.post-body img, .post-body .tr-caption-container { max-width: 100% !important; } -->

Helden des Alltags - Bruce und Herr Freund



Bei semi-sommerlichem Wetter ernenne ich zum einen Bruce, den Balkongrill und zum anderen Herrn Freund, den Grillmeister zu den Helden des Alltags. Mehr Helden gibt es, wie immer, bei Stephie, dem heldenhaften Geburtstagskind!

Wochenrückblick

So, heute kommt schnell der Wochenrückblick. Anschließend werde ich, bevor ich weiterlerne, meinen mückenstichverseuchten Körper komplett mit Fenistilgel einschmieren. Die Mückenstichdichte liegt erstaunlich nah an der von Thailand, 2005. Aaaahhhh!

Gesehen - Olympia, ständig - Herr Freund ist im Sportmodus
Gehört - nette Gespräche, aber auch zu viel dummes Gelaber
Gelesen - meine Aufzeichnungen aus dem Seminar zur ostdeutschen Gegenwartsliteratur
Getan - am Samstag Schwesterfamilien-Geburtstag gefeiert (am Rhein, daher die Mückenstiche), aufgeräumt am Sonntag und bei der Gelegenheit die Sachen, die wir für die PWP brauchen können, direkt zu meinen Eltern geschafft
Gedacht - Obiges - abwechselnd (siehe auch Gehört)
Gegessen - viel, war ja Geburtstag und lecker
Gelacht - auch viel
Geärgert - das dämliche Mousse au Chocolat, das nicht moussig wurde
Gekauft - Sitzschuhe
Geplant - PWP, Hamburg, London
Wochenrückblick ein bisschen nach Fräulein Julia

Pre-Wedding-Party

Es klang schon in einem Kommentar an: Die Teelichthalter brauchst Du ja bestimmt für deine Hochzeit.

Falsch. Ich wüsste spontan nicht, wohin damit am Hochzeitstag. In dem Raum, den wir für den Sektempfang gemietet haben, ist Kerzenlicht aus Brandschutzgründen nicht erlaubt und im Restaurant werden wir keine spezielle Deko haben. Dort wird die Standarddeko (die sehr reduziert ist und aus hübschen Väschen mit einzelnen Blumen besteht) für das gesamte Restaurant in der Woche auf unsere Hochzeitsfarben abgestimmt, sprich es werden einfach gelbe und violette Blumen genommen. (Petrol-türkisfarbene Blumen gibt es nicht, zumindest nicht in schön, die Farbe wird dann anders aufgegriffen.) Ich finde die Lösung sehr praktisch und gut, weil das a) nichts extra kostet, b) ich mich darum nicht auch noch kümmern muss und c) die Tische relativ klein sind (nicht beengt, aber auch nicht besonders tief) und deshalb sowieso kein Platz für aufwändigere Tischdeko wäre. Schließlich muss ja für ein Viergangmenü eingedeckt werden, Wein- und Wasserflaschen sowie Getränke, Menükarten und Tischkärtchen sollen Platz finden und ebenso die Geschenke für die Kinder. Da bliebe für eine Deko nur die Vertikale und ich finde, es gibt nichts schlimmeres als sein Gegenüber nur durch Pflanzengesteck-Gestrüpp sehen zu können.

Aber so ganz falsch ist die Vermutung, dass die Teelichthalter für die Hochzeit sind, aber auch nicht. Bisher habe ich Euch nämlich ganz verschwiegen, dass wir im August schonmal vorfeiern. Nachdem im Freundeskreis das Maulen immer größer wurde, weil wir beide ausdrücklich keinen Junggesell(inn)enabschied wollen, entschieden wir uns für eine unkomplizierte Pre-Wedding-Party (PWP), die aus Platzgründen bei meinen Eltern stattfindet. Das ist auch gut, weil meine Oma da auf jeden Fall kommt - bislang behauptet sie nämlich noch, dass sie bei der Hochzeit nicht kommen wird, weil sie "nicht mehr so weit fahren kann". Vielleicht entscheidet sie sich ja noch um, sie muss ja auch gar nicht selbst fahren.

Die Einladung zur PWP habe ich ausnahmeweise mal ganz alleine, natürlich nach Rücksprache mit Herr Freund, gestaltet - mit meinen rudimentären Photoshop Gimp-Kenntnissen. Besser wird's einfach nicht bei mir, aber ich habe das ja auch nicht gelernt und deshalb ist es so auch gut genug.


