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Weihnachten und 2012 - it's a wrap.

Vor Weihnachten bin ich relativ lautlos verschwunden. Plötzlich ging nämlich alles ganz schnell und wir waren nur noch unterwegs. Deshalb gibt es jetzt einen kleinen und thematisch vollkommen ungeordneten Rundumschlag, bevor ich mich bis mindestens Neujahr wieder verabschiede. Ein mittelgroßer Wohnzimmerumbau, damit verbundene Räumarbeiten und die näherrückenden Staatsexamensprüfungen fordern Aufmerksamkeit - wer mag, kann mir aber auf Instagram folgen. Dort postet es sich auch zwischen Schreibtisch und Chaos schnell und einfach.



Familienweihnacht Teil 1 führte uns bereits vor dem richtigen Weihnachten über Dortmund zu meinen Schwiegereltern. In Dortmund besuchten wir die DIY-Ausstellung in der DASA und ich musste doch sehr lachen, als mein Mann mein dort gebasteltes Himmeli als Aufhänger für eine Werbeoffensive nahm und meine Visitenkarten daran tackerte. Wer Zeit und Gelegenheit hat, sollte sich die Ausstellung ruhig mal anschauen (und vielleicht auch was basteln).




Nach der (fotolosen) Vorweihnachtsfeier bei der Schwiegerfamilie ging es weiter zu meiner Familie. Familienweihnacht Teil 2 fand mit extra viel Lametta statt und es stellte sich heraus, dass auch für große Kinder äh Jugendliche und ihre Hunde so ein riesiger Verpackungskarton doch oft das schönste Geschenk ist. Außer allem von und mit Justin Bieber, natürlich. Am ersten Weihnachtsfeiertag führte ich nicht den Hund aus dem Karton, sondern das Familienpferd (mit zu meiner Haarfarbe passendem Fell und megacoolem Mützchen) spazieren.




Geschenke gab es natürlich auch. Unter anderem ein Kameraband, noch mehr Masking Tape und, zu meiner Überraschung, wühlte ich aus dem großen Verpackungskarton einen neuen Stuhl für besseren Sitzkomfort beim Lernen.

Das war also Weihnachten. Was in diesem kurzen, zusammenhanglosen Rückblick fehlt: das viele gute Essen, noch mehr Geschenke, weiteres Bieber-Fieber, Blockflötenspiel, ein Küchenaufbau, der Zusammenhang vom Christkind und Aldi Nord/Süd, meine Begegnung mit dem Ruhrgebiet und viele, zum Glück recht staufreie Kilometer auf der Autobahn. 

Und das war's gleichzeitig von mir auch für 2012.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass wir uns im neuen Jahr, wenn es hier weiter geht, wieder sehen. Bis dann, Ihr Lieben!

Häkelloop - Noch ein Last Minute Geschenk

Ich präsentiere: Meinen selbstgehäkelten Loop-Schal, der noch ein Last Minute Geschenk-Tipp ist - besonders geeignet für all diejenigen, die noch eine weite Reise vor sich haben. Mein Mann und ich werden in den nächsten Tagen viel Zeit im Auto verbringen und ich werde die Beifahrerzeit nutzen, um noch ein oder zwei Exemplare zu häkeln.


Wie Ihr seht, habe ich einen kleinen Vorrat an dicker Wolle angelegt, die ich mit einer 12er Häkelnadel verarbeite. (Die Empfehlung lautet zwar 10er Nadel, aber es klappt hervorragend, ich habe diese Wolle auch schon zuvor mit der 12er Nadel verhäkelt.) Bei dieser Wolldicke und Nadelstärke schlage ich 100 Luftmaschen an und schließe sie zu einem Kreis. Da Gehäkeltes fester und weniger dehnbar ist als Gestricktes, muss man aber unbedingt darauf achten, dass man einen ausreichend großen Kreis aus Luftmaschen häkelt, damit der Schal auch doppelt gelegt über den Kopf passt. Durch 4-6 Runden Stäbchen ergänzt, macht das einen prima Loopschal.

Wie nutzt Ihr eigentlich lange Auto- oder Bahnfahrten? 
 

