.post-body img, .post-body .tr-caption-container { max-width: 100% !important; } -->

Frohe Weihnachten - und sneak peak auf unser Weihnachtsmenü und unsere Tischdeko


Wie es auch auf unserer Weihnachtskarte steht, ist es:
uberhusband und ich wünschen Euch frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. 
Für den Rest von 2016 ist hier Ruhe - zusammen mit den Weihnachtsgrüßen gibt es nur noch eine kleine Vorschau auf unser Weihnachtsmenü und die Tischdeko. Vielleicht braucht der ein oder andere ja noch Last-Minute-Inspiration.





Wir sehen uns hier wieder in 2017! Bis dann!

2016, du doofes Jahr, pack deine Sachen und mach Platz für 2017.

2016, du warst ein Scheißjahr. Weltpolitisch, gesellschaftlich, privat und gesundheitlich. 
(Während ich das tippe versuche ich einen hartnäckigen Norovirus loszuwerden. Wah! Es ist widerwärtig, wirklich. Seid froh, dass das Internet zumindest frei von Noroviren ist!)
Ich sollte hier nicht so viele Kraftausdrücke verwenden, also sage ich: 2016. du fingst bescheiden an, gingst bescheidener weiter und krönst dich selbst mit... Scheiße!

2016 kann also weg.
Und auch wenn wir noch gut zwei Wochen vor uns haben, verabschiede ich mich jetzt schon von diesem Jahr.


Ich muss gar nicht ins Detail gehen, oder? Ihr erinnert Euch sicherlich an genügend Sachen und außerdem sind sich die meisten ja einig, dass Jahresrückblicke kein Mensch braucht. Da stimme ich grundsätzlich zu - bis auf ein kleines Aber. Es gab auch in diesem Jahr viel Schönes: Reisen, neue Erfahrungen, Leute, die man sofort ins Herz geschlossen hat, gutes Essen, ein neuer Look, das Gilmore Girls Revival und mehr. Das will ich nicht vergessen, aber ein bisschen geht es doch unter.

Was machen wir aber nun statt eines ausführlichen Jahresrückblicks?
Wir geben 2016 nochmal so richtig die Schuld und starten dann positiv und hoffnungsvoll in 2017. Seid Ihr dabei?

Alle Jahre wieder: Clash of Weihnachtstraditionen und wieso wir den Christmaszilla im Schach halten sollten.

Jedes Jahr, Anfang Dezember, kaufen uberhusband und ich einen Weihnachtsbaum, stellen ihn im Wohnzimmer auf, hängen Lichterketten daran und schmücken ihn mit Kugeln.


Jedes Jahr, Anfang Dezember, poste ich das Spektakel auf verschiedenen Social Media-Kanälen und jedes Jahr, Anfang Dezember, erhalte ich die gleichen verständnislosen (dafür größtenteils vorwurfsvollen) Kommentare, die ich dann umgehend lösche, weil mir jede weitere Auseinandersetzung damit zu blöd ist.

Der Konsens dieser Kommentare:
Man stellt den Baum frühestens einen Tag vor Weihnachten auf. So ist das schon immer gewesen. Alles andere ist falsch und überhaupt wird der Baum ja garantiert schon am 3. Advent nicht mehr schön aussehen.

Wie gesagt, ich diskutiere da in der Regel nicht rum, sondern bewahre mit meine weihnachtliche Heimeligkeit, indem ich als Alleinherrscherin über meine Social Media Kanäle alles lösche, was mir nicht passt. (Zensur? Aber hallo!) Deshalb muss ich eigentlich auch gar keinen Blogpost zu dem Thema schreiben. Eigentlich.


Uneigentlich sitze ich nun aber bereits seit einiger Zeit vor meinem geschmückten Bäumchen und denke darüber nach, wieso es ausgerechnet bei Weihnachtstraditionen solch einen clash gibt, der eigentlich vollkommen freundliche Leute dazu verleitet, das weihnachtliche Verhalten anderer zu verurteilen. Wenn Weihnachtstraditionen aufeinander prallen gibt es für viele (oder fast jeden) ein Richtig und ein Falsch und oft ist man schnell dabei, das "Falsche" herabzusetzen.

Drei Gründe für die (Familien-)Foto-Weihnachtskarte und fünf Dinge, die Du dafür brauchst.

(Familien-)Foto-Weihnachtskarten sind in vielen Ländern eine gesetzte Sache. Vor allem in den USA wirft sich die ganze Familie in mehr oder weniger fragwürdige, koordinierte Outfits und schickt die Ergebnisse des Foto-Shoots in die Welt.


Heute ist der zweite Advent und somit der perfekte Zeitpunkt dieses Vorhaben umzusetzen: Einerseits ist Weihnachten schon nah genug, um in Stimmung zu sein, und andererseits bleibt noch genug Zeit, um die Fotos zu machen und Karten drucken zu lassen.

Ihr seid noch nicht überzeugt von der Idee und ihrer Umsetzbarkeit? Ich habe für Euch drei (gute!) Gründe und fünf Dinge, die Ihr zur Umsetzung braucht zusammengetragen. (Listenposts sind doch immer noch in, oder? Der Post hier geht jetzt voll durch die Decke, einfach nur, weil er Listen beinhaltet, oder?)



Drei Gründe für eine Weihnachtskarte mit picture perfect (Familien-)Foto

Chrysanthemen auf Schwarz

Seit ich beim Foto-Workshop bei Berit war, bin ich neu motiviert. Nicht nur bleibt der Automatikmodus aus, sondern ich nehme mich auch Zeit, um einfach so zu fotografieren: Ich kaufe Blumen, überlege, wie ich sie fotografieren möchte und beschäftige mich dann eine ganze Weile damit.

Kein Adventskranz-DIY. Dafür ein Erlebnisbericht: Miri, natürlicher Feind von feinsäuberlich arrangierter Floristik, auf Adventskranzsuche.