Das Blitzerfoto ist übrigens nicht echt, da gab es schon verwirrte Nachfragen, seit wann wir denn nen Käfer haben und seit wann der Beifahrer wieder mit auf dem Foto ist. Das Foto entstand in der Glücksfabrik von Koziol, wo wir im Januar, als wir zum Kurzurlaub im Odenwald weilten, natürlich auch waren. Das erklärt auch die Winterjacken, die bei den heutigen Temperaturen wie aus einer anderen Welt scheinen. Ist es bei Euch auch so sonnig und warm? Ich höre das Schwimmbad rufen, yay!

DIY: Teelichthalter aus Beton

Ihr Lieben, mein Wochenrückblick und die morgigen Helden des Alltags müssen leider ausfallen, da ich noch immer im Semesterendspurt stecke. Dafür kommt heute noch ein DIY um die Ecke - auch nicht schlecht, oder?
Letzte Woche verbrachte ich nämlich einige Zeit im Keller und habe Teelichthalter aus Beton gegossen. Als Formen habe ich Plastikbecher und Plastiktassen (Einweg, weil ich sie zum Befreien des Teelichthalters aufschneiden musste) verwendet und das Ergebnis sieht dann so aus.




In Anlehnung an meine superschöne Betonschale mit Neon-Innenleben, habe ich testweise um ein paar der Teelichthalter Geschenkband gewickelt, das das ganze etwas auflockert und bunt macht. Mir gefallen die nackte und die Band-Variante gut.

Den Beton habe ich übrigens ganz normal im Baumarkt gekauft, es handelt sich um Estrichbeton - schlicht und einfach, weil es nur diesen in 10kg-Säcken gab und ich keinen 25kg-Sack Normalbeton tragen kann. Außerdem wusste ich ja nicht, ob mir das mit dem Beton überhaupt gelingen und Freude bereiten würde. Der Baumarkt-Mitarbeiter im Betongang hat auch gesagt, dass es mit dem Estrichbeton auf jeden Fall funktionieren würde - und Recht hat der gute Mann, der ganz angetan, wenn auch etwas verwirrt, von meiner Erklärung, für was ich den Beton denn brauche, war.


Was ich auch vom Betongang-Mann gelernt habe: Beim Beton-Anmischen sollte man auf jeden Fall eine Schutzmaske tragen, weil das wirklich sehr schlimm staubt und man das Zeug auch nicht einatmen sollte. Ich habe den Beton etwas flüssiger angerührt, als es auf der Packung angegeben war, weil er sich so schöner verteilte und ich durch leichtes Rütteln eine einigermaßen glatte Oberseite schaffen konnte. Dann habe ich einfach die Teelichter reingesetzt. Hier wird auch erklärt und gezeigt, wie es geht, wobei mein Beton dann etwas flüssiger war. Dadurch braucht er länger zum Trocknen, aber ich hatte es ja nicht eilig.

Wozu ich die ganzen Kerzenhalter brauche, erzähl ich Euch ein anderes Mal.

Foto Frage Freitag

1. Lebt dein Balkon noch? 

Begrünt sich sogar selbständig.


2. Hübsch und lecker?

Kannte ich in Gelb noch gar nicht.


3. Was liebst du im Moment besonders? 

Die Kameratasche bzw. das Insert - endlich kann sie einigermaßen gefahrlos überall mit hin.


4. Was magst du gerade gar nicht? 

grauenhaftes Buch (imho)


5. Was findest du nicht hübsch, aber es ist halt so praktisch?

 Silikonbackmatte. Gibt's nur in hässlich.

Mehr Fotos zu Steffis Fragen gibt es bei Ohhh... Mhhh...

Glücksbuch

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich gerne Lebensratgeber kaufen, aber als ich neulich das kleine Buch Auf leisen Sohlen zum Glück entdeckte, fand ich das Cover entzückend und so wanderte es über die virtuelle Ladentheke in meinen Besitz.


Gestern kam es hier an und ich bin nicht enttäuscht. Es ist kein Ratgeberbuch, das erzählt, wie man glücklich wird. Eigentlich wird gar nichts erzählt, sondern es sind 250 nett illustrierte Tipps von verschiedenen Menschen, die sagen, wie Sie glücklich leben. Manche gefallen mir gut, andere überhaupt nicht. Aber das macht nichts, weil es ja nur Anregungen sind und keine Wahrheiten, die den Anspruch erheben, richtig zu sein.

Bisher am liebsten mag ich Tipp Nummer 161:


Viel futtern, bösen Leuten aus dem Weg gehen und immer auf's nächste Level springen. Das glückliche Leben kann so einfach sein. 
Hast Du auch einen Glückstipp?

