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Wir haben ja gesagt!


In den nächsten Tagen wird hier wohl nicht so viel los sein. Wir müssen uns erstmal neu sortieren und ich bekriege außerdem die Namensänderungsbürokratie. Bald danach kommen aber sicher schon die Hochzeitsfotos von unserer Fotografin, die uns eine Großteil des Tages begleitet hat. Wir freuen uns schon darauf.

So lange wollten wir Euch liebe Leser aber nicht warten lassen und deshalb gibt's hier einen Schnappschuss meiner Nichte K., die zur Nachwuchsstarfotografin aufsteigt: Die Frischvermählten beim Kampf um die Oberhand.

in case of emergency...

Heute ist ein blöder Tag. Ich sitze über meiner Hausarbeit, kämpfe aber eigentlich nur mit Open Office, das einen dämlichen Fehler produziert, der sich offenbar nicht beheben lässt. Leider ist Herr Freund auch keine Hilfe, der ist nämlich erstens bei der Arbeit und hat zweitens keinen Schimmer von meinen Mac-Problemen. (Offenbar gibt's das Problem nämlich nur bei Mac. Was weiß ich. Diese Information hab ich auch nur ergooglet.)

Der Anti-Höhepunkt des Tages bisher war aber ein Anruf, den ich gerne mal als Gedächtnisprotokoll wiedergebe.
Anruferin: "Ja, guten Tag Frau Miri, es geht um ihren Sektempfang am Samstag. Den können sie nicht wie vorgesehen in dem Raum machen." 
Ich: "Äh." (Ja, unhöflich, aber was soll man denn sagen... Zur Sprachlosigkeit kam ein kleiner Herzinfarkt und ich musste mich erstmal setzen.)
Anruferin: "Der Raum ihrer Trauung ist im Anschluss für eine andere Veranstaltung gebucht." 
Ich: (etwas gefasster und mehr pampig als schockiert) "Wir machen den Sektempfang überhaupt nicht im Raum der Trauung. Wie kommen Sie darauf und wer sind sie überhaupt?" 
Anruferin: "Frau Dingsbums vom Stadtamt." 
Ich: (erleichtert und ziemlich angepisst) "Ja, mit Ihnen haben wir vor einem halben Jahr geklärt, dass das nicht geht, erschrecken sie mich doch nicht so." 

Ok, es war jetzt zum Glück ein Missverständnis, aber wenn man vollkommen unvorbereitet und aus dem Nichts eine Hiobsbotschaft mitgeteilt bekommt, muss man das erstmal verkraften. Vor allem, wenn der Tag sowieso blöd ist und man von Open Office gemobbt wird.

An blöden Tagen hilft Schokokuchen, sagt man. Ich hatte keinen Schokokuchen, bis mir einfiel, dass ich schon vor Jahren mal einen Schokokuchen in der Mikrowelle gebacken hatte. Das klingt seltsam, ist es auch, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Und im Schockzustand isst die Miri Kuchen aus der Mikrowelle. Ich googlete kurz und fand dieses Video, kratzte den letzten Rest Mehl aus dem Behälter und schwupps, war der Kuchen in der Mikrowelle und nochmal schwupps, war er auch schon fertig.


Im unserem Höllending von Mikrowelle war die bereits reduzierte Backzeit leider trotzdem etwas zu lang, sodass er ziemlich fest und ein bisschen zäh wurde. Das muss also jeder selbst ausloten. Aber ich will mal nicht meckern. Mein Puls ist wieder normal und alles ist gut. Bis auf die Sache mit Open Office, das ist immer noch ein Riesenmist.

Immerhin gab es auch gute Nachrichten. Das Hochzeitsgeschenk von meinen Eltern wird nächste Woche geliefert. Also fast pünktlich. Juhui!

Wochenrückblick

Gesehen Raising Hope (leider nur auf RTL Nitro und deshalb synchronisiert, ist aber trotzdem witzig)
Gelesen Brideshead Revisited, Atonement und Sekundärliteratur
Gehört leider ziemlich viel Baustellenlärm


 Gelacht "Hast Du für jeden Tag ne Extra-Tasche?"


Getan ein Klapprad ersteigert, ein bisschen rumorganisiert, gebacken
Gegessen Hefezopf, Backofenkürbis, wie fast jeden Sonntag einen Laugen-Körnerknoten, Rührei mit Speck


Gefreut über die perfekte Farbe für meine Fingernägel - genau so rot, dass es kein Pink ist und doch so pink, dass es kein Rot ist (Kommt auf dem Foto nicht so gut rüber, ist aber so.) 