Last Minute Geschenk und Mitbringsel

Noch 5 Tage bis Weihnachten. Allmählich wird es für all diejenigen, die noch Geschenke brauchen, ernst. Ein kleines fast Last Minute Geschenk bzw. Mitbringsel, das ich neulich zubereitet habe, ist ein Wintergelee mit Ingwer, Orange, Aperol und ein klein wenig Zimt.


Im Grunde habe ich mein Aperol-auf's-Brot-Rezept verwendet und für den winterlichen Touch eine Prise Zimt und ein wenig kleingehackten, kandierten Ingwer dazu gegeben. Das Etikett habe ich mithilfe des Jam Labelizers gestaltet. Getrocknete Orangenscheibe und Häkelherz dazu und fertig.

Loopschal goes Kissen (heldenhaftes Fehlkauf-DIY)

Im Sale habe ich einen Loopschal mit schönem Muster erstanden. Leider ohne zu sehen, dass das  Muster an einem Ende teilweise falsch herum gestrickt ist und das leider auch am Hals noch auffällt. (Mir zumindest.) Nachdem ich mich kurz geärgert hatte, beschloss ich für den geringen Betrag, den der Schal im Sale gekostet hat, nicht nochmal in die Innenstadt zu fahren, sondern aus dem Loopschal eine Kissenhülle zu machen.


Das ging ganz leicht - ohne Nähmaschine und auch ohne Schneiden. Theoretisch kann ich alles auftrennen und den Schal wieder als Schal verwenden. Eine Seite habe ich einfach von links mit festem, etwas dickerem Garn und einer dicken Nadel zugenäht. Das ging ganz gut, weil es ja ein Strickschal ist. Für feinere Stoffe würde ich dann doch die Nähmaschine bemühen. Danach habe ich ihn gewendet, das Kissen hineingestopft und den Rest des Schals (mit dem falsch gestrickten Muster) so umgeschlagen, dass die Größe für das Kissen passt, diesen Schal-Rest ebenfalls nach innen geschlagen und dann diese Seite auch zugenäht.

Weil das so einfach geht und ich mein Kissen so hübsch finde, darf es heute Held des Alltags sein. Mehr wie immer bei Stephie.

Wochenrückblick (mit Instagram)

Gefärbt - eine Weihnachtskrippe.


 Gegessen - Cheeseburger und Pommes


 Gekauft - am Samstag auf der Lametta (mit dem Neon-Flyer!) eine Brosche und einen Kalender von great handmade. Danach hab ich mich dann noch ein bisschen gewundert, dass das Label aus Karlsruhe kommt, weil ich es zwar kannte, aber bisher eher im nördlichen Deutschland eingeordnet hatte. Vielleicht wegen der Ahoi- und der Moin-Kette.

Gelacht - Have you met Ted?


Geparkt - Im fast einzigen Parkhaus, das ich in der Heidelberger Altstadt empfehlen würde: P10 am Friedrich-Ebert-Platz. (hell, farbig gestaltet, freundlicher Herr an der Aufsicht, Parkplätze auch für Familienschlachtschiffe geeignet)


Geschenkt bekommen - Im sonntäglichen Adventskalender war mehr Washi Tape und Kaffee von meinem Mann, das beste Salz vom Mama. Das könnte ich echt fast pur essen. Tu ich aber nicht. Ist dann ja doch ungesund. Aber ein bisschen auf Butterbrot oder wachsweichem Ei... Lecker!


Gewartet - auf die Straßenbahn.

Gewinner!

Gestern habe ich im Angesicht meiner fluoreszenten Krippe vergessen es zu posten: Ende der Woche hat die Glücksfee, die sich mein Mann nennt, nun auch die Gewinner der Verlosung von Herrn Konrads hübschen Schleifen gezogen.


Das Armband geht an Maja von A Charmed Life und der Schlüsselanhänger an madolescent. Ihr bekommt beide noch gleich eine Benachrichtigungsmail von mir. Wer nicht gewonnen hat und trotzdem gerne eine Schleife hätte, kann ja nochmal in Herrn Konrads Shop schauen.