Achtung, es folgt ein Geständnis: Ich habe dieses Jahr keinen Adventskranz gebastelt, sondern bin zum ersten Mal überhaupt losgezogen, um einen fertig gebundenen Kranz mit Kerzen und allem Schnickschnack zu kaufen. Er sollte nicht kitschig und nicht zu groß sein und außerdem vom Floristen kommen, einen Massenware-Kranz aus dem Super- oder Baumarkt wollte ich nämlich nicht.

Vor meinem Besuch beim Floristen war ich aufgeregt. Wirklich. Eigentlich bin ich nämlich der Albtraum eines jeden Floristen, weil ich meine Blumen grundsätzlich ungebunden möchte und mich nur mit ganz weit aufgerissenen Augen von Profi-Seite und vielen, vielen Nachfragen hin und wieder dazu durchringen kann, doch wenigstens etwas Beiwerk dazu zu nehmen - aber im Fall eines Adventskranzes ist das natürlich etwas anderes. Dieser muss gebunden werden und ich war nicht sicher, ob ich meine Wünsche klar machen könnte oder am Ende nicht vielleicht doch mit einem hässlichen Gestrüpp da stehen würde. Was für die meisten Leute eine Alle-Jahre-wieder-Pflichtbesorgung ist, war für mich megaaufregend - weshalb sonst sollte ich Euch von meiner Adventskranz-Kauf-Experience berichten.


Da ich als Liebhaberin ungebundener Sträuße der natürliche Feind der sorgsam gesteckten Floristik bin, habe ich keinen Stammfloristen, sondern kaufe mal hier, mal dort - wo ich eben gerade schöne Blumen finde. Zum Glück war ich mal bei einem Sonntagsausflug in einem Ladengeschäft, in dem ich einigen Gestecke sehr schön fand und düste an meinem freien Mittwochvormittag dorthin.

Foto-Workshop bei Berit von Marmeladekisses im Oppa Franz Coworking Space in Duisburg

Vergangenen Samstag war ich in Duisburg beim Foto-Workshop von Berit von Marmeladekisses, um meine Foto-Skills im manuellen Modus zu verbessern - denn ganz ehrlich: Ich fotografiere viel im Automatikmodus.
Oder vielmehr: Ich fotografierte im Automatikmodus. Präteritum, denn ich habe Berit (und mir selbst) versprochen, den Automatikmodus nicht mehr anzurühren und nur noch manuell zu fotografieren.



Der Tag verging wie im Fluge, denn nach einer kurzen theoretischen Einleitung von Berit wurden wir losgelassen: Viele wunderbare Props und Untergründe wollten mit Essen und Blumen zu Sets gestylt und fotografiert werden. Oppa Franz, der Coworking Space in dem der Workshop stattfand, bot uns viele wunderbare Ecken, sodass ich manchmal gar nicht so viel stylen musste, sondern beispielsweise meine Blumenvase einfach vor das schöne Fenster stellte.

Endlich mal genug Schnaps in der Torte: Ein Tagesausflug nach Baden-Baden und zum Mummelsee

Letzten Sonntag, nach dem zweiten Termin unseres Supper Clubs, packten wir die aus der Ferne angereiste Frau Piepenkötter und kurzerhand auch Christiane von Schabakery in unser Auto und düsten Richtung Schwarzwald. Schließlich lag der letzte Piepenkötter'sche Schwarzwaldbesuch weit zurück - so in etwa zur gleichen Zeit wie Sascha Hehn und Klausjürgen Wussow.
Auf dem Weg machten wir noch kurz Stopp in Baden-Baden, wo wir eine kurze Runde entlang der Trinkhalle und des Kurhauses drehten.


Ich, der Zombie - Halloween-Kostüm oder Alltagslook?

Neulich so...

Eine wirklich sehr, sehr fiese Bronchitis hatte mich eine ganze Weile ausgeknockt (Stichwort: Sprechberuf) und in meine Wohnung verbannt. Nach gefühlt 7.482 Tagen, die ich vorwiegend auf dem Sofa verbrachte, dachte ich, ich könne mich ja mal wieder zur Arbeit bewegen - nur um dort direkt vom ersten Kollegen mit Ahhh, the Walking Dead begrüßt zu werden.

Ich war wohl doch nicht ganz so fit; die Wärme und Gemütlichkeit der heimischen Couch hatten mir ein falsches Gefühl der Gesundheit und Ausgeruhtheit suggeriert. Nach einigem Hin und Her und Aber eigentlich geht's mir gut-s, gefolgt von 15-minütigen Hustenanfällen, wurde ich für ein paar weitere Tage nach Hause verbannt, wo ich brav weiterhin das tat, was ich vorher schon getan hatte: Ingwer-Tee trinken, Hustenlöser schlucken, inhalieren, ausruhen.

Und natürlich sah ich fern bzw. das, was man heute so tut: Ich netflixte und amazon-primete.
Da ich meinen Account mit uberhusband teile, bekam ich immer wieder Werbung für verschiedene Zombie-Serien und -Filme angezeigt. Zusammen mit der freundlichen Assoziation meines Kollegen und meines erbärmlichen Gesamtzustandes formte sich mein Selbstbild neu:

Ich war einer von ihnen. Ein Zombie. 

Schlurfende Fortbewegungsweise, geistig nicht ganz auf der Höhe und eine aschgraue Gesichtsfarbe, die Uncle Fester der Addams Family im direkten Vergleich Babyhautpfirsichrosa erschienen ließe.
Zwar fehlen mir keine Körperteile und ich gab auch nicht diese zombietypischen Grunzlaute von mir, die eigentlich nur nerven (Also ehrlich: Wieso können Zombies nicht einfach mal die Fresse halten?), sondern hustete, aber da ich mein erster eigener Zombie in freier Wildbahn war, konnte ich ja sowieso nicht sicher sein, wie genau so ein Untoter klingt.

Einige Zeit später - in der Zeitrechnung von Netflix und Amazon in etwa eine halbe Staffel Irgendwas-Belangloses,  an das ich mich nichtmal erinnere - traf es mich wie ein Blitz: Es gibt da draußen, im TV-Show-Land einen Zombie, der sieht wirklich aus wie ich. Also so in echt.

