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Frohe Weihnachten - und ein paar kleine Lego-News

Ganz kurz vor Heilig Abend melde ich mich noch einmal aus der Weihnachtsversenkung - zum einen, um Euch allen frohe Weihnachten zu wünschen und zum anderen, um Euch uberhusbands und mein neues Blog-Baby vorzustellen: Auf married. with bricks. bloggen wir über unsere Ideen mit vielen kleinen bunten Lego-Steinen. Seit letztem Sonntag gibt es dort immer wieder Neuigkeiten aus dem Lego-Leben, schaut also einfach mal rein, wenn Ihr mögt. Wir haben auch eine Facebook-Seite und einen Instagram-Account.


Hier auf Miris Jahrbuch verabschiede ich mich in eine kleine Weihnachts-Blogpause - wir sehen uns 2015 wieder. Vielen Dank, dass Ihr mich durch 2014 begleitet habt. Ich wünsche Euch, wie gesagt, FROHE WEIHNACHTEN und auch schon einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr.

(Aber pssst: Auf married. with bricks. geht es in den nächsten Tagen munter weiter bzw. erst so richtig los.)

Banana Bread meets Salted Toffifee Caramel Spread (oder Toffifee-Salzkaramell-Aufstrich)

Matschbananen zu einem Kuchen-Brot-Mischling zu verarbeiten ist nichts Neues, aber es ist das beste Banana Bread, das ich bisher gebacken habe. Punkt. 

Da nun aber das Klima für easypeasy Rezepte in der Weihnachtszeit, in der überall filigrane Plätzchen und aufwändige Menüfolgen auftauchen, etwas rauer ist, hat sich das kleine, leckere Banane Bread lieber Verstärkung mitgebracht: Salted Toffifee Caramel - was irgendwie besser klingt als Toffifee-Salzkaramell, aber letzten Endes das gleiche ist. Zusammen sind die beiden eine unschlagbare Kombi und haben keine Angst mehr.


Für das lecker-luftige Banane Bread braucht Ihr:

1 3/4 cups Dinkelmehl
1/2 Tasse Zucker
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
1/2 Tasse Milch
75g Butter, weich
3-4 (je nach Größe) sehr reife Bananen

Und so geht es:

Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren, die weiche Butter und die Bananen stückchenweise dazugeben. Kräftig rühren, damit die Bananen schön matschig werden. (Falls Eure Küchenmaschine nicht so viel Power hat, könnt Ihr die Bananen auch vorher mit einer Gabel zermatschen.) Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und nur noch kurz verrühren. In eine sehr gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und ca. 45 Minuten bei 170°C Umluft backen.

Das Banana Bread ist lustig und saftig und einfach lecker. Es braucht nicht unbedingt einen Begleiter, hat heute aber wie gesagt Salted Toffifee Caramel mitgebracht - die Creme kann entweder als Aufstich verwendet werden, oder Ihr veranstaltet wie ich eine Riesensauerei und gebt einige Esslöffel davon direkt über das Banana Bread.


Das braucht Ihr für den Salted Toffifee Caramel-Aufstrich:

200g Zucker
100g Butter
75g Schmand
6 Toffifee
1-2 TL Fleur de Sel

Und so geht es:

Die Toffifee aufschneiden und den Haselnusskern rausnehmen. (Alternativ die Toffifee ganz klein häckseln und mit Haselnuss verarbeiten.) Den Zucker in einer Pfanne oder einem Topf schmelzen, dabei gut aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Die Butter stückchenweise dazugeben und kurz karamellisieren lassen. Immer schön rühren! Dann den Schmand und die Toffifee hinzufügen und nochmal kurz kochen lassen. Ganz am Schluss das Salz unterrühren und dann in ein Glas abfüllen und kalt werden lassen. Falls Ihr den Aufstrich wie ich als eine Art Guss über dem Banana Bread verteilen wollt, solltet Ihr dies tun, solange er noch warm ist. Später ist er bei Zimmertemperatur zwar noch streichfähig, fließt aber nicht mehr so schön.


