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Flammkuchen mit Ziegenkäse


Inspiriert von Steffis Heavy Metal Rosmarin Flammkuchen gab es bei uns neulich ebenfalls Ziegenkäse auf Flammkuchenteig. Dazu gesellte sich bei uns allerdings kein Rosmarin (mag ich nicht und außerdem vermute ich darauf allergisch zu sein), dafür aber etwas Speck, Basilikumpesto und Frühlingszwiebeln.


Den Teig bzw. die fertigen Böden haben wir, wie immer bei Flammkuchen, fix und fertig von Utt's (leider ohne Foto auf der Seite) gekauft - zum Glück sitzen wir da regional an der Quelle und sie sind in jedem einigermaßen gut sortieren Supermarkt im Kühlregal zu finden. Meistens sind 5 Böden in der Packung (ein oder zwei Mal haben wir auch schon kleinere Packungsgrößen gefunden, aber meistens gibt es nur die mit 5) und die, die wir nicht gleich essen, kommen bei uns ins Gefrierfach. Da halten sie dann auch nicht ewig, aber zum Glück sind sie ja variabel einsetzbar - und passen übrigens super zum Fußballspiel, falls Ihr noch einen Snack sucht. Nur vielleicht heute keine Pizza daraus basteln - das könnte Unglück bringen. Aber sonst ist erlaubt, was gefällt. Und probiert ruhig mal süßen Flammkuchen mit Äpfeln und nem ordentlichen Schuss Calvados zum Flambieren.

Baumwollbeutel für die Braut

Here comes the Bride ist ein Satz, den man vor allem auf Schildern liest, die kleine Kinder in putzigen Anzügchen und Kleidchen den Gang zum Altar entlang tragen. Außerdem ist es einer meiner Standardbeispielsätze, um Schülern das grammatische Phänomen der Inversion näherzubringen; vor allem seit ich Here comes the sun meide, weil das schon mehrfach damit endete, dass Frau Miri ihren Schülern das Lied vorgesungen hat, weil es ihnen angeblich unbekannt war. Das muss ja nicht sein.

Zurück zu den Kindern und dem Alter und dem ganzen Hochzeitszeug: Wir haben keinen Altar, keinen feierlichen Einzug und deshalb auch kein Kind, das ein Schild vor uns bzw. mir her trägt. Was ich hingegen habe, ist eine Liste mit Dingen, die ich unbedingt am Hochzeitstag dabei haben muss. Das fängt bei der Ersatzstrumpfhose und Haarklammern an und geht über irgendwelchen anderen lebensnotwendigen Kram zum Geld für ein Taxi weiter. Natürlich stopf ich das nicht alles in mein Brauttäuschen, da kommt nur ein Taschentuch für das größere Heulvergnügen rein und vielleicht 1 oder 2 andere Sachen. 


Meinen ganzen Kram werde ich also in einer Tasche transportieren, die mir am besten mein Neffe oder ein anderes Kind den ganzen Tag hinterher trägt. Und damit jeder auch weiß, warum der arme Knirps sich da halb tot schleppt*, habe ich die Tasche bedrucken lassen.
Gut, oder? Zumal der Jute- bzw. Baumwollbeutel an sich in den letzten Jahren ja sowieso gesellschaftsfähig wurde und man mittlerweile sogar bei Breuninger bedient wird, obwohl man einen solchen mit sich herum schleppt.** Mal ganz davon abgesehen, dass es sich hierbei um ein Luxusexemplar mit Polsterung und Reißverschluss handelt.
So. Zwei Tage Beuteltaschen in Folge müssen nun aber reichen. Morgen kommt endlich der lang angekündigte Flammkuchen mit Ziegenkäse, versprochen.

*Das sag ich jetzt nur so. Natürlich müssen keine Kinder arbeiten und leiden. Ich bin ja kein Bridezilla, das einjährige Kinder bedroht, weil sie nicht ordentlich Blumen streuen. Alles schon erlebt.
** Ja, echt, ich hab schon vor einer Weile Bräutigam- und Trauzeugensocken dort gekauft und man war echt freundlich zu mir. Mag an der Super-Duper-VIP-Partner-Kundenkarte gelegen haben, mit der ich wedelte. Die kriegt man nämlich auch als angehendes Eheweibchen.

Helden des Alltags --- Baumwollbeutel

Zu meinen ständigen Begleitern gehören Jute- oder Baumwollbeutel. Mindestens einen habe ich eigentlich immer dabei. Entweder befinden sie sich zusammengefaltet in meiner Tasche oder ich schleppe darin Einkäufe, ausgeliehene Bücher oder meinen halben Hausstand durch die Gegend. 