Euch allen einen frohen dritten Advent!

Weihnachtskrippe mit Neon und Glitzer. (DIY, sowas kannste nicht kaufen.)

In meinem Kindheitszuhause gibt es keine Weihnachtskrippe, was ich immer darauf geschoben habe, dass meine Eltern evangelisch sind und ich Krippen für eine Katholikensache hielt. Inzwischen habe ich erfahren, dass auch manche evangelische Familien Weihnachtskrippen haben. Ich weiß also nicht, wieso wir keine hatten und ich erst fast 27 Jahre alt werden musste, bevor ich eine aufgestellt habe. Zwar habe ich schon mal die, bei den Eltern von meinem Mann aufgebaut, aber da habe ich in meiner Unwissenheit gleich mal den Fehler gemacht und die Heiligen 3 Könige dazugestellt, weil es sonst so asymmetrisch verteilt war und wurde abgeblafft. Deshalb zählt das nicht. 
Symmetrie geht mir über die biblische Geschichte. Jetzt ist es raus. Wer mich kennt, wundert sich an dieser Stelle auch gar nicht.

Seit einigen Jahren liege ich meinem Mann also in den Ohren, dass ich eine Krippe möchte. Aber eine coole und keine normale. Nachdem er 3 Jahre in Folge die Klötzchenkrippe abgelehnt hat, wollte ich mir auch nicht die Mühe machen, sie aus lackierten Jenga-Steinen nachzubauen, sondern überlegte mir etwas anderes. Etwas besseres. Etwas mit Neon. Und Glitzer. Ob mein Mann das jetzt unbedingt besser findet als die Klötzchen, weiß ich nicht. Ist mir auch egal, schließlich hatte er keine krippenlose Kindheit.

Zum dritten Advent kommt hier jetzt also eine große Premiere: Meine erste Weihnachtskrippe. Ever. In meinem Leben.


Im Moment steht sie doch ziemlich doof auf dem Tisch rum, aber ich suche einen Platz, der ihrer würdig ist. Bis dahin verrate ich Euch natürlich, wie ich das Wunderwerk erschafften habe. Ich habe günstige Krippenfiguren aus Steinharz online erstanden und erstmal dem Esel die Ohren wieder angeklebt (deshalb waren die Figuren nämlich so günstig). Leider habe ich kein Vorher- und auch kein In-Progress-Foto. Macht ja nichts, die Figuren waren auch mehr als hässlich bemalt. 
Nachdem die Eselsohren wieder fest waren, habe ich die Figuren gründlich mit weißem Primer besprüht und trocknen lassen. Danach folgte Sprühlack, der laut der Verkäuferin im Bastelladen nicht neon, sondern fluoreszent ist. Die Farbe bezeichnete sie als fluoro-rot und in der Tat ist gibt es auch noch 2 ähnliche Töne, die aber einer mehr ins Pink und einer mehr ins Orange gehen. Die Vielfalt der Neon Fluoro-Farbpalette begeistert mich.


Das Lackieren der Feinheiten war etwas kniffelig, allerdings habe ich auch keinen guten Rat, wie man das einfacher bzw. effektiver machen kann. Ich habe 2 bzw. bei Figuren mit vielen feinen Rillen (Heu! Engelflügel! Schäfermantel!) 3 mal lackiert.

Neben einem guten Platz fehlt meiner Krippe auch der Stern, der aber durch den Glitzerboden ersetzt wird. Was könnte besser den Weg weisen als Glitzerboden? Nix. Deshalb sind die Könige auch schon etwas eher da und alles ist schön symmetrisch.

Hast Du auch eine Krippe? Wenn ja, zeigst Du die mir mal? Oder hast Du jetzt Angst, dass ich mit dem Farbspray anrücke?

Freitagfotofragen

Bei Ohhh...Mhhh ist Frage-Foto-Freitag und diese Woche mache ich mal wieder mit. Mehr Fotoantworten auf Steffis Fragen findest Du, wie immer, hier.


1. Dich wie ein Kind gefühlt? 

 
Dass mir jemand die vergessenen Gardinenstangenhalter mitgebracht hat und ich nun montieren (lassen) kann.