Pulled Chicken - wie Pulled Pork. Nur anders...

Innerhalb weniger Monate hat sich Pulled Pork zu meinem absoluten Lieblingsgericht entwickelt. Die einfache Zubereitung, die Geschmackskombination, alles zusammen ist super. Deshalb habe ich mich einfach mal daran gewagt und anderes Fleisch, nämlich Putenbrust, auf eine ähnliche Art und Weise zubereitet. Mit einem Vorteil: Der zeitliche Umfang lässt sich doch ziemlich schrumpfen!


Bei einem ziemlich mageren Fleisch wie Putenbrustfilet ist natürlich die Gefahr größer, dass es etwas trocken wird, aber entgegen meiner ursprünglichen Befürchtung war das gar nicht so. Das Fleisch blieb schön saftig und die Soße tat ein Übriges.

Ein Städtetrip nach Hamburg zur Weihnachtszeit: 7 Sachen, die auch im Winter gehen.

Städtetrips sind eine meiner bevorzugten Reisearten. Ich reise lieber mehrmals im Jahr für ein paar wenige Tage in eine Stadt, als einen langen Urlaub am Strand zu verbringen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich am besten entspannen kann, wenn ich wie ein hyperaktives Eichhörnchen durch die Gegend renne und abends todmüde ins Bett falle.

Da die Aufenthaltsdauer im Urlaub kurz ist, bietet es sich an, dass die Reisezeit es auch ist, sonst lohnt es sich ja nicht richtig - ich plädiere also auch gerne für Städtereisen in Deutschland und Europa - fahrt los in die kleinen, mittelgroßen und ganz großen Städte, wie ich zuletzt nach Hamburg*.

Hamburg ist meine Lieblingsstadt in Deutschland und auch wenn ich natürlich noch nicht in allen deutschen Städten war, behaupte ich einfach mal, dass das auch immer so bleiben wird. Deshalb mache ich mich gerne einige Mal im Jahr auf den Weg quer durch Deutschland.


Noch ein Vorteil von Städtereise: Sie gehen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Natürlich spaziert man am liebsten bei trockenem, sonnigem, nicht zu heißem Wetter durch fremde und bekannte Städte, aber wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, macht das nichts, denn es gibt viele Museen, Geschäfte und andere Indoor-Aktivitäten.

Heute zeige ich Euch mal 7 Sachen, die man an einem Winterwochenende mit so mittelmäßig schönem, aber auch nicht superschlechtem Wetter in Hamburg machen kann.

Karolinenviertel

Super ist ein Bummel durch das bunte Karolinenviertel. Das ist natürlich bei schönem Wetter sehr einladend, aber auch wenn es nicht ganz so beständig ist, lohnt sich ein Bummel - wenn man von einem Regenschauer überrascht wird, kann man nämlich jederzeit in eins der hübschen, kleinen Geschäfte hüpfen.


Eine kleine Boutique, in der Modedesign und Kunst miteinander verschmelzen, ist der Laden Maison Suneve des gleichnamigen Labels von Katherina und Matthieu. Hier gibt es coole und sogar bezahlbare Mode made in Hamburg mit Ideen aus der ganzen Welt. Besonders cool finde ich die Print-Tücher, die entweder getragen oder aufgehängt werden können. Kunst und Mode in einem, sag ich ja.


Ein cooles Ladenatelier, wo eine alte Handwerkstradition noch lebt, ist Rotkäppchen designs, wo Hutmacherin Ulla - Überraschung - Hüte macht. Leider tragen wir ja alle, Männlein und Weiblein, ja viel zu selten Hut, weshalb dieses Handwerk nicht mehr besonders weit verbreitet ist. Hier lebt es  aber noch und bei den schönen Modellen möchte ich wirklich gerne öfter mal Hut tragen. Mal gucken, ob ich mich das im Alltag traue.


