahenden uber-damals-noch-nicht-husband nicht etwa ein von Tränen erstickendes Ja, sondern ein Boah, du wirst doch nicht, ne... war.
Geheiratet haben wir dann ja trotzdem. Und die Liebe zeigt sich auch in ganz anderen Dingen als in einer Flut Herzchen an einem ziemlich willkürlich wirkenden Tag im Februar. Liebe zeigt sich in den Kleinigkeiten, die man jeden Tag teilt.
Zum Beispiel darin, dass im Restaurant öfter mal einer von uns sagt Nur dass du Bescheid weißt: Ich esse heute Knoblauch. Bestell dir also lieber auch was damit. So eine Vorwarnung ist wahre Liebe; jeder, der schon mal ohne Knoblauchfahne neben jemand mit einer solchen geschlafen hat, weiß das.

Und so kommt es, dass ich heute, zum doofen Valentinstag, etwas mit Knoblauch verblogge. Baba Ganoush um genau zu sein.

Baba Ganoush ist eine Auberginencreme aus der arabischen Küche, in die, neben Aubergine, natürlich auch Knoblauch gehört. Traditionell würde auch noch Tahini hinein kommen, aber da ich die Sesampaste nicht mag, lasse ich sie, wie auch bei meinem Hummus, weg.


Und so geht Baba Ganoush ohne Tahini:

Rinderschmorbraten in Glühwein-Soße mit Spätzle (und Alibi-Gemüse, aber wen interessiert das schon)

Glühwein Rinderbraten

In meiner Küche stand monatelang eine Flasche Glühwein herum und wartete drauf, dass der Winter kommt und sie getrunken wird. Vergeblich. Um sie von ihrem Leid zu befreien, habe ich beschlossen, dass sie anders verwendet wird: Für meinen nächsten Rinderbraten sollte sie zu Glühweinsoße werden. Rinderbraten mit Rotwein zuzubereiten ist schließlich ganz normal und wieso sollten da ein paar Glühweingewürze stören, dachte ich und hatte Recht: Der Braten und die Soße bekommen eine leicht weihnachtlich-winterliche Note, die aber nicht zu dominant ist.
Natürlich kann man das folgende Rezept auch mit normalem Rotwein (und evtl. ein paar Gewürzen extra) zubereiten. Als Beilage gibt es so oder so selbstgemachte Dinkelspätzle und ein bisschen Romanesco als Alibi-Gemüse.
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