Leichenblass, platinblond, aber sonst eigentlich ganz normal.  

Das ist Olivia Moore aus iZombie. Genau wie Liv bin ich eigentlich auf der Suche nach einer Heilung für meinen unliebsamen Zustand, mache aber vorerst das Beste daraus.

In einem Anfall aus vorübergehender körperlicher Stärke, einer leichten Überdosis Wick Medinait, dem seine Schatten vorauswerfenden Halloween und bis in die entfärbten Haarspitzen inspiriert von meiner Erkenntnis zog ich ins Badezimmer und half mit etwas Lidschatten bei meinem untoten Look noch nach. Eine Flasche Tabasco dazu - und zack, da war ich plötzlich iZombie.


Ist das jetzt schon ein Halloween-Kostüm oder noch ein Alltagslook? Beides so ein bisschen. Nachmachen lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn Ihr Euch den Teil mit der Bronchitis wirklich sparen könnt.

Der Geschmack von (homemade) Pop Tarts und eine Food-Liste für das nahende Gilmore Girls Revival

Gestern fühlten wir sie alle ganz deutlich: Eine Erschütterung der Macht. Sie begann irgendwann am frühen Abend, hielt die ganze Nacht an und auch heute Morgen spüre ich noch Nachwehen. Etwas Großes ist zu uns gekommen und zwar in Form des neuen Trailers des Netflix-Revivals von Gilmore Girls. Ich weiß nicht, wie oft ich ihn mir seit gestern Abend angesehen habe, aber es war oft. Meistens grinste ich dabei, ein oder zwei (oder ein paar) Mal brach ich kurzerhand in Tränen aus und selbst uberhusband wurde motiviert: Er machte sich an die Planung der kulinarischen Binge-Watch-Bedürfnisse, denn sind wir mal ehrlich:

Vier Gilmore Girls-Folgen à 90 Minuten - das sind sechs Stunden (plus Pipi-und gelegentlichen Bewegungs-Pausen, damit man keine Druckstellen bekommt), da reicht kein schnöder Snack und es würde Lorelai und Rory, die zu jeder Gelegenheit die passende kulinarische Begleitung finden, auch nicht gerecht werden. Glücklicherweise ist das stilechte Essen in diesem Fall relativ leicht zu besorgen, da die beiden eine Vorliebe für Take out bzw. Junk Food haben. Also sorgt dafür, dass Eure Lieferdienst-Flyer auf dem aktuellen Stand sind und Ihr auch ab und zu eine kleine Pause zum Bestellen, Annehmen und Verspeisen der Lieferung einplant.

Must Eat List Gilmore Girls

Pfirsich-Nektarinen-Pavlova

Nach meinem Pavlova-Unglück beim Supper Club war ich eigentlich beleidigt und hatte keine Lust mehr auf das fluffige Baiserzeug. Aber irgendwann hatte ich dann, mal wieder, drei Eiweiß übrig, sodass ich mir nicht mehr anders zu helfen wusste und einen neuen Versuch wagte. Und natürlich ging dieses Mal alles gut - es waren ja auch keine Gäste da, sondern nur uberhusband und ich.

Ein verlängertes Wochenende in London - Touri-Programm ganz entspannt.

Wie Ihr bereits wisst, waren wir in London. Während ich schon einige Male dort war, zuletzt 2012 um mein Brautkleid abzuholen, war es uberhusbands erste Reise in die englische Hauptstadt. Deshalb stand fest, dass wir auch ein paar Touri-Punkte abhaken wollten - aber bitte ganz entspannt und ohne Must See-Liste.


Wir flogen am Vormittag von Frankfurt nach London-Heathrow und danach mit der Tube zum Hotel. Weil ich keine Lust auf eine langwierige Recherche hatte, haben wir im Motel One gebucht, das in der Nähe des Tower of London liegt. Die Fahrt mit der Tube von Heathrow dauert ziemlich lange, aber der Heathrow Express war uns einfach zu teuer. (Im Nachhinein hätte er sich vielleicht doch gelohnt... Oder ich hätte ein Town Car buchen sollen... Ich weiß es nicht...)

PDX Dönerländ - ein Döner Kebab Food Truck in Portland.

Food Trucks werden in Deutschland seit einigen Jahren ziemlich gehypet - es gibt immer mehr Street Food Märkte und Festivals, zu denen Menschenmassen strömen. So ganz im Alltag angekommen sind Food Trucks bei uns aber nicht. Zwar gibt es einige, die jeden Mittag ihre Kundschaft versorgen, aber ich glaube, die meisten von uns kennen die meisten Food Trucks von den Food Truck Festivals an Wochenenden.

Das ist in den USA ganz anders - dort sind Food Trucks Teil der Gastroszene und kein überlaufenes Pop up Ding am Wochenende. Natürlich recherchierte ich schon weit vor unserer Reise ein bisschen nach coolen Food Trucks in den Städten, die wir besuchen würden und einer stand sowieso schon ganz oben auf meiner Liste: PDX Dönerländ - ein Döner Food Truck in Portland. 


Um ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr genau, wann und wie ich in den weiten des Internets auf PDX  Dönerländ stieß, aber ich folge dem Food Truck von Franziska und Ron schon eine ganze Weile auf Instagram und Twitter. (Ursprünglich kommt Franziska aus Karlsruhe, ich glaube also, dass es mich irgendwie über meine Karlsruher Connections erreichte. Mehr zur Background Story von PDX Dönerland könnt Ihr übrigens auf der About-Seite lesen.)


Wie auch immer ich über PDX Dönerländ gestolpert war - als einer der ersten Punkte auf meiner To Do Liste für Portland stand: Döner essen. Und genau das haben wir dann auch gemacht. Ich hatte keinen Hunger auf Brot, deshalb habe ich mir die Döner-Salat-Kombi ausgesucht und sie war einfach superlecker. (Meine Eltern und uberhusband hatten alle klassischen Döner, der genauso lecker war!) Im Gegensatz zu den meisten Dönerläden bei uns haben Franziska und Ron Lamm auf ihrem Dönerspieß und so war der Karlsruher Döner in Portland dann doch ganz anders als Karlsruher Döner in Karlsruhe.