Altes Mädchen und Craft Beer Store

Ich bin keine große Biertrinkerin, ich mag lieber Wein. Hin und wieder finde ich Bier aber auch gut, es muss ja auch nicht immer nur irgendein Pils der Standardbrauereien sein. Im Craft Beer Store und im benachbarten Brauhaus Altes Mädchen gibt es statt Bier von Riesenbrauereien eine Riesenauswahl an Bier für jeden Geschmack - wenn selbst überzeugte Weinfans wie ich sich dann einen Biersommelier herbeiwünschen, heißt das was. Und ja, Biersommeliers gibt's wirklich! Die Welt ist voll verrückter Berufsbilder!


Weihnachtsmärkte

Sofern man zur Vorweihnachtszeit unterwegs und das Wetter nicht ganz mies ist, kann man natürlich einen Weihnachtsmarkt besuchen. Einen normalen, mit Holzschnitzzeug und Glühwein, oder einen besonderen, wie zum Beispiel Santa Pauli. Dort, auf dem Spielbudenplatz, also direkt an der Reeperbahn, (ich zitiere) "verschwimmen die Grenzen zwischen konventioneller Weihnachtstradition und frivolem Kiezleben". Ich glaube, von den verrückten Berufsbildern kommen wir heute nicht mehr weg!


Chocoversum

Auch bei ganz schlechtem Wetter geeignet ist das Chocoversum, wo man im Museum alles über die Herstellung von Schokolade erfährt, eigene Schokolade kreieren und, wenn man nach dem Probieren im Museum noch mag, anschließend im Choco-Laden so richtig zuschlagen kann.


Frohstoff: Siebdruck (Work-) Shop

Siebdrucken gehört zu den Dingen, die ich auch schon immer unbedingt mal machen wollte, und nach einem kleinen, kleinen Mini-Schnupperkurs kann ich gut verstehen, dass Frohstoff-Inhaber Jörg beim ersten Mail Siebdrucken eine Art Erleuchtung durchlebte und seither nun halt beruflich siebdruckt.
Richtige Siebdruck-Kurse gibt es im coolen Ladenatelier (ehemalige Metzgerei inklusive Kacheln und Theke!) von Frohstoff. Zugegebenermaßen wird man während einer kurzen Städtereise nicht unbedingt einen ganzen Tag mit einem Siebdruck-Workshop verbringen, für einen etwas länger im Voraus geplanten Trip finde ich das aber eine tolle Idee. Wer weniger Zeit hat und trotzdem neugierig ist, kann ja etwas bereits Bedrucktes kaufen, damit das Siebdruckhandwerk auch nicht ausstirbt. (Langsam wirke ich wie eine Aktivistin zum Erhalt schöner Handwerksberufe. Gibt's sowas? Kann ich irgendwo ne Petition unterschreiben?)


Abendspaziergänge und Lichter fotografieren

Wie bereits gesagt besteht meine Form von Entspannung daraus, dass ich hyperaktiv durch Städte renne. Da ich sehr früh aufstehe, bin ich abends auch ziemlich früh müde. Da auch die Dunkelheit schöne Fotomotive bietet, drehe ich den frühen Sonnenuntergang im Winter jetzt einfach mal ins Positive und sage: Fotografiert illuminierte Gebäude oder einfach mal den Jahrmarkt. Das macht Spaß und glitzert schön.


Poletto Palazzo 

Ein bisschen länger wach bleiben muss man, wenn man die Dinner-Show im Palazzo Spiegelpalast miterleben will. Auch wenn ich kein Riesenfan von Abendessen mit Entertainment-Begleitung bin,  weil ich eigentlich viel lieber in Ruhe esse und mich unterhalte, war die Show lustig, spannend, beeindruckend und vor allem sehr kurzweilig. Die vier Stunden vergingen mit Gesang, Akrobatik und Tanzeinlagen wie im Flug. Ein Mal im Jahr kann man das also ruhig machen, finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i war das sehr leckere Essen nach Rezepten von Cornelia Poletto und der Blick hinter die Kulissen - wir durften nämlich kurz in die Küche gucken, wo das Team die vielen Gerichte (wie) am Fließband in Rekordzeit anrichtet. So schnell kann ich nichtmal mein eigenes Essen hübsch anrichten.

