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homeless fatboy


Spätestens seit meine Freundin A. das dritte Mal umgezogen ist, liebt Herr Freund Fatboys. Mit Rückenschmerzen ließ es sich auf das pinkfarbene Exemplar von A. fallen und... zack, boom, Rückenschmerzen weg. (Bis es ans Aufstehen ging, aber das ist eine andere Geschichte.) Es musste also ein Fatboy her. In dezentem Grau, das zu allem passt.

Seit wir vor 2 Jahren umgezogen sind, ist unser Fatboy allerdings ein wenig heimatlos. Er will einfach nirgendwo rein passen. Die letzten Monate verbrachte er im Arbeitszimmer, aber da dieses nun auch umstrukturiert wurde, sucht er schon wieder einen neuen Platz. Probeweise steht er jetzt im Wohnzimmer, unter der Dachschräge, die zumindest für mich noch genug Kopffreiheit bietet. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass seine Odyssee durch die Wohnung noch nicht zu Ende ist.

Hast Du auch so ein Möbelstück, das einfach nicht den richtigen Platz findet?

Dip Dye Dress DIY

Hier kommt das Ergebnis meiner letzten DIY-Aktion - ein Dip Dyed Dress.



Auf Pinterest begegneten mir immer öfter Bilder von schönen, mit Farbverlauf gefärbten Kleidern, Vorhängen, Tshirts und vielem anderen. Meine innere Zuversicht rief Kann ich auch und ehe ich mich versah, saß ich mit einer Packung Färbemittel im Badezimmer und tauchte ein beige-nude-farbenes, superweites Flatter-Sommer-Kleid, das ich fast nie trage, weil das so blasse Beine macht, in einen Eimer mit rotem Farbwasser.


Um den Farbverlauf zu erzielen, tauchte ich es einmal kurz bis zur gewünschten Höhe ein und ließ es dann einige Stunden in der Farbe hängen, wobei ich es zwischendurch nochmal ein Stück höher gehängt habe. Der Knubbel ist übrigens das Unterkleid, das ich nicht mitgefärbt habe.

Leider hat sich, trotz aller Vorsicht, ein Farbfleck am Ausschnitt eingeschlichen (sieht man nicht auf dem Foto, weil von hinten fotografiert - nicht um den Makel zu verbergen, sondern weil es so im Wind flatterte). Ich schwanke jetzt zwischen der Möglichkeit, das Kleid mit einem Kragen zu versehen und es doch mal mit Entfärber zu probieren. Oder habt Ihr noch weitere Ideen? 
Aber sonst bin ich mit meinem ersten Versuch sehr zufrieden, das nächste Mal wäre ich aber schlauer und würde das ganze Kleid erst einmal trocknen lassen, bevor ich es zum Farbe festigen in die Waschmaschine stopfe - daher kommt der Fleck am Ausschnitt nämlich.

Wünsch' Dir was - Miris Wunschliste


Die Wohncommunity SoLebIch.de feiert den halben Geburtstag des Shoppingbereiches und lädt zur Blogger-Wunschlisten-Aktion ein. Auch ich habe, unter großen Mühen, weil es ja so viele tolle Sachen gibt, 5 Dinge für meine Wunschliste ausgesucht. Obwohl ich natürlich viel mehr Dinge toll finde, aber man muss sich dann ja mal irgendwann entscheiden.


Meine Nummer 1 (obwohl das keine Priorität ausdrückt) ist der Wandsticker This Month, der meine Vorurteile gegen Wandsticker (allein das Wort schon...) fast verschwinden lässt. Nummer 2 die Tischleuchte PIT, die so schlicht und trotzdem so schön und besonders ist. Der nächste Wunsch ist eigentlich keine große Überraschung, da ich ja seit Jahren um die bunte Hang it all herumschleiche... Oder vielleicht ist es gerade ja doch überraschend, dass ich mich als Nummer 3 für meine Wunschliste für Hang it all in rot mit Kugeln aus Fichtenholz entschieden habe und nicht für den bunten Klassiker. Wunsch Nummer 4 trifft genau meine aktuelle Vorliebe für Gelb und für geometrische Muster: die Geometric Wolldecke. Last but not least kommt als Nummer 5 noch ein Klassiker auf die Liste - das Vitra uten. Silo I.