Unser "neues" Wohn- und Esszimmer - und eine Rarität: Eine Bloggerwohnung mit vier Wänden.

In zwei Blogposts konnte Ihr bereits das Leather Strap Shelf im umgestellten Wohn- und Esszimmer bewundern und nun wird es Zeit, dass ich Euch den Rest zeige. Und das ist leichter gesagt, als getan, denn so eine Bloggerwohnung hat in der Regel ja nur drei Wände, die vorzeigbar sind. An der vierten Wand lebt das Chaos. Das ist auch bei uns nicht anders, aber nassgraue Sonntage eignen sich doch hervorragend dafür, das Chaos von Ecke zu Ecke zu wuchten und den restlichen Raum zu fotografieren - sogar mit Weitwinkel, damit besonders viel auf's Foto passt, und Ihr einen Eindruck des ganzen Raumes bekommt.


London. Ein Videoversuch.

Wir waren bis gestern Abend in London - und ich habe mich mal wieder an einem Video versucht. uberhusband möchte nun berühmter Vlogger werden, also seid bitte nett zu uns. Wir üben noch.


Music in the video - "Golden Sunrise (Instrumental)" by Josh Woodward. 
 Free download: http://joshwoodward.com/

Falls wir wirklich berühmte Vlogger werden, poste ich auch nicht mehr jedes Video, das ich mache, zusätzlich auf meinem Blog, sondern dann müsst Ihr mal schön meinen youtube-Channel abonnieren. Ich sag dann aber nochmal Bescheid.

Pretty Teal Houses of Seattle

Wenn ich in Seattle wohnen würde, würde ich einen Instagram-Account namens @prettytealhousesofseattle starten und ausschließlich genau das fotografieren: Hübsche, petrolfarbene Häuser in Seattle.


Leider wohne ich aber nicht in Seattle - und deshalb müssen diese 10 Häuser aus Seattle reichen.

Mein Lieblingsapfelkuchen: Elsässer Apfel-Rahm-Kuchen

Heute zeige ich Euch das Rezept für meinen Lieblingsapfelkuchen - und ich habe ziemlich viel auf meinem eigenen Blog gesucht, weil ich mir kaum vorstellen konnte, dass das nicht schon lange hier ist. Ich habe es aber wirklich nicht gefunden... Manchmal muss man sich selbst nicht verstehen, oder?


Mein Lieblingsapfelkuchen ist Elsässer Apfel-Rahm-Kuchen - die Kombination aus säuerlichen Äpfeln und süß-cremigem Sahneguss ist einfach super. Dazu noch der blättrige Mürbeteig und ich bin happy.

Und so geht's:

San Francisco in gefühlt 7.000 Bildern #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Ich tu mich schwer mit dem San Francisco-Post, denn ich bin immer noch zu sehr geflasht. Ich hatte mich zuvor auf San Francisco gefreut, aber ich hatte keine Ahnung, dass ich mich Hals über Kopf verlieben würde. So richtig doll, mehr als ich gedacht hätte.
Dieses Gefühl ist immer noch da und hindert mich darauf, etwas halbwegs strukturiertes zu schreiben. Und deshalb zeige ich Euch San Francisco so, wie ich es gesehen habe - kreuz und quer durcheinander.


Golden Gate Bridge #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Ein ganzer Post über die Golden Gate Bridge! Na klar! Das hat sie verdient, finde ich. Sie ist eine Ikone, ein Symbol und das Tor zu San Francisco.


Wir hatten das Glück, dass eine Fahrt über die Golde Gate Bridge genau auf unserer Strecke lag - schließlich führt der Highway 101 über sie nach San Francisco. Und noch mehr Glück hatten wir, dass sie sich nicht im Nebel versteckte, sondern ziemlich gut zu sehen war.

Mammutbäume entlang des Redwood Highway / Avenue of Giants #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Der U.S. Highway 101, den Ihr garantiert alle namentlich aus dem Titelsong von zu The O.C. (O.C. California) kennt, zieht sich entlang der Westküste von Nord nach Süd durch Washington State, Oregon und Kalifornien - und wir verbrachten ziemlich viel Zeit darauf. Im Norden Kaliforniens ziehen er und seine älteren Nebenrouten sich durch Teile der Redwood National and State Parks. Besonders entlang der Avenue of the Giants kann man hier riesige redwoods, also Mammutbäume, sehen.


Crater Lake National Park #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Unser Road Trip führte uns weiter im Crater Lake National Park, dessen namensgebendes Herzstück ein großer See mit steil abfallenden Ufern ist. Im National Park kann man natürlich große Wandertouren unternehmen - oder nur ganz bequem mit dem Auto an die Aussichtspunkte heranfahren und sich dann wieder verkrümeln. Aus zeitlichen Gründen haben wir uns für die bequeme Variante entschieden.


Die einmalige Einfahrt kostet für einen privaten PKW 15 Dollar, ein personalisierter Jahrespass, mit dem man bis zu drei Personen bzw. alle Mitfahrer im Privatwagen mitnehmen kann nur 30 Dollar. (Wenn man den National Park mit dem Fahrrad oder zu Fuß betritt, kostet es 10 Dollar pro Person. Für Gruppen ab 4 lohnt es sich also schon, wenn sich eine Person den Jahrespass holt.)

Dean Creek Elk Viewing Area in Oregon #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Nach Portland wurde unser Road Trip etwas stressiger - statt wie bisher jeweils zwei Übernachtungen an einem Ort, hatten wir fortan nur eine. Zusätzlich wurden die Strecken länger - und beides zusammen ist dann wohl auch der Grund, wieso ich nicht mehr zum Bloggen kam. Zwar war die Reise trotzdem noch toll und alles in allem auch erholsam, aber ich war abends einfach platt.
Diesen Preis mussten wir aber zahlen, um innerhalb unseres Reisezeitraums noch bis San Francisco zu gelangen - und es hat sich am Ende gelohnt, auch wenn ich es bei einer erneuten Reise wohl anders planen würde.