Nochmal: Einladungen (Vol.3)

Huch, das Semesterende kam schon wieder so plötzlich und ich gerate in Stress.
Da kommt es mir gerade recht, dass ein paar neugierige Leser schon gefragt haben, wann ich denn die letzte Stufe der Hochzeitseinladung zeige. So hab ich kein schlechtes Gewissen, dass ich Euch zum dritten Mal nur die Einladung präsentiere - hier kommt Herr Freund mit Karte in Action.




Leider ließ sich bei unseren Probeexemplar eine Ecke nicht so gut abreißen, aber das macht nichts, weil das für's Hochzeitsalbum sowieso abgetrennt wird. Und zumindest beim Großteil der Gäste scheint alles einwandfrei funktioniert zu haben.

Helden des Alltags

Zu Stephies Helden des Alltags gesellen sich von meiner Seite Weinbergpfirsiche, die ich kiloweise kaufe und verspeise, und natürlich meine Dymo-Bänder. Die Neonfarbenen habe ich schon präsentiert, etwas dezenter sind sie ein lavendelblau, pink und grün. Und natürlich ist auch mein Dymo Junior heldenhaft, denn ohne könnte ich ja nicht labeln!



Wochenrückblick (Kurzversion)

 Gesehen - den schönsten kompletten Regenbogen


Gehört - bee at work


 Gegessen - Franzbrötchen --- Getrunken - Kaffee --- (Vor-)Gefreut - auf Hamburg


Gedippt - Nussecken in Schokolade

geiiiiil, noch mehr neon!


Letzte Nacht im Briefkasten entdeckt und heute Morgen sofort ausprobiert: Neon-Label-Bänder für mein Dymo-Labelgerät. Hab ich von hier und find ich megagut.
Manche Begeisterung drückt man am besten in falschem Englisch aus.

Hochzeitseinladungen Vol.2 - Der Briefumschlag-Jubel

Kurze Zwischenmeldung, ich anfange einen Spagettisalat für's Grillen heute Abend zu machen - und bevor Herr Freund und ich uns gleich zum Umzugskistenschleppen bei Freunden aufmachen, der Umzug muss natürlich vor dem Grillvergnügen gewuppt werden: nochmal die Einladungskarte für die Hochzeit.


So sieht die gebastelte Karte von vorne aus. Sie liegt auf ihrem Umschlag, den ich im Blindflug, sprich ohne die Karte dabei zu haben, in der perfekten Farbe gekauft habe. (Auch wenn sie jetzt auf dem Foto nicht 100%ig gleich aussieht... Ich glaube das liegt am verschiedenen Material.)
Eigentlich wollte ich weiße Umschläge nehmen, deshalb hatte ich die Karte nicht dabei. Aber es gab keine Weißen aus festem Papier mehr - nur Eierschale, Creme mit Glitzerpartikeln und andere gruselig-marmorierte Exemplare oder eben die ganz ganz Billigen in weiß.

Ich hatte keine Zeit und Lust, in weiteren Schreibwarengeschäften zu suchen, weshalb ich dann auf gut Glück mich für eins der vielen Hellblau entschieden habe. Für das richtige Hellblau. Yeah.


Miri erfindet: Crodino Spritz

Gestern Abend war Herr Freund beim Geschäftsessen und ich alleine zuhause auf dem Sofa. Beim Fernsehabend mit einer Tüte Chips habe ich dann kurzerhand einen Drink erfunden. Vielleicht gibt es ihn auch schon, aber für mich habe ich ihn selbst entwickelt. Ich will jetzt auch gar nich googlen, ob es ihn schon gibt, weil ich dann nur traurig wäre. Und außerdem soll es ja durchaus vorkommen, dass verschiedene Leute unabhängig voneinander die gleiche Idee haben.


Da ich gerne Bitteres trinke, wurde mir empfohlen auch einmal Crodino zu probieren. Das ist ein alkoholfreier Aperitif aus Italien mit Kräutern und Ich-weiß-nicht-was-noch. Traditionell wird er wohl pur auf Eis getrunken, aber so ganz allein war er mir dann doch zu bitter. Deshalb habe ich ihn wie einen klassischen Aperol Spritz im Verhältnis 1:2 mit Weißwein gemischt und den obligatorischen Spritzer Wasser hinzugefügt. Das hat mir dann gleich viel besser geschmeckt als pur.

Neonpink+Silber im Detail



Zwei Dingen konnte ich gestern nicht widerstehen: Ein neon-pinker Möbelgriff und ein silber-glänzender Korb. 
Letzterer sucht noch einen Platz in unserer Wohnung, von ersterem gibt es noch ein Exemplar, das auch noch heimatlos ist.

