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How to Plan a Road Trip (Pt. 2): Welches Auto, der "ortsübliche" Fahrstil und Parken.

Im ersten Teil des How to Plan a Road Trip-Features habe ich erzählt, wie wir die Planung von Route und Unterkunft angehen. Heute geht es um ein paar Sachen, die man sonst noch bedenken sollte und - mein Lieblingsthema - Dinge, die meiner Meinung nach auf einem Road Trip nicht fehlen dürfen.


Welches Auto brauchen wir?
Das kommt darauf an, wie viele Personen mitfahren und wie viel Gepäck dabei ist. In den USA hatten wir einen (für die USA kleinen) Mittelklassewagen. Der war, für uns und unsere vier Koffer, absolut ausreichend. Ein Koffer musste zwar meistens auf der Rückbank mitfahren, aber da wir nur zu zweit waren, war das kein Problem und es hätte selbst eine Nummer kleiner gereicht - auch wenn uns das die Autovermietung bei Abholung weismachen und ein Upgrade für 200 Dollar verkaufen wollte. (Gerüchteweise versuchen die Autovermietungen v.a. in der USA oft vor Ort ein Upgrade zu verkaufen, weil sie einfach kein kleineres Auto da haben... Das kann ich jetzt nicht aus eigener Erfahrung bestätigen, aber habe es schon oft gehört.) 
Für Irland haben wir nun einen Kleinwagen gebucht, weil wir mit sehr viel weniger Gepäck reisen werden. Ob das eine gute Entscheidung war, berichte ich dann im September. ;)



Wo holen wir das Auto ab bzw. geben es wieder ab?
Viele Autovermietungen sind an Flughäfen ansässig. Wer direkt nach Ankunft mit dem Flugzeug losfahren will, sollte sein Auto also dort anmieten. Wir verbringen jedoch gerne nach Ankunft ein paar Tage vor Ort, z. B. in New York. Das Auto haben wir deshalb nicht am Flughafen abgeholt, sondern mitten in Manhatten. An der gleichen Stelle haben wir es auch wieder abgegeben. (Zum Fahren in Manhattan (und anderen, fremden Großstädten) erzähle ich gleich weiter unten bei Hilfe, wie fahren die denn hier noch was.)

Bei der Wahl der Autovermietung haben wir uns übrigens von Freunden (und dem Internet) speziell zu unserem Reiseziel beraten lassen, denn je nach Land unterscheiden sich die Bedingungen und Service auch beim gleichen (übergreifenden) Anbieter doch erheblich. Deshalb möchte ich da gar keine allgemeinen Empfehlungen geben.


Hilfe, wie fahren die denn hier? (Verkehrsregeln und gesetzlich ungeregelte Gepflogenheiten)
Andere Länder, andere Sitten. Das klingt abgedroschen und eigentlich sind wir ja auch alle so kosmopolitisch, dass wir uns überall einigermaßen anständig benehmen können. Bevor man einfach so losfährt, sollte man sich aber trotzdem wenigstens über die wichtigsten Verkehrsregeln, die sich von unseren hier unterscheiden informieren.
Natürlich gibt es neben den Verkehrsregeln auch einfach landes- oder orttypische, verkehrsbedinge Gepflogenheiten. Als fest stand, dass wir unser Auto in Midtown New York abholen würde, sagte ich, reflexartig, zu uberhusband In Manhattan fahr ich aber nicht... Obwohl ich sonst auch in jeder Großstadt fahre und da nicht besonders ängstlich oder unsicher bin, wollte ich das nicht unbedingt und musste auch nicht, sondern uberhusband übernahm zunächst das Steuer. Die Fahrt aus der Stadt war jedoch im Großen und Ganzen dank gut funktionierendem GPS recht entspannt und wir wurden auch fast gar nicht von verrückten Taxifahrern angehupt.
Als wir nach unserem Road Trip wieder nach New York zurückkehrten, sah das Ganze etwas anders aus, weil genau zu dieser Zeit der UN-Klimagipfel in New York stattfand und Regierungschefs aus aller Welt dort waren. Deshalb war halb Midtown abgeriegelt und voller Polizisten und die Verkehrslage war irgendetwas zwischen Megastau, Handgemenge und Hupkonzert. Das GPS war nur noch wenig hilfreich, aber dank durchnummerierter Straßen fanden wir irgendwann doch zu unserer Autovermietung. Als wir zwei Tage später mit dem Limousinenservice zum Flughafen fuhren, konnten wir feststellen, dass der ortsansässige (supernette und ganz toll und gar nicht so verrückt die die anderen fahrende!) Limo-Fahrer da auch nicht viel besser voran kam als wir.

In Irland wird uns natürlich noch die Schwierigkeit Linksverkehr begegnen. Aber ich habe das keine Bedenken. Ich bin vor zehn Jahren einen Sommer lang täglich mit meinem kleinen pinken Fahrrad im Linksverkehr auf der thailändischen Autobahn gefahren. Ich pack das!


Und was ist mit Parkplätzen?
Natürlich fährt man bei einem Road Trip nicht nur Auto, sondern parkt auch hin und wieder.
In ländlichen Gegenden war das eigentlich noch in keinem Land ein Problem, in Großstädten ist es natürlich schwieriger und man sollte ruhig ein Parkhaus wählen. (In Boston kostet das gerne mal 36 Dollar für ein paar Stündchen... Äh... Ja... War aber zentral und ne schöne Toilette hatten die, echt!)
Was mich in den USA beim Parken (vor allem in Großstädten und bei zentralen Hotels) auch zunächst ein bisschen verwirrte: Valet-Parken, sprich man parkt nicht selbst und merkt sich (bestenfalls), wo man das Auto gelassen hat, sondern ein Mitarbeiter übernimmt Schlüssel und Wagen und man selbst hat damit nichts mehr zu tun, außer natürlich ein kleines Trinkgeld abzugeben. Beim ersten Mal Valet-Parken war ich sehr irritiert und hatte einen kleinen Whaaaaaaat? Wer ist der Heini und wieso will der meinen Autoschlüssel-Moment, aber  beim zweiten Mal handelte ich das dann schon wie ein Profi. Wenn das Hotel Valet-Parking hat, sollte man übrigens unbedingt alles Zeug, das man mit ins Zimmer nehmen will, vorher zusammenpacken, weil der Parkplatz nicht unbedingt um die Ecke liegt und man mal schnell was holen kann...


Hiermit endet der zweite Teil meins kleinen Road Trip Feature. Ich könnte noch unendlich lange lustige kleine Anekdoten zu Dingen, die unterwegs passiert sind, erzählen, aber dann wäre der Informationswert ziemlich gering. Ich hoffe, es war auch so nicht zu langweilig. Ein dritter Teil, meine Road Trip Essentials, folgt bald!

Happy Road Tripping und immer dran denken: Andere können auch nicht besser fahren als Ihr!


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