Ein Beispiel: So fuhren wir von Portland wieder an die Küste nach Coos Bay (reine Fahrzeit etwa 4 Stunden) und am Tag danach wieder ins Landesinnere zum Crater Lake (reine Fahrzeit etwa 3,5 Stunden). In Coos Bay selbst haben wir aber eigentlich nicht mehr viel unternommen, weil wir so spät ankamen und am nächsten Morgen so früh wieder los wollten. Zum Vergleich: Wären wir von Portland direkt zum Crater Lake gefahren, wären es auch nur etwa 5 Stunden gewesen. Aber hinterher ist man immer schlauer und so hatten wir wenigstens Gelegenheit, in der Elk Viewing Area Dean Creek am Umpqua River Wapitis zu sehen.

Portland #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Portland! Endlich komme ich zu Portland. Im Vorfeld der Reise war Portland mein Highlight, eigentlich wollte ich nur nach Portland, der Rest war schmückendes Beiwerk.
Diese Sicht hat sich etwas geändert, aber nicht, weil Portland nicht so toll wie erwartet war, sondern weil der Rest einfach besser als erwartet war. Offenbar war ich in Portland so mit Rumrennen und allem Aufsaugen beschäftigt, dass ich weniger Fotos als gewöhnlich gemacht habe, aber für einen Blogpost reicht es dann ja doch gerade so! (Ein zweiter Post wird auch nach dem Urlaub folgen.)


Auf der Fahrt nach Portland: Cannon Beach #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Ich sitze im Hotelbett in San Francisco und frage mich, wo die Zeit hin ist. Einerseits, weil der Urlaub fast vorbei ist und andererseits, weil ich hier, beim blogging on the road, zwischendurch doch so gut in der Zeit lag. Das hat sich alles wieder aufgelöst, weil ich abends und morgens einfach müde war.


Heute gibt es also einfach nur zwei Fotos vom Strand in Cannon Beach. Hier haben wir Halt gemacht, als wir von Aberdeen nach Portland gefahren sind. Der Ort ist sehr touristisch überlaufen, aber der Strand mit dem Haystack Rock ist natürlich trotzdem schön.

Aberdeen und Ocean Shores: A Harbor View Inn, Autos am Strand, ein Star Wars Store der besonderen Art und die Westport Winery. (Weil es manchmal anders kommt, als man denkt.) #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Manchmal kommt es selbst auf geplanten Road Trips anders als man denkt:
Die beiden folgenden Nächte sollten wir eigentlich am Lake Quinault verbringen, aber da ging irgendwo bei der Buchung etwas schief und unsere Hotelzimmer waren einfach nicht akzeptabel. Die Rezeption konnte nicht helfen, da das Hotel ausgebucht war, und die Reiseagentur in Deutschland konnte wegen Wochenende und Zeitverschiebung auch nicht erreicht werden. Und so beschlossen wir, dass wir das einfach selbst in die Hand nehmen und eine Alternativunterkunft zu suchen.
(Inzwischen ist übrigens alles mit der Agentur geklärt.)

Spätestens hier haben sich unsere Amerikanischen SIM-Karten gelohnt, denn nach kurzer Recherche fand ich das wundervolle A Harbor View Inn Bed and Breakfast in Aberdeen, rief die Besitzerin Cindy an und bekam tatsächlich noch zwei Zimmer für die Nacht. Also stiegen wir alle wieder ins Auto und nach knapp einer Stunde Fahrt waren wir da.


uberhusband und ich schnappten uns das etwas größere Zimmer mit der schönen Aussicht und waren erstmal froh, in so einer schönen, ruhigen, liebevoll eingerichteten Unterkunft angekommen zu sein. Übrigens steht den Gästen nicht nur ihr Zimmer zur Verfügung, sondern auch ein Common Room, der mit vielen Büchern, DVDs und einer kleinen Küche ausgestattet ist. Einfach toll!

Forks (Twilight City) und Second Beach in La Push #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Nachdem wir Port Angeles verlassen hatten, führte uns unser Weg nach Forks, das seit einigen Jahren ziemlich als Twilight City gehypt wird, da die Geschichte dort spielt.


Ich bin kein Twilight-Fan und weiß nur wenig über die Handlung und Charaktere, aber natürlich habe ich trotzdem das Visitor Center besucht und dort sofort Bellas Truck gefunden. Anhand der Teenies, die sich darum aufhielte, erschloss ich mir, dass das etwas ganz Tolles sein muss. Für eingefleischte Twilight-Fans lohnt sich sicher auch eine der Touren, aber ich habe mich damit begnügt, die am Visitor Center ausgestellten Sachen zu bewundern.

Port Angeles, Lake Crescent und die Sol Duc Waterfalls im Olympic National Park #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Von Seattle fuhren wir nach Port Angeles (Fahrzeit ca. 2,5 Stunden), einer kleinen Hafenstadt im Norden der Olympic-Halbinsel mit dem Olympic National Park. 

Bevor ich irgendetwas anderes über Port Angeles erzähle, muss ich Euch eine Frühstück-und auch sonst Food-Empfehlung geben: Das First Street Haven Café in der (surprise!) 1st Street ist der Knaller. Man kann keine Tische reservieren und muss, je nach Tageszeit und Andrang, mit einer kurzen Wartezeit rechnen, aber es lohnt sich. Sehr! uberhusband und ich waren gleich zwei Mal dort und beide Male habe ich Smoked Salmon Eggs Benedict gegessen und ich kann Euch versichern: Sie sind der Knaller und danach seid Ihr auch bis abends satt. Nichtsdestotrotz solltet Ihr Euch eine der Cinnamon Rolls als Häppchen (hahahahahaha) zwischendurch einpacken lassen!

Jetzt aber ein paar Impressionen... 

