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(Fast) Live und unzensiert aus dem Wohnzimmer: Ein Lego-Interview mit uberhusband

Ja, der heutige Blogpost besteht aus einem Interview mit meinem Mann - wieso auch nicht, schließlich ist er doch Schuld, dass ich hier die Lego-Woche eingeläutet habe. Und da geht es auch schon los. Bitte stellt Euch uns ordentlich nebeneinander auf einem Sofa sitzend vor.


Miri: Hallo Schatz!
uberhusband: Hallo Schatz!
Miri: Wir machen jetzt dieses Lego-Interview...
uberhusband: Aha...
Miri: Ja, erzähl doch mal den Leuten hier, wieso Du Lego so toll findest.
uberhusband: Hm... Das ist schwer zu sagen. Lego ist halt toll, weil man sich in andere Welten denken und schöne Dinge bauen kann. Es ist ein schöner Zeitvertreib, es macht Spaß es aufzubauen... und umzubauen.
Miri: Als Kind hast Du ja auch immer schon Lego gehabt, ne...
uberhusband: Ja, als Kind hatte ich vor allem Lego City und Lego Technic. Damals fand ich Lego Technic viel besser als Lego City und die Minifiguren, heute ist das andersherum. Vielleicht, weil ich schon bei der Arbeit immer so viel mit Technik zu tun habe.
Miri: Erzähl mal die Geschichte von deinem Vater und Lego Technic.
uberhusband: Du meinst die Weihnachtsgeschichte? Die findest Du lustig, ne?
Miri: Das ist halt lustig...
uberhusband: Ja, also... Mein Vater hat immer meine Lego-Weihnachtsgeschenke vorab aufgebaut, wahrscheinlich weil es ihm auch Spaß gemacht hat, aber die Sachen haben oft nicht funktioniert... Also zumindest nicht so, wie Lego sich das gedacht hatte. Ich habe oft im Nachhinein noch „neue“ Funktionen entdeckt. Das war nicht nur bei Lego Technic. Ich hatte eine Lego-Polizeistation, bei der sich zum Beispiel das Tor nicht auf und zu ging... Bis ich sie umbaute... Da ging das plötzlich wunderbar. Und der Lego Unimog hatte, nachdem ich ihn selbst nochmal aufgebaut hatte, dann auch plötzlich eine Kippfunktion...
Miri: kichert
uberhusband: Oft hat es aber auch funktioniert... Und selbst wenn nicht, konnte man immer schon sehr gut damit spielen.
Miri: Ja, also das is ja sowieso das Gute an Lego: So richtig falsch kann man es nicht aufbauen.
uberhusband: Nein, kann man nicht. Aber es ist schon ratsam, dass man jetzt zum Beispiel bei Kindern wenigstens so grob auf die Altersempfehlung achtet. Sonst müssen die Eltern aufbauen, ob sie wollen oder nicht.
Miri: Du bist jetzt ja aber kein Kind mehr, Schatz.
uberhusband: Manchmal sagst Du das ja schon...
Miri: Jaja, Männer werden 8 und danach wachsen sie nur noch.
uberhusband: Kann schon was Wahres dran sein...
Miri: Ja, hier, jetzt, focus! Jetzt mal zurück zu Lego... Es gibt da jetzt ja seit einiger Zeit so neue Serien mit irgendwelchen Kämpfern und Drachen oder sowas... Magst Du das auch?
uberhusband: Nein, aber das ja Geschmackssache. Früher gab es Western-Themen und Ritter und ich denke, dass mit diesen neueren Serien einfach die kleinen Jungs von heute mehr angesprochen werden.
Miri: Du siehst das schon so mit diesem Jungs- und Mädchen-Lego, ne?
uberhusband: Joa, wahrscheinlich funktioniert es halt einfach.
Miri: Ich krieg da ja immer Genderkacke-Anfälle...
uberhusband: Ja...
Miri: Ja, nee, ich lass das jetzt... Mit der Genderkacke... Kann ich mich ein anderes Mal drüber aufregen. Ich frag was anderes: Welches ist dein aktuelles Lieblingsmodell von Lego?
uberhusband: Mein aktuelles Lieblingsmodell habe ich leider noch nicht bekommen... Das große Maersk Containerschiff. Das find ich toll, weil es einfach mal was anderes ist.
Miri: Ist ja bald Weihnachten...
uberhusband: Steht das auf deiner Wunschliste?
Miri: Auf meiner?
uberhusband: Nicht? Och, also wenn mir das hier jemand schenken möchte... Ich nehm das wohl...
Nebenbei googlet er „Lego“ und „Containerschiff“ und liest mir einen Artikel über ein gesunkenes Containerschiff vor, das Lego geladen hatte. Nach dem Untergang des Schiffs wurden in Cornwall dann häufig Legosteine angespült. Faszinierend. Wer Interesse hat, folge diesem Link.
uberhusband: Was haste gesagt?
Miri: Hast mir nicht zugehört, ne?