Einfach mal schon sonntags: der Wochenrückblick

Bevor ich mich gleich mit Herrn Freund auf die Couch fläze und Sendung mit der Maus gucke, kommt hier mein Wochenrückblick. Der hat diese Woche schon sonntags die Gelegenheit, weil wir noch von der Hochzeit so vollgefuttert sind, dass es ganz gewiss kein Sonntagssüß geben wird. 
Was macht Ihr am langen Wochenende? Seid Ihr überhaupt da oder nutzt Ihr den Feiertag für eine kurze Auszeit?


Was genau ich gehört habe, weiß ich nicht mehr, aber auf jeden Fall habe ich mein Chaos ignoriert und lieber rumgeknipst.  



Gelesen - Hunger Games, Bände 1+2, und natürlich hab ich auch direkt am Freitag das Sweet Paul Magazine geholt.



Getan - im Autocorso zu Ehren des Brautpaars gehupt. Und weil es Spaß macht.


Gegessen habe ich viel zu viele leckere Sachen.



Gelacht - mit Herrn Freund über uns selbst.


Geärgert - dass ich mir nicht gleich alle 3 Bände Hunger Games gekauft habe.

 
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Mascara für 20 Euro gekauft. Gezwungenermaßen, wegen meiner Augenlidentzündung. Und ich bin begeistert. Riesenwimpern und man kann sie ohne allergieauslösenden Augen-Makeup-Entferner wieder wegwaschen. Immerhin kann ich also wieder die Wimpern tuschen ohne danach ein Karl-Dall-Auge zu bekommen, andere hoffentlich verträgliche Kosmetikprodukte werden nach und nach erprobt. Interessiert Euch das auch oder seid Ihr Alles-Vertrager?

Wochenrückblick so ungefähr und ein bisschen nach Fräulein Julia

black+pink+gold


Heute ist Hochzeitstag. Also nicht meine Hochzeit, sondern die von meiner Freundin. Die Entscheidung für ein Kleid ist gefallen, ich ziehe das Schwarze an. Mit meiner pink-güldenen Supertasche und passendem Nagellack sieht das nicht nach Beerdigung aus. Auch wenn ich sicher ständig heulen muss. Im Gegensatz zu meiner Freundin, die erst seit gestern Mittag aufgeregt ist, bin ich nämlich schon seit Tagen superhibbelig. Vielleicht, weil es die erste richtige Freundinnenhochzeit ist. Oder weil es die letzte Hochzeit vor meiner eigenen ist. Oder beides.
Herr Freund und ich singen jetzt Schlager und üben nochmal Diskofox. Im Tanzkurs war ich nämlich nie. Auch wenn ich hoffe, dass ich um Diskofox mit Onkel Ernst herumkomme, will ich vorbereitet sein.

sneak peek - AGZ



Im AGZ regiert noch immer König Chaos. Oder Königin, da ja wohl vor allem ich dafür verantwortlich bin. Einen ganz winzig kleinen Einblick gibt es trotzdem schon, bevor ich gleich noch etwas umstelle und zwischen in dem ganzen Durcheinander versuche, den Überblick zu bewahren.
Es handelt sich übrigens auf beiden Bildern um ein und dieselbe Wandfarbe, auch wenn die Sonne mich ärgern wollte und das deshalb aufgrund des Lichts auf den Fotos nicht unbedingt so aussieht.

real life harvesting

Abends macht es bei uns im Wohnzimmer fast immer klickklickklickklickklickklick. Das bin dann nicht ich mit meiner Kamera, denn die macht eher katschick, sondern Herr Freund, der seinem Entspannungsritual nachgeht und Farmville spielt.
Ich selbst bin dieses Jahr wieder unter die Real Life Farmer gegangen, allerdings bin ich nicht so effizient wie Herr Freund bei Farmville und meine zwei Blumenkästen Pflücksalat auf dem Balkon würden uns nicht satt machen und vermutlich wäre es auch etwas langweilig. Aber als schnell-zusammengesammelte Salatbeilage ist es allemal eine gute Sache.


Da ich wieder viel zu dicht gesäht habe, musste ich den Salat etwas ausdünnen und schnitt bei der ersten Ernte die kleinen Blätter recht großzügig ab. Das hat letztes Jahr auch schon gut geklappt.
Was erntest Du?

Helden des Alltags - Knallpink




Meine Helden des Alltags kommen heute in Knallpink daher. Mehr Helden gibt es immer bei Stephie.

Blumenstrauß - gepflückt und zusammengestellt von meiner Nichte.

Alles ist besser in Knallpink. Und Türkisblau.