Hochzeitseinladungen Vol.1 - Basteln

Wie der aufmerksame Leser bereits weiß, sind die offiziellen Hochzeitseinladungen für die engste Familie nun auch endlich fertig. Genaugenommen sind sie sogar schon verschickt. Grund genug, dass ich sie Euch zeige - heute aber nur die Einzelteile vor dem Bastelprozess.


Meine Freundin und Trauzeugin A. hat die Einladungskarte gestaltet. Sie (die Karte, nicht A.) besteht eigentlich aus 2 Teilen, die wir dann ineinander geklebt haben. In liebevoller Handarbeit natürlich -  ebenso liebevoll, wie A. die Perforation händisch gecuttert hat. Das nenn ich mal Engagement.



Wie es weiterging, wie es aussieht, wenn man die handgecutterte Perforation aufreißt und weshalb auch ein schnöder Briefumschlag großes Jubeln auslösen kann, folgt bald.

Herr Freund - Geburtstagskind und Held des Alltags

Herr Freund hatte gestern Geburtstag. Ich liebe Geburtstage und bin immer furchtbar aufgeregt - nicht nur vor/an meinem Eigenen, sondern auch vor/an Herrn Freunds. Und so kommt es, dass wir an Geburtstagen spätestens morgens um 6 Uhr wach sind (zuerst ich, dann er) und im Bett Geschenke auspacken.




Herr Freund hat dieses Jahr von mir eine neue Jacke bekommen. Nach langem Hin und Her und Diskussionsrunden habe ich mich für ein kariertes Exemplar entschieden, das ihm zum Glück auch gut gefällt. Deshalb wurde es auch gleich morgens im Bett anprobiert und passt perfekt.
Ein weiteres Geschenk sind die Manschettenknöpfe, die auch perfekt zum bereits gekauften Manschettenhemd und Gürtelschnalle passen - und die so schön schlicht sind. Manschettenknöpfe gehen für mich eigentlich sowieso nur in schön schlicht - oder mit Superman-Emblem, wie bei dieser großartigen Superhero-Hochzeit --- obwohl ich eigentlich kein großer Comic-Fan bin. Das ändert sich aber gerade auch so ein bisschen, man soll ja nie aufhören Neues zu entdecken.




Da ich jetzt gerade schon bei den Superhelden angekommen bin: Dienstags ist ja eigentlich bei Stephie Helden des Alltags-Tag. Der fällt heute quasi aus - oder dank der Superhelden auch nicht. Und außerdem: Wer oder was könnte mehr mein Alltags- und Superheld sein als Herr Freund, auch ohne Emblem.

Wochenrückblick

Eigentlich gibt es gar nicht so viel, auf das ich diese Woche zurückblicken kann. Die Woche und das ganze Wochenende war vollgepackt mit Uni-Vorbereitungen und Uni-Terminen, denn natürlich habe ich für das Blockseminar, das ich gestern und vorgestern von morgens bis abends besucht habe, viel zu spät mit dem Lesen und Bearbeiten der Texte angefangen.

Gegessen - Falafel, Rührei, Mango...
Getrunken - Kaffee, Fanta, Traubensaftschorle, Radler

Gelesen - viel zur Reformpädagogik

Gedacht - viel über Reformpädagogik

 Gefreut - dass Herr Freund mein neues Regal aufgehängt hat, während ich in der Uni saß.


 Gekauft - oder eher in Empfang genommen: Abzüge meiner Fotos


Geschrieben - meinen Namen unter die Einladungen. Die zeig ich Euch noch genauer und dann verschmier ich auch nicht den ganzen Text, sondern nur ausgewählte Textstellen. Ein bisschen privat soll die Hochzeit bleiben.

Getragen - zu viele Schichten für Anfang Juli und trotzdem gefroren.

Heute ist übrigens Herr Freunds Geburtstag und er hat den Tag frei. Vormittags bin ich noch in der Uni und er kann ganz in Ruhe Anrufe der Familie usw. entgegennehmen. Heute Nachmittag habe ich dann auch frei und wir unternehmen irgendwas, bevor wir abends essen gehen - ich bin gespannt, was er sich aussucht, schließlich ist Geburtstag Bestimmertag.

Foto Frage Freitag


Nachdem ich den Foto Frage Freitag letzte Woche irgendwie verpennt habe, kommen hier meine Antworten zu Steffis Fragen.


1. Die schönste Ansage diese Woche? 

Die Einladungen (oder auch einladungs, wie mein Handy das Wort vervollständigte --- auch Deutschlehrer smsen mit Vertippern), die wir noch nicht verteilt haben, weil sie noch nicht fertig sind. Da kann man schonmal quengeln. Sie sind auch zum Gück nicht verschollen, sondern wohlbehalten angekommen. Juhu! Jetzt müssen sie noch zusammengebastelt werden.