2. Da ist was dran? 

 
Linguistik ist sehr einleuchtend.


3. Was machst du gleich noch? 

Noch nen Kaffee trinken.


4. Gedacht "Das kann nicht wahr sein!" 

 Nur noch so kurz bis Weihnachten? 


5. Fast geschrien?

Zuerst, weil ich eine Odyssee hinter mich brachte, um diesen Schein abzuholen, dann bei der Aussage, dass der Dozent von meiner Schlussfolgerung etwas enttäuscht war, dann beim Blick auf die viel zu gute Note (in Relation mit dem Aufwand, den ich dafür betrieben habe), dann weil es ja mit der o.g. Enttäuschung ja nicht sooo weit her sein kann. Und dann hab ich erstmal ne Weile in mich reingekichert.

Geschirrtuch - und unser nächster Lieblingswaldbewohner

Wie fange ich an. Das heutige Thema lässt sich über mehrere Wege erreichen. Hm. Egal, ohne holprige Überleitung bekomme ich es sowieso nicht hin. Oder sehr Ihr einen Zusammenhang zwischen Geschirrtücher und Füchsen? Nee, ne?

Also erstens, die Geschirrhandtuch-Sache. Ich bin kein Mensch, der ein Geschirrtuch für 15 Euro kauft. Oder naja, zumindest keiner, der es dann auch als Geschirrtuch benutzt. Das bekomme ich nicht über's Herz. Zwar bin ich immer dafür, dass praktische Dinge auch hübsch sind, aber da ich selbst eine Krise bekomme wenn aus meinem 5-Euro-das-Dreier-Set-Geschirrhandtuch ein Fleck nicht mehr herausgeht, ist es besser so. (Ja, ich weiß, die benutzt man eigentlich für sauberes Geschirr und es passiert dann kein schlimmer Fleck, aber ich bin sehr chaotisch beim Kochen.) 

Nun zu zweitens, dem Fuchs. Nochmal mit kleinem Umweg. Ich mag Eulen. Eulen sind total super. Außer echte Eulen, die machen mir, wie die meisten anderen Vögel, einfach nur große Angst. Aber auf Täschchen oder Schachteln oder meinen Socken sind sie toll. Nur leider sind sie da schon relativ lange. So ungefähr seit der Zeit, als ich mich an Fliegenpilzen sattgesehen hatte. Sagen wir grob, seit 2009? Oder 2010? Zeitliche Orientierung liegt mir nicht. Einigen wir uns auf "schon eine ganze Weile". Deshalb bin ich sehr erfreut, dass sich ein neuer Lieblingswaldbewohner herauskristallisiert: Der Fuchs. Füchse sind toll. Noch toller als Eulen, denn vor Füchsen habe ich auch im echten Leben keine Angst. Meine Eulen werden also nach und nach von Füchsten abgelöst. 

Und jetzt kommt die Verbindung zwischen erstens und zweitens. 


Mein megacooles Fuchs-Geschirrtuch von Mibo, das sicher nie, nie, nie, nie, niemals meine Küche von innen sehen wird. Dort ist es viel zu gefährlich. Tomatensoße könnte stark blubbern und Nudeln könnten überkochen und ich könnte panisch danach greifen. 


Praktischerweise ist das Geschirrtuch aber nicht nur ein Geschirrtuch, sondern auch zum Basteln da. Wenn man den Fuchs ausschneidet, zusammennäht und ausstopft, hat man ein tolles Mini-Fuchs-Kissen. So hübsch!


Solange ich keine Zeit und Lust zum Basteln habe, hängt das Geschirrtuch ungebügelt und schief über meinem Tisch im Arbeitszimmer. 

Gekauft habe ich es im Heidelberger Laden Farbenreich, der es mir sehr angetan hat. Dort gibt es viele Dinge, die man sonst nur in hübschen Online Shops sieht, zum Anfassen und Mitnehmen.

