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No Bake Peanut Butter Cookie Dough Bites - auch bekannt als "Eins reicht!"

In meinem Leben gibt es einen gewissen uberhusband, der gerne rohen Teig isst. Er nascht nicht so ein bisschen davon, wie es eigentlich jeder tut, sondern würde sich das Zeug händeweise krallen, wenn ich ihn nicht daran hindern würde. Denn zum einen brauche ich den Teig ja meistens zum Backen und zum anderen ist roher Teig ja ein bisschen heikel, weil meistens Eier darin sind. Ich bin da zwar nicht übermäßig empfindlich, aber naja... ein kleines doofes Gefühl bleibt, wenn das Zeug dann in größeren Mengen verspeist wird.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem Keksteig, der zum Rohverzehr geeignet ist - und ich fand ihn: Peanut Butter Cookie Dough Bites


Das folgende Rezept stellt die größte Schweinerei dar, die jemals meine Küche verlassen hat. Die Dinger bestehen aus Fett, noch mehr Fett, noch etwas Fett und, damit es nicht so langweilig ist, Zucker.

Zum Glück musste ich die Cookie Dough Bites nicht allein essen (und uberhusband auch nicht), sondern ich nutzte die Gelegenheit, dass ich seit Wochen Annkathrins (von Kochblog Action) Tupperdose gekidnappt hatte: Ich packte den Großteil der Dinger in eben diese Dose und nahm sie mit zur Karlsruher Feierabendveranstaltung #nmfka (Wirklich interessant für alle Karlsruher!), um sie dort zu verteilen. Leitsprüche beim Verteilen wurden "Hast Du eine Erdnussallergie?", "Achtung, die sind mächtig - eins reicht!" und "Die Schokolade ist das Gemüse da drin." Auf eigene Gefahr durfte man aber auch mehr als einen der Peanut Butter Bites verspeisen.

Jetzt habe ich aber genug erzählt, hier kommt das Rezept. Vielleicht setzt Ihr Euch besser, bevor Ihr die Zutatenliste lest.

Für den Peanut Butter Cookie Dough:

125g Butter
150g brauner Zucker
1 TL Vanille-Extrakt (oder etwas gemahlene Vanille)
125g Erdnussbutter (crunchy)
225g Mehl (Ich habe fein gemahlenes Dinkelmehl verwendet.)
1 Dose süße Kondensmilch
5 EL Schokostreusel (oder mehr, wer mag)

Die Butter mit dem Zucker aufschlagen bis sie fluffig wird. Anschließend den Vanille-Extrakt und die Erdnussbutter hinzufügen und weiter aufschlagen. Nun das Mehl und die Kondensmilch im Wechsel hinzufügen und immer weiter rühren. Wenn alles gut vermischt ist, die Schokostreusel unterheben.

Eine Form (ca. 25x20cm) mit Alufolie auslegen und den Teig hineindrücken (Das geht am besten mit den Fingern (falls er zu doll klebt, hilft etwas Mehl) oder einem Teigschaber.) und im Kühlschrank für einige Stunden oder über Nacht fest werden lassen.

Für das Schoko-Erdnuss-Frosting:

150g Kuvertüre
100g Erdnussbutter (creamy)
Nach Belieben etwas hochwertiges Salz

Die Kuvertüre schmelzen (im Wasserbad oder der Mikrowelle) und mit der Erdnussbutter verrühren. Die Masse auf den kalten Keksteig geben. Nach Belieben mit ein wenig Salz bestreuen. Zum Aushärten des Frostings nochmal für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und anschließend mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. 
Im Kühlschrank sollten die Peanut Butter Cookie Dough Bites dann wieder bis zum Servieren bleiben, denn da der Teig nicht gebacken ist, wird er sonst sehr matschig - vor allem bei den aktuellen Temperaturen.


Seid Ihr noch da? Oder schon vom Lesen in ein Fett-Zucker-Schoko-Koma gefallen? Sommerlich leicht ist das Rezept nicht, aber lecker. Und wenn man sich an die "Eins reicht"-Regel hält, geht es eigentlich.
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