Geärgert ja, auch
Geklickt  den Wetterbericht für nächsten Samstag. Wieder und wieder. Ich weiß, dass das noch viel zu ungenau ist. Aber ich bin neugierig - und ich muss ja wissen, ob ich u. U. noch weitere Schirme besorgen muss.

Kürbisrisotto

Obwohl ich ein wenig krank bin und mir ganz und gar nicht nach Nahrungsaufnahme ist, kommt hier das Kürbisrisotto, das ich schon am Montag im Wochenrückblick angekündigt habe. 

Zubereitet habe ich es im Prinzip nach dem Standardrisottorezept, das auf jeder Packung steht (Reis anschwitzen - ablöschen - nach und nach mit Brühe auffüllen - Parmesan dazu), jedoch kamen vor dem Reis schon Zwiebeln, Zucchini- und Kürbisstückchen in den Wok - nicht, weil wir ein Asia-Risotto haben wollten, sondern weil das unsere einzige ausreichend große Pfanne ist.


Der Wok erwies sich auch als ganz praktisch, da ich so das Gemüse einfach zur Zeit schieben konnte, während ich den Reis in der Mitte anschwitzte. Glücklicherweise wurden auch Reis und Kürbis gleichzeitig gar. Zum Risotto gab es bei uns noch Garnelen.


Upgecycled - DIY Serviettenringe


Als Bastler und Hübschverpacker kennt Ihr ziemlich sicher diesen Anblick - leere Maskingtape-Rollen. 


Was mich im ersten Augenblick immer recht traurig - denn nun ist es ja weg, das hübsche Tape - macht, hat mich jetzt zu einem kleinen DIY inspiriert, das wirklich wirklich wirklich so einfach ist, dass ich es nicht weiter kommentiere. Man braucht lediglich leere Masking Tape Rollen - und Masking Tape.


Tadaaaaa! 


Mega-easy-peasy, sag ich ja. Und wer Tischkärtchen braucht, schreibt noch den Namen des Gastes drauf. (Das weinrote Band habe ich übrigens während dem Basteln dann auch gleich aufgebraucht. Das ging dieses Mal so schnell, das hat es nichtmal in den Masking Tape Halter geschafft... Herr Freund soll mir mal einen Größeren bauen... )

Daily Wedding Spam on Facebook

Seid Ihr eigentlich schon Facebook-Fan von Miris Jahrbuch? 


Wenn nicht, entgeht Euch nämlich ab heute mein tägliches, bebildertes, vorhochzeitliches Nervositäts-Update. Also schnell, schnell, hier Fan werden - dabei sein und den Daily Wedding Spam nicht verpassen!


Kleid goes Rock

Nähprojekte halten sich hier auf meinem kleinen Blog ja vornehm zurück, weil mir selbst eine gerade Naht mittelgroße Probleme bereitet. Am Wochenende habe ich dann aber doch eins verwirklicht und aus einem Kleid einen Rock gemacht.


Das Kleid lag schon monatelang in der Ecke herum, ich habe es nur gekauft, weil mir der Stoff gut gefallen hat und weil es im Sale war. Es so wie es war als Kleid zu tragen, stand niemals auf dem Programm, weil es einfach doof saß. Da ich ja nichts aufwendiges nähen kann, habe ich kurzerhand den Rock abgetrennt und an ein Strickbündchen angenäht. Dabei hat mir dieses Video geholfen.


Leider kann ich offenbar nicht nur nicht gerade nähen sondern auch nicht messen, weshalb das Bündchen etwas zu locker sitzt. Naja, ist ja bald Herbst und ich zieh einfach 3 Tshirts drunter - oder nähe es doch nochmal um. Mal sehen.

Held des Alltags -kitschig und unpraktisch, aber sooooo schön

Ich habe Euch noch gar nicht gezeigt, was ich neulich, als wir zur Taufe an der deutsch-niederländischen Grenze waren, im weltschönsten Nachbarland gekauft habe... Tztztztz. Das muss ich schnell nachholen und präsentiere im Rahmen der Heldes den Alltags zunächst mein tolles Milchkännchen mit den noch tolleren Kühen.