Mantelheld des Alltags

Der heutige Helden des Alltags-Post wäre fast am Wetter gescheitert. Durch die graue Nebelsuppe da draußen, ist das Zeitfenster, in dem man mit meinen Möglichkeiten drinnen ein anständiges Foto mit Tageslicht machen kann, nämlich ziemlich klein. Das nervt mich. Ich wollte Euch nämlich gerne meinen heldenhaften Supermantel zeigen. Das Fotografieren hat leider nur mäßig geklappt, bis ich mit Kamera vor dem Mantel stand, war es schon wieder dunkler. Aber ich zeige Euch mal 2 Detailfotos.


Der Mantel ist so super, dass ich ständig darauf angesprochen werde. 
Von Leuten, die ich kenne, von Leuten, die ich vom Sehen kenne und von Leuten, die einfach nur in der Stadt an mir vorbeigehen oder die neben mir an der Baumarktkasse stehen. Es passiert selten, also dass mich Fremde ansprechen.
Ich würde mich selbst auch nicht als besonders stylish oder so (Ich suche nach einem weniger doofen Wort.) bezeichnen. Natürlich kaufe ich Kleidung, die mir gefällt. Alles andere wäre seltsam und sinnfrei. Besonders einzigartig macht mich das nicht; ich mag Jeans, Ringelshirts, Kleider, Röcke, schwarze Strumpfhosen und jetzt im Winter natürlich auch groben Strick. Viele meiner Klamotten sind von H&M - soviel dann dazu, dass ich etwas trage, das sonst keiner hat.
Und dann kommt dieser Mantel, den ich liebe und den alle so toll finden. Und der ironischerweise von H&M ist, den aber außer mir offenbar keiner als kaufenswert empfand.

Für die jetzigen Temperaturen ist er leider nicht warm genug, aber das macht nichts. Es werden wärmere Wintertage kommen und dann ist er, mit genug Zwiebelschichten darunter, wieder genau richtig.

Mehr Helden sammelt Stephie. Schaut mal rein und macht mit!

Wochenrückblick (wieder: Instagram only)

 Geärgert - über verlorene Zeit im Schneeverkehrschaos.


 Gebacken - hat hauptsächlich mein Mann.


 Geflucht - über eiskalten Wind von vorne.


 Gefreut - dass es auch Sonne gab.


 Gekauft - Kerzen und den Servierwagen, um den ich schon länger herumschleiche. 
Jetzt ist er da, als Fundgrubenfund ohne erkennbaren Mangel! Yeah!


Gelacht - über Weihnachtskitschmuffins.


 Geschmiert - Salbe ins Auge. :(


Geschoben - den Holzklotz durchs Wohnzimmer.

Weihnachtsbaum und Illustrating the World - mein ultimativer Papeterie-Tipp

Hab ich Euch schon erzählt, dass Weihnachten bei uns schon Einzug gehalten hat? So richtig, mit Baum? Ein bisschen habt Ihr es im Wochenrückblick mitbekommen, denke ich.  Ja, wir sind früh dran und ja, eigentlich wird der Baum erst an Heilig Abend aufgestellt und geschmückt. 

Eigentlich

Aber was bringt das, wenn man vor und nach Weihnachten ständig unterwegs ist, von Familie zu Familie hetzt und sein Bäumchen dann gar nicht anschauen kann? Oder gießen. Dann geht es ruckzuck ein und ist ein trauriges Häufchen Baumelend und alle sind traurig. Und noch ein bisschen schwieriger wird es, wenn man plant unmittelbar nach Weihnachten die verhasste Deckenvertäfelung im Wohnzimmer zu entfernen. Mit Gewalt und Dreck. Da kann das Bäumchen natürlich auch nicht im Baustellenchaos verbleiben. Es befindet sich ja jetzt schon auf einer halben Baustelle.

Aus all diesen Gründen steht unser Weihnachtsbaum schon und strahlt dieses Jahr in Schwarz-Weiß-Silber-Pink-Violett. Ein paar Geschenke liegen auch schon darunter, inzwischen sogar so viele, dass man den hässlichen Baumständer nicht mehr sieht.
Und apropos Geschenke - da wollte ich auch schon seit einer ganzen Weile etwas erzählen. Stephie von Roboti liebt hat vor einiger Zeit mit einer Freundin das Label Illustrating the World gegründet und bietet auf DaWanda die hübscheste Papeterie an. Und das sage ich nicht aus freundschaftlicher Verbundenheit, sondern weil die Karten und Geschenkanhänger und all die anderen Sachen wirklich etwas besonderes und sehr, sehr schön sind.

