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Pulled Chicken - wie Pulled Pork. Nur anders...

Innerhalb weniger Monate hat sich Pulled Pork zu meinem absoluten Lieblingsgericht entwickelt. Die einfache Zubereitung, die Geschmackskombination, alles zusammen ist super. Deshalb habe ich mich einfach mal daran gewagt und anderes Fleisch, nämlich Putenbrust, auf eine ähnliche Art und Weise zubereitet. Mit einem Vorteil: Der zeitliche Umfang lässt sich doch ziemlich schrumpfen!


Bei einem ziemlich mageren Fleisch wie Putenbrustfilet ist natürlich die Gefahr größer, dass es etwas trocken wird, aber entgegen meiner ursprünglichen Befürchtung war das gar nicht so. Das Fleisch blieb schön saftig und die Soße tat ein Übriges.

Und so geht's - Pulled Chicken für etwa vier Personen:

Benötigtes Equipment: Bräter mit Deckel, Bratenthermometer

Direkt zu Beginn braucht man:

500g Putenbrustfilet
2 EL Pulled Pork Rub*
1 Knoblauchzehe
200ml Gemüsebrühe
Saft einer große Orange

*Pulled Pork Rub:
Ich mache immer eine etwas größere Menge und bewahre die Reste in einem Glas auf: 
3 EL brauner Zucker
2 EL Paprika, edelsüß
1 EL Paprika, rosenscharf
2 EL Meersalz
1/2 EL schwarzer Pfeffer
1 TL Piment
1 TL Koriander

Später, für die Soße, braucht man:
2 EL Tomatenmark
1 EL Butter

Den Knoblauch pressen und mit dem trockenen Rub-Pulver vermischen. Das Fleisch damit einreiben und in einen Bräter (mit Deckel) legen. Die Brühe und den Orangensaft darüber gießen. Das Fleisch sollte recht eng im Bräter sitzen, damit es von Flüssigkeit bedeckt ist und nicht austrocknet. Das Fleischthermometer anbringen, den Deckel auflegen und in den auf 120°C vorgeheizten Backofen stellen. Wenn Ihr ein programmierbares Fleischthermometer habt, könnt Ihr es auf eine Zieltemperatur von 82 Grad stellen. Diese sollte das Fleisch nämlich in Lauf der nächsten 1-2 Stunden erreichen. Wie lang das genau dauert, hängt von Eurem Backofen, dem Fleisch (das ja ein Naturprodukt ist) und bestimmt noch 1000 anderen lustigen Faktoren ab.

Den Backofen auf ca. 120°C vorheizen, das den Bräter mit den Fleisch hineinstellen und warten, warten, warten - bis die Temperatur erreicht ist. Dann die Flüssigkeit in eine Pfanne geben und das Fleisch im Bräter mit Deckel in den auf ca. 80°C heruntergeregelten Backofen stellen. Die Flüssigkeit in der Pfanne erhitzen, einkochen lassen und mit dem Tomatenmark und der Butter etwas abbinden. Wenn sie eine schöne, sämige Konsistenz erreicht hat, den Bräter aus dem Backofen nehmen, das Fleisch darin grob zerzupfen, mit der eingedickten Flüssigkeit übergießen und wieder in den Backofen stellen. Für etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann das Fleisch im Bräter in der Flüssigkeit noch kleiner zupfen und in einem Brötchen servieren.

Wir hatten sehr leckere Brötchen mit Erdnüssen vom Bäcker, die super zum Hühnchen gepasst haben, Ihr könnt aber auch zum Beispiel diese Burger Buns selbst backen. Die schmecken super, aber dadurch wird das Gericht natürlich ein wenig aufwändiger.


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