Ich finde Kühe ja sehr, sehr, sehr toll und deshalb musste das Kännchen unbedingt mit, obwohl es natürlich etwas kitschig und dazu noch für mich vollkommen unpraktisch ist - ich trinke meinen Kaffee nämlich mit sehr, sehr viel Milch, sodass das Kännchen dann immer gleich wieder leer ist. Macht aber nichts. Hauptsache die schönen Kühe gucken mich an. Mehr, und vielleicht auch praktischere,  Helden gibt es wie immer bei Stephie.

Wochenrückblick

Gesehen Navy CIS
Gehört besoffenes Rumgegröhle nach Weinfest ('Karlsruuuuh, Karlsruuuuh, erste Liga, Karlsruuuuuh' ... haha ...)
Gelesen Brideshead Revisited
Gegessen Flammkuchen, Waffel, Risotto (mehr dazu bald auf diesem Sender)  



Getrunken Gingerbeer aus Konzentrat


Gefreut über die neuste Verlobung
Geärgert verletztende Worte


Getragen Rot und Stiefel (hallo, Herbst)


Gekauft ein Kochbuch


Getan Schuhe eingelaufen und den hässlichen Kratzer am rechten Fuß eingecremt

DIY - Spiegel im Gürtel

Kennt Ihr den Adnet Mirror von Gubi? Der ist so megacool, ne, mit dem Gürtel und so? Designmäßig gibt's da nix zu meckern. Megauncool ist eigentlich nur der Preis, der irgendwo bei etwas unter 900 Euro liegt. Kann ich mir also nicht leisten, weshalb ich mir einen Gürtelspiegel für Arme gebaut habe. Der ist nicht sooo megacool, aber auch toll und außerdem mit Vergrößerungsspiegel, damit ich auch meine Kontaktlinsen einsetzen kann. 

Und da meine lieben Leser sicher auch keine 900 Euro für einen Spiegel ausgeben (können), kommt hier ein Bild-Tutorial, das sich eigentlich von selbst erklärt, aber trotzdem von mir kommentiert wird.

Materialien

Ich habe es gewagt und ganz normales doppelseitiges Klebeband genommen, weil es mich noch nie im Stich gelassen hat. Je nach Größe und Gewicht des Spiegels würde ich aber Spiegelklebeband benutzen, das hält noch besser. Materialkosten belaufen sich in meinem Fall auf ca. 10 Euro, wer einen Guccigürtel nimmt, zahlt mehr.

Und so geht's

Mein Kosmetikspiegel hatte einen geschraubten Standfuß. Falls Dein Spiegel einen Verklebten hat, würde ich raten, ihn mit roher Gewalt abzureißen und dabei in die andere Richtung zu gucken.

Damit der Spiegel sicher im Gürtelchen hängt, habe ich das Klebeband um etwas mehr als die Hälfte geklebt. Es sollte auf jeden Fall bis zur ehemaligen Befestigung des Standfußes reichen.

Dabei gut festdrücken, damit alles hält! Zum Schluss noch schnell mit Glasreiniger sauber machen, weil Du bis jetzt gefühlte 200 Mal auf das Spiegelglas getatscht hast - und dann ist dein Gürtelspiegel auch schon fertig und Du kannst versuchen, ihn für 900 Euro zu verkaufen. Oder Du hängst ihn ins Badezimmer.


AGZ in progress - as usual.


Wenn ich mich an irgendetwas sattgesehen habe, dann an diesem schwarzweißen Toom-Baumarkt-Teppich. So sehr ich ihn auch geliebt habe - ich kann ihn nun nicht mehr ertragen und deshalb landete er im Keller. Da mir der Boden im Arbeitsgästezimmer (AGZ) dann aber doch zu nackig war, habe ich meine coole korallpinke Badematte ausgebreitet. Die rutscht zwar weg, wenn man sie betritt, aber ich bin gut im Schlittern. Früher oder später werde ich sie entweder mit Rutschschutz versehen oder einen ordentlichen Teppich finden. Und eines Tages werde ich mich dann auch noch dankend von dem Sofa trennen. Aber im Moment ist es halt so praktisch, ne.


Über der Heizung hat Herr Freund übrigens netterweise ein Regalbrett für mich installiert, damit ich etwas Ablagefläche gewinne. Der Vorgang vor dem Dachschrägenfenster musste schon vor einiger Zeit weg, die Vorhang-Stahlseile dienen jetzt als Dekorationshalter, oben für eine schnellgebastelte Wimpelkette und unten im Moment u.a. für eine Hochzeitseinladung und eine Hochzeitsdankeskarte. Ja, Heiraten ist bei uns gerade echt ein Trend.