Ich musste natürlich der fast-erste Kunde sein und habe einen ganzen Schwung Geschenkanhänger zum Selberausdrucken bestellt. So kann ich meine Geschenke dieses Jahr einwandfrei zuordnen und muss nicht, wie meine Mutter, während der Bescherung unter ungeduldigem Protest der Zu-Beschenkenden nochmal kurz nachfühlen, für wen welches Geschenk ist. (Ja, Weihnachten ist sehr witzig bei uns.)  

Es war wirklich praktisch, dass ich die Anhänger nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die aber rein gar nichts mit Illustrating the World, sondern nur mit meinem zickigen Drucker zu tun hatten, selbst drucken konnte und sofort zur Hand hatte. Ich danke an dieser Stelle auch sehr unserem Freund und Nachbarn R., der mich alles auf seinem Superdrucker ausdrucken ließ und mich nebenbei noch mit Kaffee versorgt hat.

12 aus 2012

Ricarda hat auf 23qmStil zu 12 aus 2012 aufgerufen.
12 aus 2012 bedeutet 12 Fotos aus diesem Jahr zu sammeln. Natürlich mache ich mit. Um es mir selbst etwas leichter zu machen und um eine gewisse Übersicht nicht zu verlieren, habe ich meine Fotos chronologisch geordnet, aus jedem Monat eins. Lediglich der August tanzt aus der Reihe und kommt mit zwei Fotos daher. Das darf er, weil der Dezember noch nicht so weit vorangeschritten ist, dass ich hier ein Foto wählen kann. Ich hoffe, mein Überblick gefällt Euch. Zu den größeren Versionen der Fotos kommt Ihr, wenn Ihr die Links im Fließtext darunter anklickt.






































Der Januar und somit auch das Jahr begann mit einem ziemlichen Kracher in Form eines Heiratsantrags mit Ring. Im Februar trotzten wir der Kälte mit einem famosen Pancake-Frühstück. Im März entdeckte ich meine Vorliebe für die Farbe Koralle, die ja so wirklich gar nichts mit dem von mir gehassten Orange zu tun hat. Im April hatten wir das Vorabshooting mit unserer Hochzeitsfotografin Franziska und im Mai experimentierte ich mit Stofffarbe. Im Juni war Backen angesagt und neben meinem ersten No Knead Bread machte ich auch Bagels, die mehr lecker als förmig waren. Der Juli war neonfarben und der August super-busy: Wir feierten unsere Hochzeit schonmal vorab und außerdem düste ich nach London, um mein Brautkleid abzuholen. Die Hochzeitsvorbereitungen gingen in den Endspurt, schließlich sagten wir im September noch Ja. Anfang Oktober ging es weiter nach Linz, wo es wirklich sehr toll ist und wo wir Roboti-Stephie und ihre Bären kennenlernen durften. Der November war irgendetwas zwischen kalt und nass und doch noch erstaunlich warm und freundlich, weshalb wir uns abwechselnd an die frische Luft wagten und zuhause einigelten und zimtig-duftendes pull apart bread aßen, das mich wirklich vom Hocker haute.

Gesammelt werden die Fotos von Ricarda auf Pinterest. Damit sie Deine Fotos finden kann, musst Du natürlich einen Kommentar bei ihr hinterlassen.

Verlosung mit freundlicher Unterstützung von Herrn Konrad

Wie ich ja schon gestern erwähnt habe, hat mir Anette alias Herr Konrad zwei hübsche Sachen zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Zwei glückliche Gewinnerinnen (Männer gibt's hier nicht, oder?) erhalten jeweils eine Schleife: eine als Armband und eine als Schlüsselanhänger.


