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Kichererbsensalat - und die Geschichte von meinem konservativen Magen

Mein Magen ist konservativ und fängt pünktlich um 12 Uhr an zu knurren. Denn um 12 ist Mittag und da wird in ordentlichen Haushalten nunmal schon seit Jahrhunderten gegessen - denkt mein Magen. Wenn er bis 13 Uhr nichts bekommen hat, knurrt er noch lauter und versetzt den Rest von mir in schlechte Laune.


Meine Mitmenschen und ich haben also großes Interesse daran, dass es mittags etwas zu essen gibt. Und zwar etwas Richtiges. Etwas das satt macht, möglichst für den Großteil des restlichen Tages. Dazu zählt für meinen Magen kein Salatteller - das ist abends ok, aber doch bitte nicht mittags! Jedoch möchte ich bei Temperaturen knapp unter 30 Grad auch nicht kochen. Die Lösung ist ein Salat, der nicht nur salatig schmeckt: Kichererbsensalat!


Neben den namensgebenden Kichererbsen (aus dem Glas) durfte so ziemlich alles, das noch im Gemüsefach lag, in den Salat: Salatgurke, Zwiebeln, Staudensellerie, Pfirsich und roter Basilikum. Paprika, (getrocknene) Tomaten und vieles mehr passt sicher auch hervorragend. Das Dressing habe ich sehr schlicht gehalten und aus 2 Teilen Melfor-Essig, 1 Teil Olivenöl, Salz und Pfeffer angerührt. Melfor-Essig besteht aus Branntweinessig mit Honig und gehört für mich zur absoluten Küchengrundausstattung. Man kann ihn aber sicher durch Weißweinessig und ein wenig Honig ersetzen.


Der Kichererbsensalat schmeckt sehr gut, wenn er etwas Zeit hatte, um durchzuziehen und ist deshalb auch zum Mitnehmen geeignet. Durch die Kichererbsen macht er schön lange satt, sodass sogar mein mittagssalatkritischer Magen zufrieden ist und nicht randaliert. Für mich wurde er mit ein bisschen Ziegenkäse zur vollen Mahlzeit, aber er passt auch gut als Beilage für die nächste Grillparty.

Wie ist Dein Magen so drauf? Spielt er sich auch als innere Uhr auf? Oder ist er besser erzogen als meiner und isst was und wann er etwas bekommt?
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