2. Wofür liebst du deinen Job? 

Den Sticker hat mir eine meiner Nachhilfeschülerinnen geschenkt. Sie hat ihn extra für mich ausgesucht, es klang nach sehr viel Arbeit und Mühe. Was soll man damit also anderes machen als ihn auf das Lesezeichen des Kalenders zu kleben. Grundschüler sind halt doch irgendwie süß.


3. Was hast du zuletzt bestellt? 

Erklärt sich von selbst, oder?
 

4. Womit hast du nicht gerechnet? 

 Dass das Wetter diese Woche doch so gut ist.


5. Deine liebste Kombi momentan?

 gelb+pink

Hochzeit-Infoflyer für die planlose Familie

Zuweilen werden uns seltsame Fragen bezüglich der Hochzeit gestellt. Zum Beispiel wieso wir in Karlsruhe heiraten. Am Anfang habe ich die Frage nie verstanden - wir wohnen doch hier, wo sollen wir denn sonst heiraten? Offenbar wird, sowohl seitens der Leute, die im Dorf meiner Eltern leben als auch seitens der Leute, die im Dorf von Herrn Freunds Eltern leben, fest davon ausgegangen, dass man in der jeweiligen Heimat heiratet. Dass das erstens nicht geht, weil 500km dazwischen liegen, und dass man zweitens längst eine neue Heimat hat, leuchtet den Wenigsten ein und deshalb wird das In-Karlsruhe-heiraten von manchen als etwas extravagant empfunden. Nungut. Dann sind wir halt extravagant - oder einfach pragmatisch, das kann jetzt jeder sehen, wie er will.

Ein kleines Problem gibt es mir der Ortswahl allerdings - fast keines unserer Familienmitglieder kennt sich besonders gut aus. Alle waren zwar schon zu Besuch hier, aber die Orientierung fehlt. Deshalb haben wir einen Infoflyer gedruckt - ganz unkompliziert am heimischen Drucker auf festem A4-Papier. Das sieht zwar nicht superprofessionell aus, aber das macht uns nichts, sondern ist Teil unserer pragmatischen Extravaganz.
 

Neben einer kurzen Begrüßung finden sich darin ein grober zeitlicher Ablaufplan, alle Adressen, ein paar praktische Hinweise zum Parken etc. und eine Karte von unserem Stadtteil. Zusammengehalten wird der Flyer einfach von einem farbigen Band, vollkommen unkompliziert und natürlich auch so ziemlich die günstigste Variante, die man sich einfallen lassen kann.


In den Flyer haben wir noch eine personalisierte Beigabe gepackt. Was genau, will ich jetzt nicht verraten, aber sie ist der Grund, weshalb ich die Flyer a) mit einer, wenn man es so nennen kann, Banderole umwickelt und b) mit meinem coolen Label-Gerät personalisiert habe - auch wenn es Mama und Papa natürlich zweimal gibt..


Wann genau wir die Infoflyer rausgeben, wissen wir noch nicht. Vielleicht schon mit der offiziellen Einladung, die noch nicht fertiggestellt und deshalb auch noch nicht verteilt ist, oder aber etwas später. Das können wir uns ja noch überlegen.


Ich hoffe, unsere Familien, die schon einige Male verwirrt angefragt haben, wie der Tag eigentlich vonstatten gehen soll, wann es los geht und wo sie eigentlich hin müssen, sind damit zufrieden und können sich vorbereiten, damit alles glatt laufen und jeder wissen wird, wann er wo sein soll. 
Bei Fräulein K. Sagt Ja gab es übrigens neulich ein Plädoyer für ein (gedrucktes) Hochzeitsprogramm - das rennt von der Idee her ja in die gleiche Richtung und ist, mit zunehmender individueller Gestaltung der Hochzeit, sicherlich auch eine nützliche bis notwendige Sache. Dort könnt Ihr auch sehen, wie man das Ganze superprofessionell und wunderschön grafisch umsetzen kann.
Die Inhalte meines Blogs sind, soweit nicht anders angegeben, mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder anderweitig genutzt werden.

Im Blog verwendete Bilder, Fotos und Videostreams, die nicht mir gehören, habe ich mit einer Quelle gekennzeichnet. Diese Bilder werden nicht kommerziell genutzt, sondern
nur zu Kommentierungszwecken verwendet. Falls ihr eure Inhalte hier findet und nicht wollt, dass ich sie zeige, dann schreibt mir - ich werde sie dann entfernen.

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links.