Die Schleifen sind aus weichem Leder und fühlen sich sehr angenehm an, finde ich. Für alle, die nicht gewinnen oder nicht mehr so lange warten können, gibt es natürlich die Möglichkeit, die Schleifen in Herrn Konrads Shop zu kaufen. Ich selbst bekomme bald mein eigenes Schleifen-Armband und bin deshalb auch gar nicht neidisch, dass ich keine von beiden für mich behalten darf.

So, nun zum ernsten Teilnahmeverfahren.
Um zu gewinnen, musst Du einen Kommentar bis am 12.12.2012 (23:59:59) hinterlassen. Dies ist die Grundvoraussetzung und sie kann nicht durch Facebook-Kommentare, E-Mails usw. ersetzt werden. 
Falls Du nicht mit einem Konto kommentierst, das mir die Möglichkeit bietet, Dich zu kontaktieren, hinterlasse bitte mindestens Deinen Vornamen, den ersten Buchstaben des Nachnamens und des Wohnorts. Besser wäre es noch, Du hinterlässt auch Deine E-Mail-Adresse, damit ich Dich im Fall des Gewinns persönlich benachrichtigen kann. Falls Du keine hinterlässt und gewinnst, bist Du selbst dafür verantwortlich, Dich nach Veröffentlichung des Gewinners bei mir per E-Mail zu melden. 

Die Auslosung werde ich in der Woche nach Teilnahmeende vornehmen und die Gewinnerin  hier verkünden. Da es immer wieder das Problem des verschollenen Gewinners gibt, gilt: Wenn ich eine Woche nach Bekanntgabe keine E-Mail mit Postadresse erhalten habe, werde ich neu auslosen und der Anspruch auf den Gewinn ist verloren.

Alles klar soweit? Ich denke schon. Weiter geht's mit den Extra-Gewinnchancen:

Deine Gewinnchance kannst Du verdoppeln oder verdreifachen, indem Du Fan bei Facebook bist oder wirst.
Verdoppelt wird sie, wenn Du Facebook-Fan von Herrn Konrad oder Miris Jahrbuch bist und mir das im Kommentar unter diesem Post deutlich machst. Verdreifacht wird sie ganz analog dazu, nämlich wenn Du Facebook-Fan von Herrn Konrad und Miris Jahrbuch bist.

Ich hoffe, Ihr seid nicht vom langen Teilnahmebedingungstext abgeschreckt und macht trotzdem mit. Ich drücke Euch allen gleichermaßen die Däumchen!

Nice to meet you, Herr Konrad.

Die meisten von Euch haben ja schon bei der Hochzeitsberichterstattung mitbekommen, dass meine Trauzeugin auch näht. Ihre Nähleidenschaft beschränkt sich nicht nur auf kleine Taschen zu meiner Hochzeit, sondern sie hat ein eigenes Label namens Herr Konrad, mit dem sie letzten Freitag zum ersten Mal auf einem Weihnachtsmarkt war. Natürlich ist das furchtbar aufregend und deshalb waren mein Mann und ich auch dort, so als seelische Unterstützung und Glühweinlieferdienst.


Während wir nur seelisch unterstützten, packte ihre Schwester tatkräftig beim Aufbau, Abbau und Verkauf mit an und ersteigerte im Vorfeld sogar extra eine alte Kasse für den Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Die Kasse verkündete jeden Verkauf mit einem hellen Klingeln und ist mein persönliches Highlight.

Für mich bot sich jetzt auch (endlich) die Gelegenheit, dass Ihr als meine Leser heute ein bisschen mehr über Herrn Konrad erfahren könnt. Das war ja lange überfällig und damit ich nicht alles immer in der dritten Person erzählen muss, haben wir ein kleines Interview gemacht.

Es kennt Dich ja nicht jeder seit einem Seidenmalereikurs für Kinder im Sommer 1996, also stell Dich doch bitte mal kurz vor.

Hallo, ich bin Anette und wohne mit meinem Freund und unseren beiden Katzen Milly und Gismo in Mainz. Hauptberuflich bin ich Mediengestalterin und wie Ihr ja schon von Miri erfahren habt, betreibe ich nebenbei mein Label Herr Konrad.