Seattle - Emerald City Trolley Overlook and Locks Tour #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Neben der Hop on Hop Off Downtown Tour bietet Emerald City Trolley auch eine Overlook and Locks Tour an, die einen etwas aus der Innenstadt von Seattle heraus führt. Es geht am Lake Union vorbei nach Ballard, Freemont und Queen Anne und besichtigt werden u.a. Schleusen mit Fischtreppen für Lachs, ein Park mit Industriekultur und schönem Blick auf die Skyline und man fährt durch Wohngegenden mit Hausbooten und Häusern, bei denen man vor Neid fast etwas erblasst.


Unser Tourguide war übrigens Peggy, die wir schon von der Downtown Tour am Vortag kannten. Falls Ihr jemals in Seattle seid und etwas Touristisches machen wollt, macht eine Tour mit Peggy - sie ist megacool und es macht einfach Spaß mit ihr. Ihr erkennt sie an den Tattoos an beiden Armen. :) (Die anderen Tourguides sind sicher auch toll. Aber Peggy besonders.)

Seattle - Pike Place Market, Gum Wall, Pike Place Urban Garden und Store-Entdeckung: Ugly Baby and La Ru #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Heute geht es zu einem touristischen Must Stop in Seattle: Pike Place Market
Standesgemäß sind wir hierher mit dem touristischen Hop on Hop off Bus gefahren. Touristischer geht es natürlich kaum, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und die Infos durch die Tour Guides waren auch hilfreich.

Auf dem Pike Place Market selbst gibt es auch jede Menge zu entdecken - hier kann man sich einfach mal treiben lassen und über die alberne Show der Fischhändler lachen. Und natürlich gibt es nicht nur Fisch, sondern auch allerhand andere Sachen.

Seattle - Chihuly Garden and Glass und Space Needle #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Auch wenn wir Seattle auf unserem Road Trip bereits verlassen haben, habe ich noch einige Sachen nachzutragen - zum Beispiel das Chihuly Garden and Glass Museum und natürlich den (fast schon Pflicht-)Besuch der Space Needle. Beide Sehenswürdigkeiten haben wir mit einem Kombiticket besucht (und so etwas Geld gespart), da sie direkt nebeneinander in Seattle Center liegen. (Es gibt auch weitere Tickets, die noch mehr Museen enthalten, aber da informiert sich am besten jeder vor Ort.)


Seattle - Überblick #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Diesen Sommer will ich direkt von unserem Road Trip bloggen - und da ich seit Montag unterwegs bin, ist der erste Post fast schon überfällig. Aktuell sind wir in Seattle, ab morgen geht es dann so richtig los, wenn wir unseren Mietwagen abholen und losfahren.

Natürlich haben wir aber auch in Seattle einiges erlebt und deshalb gibt es heute zunächst einen Übersicht-Post. In den kommenden Tagen werde ich noch über einige Sachen detaillierter bloggen.

Blick von Kerry Park auf Seattle

Der unhipste Urban Jungle Blog Post ever: Meine Beamten-Grünlilie - just a plant and its will to survive.

Meine Erbsenpflanze (vgl. hier, hier, hier und ein bisschen auch hier) ist abgenippelt. Nach nur 2 Monaten hat sie das Zeitliche gesegnet, obwohl ich mir solche Mühe gab, sie am Leben zu erhalten, und obwohl ich doch mit anderen Pflanzen verhältnismäßig (für meinen schwarzen Daumen) gute Erfolge erziele. Wir einigen uns also darauf, dass ich nichts dafür kann und diese dämliche Erbsenpflanze genau das ist: dämlich. Und empfindlich. Das Primelchen und die Obernulpe unter den Grünpflanzen. 

Es musste etwas Neues her, denn mein Leather Strap Shelf ist wie gemacht für eine schöne Grünpflanze. 

Als ich neulich dann im Schulhaus unterwegs war, bekam ich eine Idee: Einer meiner Kollegen hat auf seinem Schreibtisch im Lehrerzimmer sehr viele Pflanzen, vor allem Grünlilien, Kakteen und Sukkulenten, und ich fragte ihn, ob ich einen Grünlilien-Ableger haben dürfe. 
Dürfe ich natürlich, sagte er, und zwar nicht nur eine Ableger, sondern sogar einen etwas größere Pflanze (im Vergleich zu einem Ableger, nicht im Vergleich zu den Monstrositäten, zu denen sich manche Grünlilien entwickeln), die schon selbst Ableger hat. Er würde sie vor den Ferien nämlich sowieso unter den Kollegen verteilen - und so suchte ich mir am letzten Schultag eine Grünlilie aus. Die Entscheidung fiel mir schwer, weil ich ja die beste Pflanze haben wollte. Eine, die nicht gleich wieder abnippelt. Diesen Gedanken teilte ich mit meinem Kollegen und er hatte sofort die richtige mich: "Nimm die da, die hat letztes Jahr die ganzen Sommerferien alleine im Lehrerzimmer überlebt." 

Was soll man da noch sagen? Ich war überzeugt. Ein Überlebenskünstler, ein Kämpfer, eine Pflanze, die nicht einfach abnippelt wie diese arschige Erbsenpflanze. Eine Grünlilie, die sechseinhalb Wochen auf sich allein gestellt war und den Umständen trotzte. Eine Pflanze so glorreich, dass mein Kopf sofort die passende Hymne abspielte:

Rising up
back on the street. 
Did my time, 
took my chances.
Went the distance,
now I'm back on my feet.
Just a man plant 
and his its will to survive.


Grapefruit brûlée. Denn wie schon Richard Gilmore sagte: "A grapefruit is brain food."

In meiner Gemüsekiste war diese Woche eine Grapefruit und vermutlich liegt es am omnipräsenten Gilmore Girls Revival Hype an meinem brillianten, von Kaffee geschärftem Gehirn, dass ich als erstes an Richard Gilmore, Familienpatriarch und bekennender Grapefruit-Fan aus Gilmore Girls, denken musste. Schließlich fasst es es in der 11. Episode der 2. Staffel (ok, das habe ich nachgegooglet) in Worte:

A grapefruit is brain food. It has vitamin C and folic acid and it helps with your digestion. It really is a terrific fruit.