Fotoquelle (weil es für eigene Fotos zu dunkel war): www.PALAZZO.org

* Auf meine letzte Hamburg-Reise, während der ich u. a. einige meiner heutigen Tipps besucht habe, wurde ich von Hamburg Tourismus eingeladen. Vielen Dank. 
Die Liebe zu Hamburg war schon vorher da und bleibt auch noch viel länger. Meine Meinung ist auch wie immer ganz subjektiv und meine eigene. Für das Verfassen des Posts habe ich kein Geld bekommen.

Ein Blogpost wie früher und das besteste Sandwich mit Avocado, Schwarzwälder Schinken und Spiegelei.

Blogposts gab es hier früher auch zu allen möglichen Themen. Themen, die mir heute viel zu unwichtig erscheinen, um ihnen einen ganzen Post zu widmen. Sachen, die ich heute vielleicht noch auf einem Instagram-Foto veröffentlichen würde, denn dort teile ich ja wirklich sehr viel und auch sehr oft belangloses. Zum Beispiel dieses Sandwich, das ich eben gegessen habe. Ein ziemlich leckeres Sandwich, das aber keine Besonderheit ist. Da dies nun aber, wie in der Überschrift angedeutet, ein Blogpost wie früher ist, darf er auch einfach nur ein ziemlich leckeres Sandwich beinhalten, das ich eben schnell mit meiner Schnappschusskamera vor dem Essen fotografiert habe. 


Zwischen zwei Scheiben Schwarzbrot (mit Nüssen! Lecker!) tummeln sich Frischkäse, Avocado, Schwarzwälder Schinken und ein kleines Spiegelei. Das war es auch schon, ganz ohne Rezept, ohne Tricks, ohne alles. Aber so lecker, das könnt Ihr mir schon glauben. Und was es mit dieser Blogpost wie früher-Sache auf sich hat, erzähle ich jetzt auch noch:

Mein Blog ist jetzt fünf Jahre alt* und vielleicht habt Ihr in einigen der #blogst14-Rückblicke schon davon gelesen, dass es auf der Konferenz auch um die vergangene und mutmaßlich zukünftige Entwicklung des Bloggens ging. Dass sich Dinge verändern, ist normal und gut so, aber trotzdem bin, ich (im Bezug auf das Bloggen) manchmal ein bisschen in dieser Mimimimi-früher-war-das-aber-anders-Stimmung. Was genau alles anders war und ob das jetzt als schlechter oder besser einzustufen ist, ist irrsinnig subjektiv und würde hier den Rahmen sprengen, aber ich erzähle Euch mal, wieso jetzt ausgerechnet dieser Post ein Blogpost wie früher ist.

*Ok, ein paar Tage fehlen, aber wir sind jetzt mal nicht so, ok?

Früher war alles ein bisschen improvisierter. Ich hatte keinen Redaktionsplan, und ehrlich gesagt habe ich jetzt zwar einen (wenn man mein Textdokument mit kryptischen Notizen so nennen kann), so wirklich 100%ig strukturiert lässt er mich aber trotzdem nicht werden. (Beweisstück A) - Aber ich schweife ab:
Früher hatte ich also gar keinen Plan und ich habe meine Blogposts auch nicht vorausgeplant. 
Ich bin morgens aufgestanden, meinen Alltagsverpflichtungen nachgegangen und hatte dann irgendwann mal Lust, etwas zu kochen / basteln / backen etc. Das habe ich dann getan, es irgendwie fotografiert, mich an meinen Computer gesetzt und darüber gebloggt. Keine Vorausplanung, keine festen Zeiten, keine Vorlaufzeit. Blogposts gab es, wenn ich Zeit und Lust hatte. Und wenn ich Lust zu Bloggen hatte, musste ich halt schnell etwas Bloggenswertes machen oder finden.