Mit Deinem Label bietest Du, getarnt als freundlicher Herr im Rentenalter, viele verschiedene Dinge an. Seit wann gibt es Dein Alter Ego und wie kam es dazu?

Zum Nähen kam ich vor einigen Jahren durch eine billige Discounter-Nähmaschine, die ich von meiner Mutter geschenkt bekam. Damals konnte noch keiner ahnen, dass mein Wunsch zu nähen über eine kurze Phase hinaus anhalten würde. Die ersten Nähversuche waren, vor allem durch die zahlreichen Macken der ziemlich schlechte Nähmaschine, geprägt von Frustration, aber mit viel Ehrgeiz erzielte ich dann doch die ersten Erfolgserlebnisse und meine Leidenschaft entwickelte sich. 

Seit Ende 2009 gibt es in meinem Leben Herrn Konrad, der übrigens weder optisch noch namentlich etwas mit meinem Freund zu tun hat. Die Produktpalette reicht von Kissen über Taschen bis zu Armbändern. Ich denke, es ist für fast jeden etwas dabei.


Am Freitag war ja Dein erster und für dieses Jahr auch einziger Weihnachtsmarkt. Wo können Interessierte denn Deine Sachen sonst kaufen?

Über meine Website gelangt Ihr zu meinem Shop. Dieser wird immer wieder (wie zur Zeit) mit neuen Lieblichkeiten gefüllt und neuen Ideen gefüttert. Es lohnt sich also immer wieder einen Blick hinein zu werfen. Ihr könnt mir auch gerne jederzeit eine E-Mail schreiben, falls Ihr eigene Ideen von Herrn Konrad verwirklichen lassen wollt oder Ihr ein Produkt, das Ihr vielleicht in Herrn Konrads Blog gesehen habt, kaufen möchtet. 
Es lohnt sich auch, Herrn Konrad bei Facebook über die Schulter zu schauen. Dort seht Ihr zusätzliche Produkte und Ideen, die noch im Entstehungsprozess sind und es nicht immer zeitnah auf die Homepage oder in den Shop schaffen. Auf Facebook werde ich auch Termine für kommende Märkte bekannt geben. Falls Ihr einen kleinen, netten (Weihnachts-)Markt kennt, bei dem Herr Konrad gut aufgehoben wäre, könnt Ihr mir ja mal einen Tipp geben und vielleicht sehen wir uns dort.


Anette war nicht nur so nett, die Fragen zu beantworten, sondern hat mir auch noch zwei Produkte in die Hand gedrückt, die ich unter meinen lieben Bloglesern verlosen darf.
Die Verlosung muss ich aber erst noch vorbereiten, damit es auch alles ordentlich ablaufen kann und Ihr auch sehen könnt, was es zu gewinnen gibt. Bis dahin könnt Ihr Euch ja bei Herrn Konrad umschauen oder, wie es sich für die Adventszeit gehört, auch mal einen Glühwein auf einem echten Weihnachtsmarkt trinken.

Wochenrückblick

Gegessen - Schneckensuppe, Fondue, 1000 Mandarinen und zum Wochenabschluss Fischstäbchen, Pommes und Spiegelei.

Getrunken - First Class Ober-Premium Schwarzwald-Wasser

Gesehen - Nachdem der Nebel weg war: Ziemlich viel Gegend.

Gefahren - Durch noch mehr Gegend.

Gemalt - Katzengesicht auf Tasse

Gefreut - Den Inhalt der Päckle zum ersten Advent:
Schneidebrett von Mama; Masking Tape und (nicht im Bild) Entkalkungstabletten für die Kaffeemaschine von meinem Mann.

Geschmückt -  Den Weihnachtsbaum am Sonntagmorgen.

Außerdem habe ich natürlich auch gelacht (über vieles), mich gefreut (über einiges), geärgert (leider auch über einiges) und bei der Fahrt durch den dunkelsten Schwarzwald auf den engsten Straßen etwas gewundert und als das Reh über die Straße sprang, fast zu Tode erschreckt. Aber davon habe ich keine Fotos gemacht.
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