Da ich im Moment ja leidenschaftlich gerne färbe, machte ich auch vor Beutel-Rohlingen nicht halt und dip dyete sie zusammen mit Omas Leintuch, das jetzt eine Tischdecke ist in kräftigem Violett. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, die Labels anzunähen und dann sind meine neuen Beutel einsatzbereit.

Und morgen geht's gleich weiter mit einer ganz speziellen Baumwolltasche. Mensch, hier ist ja so richtig was los!

Wochenrückblick

Gesehen Fußball natürlich. Und das Schloss mit seinem Festkleid für die große Landesausstellung Baden! 900 Jahre.

Gehört am Freitag einen deutschen und heute Nacht einen italienischen Autokorso.

Gelesen Clemens Meyer - Als wir träumten. Leider habe ich es nicht ganz geschafft - die restlichen 120 Seiten muss ich heute noch. Juhu...

Gegessen Flammkuchen mit Ziegenkäse - zeig ich Euch diese Woche noch. Und die Suppe vom Foto oben - verpack es hübsch und ich ess auch Fertigsuppe. Obwohl diese, laut Packungsangabe, frei von fiesen Zusätzen ist. Also kein schlechtes Gewissen. Nur Freude über die lustigen Männchen. Vor allem das Rechte ist lustig. Das Linke sieht aus wie Räuber Hotzenplotz.

Gefreut Über die Reaktion meiner Frisörin auf mein Hochzeitskopfschmuckdings. Jauchzen und Quieken im Frisörsalon.
 
Geärgert Dass es bei Ikea keine Pappteller mehr gab.

Gekauft Regale und Knäckebrot.

Geplant Die Gästeliste, bzw. wer sich bereits rückgemeldet hat und wer nicht. Den Überblick behält aber zum Großteil Herr Freund, Lord of the Exceltabelle.
Wochenrückblick ein bisschen und in etwa nach Fräulein Julia

my very first no knead bread


Da is es. Endlich auch für Euch in Fotoform mit Erlebnisbericht. 
Mein erstes no knead bread. Und eigentlich auch mein erstes selbstgebackenes Brot, mit dem ich zufrieden bin. Man könnte zwar einiges verbessern, zum Beispiel weniger Mehl oben drauf streuen, aber das kann ich alles noch lernen und ausprobieren. Und immerhin hat das Mehl ganze Arbeit geleistet und meine größte Angst, nämlich dass der Teig am Tuch klebt und sich nicht brav in die vorgeheizte Form befördern lässt, blieb grundlos.
Apropos Form - in Ermangelung anderer Möglichkeiten habe ich es nach etwas Hin und Her doch in meiner Glas-Auflaufform mit Deckel gebacken. Das ging eigentlich ganz gut. Ein gusseiserner Topf wandert trotzdem auf die Wunschliste.


Als schwierigste Aufgabe beim Brotbackunterfangen erwies sich übrigens das Warten, bis es ausgekühlt ist. Alle 10 Minuten lief ich in die Küche und fühlte, ob es denn schon kühler ist als vorher. Irgendwann war es dann endlich so weit und ich konnte eine dicke, fette Scheibe herabschneiden und mit einem Stück leckeren Ziegenkäse verspeisen. Und dann hab ich noch mehr gegessen. Mit Butter. Mit Olivenöl. Mit noch mehr Ziegenkäse. Lecker.

Die Kruste ist zu nahezu 100% perfekt geraten, bis auf das viele Mehl vielleicht, das Innenleben dürfte für meinen Geschmack noch etwas fluffiger und weniger feucht sein, aber es ist auf jeden Fall ein gelungener Versuch und wird deshalb wieder gebacken. 
Übrigens habe ich das Rezept mit Grammangaben, zu finden u.a. bei Fräulein Text, benutzt. Mit Volumenangaben ist das ja immer so eine Sache, vor allem, wenn man keine Teaspoons hat. Die Hefe habe ich versucht abzuwiegen, was nicht so toll geklappt hat, also habe ich das Pulver geteilt wie Uma in Pulp Fiction (Diese Umschreibung hab ich in irgendeinem Rezept oder Kommentar zu einem Rezept für no knead bread gelesen, leider weiß ich gerade nicht wo, auf jeden Fall gefällt sie mir. Vielleicht kann mir ja jemand bei der Quellensuche helfen.) aber vielleicht wäre auch lange Sicht doch die Anschaffung eines Teaspoon Measuring Sets angebracht. Und wenn es nur für die Hefe ist.