Das sieht heute etwas anders aus. Ich plane voraus, ich fotografiere, ich bearbeite Fotos, ich schreibe den Post vor und veröffentliche ihn dann zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dann bediene ich nach und nach alle Social Media-Kanäle, die vor allem in der Interaktion mit Lesern immer wichtiger geworden sind. Diese und noch gefühlte 37 Millionen anderer Sachen sind anders als vor fünf Jahren und die Veränderung kam ja nicht plötzlich, sondern eben als Entwicklung. Was ja gut so ist, aber früher war auch nicht alles schlecht.

So, und jetzt mach ich mir noch nen Kaffee - darüber schreibe ich nun aber wirklich keinen Blogpost. Versprochen.


Monatsrückblick: Oktober (ups!) und November 2014

So, meine liebe Leserschaft - dieses Jahr gab es keinen Oktober. Naja. Fast keinen. Ich habe nämlich den Oktoberrückblick vergessen - was mir erst Ende November auffiel. Aber von Euch hat ja auch keiner was gesagt. Deshalb mache ich hier jetzt einen Riesenrückblick. Auf Oktober und November. Ich fasse mich auch kurz.

Oktober 2014

Kaffee mit Kuhbegleitung /// Herzchen auf Grau

Farben am Himmel /// Karlsruhe von oben

Seriengucktage /// Bananenbrot

Biokistenlieferung /// Winterjackenkauf

Miri kocht am besten /// Vor allem Gulasch.

November

Gulaschfreude /// Parzellenparty

Geduldsprobe Origamikuh /// Endlich wieder Wurstsalat.

Gelassenheit /// #blogst14-Spaß

Noch mehr #blogst14-Spaß mit Angela /// Ein Nachmittag mit Anne und seltsamer Kaffeebotschaft

Verlosung (noch bis 18 Uhr könnt Ihr hier mitmachen) /// Bloggerbrunch in cooler Karlsruher Location

DIY: Halskette mit Herz-Anhänger aus Lego-Steinen (mit Giveaway)

Spätestens seit der Lego-Woche ist es ja kein Geheimnis mehr, dass nicht nur uberhusband den kleinen Steinchen verfallen ist - und seit einigen Tagen trage ich meine Lego-Zuneigung um den Hals. Ich habe mir nämlich, ganz leicht und schnell, eine Halskette mit Herzanhänger gebastelt.


Das war wirklich so easypeasy, dass ich quasi eine Massenproduktion im Wohnzimmer startete und deshalb sogar zwei Halsketten mit Herzanhänger verlosen möchte. Wie Ihr mitmachen könnt, erfahrt Ihr weiter unten.

DIYs für Weihnachten - best of

Anhand der Suchanfragen, mit denen Menschen auf meinen Blog gelangen, merke ich es deutlich: Weihnachten naht. Und da ich dieses Jahr bisher gar nicht sooo viel Zeit und Lust habe, zu basteln, gibt es hier und jetzt ein best of meiner Weihnachtsideen der letzten Jahre.


Den Kupfer-Glitter-Weihnachtsbaum wollte ich eigentlich für eine Ausstellung einreichen, habe das dann aber doch nicht getan, weil ich ihn nicht künstlerisch genug fand. Die Weihnachtsbaum-Anhänger sind aus lufttrocknender Modelliermasse, die ich mit Plätzchenausstechern und Häkeldeckchen gemacht habe. Das Wintergelee mit Aperol ist ein super Mitbringsel und die Papiertännchen können ganz leicht zum kleinen Tannenwald werden.

