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Weihnachtsanhänger

Ich bin seit vorgestern fertig mit dem Weihnachtsgeschenkekauf. Naja. Fast. Die wenigen Sachen, die ich nicht vor Ort kaufen konnte, sind zumindest schonmal bestellt und ein einzelnes Geschenk muss noch besorgt werden, aber das erfordert keine Kreativität. Ich sehe die Weihnachtsgeschenkbesorgungen deshalb als abgeschlossen an.
Einiges, vor allem kleinere Sachen, habe ich auch selbst gemacht, denn Weihnachtsgeschenke müssen nicht teuer und gekauft sein. Kleine Aufmerksamkeiten selbst herzustellen macht Spaß und außerdem ist die Freude darüber meistens auch groß. 

Aus lufttrocknender Modelliermasse habe ich in Vorbereitung auf Weihnachten Geschenk- bzw. Weihnachtsbaumanhänger gezaubert. Dazu habe ich die Masse ausgerollt und, wie schon bei diesem Schälchen ein Häkeldeckchen hineingedrückt. Dann habe ich kleine Anhänger, rund und in Herzform, ausgestochen, sie mit einem Loch versehen und trocknen lassen. Mit einem Faden sind sie ruckzuck aufhängbereit.


Außerdem habe ich versucht der lieben Fee nachzueifern und wollte weihnachtliches Linorigami machen. Dazu habe ich, wie Fee es beschreibt, die Linolplatte mit meinen Motiven (ein Stern und das Haus vom Nikolaus. Man muss ja klein anfangen.) in Modelliermasse gedrückt und alles klappte prima, nur dass ich dieses Mal die Modelliermasse schneller trocknen wollte und sie deshalb am Rand ausfranste.


Ich vermute zumindest, dass es etwas mit der wärmeren Heizungsluft zu tun hat, da die Schnittkanten vor dem Trocknen sauber waren. Deshalb sehen diese Anhänger, vor allem die Sterne, etwas zerfleddert aus und schrien sogleich danach, doch wenigstens mit etwas Silberlack aufgepimpt zu werden. Vielleicht sprühe ich noch Glitzer darüber, für etwas mehr Diskokugel im Leben.

Lufttrocknende Modelliermasse ist übrigens wirklich toll. Ich habe nun schon Schälchen und Anhänger daraus geformt und neulich hat Stephie schon sehr tolle Mini-Tafeln aus Modelliermasse und Tafellack gemacht.

Hochzeitscalvados mit Überraschung




Von meinen Eltern haben wir zur Hochzeit nicht nur einen großartigen Esstisch bekommen, sondern auch einen Calvados aus meinem Geburtsjahr. Naja, mit Obst aus meinem Geburtsjahr, das ist bei Schnapserzeugnissen ja nicht das Gleiche. Und auch wenn Obst von 1986 ja etwas kritisch zu betrachten ist, ist das ein schönes Geschenk, finde ich.


Ein noch schöneres Geschenk wurde es beim genaueren Blick auf die Flasche. Das Abfülldatum stimmt mit unserem Hochzeitstag überein. Toll, oder? Das war natürlich keine Absicht, weil meine Eltern weder auf das Abfülldatum geachtet haben noch ahnen konnten, dass ich einmal an einem 29.9. heiraten würde. Der Calvados lagerte schließlich schon einige Jahre bei ihnen. Ob man das jetzt auf Schicksal, eine Gottheit oder das Universum zurückführt - oder wie mein Mann errechnet, dass das statistisch jetzt ja auch gar nicht sooo unwahrscheinlich ist, ist doch eigentlich egal. Es macht das Geschenk noch ein bisschen besonderer.

Mini-Adventskranz - und Projekt Fruchtzwerg , das ja gescheitert ist... und blödes Blitzzement.

Bevor ich heute zu meinem traumatischen Fruchtzwerg-Erlebnis komme, zeige ich Euch etwas, das dann doch noch was geworden ist, ganz im Gegensatz zu Projekt Fruchtzwerg: Mein Mini-Adventskranz aus Beton. Gegossen habe ich ihn in einer Verpackung von Ziegenfrischkäse, nur falls Ihr Euch wundern solltet, woher ich die schöne Form habe. Esst mehr Ziegenkäse!