Wenn Ihr morgen für ein (spätes) Frühstück leckeres Brot haben wollt, solltet Ihr unbedingt jetzt sofort den Teig ansetzen. Noch ist genug Zeit und, mal abgesehen von der Wartezeit, die man ja aber getrennt vom Teig verbringen kann, ist es eine schnelle und einfache Sache, dieses no knead bread.

Foto Frage Freitag

Die Fragen von Steffi waren diese Woche aber schwierig. Oder es lag an meiner Woche, die wenig niedliches beinhaltete und auch keine besonderen Momente. Das ist jetzt nicht so depressiv-bemitleidenswert gemeint, wie es klingt. Gestern Abend war zum Beispiel ein schön. Aber davon hab ich natürlich kein Foto gemacht. Und manchmal sind 30 Minuten Nichts-tun sowieso das Beste.

1. Worüber denkst du gerade nach? 

Was auf die Ikea-Liste muss.


2. Ein schöner Moment? 

Nichts besonderes. 30 Minuten Rumgammeln mit Tim Mälzer sinnvoll mit Brautschuhprobetragen verbinden.



3. Was liest du dieses Wochenende? 

Gezwungenermaßen - muss ich bis Dienstag gelesen haben.


4. Wovon musst du dringend mehr essen? 

Mehr zu meinem Brot gibt's morgen.


5. Was oder wen fandest du diese Woche niedlich?

Eigentlich kam die Einladung zum 100. Familiengeburtstag schon vor ein paar Wochen. Aber egal. Sonst war nix niedliches zu finden.

glänzend grau und neon

Beton ist meine große Liebe, also zumindest eine davon. Beton ist wunderschön, zart und grob zugleich. Hach. Beton. Beton, Beton, Beton.
Ihr merkt schon, das mit Beton und mir ist echt was Großes. Und jetzt guckt mal, was ich beim DaWanda-Shop Glänzend Grau entdeckt habe... Wunderschöne Betonschalen. Mit --- Achtung --- Neon! Seht Ihr ja selbst auf dem Foto.


Wie cool ist das denn? Natürlich musste ich eine haben. Natürlich in Pink. Zum Glück ging der Versand ratzfatz und nachdem ich sie eine Weile andächtig in den Händen hielt, wandert sie nun  durch die Wohnung, bis ich irgendwann weiß, wo sie ihren Platz findet und was die Ehre hat, darin zu liegen. Der Verlobungsring hat auf jeden Fall schonmal Probe gelegen und sich pudelwohl gefühlt.
 

Die schönen Schälchen gibt es in verschiedenen Größen in Vanessas Shop Glänzend Grau, auch in anderen Knallfarben und in anderen Varianten.


Die sind alle toll, oder? Danke Vanessa, dass Du mir noch extra ein Foto von der ganzen Truppe zur Verfügung gestellt hast. So wirken sie doch noch viel besser. Oh oh, das schreit nach einer Nachbestellung. Zuckt Euch auch schon der Finger? Und wenn Ihr dann gleich schon im Shop von Glänzend Grau seid, schaut Euch auch unbedingt diese Leuchten mit Beton-Fassung und Neonkabel an. I like, I like, wie cool, wie cool - nur leider hab ich keinen Platz für solch eine Leuchte...  oder doch? 

Welches Material magst Du eigentlich besonders gerne? Und surfst Du auch mit auf der Neon-Welle?

Brot/Zeit



Ich rotiere, Herr Freund rotiert, die Zeit rennt und die Arbeit und Termine werden nicht weniger. Das Chaos in der Wohnung auch nicht. Zum Glück brauchen manche Dinge einfach Zeit. Wir sehen uns morgen früh, Brot. Dich schieb ich noch zwischen Unikram, Frisörtermin und das Abholen der Eheringe(Yeah!).

Wochenrückblick

Gesehen - Durlach bzw. Karlsruhe von oben


Gehört - Fußball (meistens schau ich nicht hin, sondern lese nebenbei)



Gelesen - InKa


Getan - Omas altes Leintuch gefärbt und zur Tischdecke erklärt;  Lego gebaut
 
Gegessen - u.a. Flammkuchen, Spagetti Bolognese
 
Getrunken - u.a. viel Kaffee und Espresso

Gelacht - über Geschichten vom "dümmsten Kaninchen der Welt" (ich zitiere die Besitzerin)

Geärgert - über schlecht vorbereitete und durchgeführte und dadurch sinnlose Seminare mit Anwesenheitspflicht. 

