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Rhabarbertarte - mal wieder Tatin Style. Ich liebe es!

Ich weiß gar nicht genau, wie oft ich diese Rhabarbertarte in den letzten Wochen gebacken habe. Mehr als 5 Mal ganz bestimmt. Aber das ist auch kein Wunder, schließlich ist Rhabarber so lecker, die Saison kurz und das Rezept superleicht. Und außerdem backe ich gerne falschrum!


In der Abstimmung hat die Tarte auch einige Stimmen bekommen und damit meine Leser die Chance haben, die Tarte nachzubacken, bevor es keinen Rhabarber mehr gibt, ziehe ich es einfach etwas vor!

Die Tarte funktioniert ganz grob wie eine Tarte Tatin, sprich, sie wird falschrum gebacken. Für eine Tarteform mit ca. 30cm Durchmesser brauchst Du:

ca. 300-400g Rhabarber, geputzt und in dünne Streifen geschnitten
1-2 TL Butter
2-4 EL Zucker
Mürbeteig*

Die Tarteform mit der Butter ausstreichen und mit 2 EL Zucker bestreuen. Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Zucker in der Tarteform leicht karamellisieren lassen. Wenn er ganz leicht flüssig wird, die Form aus dem Ofen holen und die Rhabarberstreifen hineinlegen. Falls der Rhabarber sehr sauer ist, nochmal mit etwas Zucker bestreuen und die Form wieder für ca. 10 Minuten in den Backofen stellen, damit der Rhabarber etwas garen kann, bevor der ausgerollte Mürbeteig darüber kommt und alles für 20-30 Minuten fertig gebacken wird. Den Mürbeteig kann man am besten auf ein Nudelholz rollen und dann über der Tarteform abrollen.

*Man kann fertigen Mürbeteig verwenden, den gibt es im Kühlregal und er ist schon schön dünn ausgerollt. Ich verwende meistens keinen fertigen Mürbeteig, sondern mache ihn selbst. Das geht ganz leicht. 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter und 1 Teil Zucker ist meine Faustregel. Leider weiß ich nicht mehr, wer mir diese verraten hat, aber sie ist auf jeden Fall grandios und lässt sich gut auf verschiedene Mengen anpassen! Ich mache Mürbeteig jetzt immer so!
Für eine runde Tarteform nehme ich 150g Mehl, 100g Butter und 50g Zucker und gebe noch ein Ei dazu. (Theoretisch geht es auch ohne Ei, der Teig ist dann aber weniger elastisch und bricht schneller, was ein bisschen schwierig sein kann, weil man ihn für dieses Rezept ja ausrollen und auf den Rhabarber bugsieren muss.) Bestimmt geht auch fertiger Blätterteig, mir fällt zumindest kein Grund ein, wieso das bei Rhabarber nicht klappe sollte, wenn es bei meiner Apfel-Pseudo-Tarte-Tatin und Björn Freitag funktioniert.


Wenn die Tarte fertiggebacken ist, muss sie sofort gestürzt werden, weil der Zucker ansonsten beim Erkalten an der Form haften würde. Dazu lege ich ein etwas größeres Brett auf die Tarteform und wende sie dann. Meistens fühle ich mich dabei etwas ungeschickt, mit dem großen Brett und den dicken Topfhandschuhen, aber bisher hat es immer geklappt. Falls etwas Rhabarber kleben bleibt, ist das aber auch kein Beinbruch, den kannst Du problemlos mit einer Gabel aus der Form holen und auf deine Tarte legen!

Backst Du auch so gerne Tartes falsch herum? Ich bin davon geradezu besessen und finde die Kombination aus zuckrig-saftigem Belag und knusprigem Mürbeteig grandios!

Rhabarber ist zu dieser Zeit des Jahres zweifelsfrei mein Alltagsheld. Erst gestern wanderten zwei weitere Kilo in meinen Einkaufswagen. Was ich damit mache? Keine Ahnung, aber mir fällt schon was ein. Mehr Helden des Alltags gibt es bei Roboti liebt.



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