uberhusband: Du hast ja gar nix gesagt. Also das Containerschiff steht auf meiner Wunschliste für den Weihnachtsmann... Oder das Christkind... Keine Ahnung, was du schreiben willst.
Miri: Äh... ja... Sollen wir deine Wade noch thematisieren?
uberhusband: guckt unschuldig Wieso? Was ist damit... 
Miri: Haha...
uberhusband: Aaaach, Du meinst das Tattoo?
Miri: Blitzmerker!
uberhusband: Anfang des Jahres hab ich mir ein Tattoo von einer Lego-Minifigur stechen lassen... Und zwar die technische Zeichnung. Ich glaube, das spiegelt meine Persönlichkeit wieder und zeigt natürlich mein Hobby.
Miri: Deine Korinthenkackerpersönlichkeit...
uberhusband: Ich glaube, hier in Baden sagt man Dipfeleschisser.
Miri: Du sprichst ja schon local slang... Ja, nee, Du bist ja schon eher sehr genau, ne. Das meine ich doch.
uberhusband: Ja. Genau. Jetzt frag mich doch nochmal was zu Lego.
Miri: Erzähl doch einfach, was du erzählen willst...
uberhusband: Ja, ich finde heute ja vor allem auch die Minifiguren toll. Mach doch mal ein Foto von dem Setzkasten... Dann sehen deine Leser mal, was für tolle Figuren es gibt.
Miri: Ja, mach ich. Aber dann musst du jetzt kurz was zu individuellen Minifiguren sagen, da werde ich öfter mal gefragt, wo es die gibt und wie man die macht und so...
uberhusband: Ja, also entweder hat man selber viele Figuren und baut sie dann um. Oder, was auch einfach ist, in Lego Stores und Discovery Centern gibt es Legofiguren zum Selber zusammenbauen. Da kriegt man dann 3 Stück für ein paar Euro und kann alle Komponenten selber auswählen. Man muss halt etwas kompromissbereit sein, weil nicht immer alle Teile so verfügbar sind, wie man das gerne hätte.
Miri: Ja, zeitintensiv ist es auch. In New York saßen wir ewig an dieser Figurenstation im Lego Store.
uberhusband: Ja, das stimmt, vor allem, wenn viel los ist. Aber es macht ja auch Spaß.
Miri: Stimmt... Für unseren Cake Topper hab ich auch Einzelteile für Figuren auf ebay bestellt...
uberhusband: guckt fragend Ja?
Miri: Ja, ich mein, so vollständigkeitshalber.
uberhusband: Ja, es gibt viele Shops, bei denen man einzelne Lego-Teile bestellen kann.
Miri: Du postest auf Instagram ja oft Lego-Fotos und folgst auch anderen Lego-Fans. Hast Du den Eindruck, dass es so eine richtige Lego-Community gibt?
uberhusband: Ich denke schon, ja. Es sind mittlerweile sehr, sehr viele, die das machen und viele auch deutlich professioneller als ich. Viele bauen extra kleine Sets oder Modelle auf, um ein Foto zu machen. Bei mir ist das ja doch improvisierter.
Miri: Gibt's auch Lego-Blogger?
uberhusband: Die Legotravellers dokumentieren ihre Reise mit Lego-Figuren und posten das. Gibt ja viele, die das machen.
Miri: Ja, die kenne ich, sie machen süße Fotos. Das meine ich aber eigentlich nicht, das ist ja auch eher Fotografie nur nochmal auf nem anderen Kanal. So richtige Blogs oder Websites über Lego verfolgst Du jetzt nicht, ne?
uberhusband: Nö. Aber kann's trotzdem geben. Ich bin ja nicht so der Blog-Leser.
Miri: Nur meinen, gell.
uberhusband: Jap.
Miri: Gute Antwort, gutes Schlusswort. Danke, dass Du mitgemacht hast.
uberhusband: schreit aus dem Off und lacht Folgt mir auf Instagram!!!

Und hier kommt das Foto von uberhusbands Setzkasten, der eigentlich eine alte Schublade für Schriften aus einer Druckerei ist. Gefunden habe ich ihn in der Villa Schönsinn. Falls Ihr also in der Nähe seid und auch einen braucht, meldet Euch dort - es gibt sie nicht immer, aber immer wieder. Zusammen mit einigen Lego-Modellen steht der Setzkasten auf unserem alten Couchtisch unter der Dachschräge im Wohnzimmer. Ja, im Wohnzimmer. Da seht Ihr mal, was für ein tolerantes Eherweibchen ich doch bin.


So, und nur damit das hier mal direkt klar ist: Die Lego-Woche oder auch uberhusbands und meine Lego-Fotos auf Instagram und hier sind nicht von Lego oder so bezahlt oder durch Sachspenden unterstützt. Da kann ich echt nur sagen: "Schön wär's!" Wenn ich hier einen Link zur Lego-Website  oder dem Shop einfüge, dann zu Illustrationszwecken. Falls sich das ändern sollte, werde ich das immer markieren.
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