Geplant - Hochzeitsmenü (✓)
 
Wochenrückblick so ein bisschen und in etwa nach Fräulein Julia

Details am Samstag


Guten Morgen.

Mehr Dip Dyeing.

Papierkranz.

Kuh auf Mac.

Mein eigenes Universum.

Lavendelduft.

Provisorien halten länger.

Foto Frage Freitag

Steffi hat sich wieder tolle Fragen für den Freitag ausgedacht.

1. Was vermisst du gerade? 

ein Wochenende ohne Termine


2. Was hast du diese Woche ganz schnell gemacht? 

summersale


3. Ein toller Tipp? 

mal wieder Blumen pressen


4. Eine Sache, die du nicht benutzt, weil zu hübsch? 

das hübsche Notizheft aus einer uralten Flow


5. Wie siehst du im Moment oft aus? 

zerzaust

"Mamaaaa, mir ist langweiliiiig..."

Hochzeitsessen mit mehrgängingen Menüs sind für Kinder nicht so interessant, weshalb wir unseren Hochzeitskindern im Restaurant gerne eine Kleinigkeit zur Unterhaltung und Ablenkung schenken möchten.
Es ist zwar noch eine Weile hin bis zum 29. September, aber manche Dinge kann man einfach schon monatelang vorher fertigstellen. Wieso soll ich also die Idee mit mir herumtragen und dann aber erst irgendwann im Endspurt umsetzen? Den Stress muss ich mir nicht machen und genau deshalb habe ich bereits jetzt schon die kleinen Geschenke für die beim Abendessen anwesenden Kinder gepackt.


Die Tütchen werden im Restaurant am Platz des jeweiligen Kindes stehen und beinhalten, je nach Alter, ein kleines Spielzeug, ein Malbuch und Buntstifte oder eine andere Kleinigkeit. Die kleineren Nichten und Neffen bringen vermutlich zwar eigene Spielsachen mit und die Größeren sind ohne iPod sowieso nirgendwo mehr anzutreffen, aber eine kleine Aufmerksamkeit, die signalisiert, dass wir auch an die kleinen Gäste* gedacht haben, war uns wichtig.

*Haha, meine Nichte ist größer als ich und hat meine ihr ausgeliehenen Converse dermaßen ausgelatscht, dass sie mir zu groß sind... Das nur mal so am Rand.

Gefahr, Gefahr: Brautstraußwerfen

Heiraten ist eine gefährliche Sache. Das kann ich Euch sagen. Neben der permanenten Gefahr irgendetwas nicht so zu machen, wie man das macht, kann man auch noch sämtliches Unglück der Welt auf sich ziehen.
Diese Gewissheit bescherte mir eine Recherche in diversen Hochzeitsforen. Ja, Hochzeitsforen... Ich weiß... Die gebündelte Hysterie, aber manchmal schaue ich dann doch rein, weil mich interessiert, wie andere eine bestimmte Sache machen. 
Letztes Mal ging es um das Brautstraußwerfen. Ich werde natürlich einen Brautstrauß haben, einen kleinen, bunten und ohne weiße Rosen. Ich hasse weiße Rosen, zum einen weil ich keine Rosen mag und die weißen besonders nicht, weil die neben dem weißen Brautkleid dann so pipigelb aussehen. Naja. Gut. Geschmackssache. Es ging bei meiner Recherche auch nicht um den Brautstrauß, sondern um das Werfen. 
Ich weiß nicht, ob ich ihn werfen will. Nein, falsch, eigentlich bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass ich es nicht will, aber wenn doch, werde ich das wohl beim Sektempfang machen müssen, da die Gruppe der unverheirateten Frauen bei der richtigen Feier sich auf meine Trauzeugin, meine 12jährige Nichte und Herrn Freunds 2jährige Nichte beschränkt. Außer Herr Freunds Bruder und Trauzeuge sucht sich mal endlich noch eine Freundin. Was übrigens auch total gut für die Symmetrie der Tischordnung wäre, aber ich mach Dir keinen Stress, M., ich mach Dir keinen Stress...
Ich recherchierte also zum Werfen - wann, wie, wo - und statt irgendetwas, das mir bei meiner Entscheidung hilft oder mich auf eine gute Idee bringt, entdeckte ich, dass so ein Brautstrauß in Wirklichkeit die Büchse der Pandora ist: Er wird das Schlechte über die Frischvermählten bringen.