Und auch wenn ich sonst im Team Lorelai spiele, die sich nachhaltig nicht überzeugen lässt:
Recht hat er! Grapefruits sind großartig - die richtige Mischung aus sauer und bitter, nur ein bisschen süßer könnten sie zuweilen sein. Und dafür habe ich heute eine Lösung: Grapefruit brûlée


Ooops, I dyed it again: Channeling my inner unicorn - in Weißblond und Pastellviolett.

Irgendwo in den weiten des Internets habe ich folgendes irgendwann in etwa diesem Wortlaut gelesen:

When I look into the mirror I see a unicorn. 
A badass unicorn.

Und genau so fühle ich mich momentan, denn letzten Mittwoch habe ich es gefunden: Mein inneres Einhorn, mein inner badass unicorn, und seither ist auch die Einhorn-Emoji-Dichte in meinem Chats sehr gestiegen.


Ich habe jetzt nämlich weißblonde Haare, mit einem pastellvioletten Stich, und ich liebe sie.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu wissen und auch nicht zu sagen, außer dass die Reise dorthin spannend war: Tapfer (!) durchlebte ich in über 4 Stunden mehrere Blondierdurchgänge - nach dem ersten sah ich aus wie ein eidottergelber HP Baxxter - und ebenso viele Pflegekuren, damit ich meine frisch gebleichte Haarpracht nicht gleich wieder verliere. Neben einem neuen Schnitt, den ich zuerst nicht wollte*, jetzt aber liebe (!), bekam ich zum Ende noch etwas Pastelllila verpasst. Und voilà, da ist es, mein inneres Einhorn. Ganz sicher keine Konsensentscheidung**, die jeder lieben wird, aber doch eine wahnsinnig gute.

Und ich kann Euch eins sagen:

Don't mess with badass unicorns.

*Ich wollte ursprünglich noch einen Pferdeschwanz machen können. Kann ich jetzt nicht mehr. Das war aber natürlich so abgesprochen. Ich hänge weder an meiner Naturhaarfarbe noch an meiner Haarlänge, sonst würde ich solch eine Aktion ja nicht bringen.

** Bei Bedarf kann ich ja aber auch jederzeit das Bullshit Bingo aus meinem letzten Haarfarbenpost rausholen.


Porzellanrettung mit (New) Kintsugi

Wenn man Dinge kaputt macht, dann ja oft Lieblingsdinge. Die schönen, die man gerne mag, und eigentlich so gut wie nie die alten, die man eh nur noch hat, weil sie halt noch Platz im Schrank haben. So ging es mir auch mit meiner schönen, noch gar nicht vor so langer Zeit gekauften, floralen Schale von Pip Studio, aus der ich eigentlich ständig esse. (Beweise 1, 2, 3, 4, 5, 6)

Nun ja, da lag sie nun in vier Teilen vor mir und mir war zum Heulen zumute - auch wenn ich die Schale natürlich noch nachkaufen könnte. Da die Schale aber nicht in hunderte kleine, sondern ein sehr großes und drei etwas kleinere Teile zerbrochen war, entschloss ich mich, das beste daraus zu machen, und sie zu kleben. Ich recherchierte ein wenig nach Porzellanklebern und hatte irgendwann einen Geistesblitz: Kintsugi!

Kintsugi ist die japanische Tradition, zerbrochenes Porzellan mit Goldkleber zu reparieren. Der Prozess ist natürlich komplizierter als schnödes Kleben und eine richtige Handwerkskunst, aber mein Ehrgeiz war geweckt und der Recherchefinger zuckte und brachte folgende Erkenntnisse zum Vorschein:
- Vergiss echtes Kintsugi!
- Probier's mal mit Fake-Kintsugi!


Und so kam es, dass ich auf humade.nl ein New Kintsugi Set entdeckte, kurzerhand bestellte und mich ans Werk machte. Mit dem Ergebnis bin ich einigermaßen zufrieden - mit etwas mehr Geduld und einer ruhigeren Hand hätte man sicher noch mehr rausholen können, aber meine Schale ist geflickt und dient fortan als Dekoobjekt.

Ein Foto-Sonntagsausflug durch die Felder der Karlsruher Bergdörfer

Sonntagsausflüge sind großartig, oder? Und manchmal muss man gar nicht weit fahren, um ein bisschen frische Luft, neue Eindrücke und Erholung zu sammeln. Zumindest ging es uns heute so, als wir einfach nur wenige Kilometer mit dem Auto fuhren und dann durch die Felder nahe der Karlsruher Bergdörfer spazierten.


Dass wir genau hier landeten, ist dieser Pappelallee geschuldet, die ich schon länger gerne fotografieren wollte. Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen Stau umfahre, komme ich hier nämlich vorbei und habe dann leider aber nie eine Kamera dabei.
Heute hat dann alles gepasst - ich hatte Zeit, das Wetter war zwar wechselhaft, aber gut genug, und ich habe außerdem seit letzter Woche eine neue Kamera und wollte sie gerne ausprobieren. Genau das habe ich dann auch getan - die Fotos sind natürlich noch lange nicht perfekt, aber ich zeige sie Euch einfach trotzdem.
Übrigens wird die Pappelallee nach und nach durch eine Lindenallee ersetzt. Wieso-weshalb-warum? Das erfahrt Ihr hier.


Crowdbutching-Erfahrungsbericht: Kauf ne Kuh

Den Disclaimer heute Mal zu Beginn: Dieser Post enthält keine bezahlte Werbung und ist nicht in Kooperation mit Kauf ne Kuh entstanden. Ich wurde mehrfach nach einem Erfahrungsbericht gefragt  - und schreibe diesen heute einfach mal.