Er ist nicht wirklich adventszeittauglich, weil die Kerzen viel zu schnell abbrennen, aber was solls. Irgendwie ist der kleine Klotz doch niedlich. Und vielleicht kann ich die Kerzen irgendwie aufbohren, wenn sie abgebrannt sind, und neue hineinstecken. Ich bin ja erfinderisch.

Jetzt aber zu den Fruchtzwergen.

Vor einiger Zeit haben mein Mann und ich tapfer Fruchtzwerge gegessen, Ihr habt es ja vielleicht mitbekommen. Natürlich aßen wir das widerliche Zeug nicht einfach zum Spaß, sondern mit einem Ziel vor Augen: In insgesamt 24 Fruchtzwergbecher wollte ich Beton gießen, jeweils eine Kerze hineinstecken und mich an meinem Kerzenadventskalender für jeden Dezembertag bis Weihnachten erfreuen. Tja. Hat aber nicht geklappt. Im Baumarkt entschied ich mich nämlich dieses Mal nicht für den bereits getesteten Estrichbeton, aus dem ich erfolgreich meine Teelichthalter gegossen hatte, sondern für Blitzzement, das mir mein Mann empfahl, weil es angeblich einfacher zu handeln sei. Zwar warnte er mich noch vor, dass das Zeug wirklich schnell trocknet und sehr flüssig angerührt werden muss, was ich nur mal so am Rande bemerkt auch tat, aber trotzdem klappt zunächst rein gar nichts und von meinen 24 Fruchtzwergbechern mit Kerzchen misslangen etwa die Hälfte. 


Weil die ganze Fruchtzwerg-Blitzzement-Erfahrung so blöd für mich war, habe ich keine Lust, schöne Fotos zu machen. Begnügt Euch also bitte mit iPhone-Fotos aus dem Keller (aka das Beton-Atelier). Links sehr Ihr die, die einigermaßen ok geworden sind, rechts zeigt sich das Grauen. Haltet Euren Kindern die Augen zu. Ich möchte nun auch nicht mehr darüber reden. Außerdem hat Blitzzement eine abscheuliche Farbe, ganz hell mit Gelbstich. Nein danke. Das nächste Mal gieße ich wieder mit Estrichbeton. Ich bin nur froh, dass wenigstens der Mini-Adventskranz dabei rausgesprungen ist, sonst müsste ich wohl ernsthaft anfangen zu weinen. Denn nur Scheitern ist ja auch blöd.

Held des Alltags

Letzte Woche wurde ich gefragt, was das denn für ein Ring ist, den ich auf dem letzten Fotos meines Wochenrückblicks trage.


Hier sehr Ihr ihn etwas genauer. Mein Eulenring, gekauft am Heidelberger Hauptbahnhof, als mir eines Abends mal wieder die Bahn vor der Nase davon fuhr und ich eine halbe Stunde totschlagen musste. Stimmungsaufhellender Modeschmuck ist mein heutiger Held des Alltags. Mehr Helden, wie immer, bei Stephie.

Wochenrückblick - Kurzversion

Die Woche beginnt hektisch und deshalb gibt es nur eine Mini-Kurzversion des Wochenrückblicks. Und ich bin auch schon wieder weg, im Regen. Bääääh!

Geblättert - 101 woonideeen. (Danke Mama und Papa für's Mitbringen.)


Gegessen - Schönschriftyogurette


Gekauft - Weihnachtssupply und eine Mini-Geburtstagstorte.

Häkelherz DIY-Anleitung

Letzte Woche habe ich kleine Weihnachtsbäumchen gekauft, die ich natürlich auch schmücken wollte. Eins bekam kleine Neon-Häkelherzen verpasst. Das sieht ganz entzückend aus, finde ich, und deshalb zeige ich Euch heute mal, wie ich die Herzen gehäkelt habe. Bestimmt gibt es noch viele andere Möglichkeiten, aber so mache ich es.