Es folge nun eine kurze Übersicht, warum der Brautstrauß, geworfen oder nicht, ein potentieller Unglücksbringer ist.




Ich musste zuerst lachen. Dann wurde mir klar, dass zwar ein Großteil, der sich dort austauschenden Bräute das Ganze auch mit einem lachenden Schulterzucken nimmt, aber für einige scheint das doch ein ernsthaftes Problem darzustellen. Dazu will ich nur sagen: Macht Euch mal locker. Wenn der Brautstrauß gegen die Decke knallt, ist das kein Indiz für nahendes Unglück, sondern dafür, dass Ihr nicht besonders gut werfen könnt. Wenn er auf den Boden fällt, können Eure Freundinnen vielleicht einfach nicht gut fangen. Oder Ihr seid einfach alle zu beschwipst. 
Und wenn er im Deckenventilator zerschreddert wird? Ganz ehrlich? Wie witzig ist das eigentlich? Wenn wir einen Deckenventilator hätten, würde ich absichtlich versuchen, hineinzuwerfen und mir wünschen, dass eine Flut aus kleingehäckselten Blüten meine Gäste bedeckt. 

Was ich jetzt also mit meinem Brautstrauß mache, weiß ich noch nicht. Das kann ich auch spontan entscheiden. Vermutlich behalte ich ihn aber - ist ja schließlich meiner. Auch wenn dieses Trocknen und Aufbewahren bzw. Wegwerfen müssen, echt gefährlich sein kann.

Wochenrückblick

Mein Wochenrückblick umfasst vor allem das lange Wochenende und den Geburtstag meiner Schwiegereltern in spe, weil sonst irgendwie immer noch nicht so abartig viel los war bzw. vieles unter die bräutliche Schweigepflicht fällt. :) Für all die netten mitleidenden Kommentare zur Familienfeier: Vielen Dank. Ich habe es überlebt und eigentlich auch ganz gut überstanden. Mit meinem Alternativmotto scheine ich gleichzeitig das Kollektivmotto für den Abend getroffen zu haben und so war es zwischen luftgitarrenspielenden (Schwieger)vätern und dem Macarena eigentlich doch ganz lustig. Runde Geburtstage gibt's dann ja aber zum Glück auch nur alle paar Jahre.

 Gefreut - über die leersten Autobahnen des Ruhrgebiets.


Gehört - 1Live im Auto. Partykrachersuperhits am Samstagabend. Letzteres war irgendwie eher fragwürdig aber lustig.

  
Gelesen - VT Wonen, Flow, 101 woonideeen.


Gegessen - vieles. Aber keine Spargelröllchen mit Kochschinken.


Gelacht - über das Stillleben am Stehtisch und bewacht habe ich dann mal eine Weile die Babyphones. Zum Glück gab es keinerlei Alarm, als die ganzen verantwortungsbewussten Eltern mit einem Stuhl über dem Kopf auf der Tanzfläche zu einem Mickie Krause Lied abhotteten. Den Sinn davon habe ich übrigens auch erfahren: "Wieso hälst Du Dir nen Stuhl über den Kopf?" - "Weil das der Krause auch so macht." Wieder was gelernt.


Geärgert - über dämliche Fragen und Leute, die nicht merken, dass sie ihren Gesprächspartner in eine unangenehme Situation bringen.

 Gebacken - drei unförmige und einen halbwegs bagelförmigen Bagel.


Geplant und gebeamt - Hochzeitsgeheimnis.

Wochenrückblick so ungefähr und ein bisschen nach Fräulein Julia

Mission Kirsche

Herr Freunds Mutter liebt Kirschen. Sie hat sich deshalb gewünscht, dass wir ihr beim nächsten Besuch, also heute, ein paar mitbringen. Leider konnten wir noch nicht selbst pflücken, da die Kirschen etwas später dran sind als letztes Jahr, aber weil Herr Freund so ein guter Sohn ist, verbrachten wir den gestrigen Vormittag damit, Kirschen zu besorgen.


Scheinbar sind die Kirschen überall später dran, sodass das nicht so ganz leicht war und wir mehrere Stationen anfahren mussten. Damit wir nicht nur mit einem mickrigen Tütchen Kirschen aufkreuzen, habe ich noch einen Kirsch-Streusel-Kuchen gebacken. Mit Kirschen aus der letzjährigen Kirschenflut, die sich noch im TK-Fach tummelten. Die müssen ja sowieso weg, um für die nächste Generation Platz zu schaffen.