Hochzeitsdrüber und -drunter

 Bei-Bedarfsdrüber.

Männerdrunter.

Ausufernder sind die Hochzeitsvorbereitungen im Moment nicht. 

Letzten Sonntag haben wir unseren Happyjahrestag als Anlass genommen und noch kurz vor der Hochzeit den neuen Küchenchef von unserem Restaurant getestet. Wir haben zwar nicht unser Menü gegessen, sondern à la carte, aber alles war lecker, auch wenn Herrn Freunds Spätzle besser sind - sorry, daran rüttelt auch der Stern nicht.
Am kommenden Wochenende holen wir den Sekt bei meinen Eltern ab, wo er die letzten Wochen/Monate lagerte, und mit etwas Glück kommt heute meine Stola an, die ich mir jetzt nach einigem Hin und Her und der vergeblichen Suche nach einem Jäckchen, das mir gefällt und zum Kleid passt, bestellt habe. 

Alles gut also.

Kollabierter Zucchiniverwertungskuchen und ein heldenhafter Helfer

Seit über einer Woche lag in unserer Küche, ehemals frisch aus dem Garten von Herrn Freunds Mutter, eine Riesenzucchini, für die wir einfach keine Verwendung fanden. 
Herr Freund isst Zucchini nur in homöopatischen Dosen und ich kann auch nicht ohne weiteres ein ganzes Kilo davon verdrücken. Kurzentschlossen und weil ich befürchtete, dass die Zucchini bald Beine bekommt, machte ich mich ans Werk einen Zucchinikuchen zu backen - der schmeckt nämlich nicht nach dem Gemüse und wird deshalb auch von Zucchiniverächtern gerne gegessen.

Alles schön und recht, bis ich meinen Kuchen nach dem Backen und Auskühlen aus der Form holen wollte und er sich plötzlich dazu entschied, auseinander zu brechen. Dickes Kuchenstück auf Kuchenplatte, dünnes Kuchenstück noch in der Form - Ihr kennt das, oder? Das geht doch nicht nur mit so? Nach ein bisschen Fluchen und Ärgern beschloss ich, das beste daraus zu machen, holte eine Packung Schokoguss aus dem Küchenschrank und kleisterte drauf los.


Der weltschönste Kuchen ist es immer noch nicht, aber in Würfel geschnitten und mit dem Schokoguss, den ich ganz nebenbei mal zum Helden des Alltags erkläre, weil er nicht nur Kuchen, sondern damit den ganzen Tag retten kann, ist er doch ganz ok - und vor allem lecker, dank supersaftiger Zucchini. 
Gebacken habe ich übrigens, mehr oder weniger, nach diesem Rezept, allerdings mit einer Mischung aus Mandeln und Haselnüssen, weil ich von letzteren nicht mehr genug hatte, und außerdem in einer kleineren und dafür höheren Form. Dadurch hat sich die Backzeit etwas verlängert.

Wochenrückblick

Gesehen Klassenkameraden von vor 10 Jahren
Gehört Geschichten von früher
Gefreut 5 Jahre; dass das mit dem Probestecken der Frisur direkt gut geklappt hat; dass es den leckeren Chardonnay auch beim neuen Chefkoch und trotz des geänderten Konzepts im Restaurant an unserer Hochzeit geben wird
Geärgert dass A. vom Pferd gefallen ist und deshalb nicht beim Klassentreffen war und ich deshalb auch noch nicht mein Londongeschenk überreichen konnte; über die megadämliche Frage, die immer noch hin und wieder kommt, ob wir heiraten müssen
Gegessen Hefezopf, Weinbergschnecken, Tatar, Rostbratwürste
Getrunken Hugo, Weißweinschorle, viel Espresso, Federweißer

Gemacht eggs in the basket - nachdem Herr Freund und ich V for Vendetta gesehen hatte, wollte ich das mal ausprobieren

Gekauft bunte Regenschirme für die Hochzeit - für 2 Euro irgendwas bei DM - Ihr wisst ja, wenn man ausreichend Regenschirme hat, regnet es nicht.

Ei /// Herz

Achja, ich hatte irgendwann mal angekündigt, einmal pro Woche etwas über die Hochzeitsvorbereitungen zu posten. Öhm, ja... Hat bisher nicht so gut geklappt, ne? Und langsam werden die Dinge so konkret, dass ich sie nicht mehr vorher posten möchte, da schon zu viel verraten würde. Naja, Ihr verzeiht mir und vielleicht fällt mir ja doch noch spontan etwas ein. Außerdem ist es ja auch nicht mehr lange bis zur Hochzeit und danach kann ich noch einige Dinge zeigen.