Häkeln ist superleicht und die verschiedenen Maschen-Arten kann man sich super mit Youtube-Videos aneignen. Ich finde die von farbenmix sehr verständlich. Für ein Häkelherz muss man Luftmaschen, Kettmaschen, feste Maschen, Stäbchen und Doppelstäbchen können. Klingt viel, ist aber wirklich sehr leicht. Versprochen! Das meiste kann Dein Unterbewusstsein sicher noch aus der Grundschule.

Los gehts! Da ich leider (oder zum Glück) keine Häkelanleitungssprache spreche, muss ich etwas langatmig erklären und habe ein paar hoffentlich hilfreiche Fotos gemacht, für die ich auch ein Garn genommen habe, bei dem man etwas mehr erkennt als bei dem Neon-Farbenen.

Den Anfang machen 5 Luftmaschen. Dazu kommt eine sechste Luftmasche, die ich immer die Wendeluftmasche nenne.

Dann häkelst Du mit festen Maschen 4 Reihen hin und her, natürlich immer mit der Wendeluftmasche am Ende. Das Ergebnis ist ein mehr oder weniger quadratischer Miniaturtopflappen.

 Diesen wendest Du und machst dieses Mal 3 Luftmaschen.

In die zweite Masche häkelst Du ein Stäbchen.

 Und dann kommt in die dritte Masche ein Doppelstäbchen.

Und noch zwei weitere Doppelstäbchen in die dritte Masche. (Ja, 3 Doppelstäbchen in einer Masche! Das muss so!)

 In die vierte Masche häkelst Du ein normales Stäbchen und machsten diesen Bogen, der aus den Stäbchen entstanden ist, mit einer Kettmasche am Ende der Reihe fest.

Nun wiederholst Du alle Schritte ab den drei Luftmaschen in die Seite des Miniaturtopflappens. Es wird also nicht gewendet, sondern einfach in einem 90° Winkel in die vier Reihen, die Du ganz am Anfang gehäkelt hast, weitergehäkelt. 

Am Anfang fand ich es etwas kniffelig, die vertikalen Maschen zu identifizieren, aber letzten Endes kommt es auch nicht so darauf an. Hauptsache zuerst 3 Luftmaschen, dann ein Stäbchen, dann 3 Doppelstäbchen in eine einzige Masche, ein weiteres Stäbchen daneben und mit einer Kettmasche enden. Man kann das Pfusch nennen, aber solange am Ende ein nettes Herz dabei rauskommt, ist alles gut!

Natürlich musst Du noch den Faden abschneiden und sicher verstecken, aber dann ist das Häkelherz auch schon fertig und kann alles schmücken, das Du für schmückenswert hälst.

Wunschzettel /// Gewürze

Bei der Themensuche für einen dritten Wunschzettel bekam ich bei der Themenfindung Hilfe von einem Freund. Am besten gefiel mir der Vorschlag Gewürze und sogleich machte ich mich auf die Suche nach schönen Dingen. Weil ich dabei auch auf einen tollen Adventskalender gestoßen bin, kommt die Gewürzliebe übrigens schon so kurz nach der Betonliebe

Gewürzkalender: CloodiaShop
Geschenkset mit 6 Gewürzen: strandküche
Salz- und Pfefferstreuer: klotzaufklotz (Passt jetzt nicht zum Thema, aber oohhhhh, diese Holzvasen! Ohohoh! Je veux! Wie hübsch! Nochmal auf Deutsch: Will ich! Und dann noch den iPad-Ständer für das hoffentlich baldige iPad-Vergnügen meines Mannes... Ich glaube, die klotzaufklötzer haben es auf mein Konto abgesehen, aber wer so schöne Sachen macht, darf das.)
Serviette: bremer-deern

Freitag. Fragen. Fotos.