Kauf ne Kuh ist ein Crowdbutching-Angebot, das das Ziel verfolgt, Fleisch nachhaltig und nachvollziehbar zu produzieren und hebt sich darin vom Markt mit billigem Massenfleisch ab.
Die Grundidee ist nicht neu: Verschiedene Endverbraucher tun sich zusammen und schlachten (bzw. lassen schlachten) eine gemeinsame Kuh, die fair verteilt wird. Meine Eltern praktizieren das beispielsweise seit Jahren mit Bekannten und einem Bauernhof im Schwarzwald.
Kauf ne Kuh macht das Prinzip jetzt auch für Menschen fern der ländlichen Struktur online verfügbar. Das genaue Konzept wird durch einen Blick auf die Website, z.B. im FAQ-Bereich wirklich gut erläutert, weshalb ich lieber auf meine persönlichen Erfahrungen eingehe.

Ablauf
Als wir zum ersten Mal bei Kauf ne Kuh bestellt haben, gab es nur ein Paket zur Auswahl (entspricht dem jetzigen Maxi-Paket) und somit war die Entscheidung schnell getroffen. Wir legten es in den Warenkorb, schlossen die Bestellung ab. Bereits 1 Tag später war unsere Kuh komplett verkauft und wurde zeitnah geschlachtet. Weitere 10 Tage später bekamen wir eine E-Mail, dass unsere Kuh nun reife und fast genau 4 Wochen nach Bestellung war sie bei uns.


Ein von miri (@mirisjahrbuch) gepostetes Foto am


The hey there Supper Club - Wie war's eigentlich?

Es ist schon fast ein Monat her, dass uberhusband und ich einige Gäste bei unserem ersten Supper Club bekochten und so langsam häufen sich doch die Nachfragen, wann ich denn endlich darüber bloggen würde. Jetzt ist es endlich so weit.


Dass das so lange gedauert hat, liegt zum Großteil am Zeitmangel, aber zu einem kleineren Teil auch daran, dass ich rückwirkend eingeschüchtert bin, denn ich habe in den letzten Wochen viele Berichte zu Supper Clubs gelesen, die alle sehr viel perfekter als mein eigener wirkten:
Aufwändigeres Essen, hippere Locations, coolere Ideen und so weiter... (Erst heute wieder, zum Beispiel hier. Alter! (Pardon) Die Kressewand! Wieso hatten wir keine Kressewand! uberhusband, hol die Liste raus und schreib Kressewand drauf!)

Dabei war unser Abend doch recht erfolgreich: Die Gäste aßen, tranken und lachten - und selbst als das doofe Dessert (Ich hatte ja vorgewarnt: Angstgegner Süßspeise) irgendwie ein bisschen schief ging, hat keiner empört die Wohnung verlassen, sondern alle haben weiter gelacht  - und gegessen. Wie es halt sein soll.
Und deshalb traue ich mich jetzt auch darüber zu bloggen - los geht's mit dem Menü:

Neu im (umgestellten) Wohnzimmer: Das leather strap shelf

Für den Supper Club haben wir unser Wohnzimmer umgestellt, um ausreichend Platz für den Tisch zu haben, und uns in die vermeintlich vorübergehende Position des Sofas verliebt. Es steht nun vor der schönsten Wand der Welt und soll dort auch bleiben. Also haben wir einmal die Möbel im Wohnzimmer rotiert.

Regal mit Leder-Riemen

Die schönste Wand der Welt hat in diesem Zug noch ein neues Regal bekommen. Aus dem 1,80cm langen Reststück der Arbeitsplatte des Fauxdenzas und drei Lederriemen haben wir ein leather strap shelf gebaut.

Keramik-Workshop bei KULØR - inklusive Blick in den neuen Laden in der Karlsruher Südstadt

Vor drei Wochen war ich einen ganzen Sonntagnachmittag im neuen Laden-Atelier von KULØR beschäftigt, denn Sabrina gestaltet dort nicht nur wunderbares Porzellan, sondern gibt auch Workshops, bei denen man ohne Vorkenntnisse unter ihrer Anleitung erste Schritte im Keramikhandwerk gehen kann.

Porzellan Workshop

Leider hatte ich während des Workshops permanent porzellan-matschige Finger und habe keine Fotos gemacht, weshalb es hier und heute nur Fotos meiner fertigen Porzellanwaren und ein paar kleine Einblicke in den wunderschönen Laden geben kann. Für action-reichere Fotos und eine sehr ausführliche, anschauliche Beschreibung des Ablaufs empfehle ich Euch den Bericht von Anni auf pötit - sie hat bereits letztes Jahr einen Workshop bei Sabrina besucht (damals noch nicht im eigenen Laden) und hatte offenbar nicht so schmierige Finger wie ich. :)


Mir hat das Überlegen, wie ich meine Porzellangefäße gestalten möchte, das Gießen des flüssigen Porzellans, das vorsichtige Bearbeiten der Formen viel Spaß gemacht und mit meinen Bechern bin ich superglücklich und sehr zufrieden für den ersten Versuch. Insgesamt konnte ich sechs Becher, eine schmale Vase und eine breite Vase, sowie zwei winzige Schälchen gießen - eine ganz schön große Ausbeute für einen Nachmittag.

Thymian Sirup - Pimp your Gin Tonic... oder dein Mineralwasser

Ich liiiiebe Gin Tonic und ich liiiebe Thymian. Auf dem Food Blogger Camp in Reutlingen trank ich beides erstmals in Kombination, als Diana von Küchenflug mir ein großzügiges Sträußchen Thymian ins Glas stopfte.


Fast forward: Ein paar Monate später hatte ich auf meinem Balkönchen Thymian gepflanzt und er wuchs wirklich ganz wunderbar - und da kam mir die Idee: In Zukunft würde ich nicht mehr nur Thymiansträußchen in meinem Gin Tonic stopfen, sondern den Gin Tonic auch noch mit Thymiansirup pimpen.

Die Inhalte meines Blogs sind, soweit nicht anders angegeben, mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder anderweitig genutzt werden.

Im Blog verwendete Bilder, Fotos und Videostreams, die nicht mir gehören, habe ich mit einer Quelle gekennzeichnet. Diese Bilder werden nicht kommerziell genutzt, sondern
nur zu Kommentierungszwecken verwendet. Falls ihr eure Inhalte hier findet und nicht wollt, dass ich sie zeige, dann schreibt mir - ich werde sie dann entfernen.

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links.