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Ein Blogpost wie früher und das besteste Sandwich mit Avocado, Schwarzwälder Schinken und Spiegelei.

Blogposts gab es hier früher auch zu allen möglichen Themen. Themen, die mir heute viel zu unwichtig erscheinen, um ihnen einen ganzen Post zu widmen. Sachen, die ich heute vielleicht noch auf einem Instagram-Foto veröffentlichen würde, denn dort teile ich ja wirklich sehr viel und auch sehr oft belangloses. Zum Beispiel dieses Sandwich, das ich eben gegessen habe. Ein ziemlich leckeres Sandwich, das aber keine Besonderheit ist. Da dies nun aber, wie in der Überschrift angedeutet, ein Blogpost wie früher ist, darf er auch einfach nur ein ziemlich leckeres Sandwich beinhalten, das ich eben schnell mit meiner Schnappschusskamera vor dem Essen fotografiert habe. 


Zwischen zwei Scheiben Schwarzbrot (mit Nüssen! Lecker!) tummeln sich Frischkäse, Avocado, Schwarzwälder Schinken und ein kleines Spiegelei. Das war es auch schon, ganz ohne Rezept, ohne Tricks, ohne alles. Aber so lecker, das könnt Ihr mir schon glauben. Und was es mit dieser Blogpost wie früher-Sache auf sich hat, erzähle ich jetzt auch noch:

Mein Blog ist jetzt fünf Jahre alt* und vielleicht habt Ihr in einigen der #blogst14-Rückblicke schon davon gelesen, dass es auf der Konferenz auch um die vergangene und mutmaßlich zukünftige Entwicklung des Bloggens ging. Dass sich Dinge verändern, ist normal und gut so, aber trotzdem bin, ich (im Bezug auf das Bloggen) manchmal ein bisschen in dieser Mimimimi-früher-war-das-aber-anders-Stimmung. Was genau alles anders war und ob das jetzt als schlechter oder besser einzustufen ist, ist irrsinnig subjektiv und würde hier den Rahmen sprengen, aber ich erzähle Euch mal, wieso jetzt ausgerechnet dieser Post ein Blogpost wie früher ist.

*Ok, ein paar Tage fehlen, aber wir sind jetzt mal nicht so, ok?

Früher war alles ein bisschen improvisierter. Ich hatte keinen Redaktionsplan, und ehrlich gesagt habe ich jetzt zwar einen (wenn man mein Textdokument mit kryptischen Notizen so nennen kann), so wirklich 100%ig strukturiert lässt er mich aber trotzdem nicht werden. (Beweisstück A) - Aber ich schweife ab:
Früher hatte ich also gar keinen Plan und ich habe meine Blogposts auch nicht vorausgeplant. 
Ich bin morgens aufgestanden, meinen Alltagsverpflichtungen nachgegangen und hatte dann irgendwann mal Lust, etwas zu kochen / basteln / backen etc. Das habe ich dann getan, es irgendwie fotografiert, mich an meinen Computer gesetzt und darüber gebloggt. Keine Vorausplanung, keine festen Zeiten, keine Vorlaufzeit. Blogposts gab es, wenn ich Zeit und Lust hatte. Und wenn ich Lust zu Bloggen hatte, musste ich halt schnell etwas Bloggenswertes machen oder finden.

Das sieht heute etwas anders aus. Ich plane voraus, ich fotografiere, ich bearbeite Fotos, ich schreibe den Post vor und veröffentliche ihn dann zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dann bediene ich nach und nach alle Social Media-Kanäle, die vor allem in der Interaktion mit Lesern immer wichtiger geworden sind. Diese und noch gefühlte 37 Millionen anderer Sachen sind anders als vor fünf Jahren und die Veränderung kam ja nicht plötzlich, sondern eben als Entwicklung. Was ja gut so ist, aber früher war auch nicht alles schlecht.

So, und jetzt mach ich mir noch nen Kaffee - darüber schreibe ich nun aber wirklich keinen Blogpost. Versprochen.


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