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Atanas, die Ananas wünscht 'Happy Halloween'

Letzte Woche war ich im Halloween-Fieber. Naja, nicht wirklich, aber ich gab mir Mühe meinem Englischunterricht einen der Jahreszeit angepassten Touch zu verleihen - und so lasen wir  eine Horrorgeschichte, verfassten eine Anleitung zum Kürbis schnitzen und besprachen, was das eigentlich ist, dieses Halloween. Auf was für Ideen man halt kommt, wenn man mit Halloween eigentlich nicht viel am Hut hat, aber eben auch Landeskunde unterrichtet.

Ich feiere also kein Halloween und doch hatte ich am Wochenende, als im Hause berlinmittemom das pumpkin carving startete und ich die Aktion per Instagram verfolgte, plötzlich Lust, auch eine gruselige Fratze in Gemüse zu schnitzen, allerdings nicht in Kürbis. Das ist nämlich furchtbar anstrengend. Es traf sich also gut, dass uberhusband beim Einkaufen eine Ananas mitbrachte, die ich dann am Dienstagmorgen aushöhlte, ihr ein Gesicht verpasste und so in Atanas*, die Ananas verwandelte. Und auch wenn mir nur von einer Person (namentlich: Frau Piepenkötter) mitgeteilt wurde, dass es total gaga sei, eine Ananas-Laterne zu schnitzen, zeige ich sie Euch heute und sage: Seid mal gaga, schnitzt mal Ananas. :)

*Atanas, die Ananas wurde benannt nach Atanas aus Ab ins Beet. Ich sag Euch das nur, falls sich jemand wunderte, wie ich zu diesem Namen kam. Achja, und es reimt sich auf Ananas. Mega!


Atanas, die Ananas und ich wünschen jetzt schon mal Happy Halloween, wenn Ihr denn feiert, und allen anderen einfach so eine schöne Restwoche! Weiter unten erzähl ich Euch aber noch, wie man eine Ananas denn am besten schnitzt und wie das so geklappt hat.



Das Schnitzen der Ananas war übrigens viel einfacher, als ich angenommen hatte. Im Gegensatz zum Kürbis ist die Schale nämlich nicht unfassbar hart und man kommt wirklich gut voran. Am besten geht es mit einem langen, schmalen Messer. Nachdem man den Deckel abgeteilt hat, schneidet man einmal vorsichtig kreisförmig innen an der Schale entlang. Danach dreht man die Ananas um und entfernt von unten den Strunk, indem man auch einmal um ihn herum schneidet. Ich habe das Fruchtfleisch dann nochmal von oben in der Mitte komplett durchtrennt (bis ganz unten, zum bereits gelösten Strunk). Danach konnte ich das ganze Innere recht gut von unten nach oben herausdrücken. An einigen Stellen weiter unten blieb es hängen, da habe ich einfach danach mit einem kleineren Messer das Fruchtfleisch herausgeschnitten. Wenn die Ananas dann hohl ist, kann man das Gesicht aufzeichnen und ausschneiden. Am Ende noch eine Kerze hinein - die Strunköffnung ist groß genug für ein Teelicht - und fertig ist sie, die Halloween-Ananas.
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