Heute zeige ich Euch mal etwas, das irgendwo zwischen Yeah, hat geklappt und Schöner scheitern  einzuordnen ist. Ihr kennt ja bestimmt Bentos, diese japanischen, aufwendig gestalteten Lunchböxchen zum Mitnehmen. Bentos zu gestalten wäre ja gar nichts für mich, dazu wäre ich viel zu ungeduldig, aber neulich stolperte ich über Umwege über diese eine Anleitung für ein herzförmiges Ei, die dann eigentlich doch recht machbar aussah. Ich schnitt also einen Milchkarton zurecht, kochte ein Ei und verbrannte mir x-mal die Finger, als ich das heiße Ding schälte.


Mein Herz-Ei ist leider etwas unförmig und der Dotter bröckelig. Das hab ich aber mit Salz getarnt und eigentlich sieht das schiefe Ei doch ganz hübsch aus. Ob ich das wieder mache, weiß ich aber noch nicht. Herr Freund will sowieso kein hartgekochtes Ei und ich keine verbrannten Finger.

Hefezopf wie von Oma

Hab ich schon erwähnt, dass Hefeteig und ich keine Freunde sind? Zumindest keine guten und zumindest nicht, was die Herstellung angeht. Meistens klebt er blöd am Finger. Und an der Schüssel. Und der Arbeitsfläche. Zuweilen auch am und im Verlobungsring, wobei er dafür genaugenommen ja nix kann. 
Meistens versuche ich auf das Backen von und mit Hefeteig zu verzichten. Wenn man aber plötzlich ganz doll Hunger auf Hefezopf wie von Oma hat, kommt man nicht um den Hefeteig herum. Nach kurzer Recherche und Rezeptaufruf bei Facebook, legte ich also gestern Nachmittag den Verlobungsring ab und es konnte losgehen. Und dieses Mal haben wir uns sehr gut verstanden, der Hefeteig und ich.


So sah mein prachtvoller Zopf nach dem Backen aus. Riesig, obwohl es nur die Mehlmenge für ein halbes Zöpfchen war, und nicht unbedingt sehr förmig und die Kruste hatte auch mehr Krater, als üblich - aber beim Anschneiden merkte ich schon: Der ist gut. Richtig gut. Und dann guckte ich vorsichtig rein. In meinen Hefezopf. Und... Yeah! Fluffig! Superfluffig! It's so fluffy, I'm gonna die.


Nachdem mir keins der gefundenen Rezepte so richtig gefiel, war ich mutig und kombinierte fleißig, sodass nun mein Rezept, inspiriert von u.a. diesem hier, wie folgt funktioniert.

Zutaten 

für den Teig
500g Weizenmehl
1/2 Würfel Hefe
80g Zucker
1 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
50g Butter, weich
250ml lauwarme Milch
1 Ei

optional
Rosinen oder Sultaninen

zum Bestreichen
1 Ei
1 EL Zucker

So geht's

Zucker und Vanillezucker in eine kleine Schüssel geben und den halben Würfel Hefe dazubröckeln. Beides miteinander verrühren und zugucken, wie sich die Hefe auflöst. Angeblich löst sie sich irgendwann ganz auf - so lange habe ich aber noch nie durchgehalten, sondern nach einigen Minuten weitergemacht. Mehl in eine große Schüssel sieben und schließlich das Zucker-Hefe-Gemisch dazu geben. Lauwarme Milch, die weiche Butter und das Ei ebenfalls dazu und dann mit der Maschine oder von Hand kneten. Falls der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzufügen.
Wenn er nicht mehr klebt, mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß aussieht. Bei mir hat das etwa 2 Stunden gedauert, das kann aber variieren.

Nach dem Gehen den Teig nochmals durch- und an dieser Stelle auch evtl. die Rosinen reinkneten. In 3 etwa gleiche Stücke teilen und jedes zu einer langen Schlange formen und daraus den Zopf flechten. Die Enden habe ich einfach etwas zusammengedrückt. Den geflochtenen Zopf auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Vor dem Backen noch schnell den Hefezopf mit dem Gemisch aus verquirltem Ei und Zucker bestreichen. Ich gebe Zucker zum Ei, weil ich mir einbilde, dass er auf der Kruste karamellisiert und damit alles noch besser macht. Dann den Zopf auf der mittleren Ebene ca 40-45 Minuten backen. Falls er sehr braun wird, evtl. die Temperatur nach 20-30 Minuten auf 180° reduzieren oder ihn notfalls abdecken.