Dem diesjährigen Kupfer-Adventskranz ging der tatsächlich auch kranzförmige Modell von letztem Jahr voraus. Vor zwei Jahren schon war ich mir ziemlich sicher, dass Himmelis der nächste Weihnachtstrend werden. Dass sie sich nicht ganz so durchgesetzt haben, liegt also sicher nicht an mir - und auch nicht an den Himmelis, die sind nämlich wirklich hübsch. Eher winterlich als weihnachtlich sind die Dekoelemente aus bemalten Birkenstammstücken. So richtig weihnachtlich und mit der Kitsch-Keule in your face ist dafür aber meine Neon-Glitzerkrippe, die man so in dieser Form sicher nicht kaufen kann.


Und wer noch mehr gute Weihnachtsideen braucht, findet hier noch einen weihnachtlichen Buchtipp.

Eine Origami Kuh von PaperShape

In meinen Wohnzimmer ist eine Kuh eingezogen - ich liebe ja Kühe! Natürlich habe ich jetzt keine echte ins dritte Obergeschoss transportiert, sondern stattdessen eine tolle Variante aus Papier gefaltet: Dass ich das konnte, verdanke ich großartigen 3D Origami Bastelset von paper shape*.


Hinter dem Label paper shape steht Anastasia, die mir die Kuh zum Probebasteln zur Verfügung gestellt hat. Im Bastelset sind alle Papierbögen, Klebepads und eine Anleitung enthalten, man braucht im Grund nur noch eine Schere und etwas Zeit und schon kann es los gehen. Sieht die Kuh nicht großartig aus? Ich bin ehrlich begeistert - von der Kuh und von mir selbst, denn ich habe sie wirklich ganz alleine gefaltet, obwohl meine Geduld beim Basteln ja nicht sooo ausgeprägt ist. Natürlich hat es einige Stunden gedauert (Wie viele genau, weiß ich leider nicht, weil ich die Arbeit auf mehrere Abende verteilt habe.) und hin und wieder war ich genervt vom Schneiden, Falten und Falzen, aber dank der detaillierten Anleitung hat alles sehr gut geklappt und irgendwann hatte ich mich in einen richtige Rausch gebastelt und ich überlege, ob meine Kuh nicht Gesellschaft braucht. Von paper shape gibt es auch noch andere Tiere und andere Farbkombinationen, falls Ihr also Giraffen oder Pferde cooler findet, seid Ihr dort an der richtigen Adresse.


Ich liebe also meine Kuh und weil ich so neugierig bin, habe ich nicht einfach nur gebastelt, sondern Anastasia, den kreativen Kopf hinter der Kuh, mit ein paar Fragen gelöchert. Hier kommt das kleine Kurzinterview:

Adventskranz mit Kupfer 2.0

Vor fast genau einem Jahr schrieb ich einen Post mit dem Titel Adventskranz - mit Kupfer aus dem Baumarkt. Dieses Jahr schreibe ich die Fortsetzung, die Version 2.0, sozusagen. Denn auch wenn viele Blogs seit Monaten davon berichten, dass Messing das neue Kupfer sei, ist es im Hause Jahrbuch noch lange nicht out.

Dieses Jahr hat sich das Baumarktkupfer ein Stück Treibholz aus einem Schweizer Bergsee als Begleitung ausgesucht und die Anleitung ist, mal wieder, denkbar einfach, günstig und geht sehr schnell. Das ist auch gut so, denn in drei Wochen muss das erste Kerzchen schon brennen!


Sonntags in Karlsruhe: Eine Brücke, ein Wald, ein Elch, Lego und die neue Kamera.

Wenn man in Karlsruhe irgendwo hinter dem Hauptbahnhof über eine lange Fußgängerbrücke über viele viele Bahngleise und eine mehrspurige Straße hinweg marschiert, ist man plötzlich im Wald. Kein besonders einsamer Wald, weil ja viele Karlsruher unterwegs sind, aber immerhin: Ein Wald. 
Und was passiert, wenn man eine Miri und einen uberhusband sonntags mit einer Kamera bewaffnet über eine Brücke in den Wald schickt? Richtig, man bekommt viele, viele Fotos. Vorwiegend von Bäumen, aber auch von Elchen. Und von Lego. Wer hätte es anders erwartet.