1. Und jetzt? 

 Jetzt haben wir neue Dachfenster. Endlich. Die Handwerker haben sich kurzfristig aufgrund des stabilen Wetters angemeldet und waren sehr schnell fertig. Gleichzeitig ist Operation Wohnzimmerdecke gestartet. Sprich, ein halber Quadratmeter der verhassten Deckenvertäfelung wurde im Zug der Fenstererneuerung entfernt. Bis mein Mann Zeit hat, den Rest abzureißen und neu zu verkleiden, werden einige Wochen vergehen. So lange leben wir mit unserer neuen Freundin, der sichtbaren Isolierung. Was soll's. Wir haben zwei Monate (oder so) ohne funktionierende Küche überstanden, so ein bisschen Baustelle im Wohnzimmer kann uns gar nix!


2. Erkenntnis der Woche? 

 Mr. Darcy heißt Fitzwilliam mit Vornamen... Gefällt mir.


3. Gefreut wie Bolle? 

 nomnomnom


4. Schief gegangen? 

Projekt Fruchtzwerg


5. Ohne geht der Tag nicht los?

Ohne einen beherzten Schlag meines Mannes auf die Snooze-Taste, die dementsprechend schon ganz schön mitgenommen aussieht. Er braucht ohnehim mal nen neuen Wecker, glaube ich. Mit extra-stabiler Snooze-Taste.

Mehr Freitagsfotos, wie immer, bei Steffi von Ohh...Mhhh...

Jetzt auch noch Visitenkarten...

Die Woche flatterten Visitenkarten ins Haus. Visitenkarten für dieses kleine Blog. Uh, wie professionell... Man glaubt es kaum! Auf die Idee kam ich nur, weil sowieso eine Sammelbestellung bei Moo getätigt wurde und weil es so viel Rabatt gab.


Aber süß, oder? In der richtigen Welt kann man das alles übrigens auch lesen, nicht so wie auf dem Foto. Die Kamera hat mich heute irgendwie nicht lieb. :(


Wieso braucht die Miri gleich 2 Packungen, wenn sie doch eh nicht weiß, was sie mit den Dingern machen soll? Na weil Miri und Miris Mann, der QR-Codes megatoll findet, sich nicht einig werden konnten, ob auf so eine Visitenkarte unbedingt ein solcher QR-Code muss oder nicht. 


So, und fortan werde ich nun also Visitenkarten verteilen. Würdest Du eine mit oder ohne Code bekommen wollen? Hast Du auch Visitenkarten für Dein (privates) Blog? Und wann verteilst Du die denn so? Morgens in der Bahn? Ich weiß gar nicht... Aber hübsch, ne?

Wunschzettel /// Betonliebe!

Weihnachten rückt noch immer näher und ich präsentiere meinen zweiten Wunschzettel, der dieses Mal dem mit-schönsten Material der Welt gewidmet ist: Beton.
Beton-Kugel an Goldkette: Glänzend Grau
Stiftschale: formfreunde
Teelichthalter: ebenfalls von Glänzend Grau
Ohrstecker: RaineDesignConcrete

Dass Beton nicht immer grob sein muss, sondern auch sehr fein daherkommen kann, beweist wohl vor allem auch die Verwendung als Material für Schmuck. Ich bin ja auch ein großer Fan des Beton-Gießens. Was ich da zuletzt fabriziert habe, was dabei gut und was eher schief ging, zeige ich Euch bald!

Wochenrückblick



Geklebt - ein handgemachtes Hochzeitsalbum. 
Wir lassen aber auch noch eins professionell gestalten.


Gemacht - das Gästebett.


Gesehen - den letzten Rest vom Herbst


Gestaunt - Linienwirrwarr am Himmel


 Geguckt - Schmuck durch's Schaufenster


Gefreut - über Sonne


Gefärbt - meine Haare. Kurzfristige Entscheidung. Ich bin zufrieden.
Und dann habe ich ein unscharfes Foto nach dem anderen davon gemacht.

Dankeskarten und noch mehr Hochzeit

Heute geht es nochmal ein bisschen um unsere Hochzeit, denn letztes Wochenende konnten wir unsere Hochzeitsdankeskarten verteilen. 
Uns war es wichtig, die Karten zeitnah zu verschicken. Bei uns waren es jetzt ziemlich genau 6 Wochen nach der Hochzeit. Viel früher würde ich aber auch nicht empfehlen, da in den Wochen 4-5 nach der Hochzeit noch einige Karten mit Glückwünschen zur Hochzeit v.a. bei meinen Eltern eintrudelten.