Gebacken nach meinem Standardstreuselkuchenrezept, natürlich auf die Backbleckgröße hochgerechnet.

Foto Frage Freitag

Steffi fragt. Ich fotografiere.

1. Eins deiner Lieblingswörter? 

eins von vielen


2. Neu in deinem Leben?

von La Case de Cousin Paul. Wohnt jetzt im AGZ und ist ein wahres Glücksfundschnäppchen und sooo, sooo toll! Als ich mit der Packung in der Bahn fuhr, wurde ich übrigens laufend angesprochen, was ich da denn Tolles im Gepäck hätte. :)


3. Was kannst du selbst kaum glauben? 

Für die einen unfassbar, dass wir wirklich heiraten (was für eine dämliche Frage!), für die anderen langweilig, weil die gefühlt 47. Hochzeit dieses Jahr. Für mich das Größte. Deshalb erwähne ich das so oft, wie ich will.


4. Dein Motto für diesen Samstagabend?

Übergroße Familienfeier mit Anwesenheitspflicht. Nicht meine Stärke. Alternativmotto: Kein Alkohol ist auch keine Lösung.


5. Was wirst du am Wochenende endlich tun? 

Vermutlich bin ich damit morgen Abend overdressed. Aber das ist mir jetzt egal. Es ist so großartig mit seinem Oma-Print und ich will es endlich nicht nur testweise mit den perfekten grauen Keilabsatzschuhen tragen. Thank God it's finally Strumpfhosenwetter, bei der Freundinnenhochzeit, für die ich es gekauft hatte, war dann ja (zum Glück) Kaiserwetter und ich bin auf mein schwarzes Kleid umgestiegen!

Superfantastisch --- Schampus mit Lachsfisch

Zum Start in Herrn Freunds langes Wochenende habe ich gestern ein skandijapanisches Abendessen kreiiert. Das passt meiner Meinung nach wunderbar zusammen, auch wenn es im ersten Moment vielleicht etwas seltsam klingt. Damit es noch viel internationaler wird, wurde dazu die erste Flasche des Pfälzer Weins geöffnet.
Japanisch, weil ich fleißig Maki-Sushi rollte und skandinavisch, weil es Smørrebrød à la Miri gab. À la Miri, weil ich eigentlich gar nicht genau weiß, was auf einem klassischen Smørrebrød ist, aber ich glaube, die Dänen sind da sowieso ziemlich flexibel.


Meine Maki-Sushi habe ich recht klassisch mit Avocado und Lachs gefüllt, Sojasoße und Wasabipaste durften natürlich nicht fehlen. Für die Smørrebrød habe ich zweierlei Brotaufstriche gemacht - wie meistens nach Gefühl und mit viel Probieren. Unten findet Ihr die Rezepte, allerdings ohne genaue Mengenangaben. Da gibt es aber kein richtig oder falsch, sondern nur lecker und bald-lecker (weil man ja schließlich so lange herumprobieren kann, bis es lecker wird).


Habt Ihr auch ein langes Wochenende oder gehört Ihr zu denen, bei denen Fronleichnam ein ganz normaler Arbeitstag ist? Herr Freund hat, wie gesagt, die ganzen vier Tage frei, ich muss am Freitag arbeiten, aber das ist schon ok, denn ich hatte ja gestern schon ausnahmsweise frei.

In jedem Fall wünsche ich Euch allen jetzt schon ein schönes Wochenende und Happy Kadaver, wie man bei uns familienintern sagt. Mal sehen, ob ich morgen dazu komme, beim Foto Frage Freitag mitzumachen, sonst sehen wir uns nächste Woche wieder!

PS: Wo sind eigentlich Franz Ferdinand?



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Und hier noch die versprochenen Rezepte:


Brotaufstrich Forelle:

geräucherte Forelle (fertig als Filet gekauft)
Cornichons
ein hartgekochtes Ei
eine kleine Zwiebel

werden kleingehackt und mit

Magerquark
Senf
Honig

vermischt. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Brotaufstrich Avocado-Nordseekrabbe:

Avocado
Magerquark

gemeinsam im Universalzerkleinerer zerhäckseln.

Kresse
Petersilie

kleinhacken und dazu geben.

Nordseekrabben (abgetropft, falls sie denn in Lake waren)




unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.

So richtige Rezepte sind das, wie gesagt, nicht, aber viel falsch machen, kann man auch nicht. Natürlich kann man auch noch viele andere Zutaten hinzufügen oder etwas ersetzen, das man nicht so gerne mag.


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