Eine Vitrine für Lego.

Da uberhusband immer mehr Lego anhäuft* und darunter auch einige Sachen sind, die nicht sofort wieder in Kisten verschwinden sollen, ist, nach dem orangenen Zwischenfall, ein weiteres Ding der Unmöglichkeit geschehen: Wir besitzen jetzt eine Vitrine.


*Ich bin natürlich vollkommen unschuldig, was dieses Lego anhäufen angeht. Unschuldig bin ich. Nicht. Äh. Doch. Unschuldig. Merken wir uns: Miri ist unschuldig und hat auf keinen Fall drei Tage lang rumgequengelt, bis sie die teure Thor-Lego-Minifigur bekommen hat. Haben wir das also verstanden? Miri ist unschuldig. Gut. 

Ich finde Vitrinen eigentlich nicht so toll, vermutlich weil ich nicht wirklich auf Glasböden stehe und bei Vitrinen außerdem oft an symmetrisch platzierte Gläser mit Leonardo-Aufkleber denken muss. Das ist auch nicht so mein Geschmack. 

Atanas, die Ananas wünscht 'Happy Halloween'

Letzte Woche war ich im Halloween-Fieber. Naja, nicht wirklich, aber ich gab mir Mühe meinem Englischunterricht einen der Jahreszeit angepassten Touch zu verleihen - und so lasen wir  eine Horrorgeschichte, verfassten eine Anleitung zum Kürbis schnitzen und besprachen, was das eigentlich ist, dieses Halloween. Auf was für Ideen man halt kommt, wenn man mit Halloween eigentlich nicht viel am Hut hat, aber eben auch Landeskunde unterrichtet.

Ich feiere also kein Halloween und doch hatte ich am Wochenende, als im Hause berlinmittemom das pumpkin carving startete und ich die Aktion per Instagram verfolgte, plötzlich Lust, auch eine gruselige Fratze in Gemüse zu schnitzen, allerdings nicht in Kürbis. Das ist nämlich furchtbar anstrengend. Es traf sich also gut, dass uberhusband beim Einkaufen eine Ananas mitbrachte, die ich dann am Dienstagmorgen aushöhlte, ihr ein Gesicht verpasste und so in Atanas*, die Ananas verwandelte. Und auch wenn mir nur von einer Person (namentlich: Frau Piepenkötter) mitgeteilt wurde, dass es total gaga sei, eine Ananas-Laterne zu schnitzen, zeige ich sie Euch heute und sage: Seid mal gaga, schnitzt mal Ananas. :)

*Atanas, die Ananas wurde benannt nach Atanas aus Ab ins Beet. Ich sag Euch das nur, falls sich jemand wunderte, wie ich zu diesem Namen kam. Achja, und es reimt sich auf Ananas. Mega!


Atanas, die Ananas und ich wünschen jetzt schon mal Happy Halloween, wenn Ihr denn feiert, und allen anderen einfach so eine schöne Restwoche! Weiter unten erzähl ich Euch aber noch, wie man eine Ananas denn am besten schnitzt und wie das so geklappt hat.

ich back's mir - Lauch-Quiche mit Mozzarella

Ich freue mich, dass ich diesen Monat ganz spontan bei der Ich back's mir-Aktion von Tastesheriff Clara teilnehmen kann - zufällig kam am Wochenende hier nämlich eine Quiche auf den Tisch, die sehr lecker war und mich außerdem von einigen (natürlich noch genießbaren) Kühlschrankleichen befreite. In meiner Quiche tummeln sich nämlich Lauch, der schon eine Weile im Gemüsefach lag, und Mozzarella, der das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten hatte. Ganz neu ist die Idee einer Lauch-Quiche natürlich nicht, man denke nur mal an Quiche Lorraine, die ja auch ganz oft mit Lauch gemacht wird - aber ich teile das Rezept heute einfach trotzdem.