Held des Alltags


Nachdem ich gestern ohne Frühstück das Haus verließ, mich ab etwa 11 Uhr von meinen Schülern wegen meines dauerknurrenden Magens auslachen ließ und um 12:30 erstmal eine eher nicht so leckere Notfall-Brezel essen musste, ist mein heutiger Held des Tages mein Frühstücksmüsli. Heute aus kleingehäckselter Nektarine, Alnatura-Basismüsli + Extra-Rosinen, ein bisschen Joghurt und Milch.
Mehr Helden versammeln sich jeden Dienstag bei Stephie.

Wochenrückblick

Huch, schon wieder Montag. Nachdem Herr Freund und ich den ersten Teil des Wochenendes gefühlt nur im Auto verbracht haben, um die Taufe des jüngsten Herr Freund'schen Neffen nicht zu verpassen, ließen wir den Sonntag langsam angehen und starten doch halbwegs erholt in die neue Woche.

Hallo auch an die neuen Leser, die über den FFF hierher gefunden habe - danke für Eure Kommentare und Nachrichten, ich freue mich, wenn Ihr hier jetzt öfter vorbei schaut und gebe mir auch Mühe, Euch bald noch persönlich zu antworten. Und apropos FFF: Der Lego-Spruch is super, ne? Wusst ich doch, dass der Euch gefällt.

Gesehen Wer wird Millionär - nach ewigen Zeiten mal wieder
Gehört schrillen Kirchengesang

Getan Den Karlsruher Zoo besucht und dort in der braunen Plörre auf Wunsch von Herrn Freund Gondoletta gefahren und im Streichelzoo mein Herz an flauschige Zwergschafe verloren.

Gegessen lieber nichts als Currywurst
Getrunken Sekt, Wein, Fassbrause
Gekauft schöne Dinge und schöne Zeitschriften im weltschönsten Nachbarland


Gelacht QR-Code an der Kirche, aber weit und breit kein halbwegs brauchbares Handynetz


Geärgert über die vielen Stunden im Auto, die immer länger wurden, weil ständig Stau war


Getragen eine Strumpfhose, die mehr gekostet hat, als das Kleid (Burlington vs. H&M Sale), dazu die Sitzschuhe (mit Fotobeweis, dass ich darin auch gehen kann... nach 4 Stunden mehr stehen/gehen als sitzen war aber Schluss) und versehentlich ein recht patriotisch gefärbtes Gesamtoutfit, weil ich meine schwarze Clutch in Karlsruhe vergessen hatte.

Kürbiswoche /// Kürbis-Apfel-Marmelade

Nachdem es diese Woche bereits Kürbissuppe und gebackenen Hokkaido gab, kommt er heute, wieder gemeinsam mit seinem Freund, dem Apfel, auf's Brot.


Zutaten

Hokkaido und Apfel in gleichen Gewichtsanteilen
2:1 Gelierzucker in passender Menge
Ingwer und Zimt nach Geschmack
etwas Wasser

So geht's

Hokkaido in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser zum Kochen bringen (So viel Wasser, dass er nicht anbrennt, evtl. nochmal welches nachgießen, falls zu viel verdampft). Wenn der Kürbis fast weich ist, den Apfel ebenfalls in kleinen Stücken dazugeben und auch weich kochen. An dieser Stelle dürfen je nach Geschmack auch Ingwer und Zimt dazu. Dann pürieren und aus der Masse nach Gelierzuckerpackungsanleitung Marmelade kochen. Heiß abfüllen, dann sollte sie sich eine Weile im Kühlschrank halten.

Passt zu
Naja  - was passt zu Marmelade? Brot. Eben. Wer will, kann im Kochvorgang auch noch einen Schuss Calvados verarbeiten. Das hatte ich vor, habe es dann aber vergessen. Passt aber bestimmt dazu.

Weil ich nicht nur unfassbar schön und intelligent, sondern auch nett bin, bekommen meine Schwiegereltern in spe dieses Wochenende ein Glas als Mitbringsel. Und ja, ich finde Alufolie dekorativ. Und buntes Dymoband ist immer noch die beste Erfindung seit schwarzweißem Dymoband. Word!



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