Wer sich für eine einheitliche Hochzeitspapeterie entschieden hat, also Einladungskarten, Menükarten, Tischkärtchen, Programmhefte etc. aus einem Guss hatte, möchte sicher auch bei den Dankeskarten dabei bleiben. Ich würde aber nicht empfehlen, die Karten schon vor der Hochzeit zu bestellen, auch nicht, wenn Ihr nicht plant sie mit einem Foto zu versehen. Wir haben viel, viel mehr Karten gebraucht, als wie vorher gedacht hätten. Da wir keine einheitliche Hochzeitspapetrerie hatten, entschieden uns bei den Danksagungen dann auch für eine ganz andere Variante. Für die Umsetzung war dann wieder meine Trauzeugin zuständig, die auch schon unsere Einladungskarten (siehe hier, hier und hier) gestaltet hat.


Wir waren in den Wochen nach der Hochzeit etwas genervt von einigen Anfragen, wann es denn endlich ein Foto gebe. Vor allem bei älteren Verwandten und Bekannten war der Wunsch nach einem Foto besonders groß. Wir hatten aber keine Lust, an alle Verwandten Fotos zu verteilen und so kam mein Mann eines Abends mit der Idee an, dass die Danksagungskarte auf einer Seite einfach nur ein Foto sein könnte und der Text auf die Rückseite kommt. Wie gut ist das denn? Ich liebe diesen Pragmatismus. Wir hatten ohnehin nie vor, aufwändige Klappkarten mit Fotocollage o.ä.  zu verschicken und so gefällt uns die Doppelfunktion - wenn der Text gelesen wurde, kann die Karte als Foto in einen Rahmen gesteckt oder an den Kühlschrank gepinnt werden. 


Noch kurz ein weiteres hochzeitsbezogenes Wort in eigener Sache: 

Der/die eine oder andere hat schon rechts das Label der GWB - German Wedding Blogs - entdeckt und sich vielleicht etwas gewundert, ob aus Miris Jahrbuch nun Miris Hochzeitsblog wird. 
Die Antwort darauf ist zunächst einfach und kurz: Nein, das wird es nicht. 
Jedoch hat mich Jeanette von White Diary neulich gefragt, ob ich Mitglied der GWB sein möchte und das möchte ich, nach etwas Überlegung und Absprache mit Jeanette, sehr gerne. Bei der Planung meiner eigenen Hochzeit habe ich nämlich gemerkt, dass Hochzeiten toll sind. Vorher stand ich ihnen zuweilen eher skeptisch gegenüber.
Um es etwas ausführlicher und trotzdem kurz zu erklären: Hochzeit, mit allem was dazu gehört, wird hier auf Miris Jahrbuch weiterhin ein Thema bleiben, aber keinen zentralen Raum einnehmen. Viele Dinge, die ich bastle oder mir ausdenke, sind vielleicht in leicht abgeänderter Form auch für die Hochzeitsdeko oder als Anstoß für eine Idee einsetzbar. Außerdem kann ich vielleicht etwas aus der Perspektive des Hochzeitsgastes hinzufügen, denn die Hochzeitshochphase im Freundeskreis steht noch bevor. Es wird, wie bisher auch, themenübergreifende und hin und wieder sicher auch hochzeitsspezifische Posts geben. Die tatsächliche Veränderung für meinen Blog ist also recht klein. Wenn Ihr noch Fragen habt, meldet Euch, aber bitte keine so keifenden Emails wie ich sie heute Morgen im Postfach hatte. Darauf antworte ich dann auch nicht.