Mogmog! Moooog! - Das Unimog-Museum Gaggenau.

Mogmog! Mogmog! Mooooooog! Sie lasen die Geräuschimitation eines Unimog-Fahrzeugs.

Unimog-Fahrzeuge. Darum geht es hier und heute also. Keine Ahnung, was das auf dem Lifestyleblog zu tun hat, aber ich erzähl einfach mal.

Vorletztes Wochenende waren uberhusband und ich nämlich im Nordschwarzwald unterwegs und besuchten auch endlich mal das Unimog-Museum in Gaggenau. Endlich, weil uberhusband dort schon lange mal hin wollte und weil es auch eigentlich wirklich nicht weit von uns entfernt liegt. Außerdem ist der Eintritt in unserem Museumspass beinhaltet, weshalb ich ohne groß zu zögern zustimmte, als uberhusband das Unimog-Museum als Ziel vorschlug.


DIY-Lieblingsburger - mit selbstgewolften Patties, selbstgebackenen Dinkel-Buns und allem, was sonst noch lecker aussah.

Manchmal, wenn wir Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern erzählen, dass wir Burger essen gehen oder Burger machen, gucken sie etwas mitleidig. Sie denken dann vermutlich an Burger aus Fastfood-Kettenrestaurants. Ein labbriges Brötchen,  dazwischen ein trockenes Fleischbröckchen und ein bisschen welker Salat, getoppt von einer ziemlich matschig aussehenden Gurke. Das braucht echt keiner.

Wenn wir Burger machen, ist es jedoch keine traurig triste Angelegenheit, sondern viel mehr ein Fest. Selbstgebackene Burger Buns, selbstgemachte Patties und weitere tolle Toppings nach Wahl. Da wir endlich einen Fleischwolf haben, konnten wir dieses Mal sogar das Fleisch selbst wolfen! Juhu! 


Es gibt also nichts zu bemitleiden und mit Fastfood hat das nicht mehr viel zu tun. Und weil es so lecker ist, kommen hier die Rezepte für Buns und Patties.

Ein Update aus Parzelle 29.

Heute gibt es ein kleines Update aus Parzelle 29, unserem Schrebergarten. Seit sie Ende Juli übernahmen, hat sich einiges getan, auch wenn wir immer noch weit davon entfernt sind, dass der Garten ansatzweise fertig ist. 


Wir haben nicht nur die Palettenlounge gebaut und Unmengen von Unkraut herausgerissen, sondern auch eine Eidechsenmauer aufgetürmt, einige Stauden gepflanzt, Birnen geerntet, Rhabarbersetzlingen gut zugeredet (hoffentlich mit Erfolg), eine Wildblumenwiese eingesät und erst vorgestern eine ganze Armee Blumenzwiebeln gesteckt. Jetzt sind wir gespannt, was uns nächstes Frühjahr da entgegensprießt.

Wohnzimmer im Herbst. Oder: Seh' ich da etwa Orange?

Unser Wohnzimmer macht sich herbstfein. Was das so genau bedeutet, weiß ich auch nicht, vermutlich einfach nur, dass ich wieder mehr Kissen und Decken darin sammle und wir am Wochenende aufgeräumt haben. Es war aber ein schöner erster Satz, oder?


Unser Wohnzimmer ist also ein ganzes Stück weniger chaotisch und als ich dann nichtsahnend in unserem aufgeräumten Wohnzimmer stand, traf es mich wie ein Blitz! Ja, es traf mich und ich musste ein bisschen lachen, weil ich kaum glauben konnte, was ich sah: Orangefarbene Deko-Elemente. Das hatte ich nicht kommen sehen.

Wenn ich eine Farbe nämlich gar nicht mag, dann ist es Orange. Eigentlich. Orange macht mich aggressiv, Orange ist hässlich und orangefarbene Dinge suchen nur Menschen aus, die keine Ahnung davon haben, dass es auch schöne Farben gibt. Dachte ich. Sagte ich auch. Oft. 
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