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Baumarkt-DIY: Fischgrät-Flecht-Anhänger mit Schraubenmuttern für's Portemonnaie.

Heute gibt es mal wieder ein kleines Baumarkt-DIY - ich bin ja bekanntermaßen ein großer Fan des Baumarkts und zweckentfremde gerne Produkte von dort - z. B. zu Kupfer-Kerzenhaltern oder Kupfer-Ketten. Aber nun zum heutigen, schnellen DIY-Projekt:

Seit einiger Zeit habe ich ein neues, riesiges Portemonnaie. Es ist wirklich riesig, noch größer als mein altes. Man könnte es quasi auch als kleine Handtasche verwenden. Also fast. Deshalb war wohl auch eine große Handschlaufe mit einem Haken daran befestigt, die mich aber irgendwann nervte und deshalb entfernt wurde. Ganz ohne Anhänger war mir mein neues Portemonnaie dann aber doch zu nackt und kurzerhand habe ich meinen Bastelschrank durchwühlt und eine Lösung gefunden: Ein kurzer, geflochtener Fischgrät-Anhänger mit Schraubenmuttern als Eyecatcher. Das ging ganz leicht und schnell und eigentlich wollte ich es hier auch gar nicht zeigen. Es haben nun aber schon so viele Leute positiv darauf reagiert, dass ich es Euch schnell zeigen möchte.


Auch wenn es leicht und im Grunde selbsterklärend ist, habe ich für die Bastelanleitung ein paar Making of-Fotos gemacht. 
Neben kleinen Schraubenmuttern braucht man Garn und einen kleinen Schlüsselring. (Meiner dürfte gerne noch etwas kleiner sein, aber ich hatte keinen da.)


Vom Garn schneidet Ihr drei lange Stücke ab (die genaue Länge hängt davon ab, wie lang der Anhänger denn werden soll - ich rate dazu vorsichtshalber etwas länger abzuschneiden, denn kürzen kann man ja bekanntlich immer), legt sie doppelt und befestigt das Garn am Schlüsselring, indem Ihr die Schlaufe am doppelten Ende in den Ring legt und die offenen Enden durchzieht. 


Das Garn ist nun am Ring befestigt und Ihr habt sechs Garnstränge, von denen Ihr je zwei zusammennehmt und dann beginnt, wie bei einem ganz normalen Flechtzopf, zu flechten. Nach einem halben Zentimeter (oder mehr, wie Ihr wollt!) beginnt Ihr, bevor Ihr den linken Strang über den mittleren legt, eine kleine Schraubenmutter aufzufädeln. Wie dicht die Schraubenmuttern später sitzen, könnt Ihr variieren, indem Ihr jedes Mal, oder nur jedes zweite, dritte etc., eine Mutter auffädelt. Ich habe nach 5 Muttern aufgehört und einfach noch ein Stückchen weiter geflochten, bevor ich das Ende des Garns an einer weiteren Mutter verknotet habe.

Und dann war es auch schon fertig - tadaaaa!
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