Wunschzettel /// Kuh-Liebe

Einige Wochen vor Weihnachten beginne ich mit meinen Wunschlisten. Ich bin immer recht früh dran, weil ich auch Wünsche aus Übersee habe. Im Januar habe ich außerdem Geburtstag und mache deshalb kombinierte Weihnachts- und Geburtstagswunschlisten. Natürlich schicke ich die nicht ans Christkind, sondern mein Mann verwaltet sie und hat sie letztes Jahr herumgereicht. Ich glaube, das machen wir dieses Jahr wieder. Es war nämlich in den letzten Jahren oft so, dass ich haargenau wusste, was ich z.B. von meinen Eltern bekomme, weil ich nur einen (großen) Wunsch geäußert hatte, und das ist ja nicht Sinn der Sache.*

Zusätzlich will ich meine Wünsche auch auf meinem Blog teilen. Weil ich mir so tolle Dinge wünsche, die ich Euch nicht vorenthalten will. Aber Euch knall ich nicht einfach meine Liste hin, sondern ordne ein wenig thematisch und füge noch einige Dinge hinzu. Hier und heute kommt also meine erste Wunschliste zum Thema Kuh-Liebe.
Kühe sind nämlich meine Lieblingstiere - und ziemlich unterschätzt, zumindest in dieser Hinsicht. Die Lieblingstier-Wahl fällt meistens auf kleine, niedliche oder große, gefährliche Tierarten und tolle Tiere wie die Kuh bleiben außen vor. Aber nicht bei mir und deshalb wünsche ich mir zu Weihnachten bzw. zum Geburtstag allerhand kuh-iges.

Geschirrtuch: Strand Redesign (Schaut doch auch mal das Blog an.)
Milchkännchenkuh: TheWhitePelican
Tasche aus Futtersack: frankcluck
iPhone-Hülle: CarolynCochrane (Auch hier gibt's ein Blog.)
Poster: Keep Calm Shop

Außerdem wünsche ich mir sehr, sehr, sehr stark* den Bildband All Ladies. Kühe in Europa von Ursula Böhmer. Auf Zeit Online gab es neulich ein paar Eindrücke: klick *Mein lieber Ehemann, dies ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. Eigentlich ist es kein Wink, eigentlich ist es ein Zaunpfahl in your face.

*Ja, ich fühle wie der Einwand an dieser Stelle kommt.
Der Einwand, dass es an Weihnachten eigentlich gar nicht um die Geschenke geht. Ich weiß, worum es eigentlich geht und ich werde uns allen an dieser Stelle meine durchaus differenzierte Ansicht zu Gott, Jesus, dem Christentum und Weltreligionen ersparen.
Geschenke sind etwas Wunderbares. Es geht natürlich nicht nur darum. Es geht für mich auch um das Zusammensein, um gutes Essen und ja, es geht für mich um das Geschenke machen und das Geschenke bekommen. Schenken ist für mich etwas Nettes und nichts, das aus Verpflichtung geschieht. Schenken aus Verpflichtung und unter der Prämisse, dass man etwas in etwa Gleichwertiges erhält,  ist nicht toll. Toll ist, wenn man sich Gedanken macht, worüber sich ein anderer freuen könnte. Und wenn das Geschenk passend ist, ist es wirklich fast egal, ob es 10, 20, 50 oder 100 Euro gekostet hat.

pull apart bread

Bis vor wenigen Wochen wusste ich nicht, was ein pull apart bread ist. Dann kam Pinterest mit vielen, vielen Pins von eben solchen Broten und ich musste es einfach nachbacken. Es ist in meinem Fall die süße Variante aus Hefeteig mit Zimt und Zucker.


Sieht toll aus, oder? Und wie das erst riecht! Lecker! Ich wollte am liebsten sofort Schicht für Schicht abziehen und essen und konnte mich kaum zurückhalten. Geschafft habe ich es mit tiefem Einatmen des köstlichen Dufts!


