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Wie man als Foodie eine Hitzewelle überlebt - sogar in einem Karlsruher Dachgeschoss.

Uff, die letzten 2 Tage waren hart. Es war heiß. An der Grenze zu 40°C im Schatten-heiß. Mit Nächten deutlich über 25°C heiß. Das macht keinen Spaß. Vor allem nicht, wenn man in Karlsruhe und im Dachgeschoss wohnt. Schwüle 32°C Raumtemperatur als Höhepunkt und keine Abkühlung in Sicht. Also, was tun?
Na erstmal raus. Da ist es zwar auch heiß, aber es fühlt sich erträglicher an. Im Schatten in Parzelle 29, mit eiskaltem Grundwasser-Fußbad, möglichst ohne Bewegung und immer in der Hoffnung auf ein bisschen Wind. So hält man es eine Weile aus.
Allerdings kann man auch nicht immer draußen sein und irgendwann kommt man sogar in die Situation, dass man in seiner heißen Wohnung etwas zu Essen zubereiten muss. Und auch wenn die schlimme Hitzewelle gerade eine Pause macht (heute nur 30°C, morgen wird nochmal hart, aber dann geht's wieder), hab ich heute für Euch eine Menge Heatwave-Rezepte im Gepäck, die ganz ohne Herd und Backofen auskommen. Bei diesen Temperaturen haben wir nämlich eine strikte No Cooking Policy in der Wohnung.

Erstmal zum offensichtlichen: Salate! Salate sind kalt zuzubereiten, gesund und erfrischend. Blöd nur, dass ich es hasse, Salat zu machen. Die beiden hier gehen aber und sind deshalb meine Lieblinge.


Links im Bild: Kichererbsensalat, den ich meistens ungefähr nach meinem eigenen Kichererbsen-Salat-Rezept mache - die genauen Zutaten sind dabei aber austauschbar. Ähnlich, aber ohne Kichererbsen, ist der Paprika-Gurke-Pfirsich-Feta-Salat rechts im Bild. Das Dressing besteht hier einfach nur aus hellem Essig (oder Zitronensaft), etwas Olivenöl und Salz und Pfeffer.
Die Salate sind bei mir entweder Beilage zum Grillen oder Hauptmahlzeit.


Links im Bild seht Ihr einfach nur eine Wassermelone in meiner, bei riesiger Hitze, favorisierten Zubereitungsart: Mit dem Löffel direkt aus der Schale futtern. Wer aber einen richtigen Salat will, sollte sich unbedingt das Wassermelonen-Feta-Salat-Rezept mit Thymian der Küchenchaotin angucken.
Am Bild rechts merkt Ihr, dass ich gerade ein bisschen schummle: Ein Bild aus dem letzten Jahr musste herhalten, denn dieses Wochenende gab's gar keinen Wurstsalat. Der ist aber wirklich so erfrischend, dass er unbedingt zu den All time favorite-Heatwave-Rezepten muss. Ab 30 Grad dann aber ohne Bratkartoffeln. Mein (gepimptes) Wurstsalat-Rezept gibt es hier.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt etwas klinge, wie jedermanns Mutter: Trinken ist natürlich auch wichtig - am besten Wasser, gerne auch mit Zitronen- oder Gurkenscheiben oder Minze. Wenn das Getränk dann aber etwas gehaltvoller sein - oder wach machen soll.



Letzteres tut Eiskaffee: Ich friere Espresso in Eiswürfelformen ein und gebe sie dann in kalte Milch. Einfach, gut dosierbar und so lecker!
Eher gegen den kleinen Hunger als gegen Durst wirken Milchshakes - einfach das Lieblingsobst mit etwas Milch oder Buttermilch pürieren. Ich mag am liebsten Erdbeermilchshakes - die Saison ist ja nun aber ja keiner fast schon wieder vorbei. Wer einen Mixer hat, der Gefrorenes kleinschreddern kann, kann aber auf die Tiefkühlvariante ausweichen.

Noch mehr Flüssiges, das eher den Hunger als den Durst stillt: Kalte Suppen - ich weiß, die sind nicht jedermanns Sache, aber sehr erfrischend.


Auf dem linken Bild seht Ihr meine Neuentdeckung: Ajo Blanco, auch als weiße Gazpacho bekannt. Besonders toll ist die Ajo Blanco von Cucina Piccina, da kann ich mir ein eigenes Rezept echt sparen.
Die Suppe auf dem rechten Bild ist eine Gurken-Joghurt-Suppe mit Nordseekrabben. Hierfür habe ich einfach eine halbe Salatgurke (mit Schale, ohne Glibber-Kerngehäuse) mit ca. 150g Joghurt und 1-2 EL Weißweinessig im Mixer püriert. Danach noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertige Krabben rein - und fertig. (Falls sie sehr dickflüssig ist, kann man etwas Wasser hinzugeben.)

Auch wenn ich auf die nächste Hitzwelle gut eine Weile warten kann, bin ich gewappnet. Falls Ihr aber noch mehr Tipps habt: Immer her damit.
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