Für ein pull apart bread brauchst Du eine Kastenform, süßen (aber nicht zu süßen) Hefeteig deiner Wahl und Zimt und Zucker. Ich habe meinen pull apart bread Teig aus der Hälfte der Zutaten für Omas Hefezopf geknetet und ihn wie im Rezept gehen lassen, bis er doppelt so groß aussah. (Ok, ehrlich gesagt habe ich das ganze Rezept gemacht und aber nur die eine Hälfte für das pull apart bread verwendet. Wer fängt denn bitte an einen Viertel Hefewürfel zu verwenden. Also ich nicht. Den übrigen Teig habe ich eingefroren und bin gespannt, ob und wie er sich nach dem Auftauen weiterverwenden lässt.) Dann muss der Teig möglichst rechteckig ausgerollt werden, aber es ist auch nicht so schlimm, wenn er ein wenig unförmig bleibt, das macht das Endprodukt umso charmanter. Den platten Teig berieselst Du großzügig und nach Belieben mit Zimt und Zucker. Wer mag, kann auch Rosinen dazu geben. Dann musst Du den Teig in etwa gleich große Rechtecke schneiden und diese zu einem hübschen Stapel auftürmen. Ich hatte ein paar unförmige Teigreststücke, die hab ich einfach dazwischen gesteckt. Den Stapel bugsierst Du dann in die gefettete Kastenform. Für meine Teigmenge aus 250g Mehl war die Form natürlich viel zu groß. Da hilft aber Trick 17.


An ein Ende der Form habe ich ein feuerfestes, eckiges Schälchen gestellt und es sicherheitshalber noch mit Alufolie eingepackt, damit es auch schön dicht ist. Ein bisschen hat der Teig sich trotzdem dazwischen gequetscht, wie man an der komischen Beule links auf dem ersten Foto sieht, aber das ist halb so schlimm bei Hefeteig. Bei flüssigerem Rührteig funktioniert das natürlich nicht.

Während der Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizt, kann der Teig in der Kastenform noch etwas ruhen und gehen, bevor er etwa 30-35 Minuten gebacken wird. Wenn es goldbraun und fertig ist und so köstlich duftet, dass Du Dich im Himmel wähnst, muss es noch ein wenig in der Form auskühlen bevor Du es heraus- und Dich darauf stürzst.

Kupferrohr-Halskette

Bei Ammenmärchen habe ich die tolle Kette mit einem Kupfer-Eck-Röhrchen entdeckt und da wir am Wochenende im Baumarkt waren, habe ich sogleich für mich zwei Exemplare nachgebastelt (mit freundlicher Unterstützung von meinem Mann). Geht aber auch als cooles Weihnachtsgeschenk (für weit unter 5 Euro das Stück).

Kupferfittings gibt es in der Heizungs- und Sanitärabteilung. Das dünne Seil ist auch aus dem Baumarkt.

Erst locker verknoten und anprobieren, wenn die Länge stimmt mit viiiiiel Kraft zuziehen.

Hat freundlicherweise mein Mann übernommen, weil ich mit dem Bunsenbrenner (mit dem wir eigentlich Creme Brulee flambieren) auf Kriegsfuß stehe.


Geht wirklich schnell - und ist sehr günstig. Seil pro Meter: 55 cent; Kupferfitting je nach Größe 50 Cent bis 2 Euro.
Wenn ich die Ketten mal schick kombiniert habe, zeig ich Euch nochmal ein Foto. So lange könnt Ihr nochmal bei Ammenmärchen vorbei schauen, das lohnt sich! Außerdem läuft dieser Post auch unter Helden des Alltags, die es jeden Dienstag bei Stephie zu bewundern gibt. Baumarktprodukte umarbeiten muss einfach ein Held sein!

Wochenrückblick

Gesehen - die Aussicht vom Balkon (und mit der Panoramafunktion rumgespielt)


Gegessen - Hefezopf, Spätzle, Rumpsteak und Fruchtzwerge (Ja, die schmecken mir wirklich nicht.)


Getrunken - ein Mix aus Fruchtzwergen und Milch


Gelacht - über das alljährliche nachbarschaftliche Wettrüsten Mitte November


Gekauft - Nikolausgeschenke. Ja, wir verschenken eine Monsterflasche Heinz Tomatenketchup.
(Außerdem in der Kiste: Geburtstagsgeschenk für einen Neffen und Adventspäckchen für die Nichte von meinem Mann.)


Getan - Dankeskarten eingetütet und in den Briefkasten gesteckt, meinen Mann im Baumarkt in den Wahnsinn getrieben
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