Wochenrückblick

Gelesen habe ich Hunger Games. Nachdem alles und jeder darüber spricht. Gefiel mir auch viel besser als gedacht - und es liest sich halt auch superschnell, weil es im Grunde ja  ein Jugendbuch ist. Ich bestell dann schon mal den zweiten Teil...


Getan: Wir haben die Einladungskarten für die breite Masse in Empfang genommen - also für den Sektempfang. Einige Exemplare sind schon verteilt/verschickt, der Rest folgt in wenigen Tage/Wochen. Adressen-Zusammensammeln ist gar nicht so leicht.


Gegessen Lemon und Grapefruit Bars. Und Steak mit Aioli. Viel Aioli.


 Gelacht habe ich über den Humor meiner Eltern.


Geärgert habe ich mich über meine Unfähigkeit, Glückwunschkarten zu schreiben. Ich kann einfach nicht mehr als 1-2 Sätze dazu schreiben. Alles klingt entweder bedeutungslos oder mega-schmalzig. In weiser Voraussicht habe ich schon ein Mini-Exemplar von Karte gekauft.

Wochenrückblick angelehnt an  Fräulein Julias

samstagmorgens


Samstagmorgens. Ich umklammere meine Tasse Kaffee, beantworte müde Emails, gebe telefonisch bei Mama Bestellungen für Lebensmittel auf, winke Frau P., die mit ihrem Fahrrad im Hof steht, vom Balkon aus zu. 

Herr Freund ist fleißig und streicht eine halbe Wand im AGZ
Dieser Raum wird einfach nie fertig. Zu viele Aufgaben muss er erfüllen und die Bedingungen ändern sich. War das Sofa bislang vor allem Gästeschlafplatz, habe ich jetzt den Wunsch, es auch selbst mehr zu nutzen, als als reine Ablagefläche. 
Damit ich gerne darauf sitze, um in Zeitschriften und Büchern zu versinken, muss es näher ans Fenster und genau deshalb wuchtete ich bereits im Lauf der Woche Hulk-Hogan-mäßig Möbel von A nach B, um den neuen Plan zu testen. Wenn die Wand gestrichen und getrocknet ist, geht es weiter.

Das Ergebnis zeige ich Euch... naja, sobald es vorzeigbar ist.

Lemon Bars / Grapefruit Bars



Zum Feiertag und dem (für Herrn Freund langen) Wochenende gibt es Lemon und Grapefruit Bars nach dem Rezept von hier
Da ich zwei Varianten machen wollte, wir allerdings nicht sooo viel verdrücken können, habe ich die Menge Teig, die im Rezept für eine Form angegeben ist, auf zwei kleinere Formen* verteilt und auch die Zucker-Ei-Mehl-Masse für die Füllung nach dem Zusammenrühren in zwei Portionen geteilt und dann mit Zitronen- bzw. Grapefruitsaft aromatisiert. Lediglich Zitronenzesten befinden sich in beiden Varianten, die sich auch optisch nicht mehr wirklich unterscheiden lassen. Die Grapefruit vegetierte nämlich schon seit Wochen in unserer Obstschale vor sich hin und ich habe keine Ahnung, ob es sich um ein Bio-Exemplar handelte und die Schale zum Verzehr geeignet gewesen wäre. Immerhin kam sie so noch zum Einsatz und musste nicht vergammeln. Und wieder ist die Welt ein bisschen besser, als sie hätte werden können.

*Ein bisschen Werbung: Diese Ofenformen von Ikea sind bei mir wirklich im Dauereinsatz, weil große Kuchenformen oft einfach zu viel sind. Ob Rhabarber- oder Nektarinenstreusel, Tarte Tatin oder für's Schoki-DIY - ich bin begeistert davon. Und die drei Kleinen, die im Set dabei sind, sind prima für portionierten Crumble.

Helden des Alltags - Birkenstock, die esoterische Hose und Nagellack


Mirilein hat sich letzte Woche das erste Mal in ihrem Leben selbst Birkenstock gekauft. In meiner Kindheit war meine ganze Familie Birkenstock-behausschuht und meine Mama hat immer gesagt, wann ich neue brauche, das letzte Mal bestimmt auch schon vor 15 Jahren, weil Birkenstock dann uncool waren.
Birkenstock-Kaufen war früher übrigens insofern cooler als heute, alsdass das wir dazu nicht online bestellten oder in ein schnödes Schuhgeschäft gingen, sondern zu einem Herrn, der wohl sowas wie eine Art Birkenstockvertreter war und in seiner Wohnung massenhaft Birkenstock hatte. Ein ganzer Raum voll Kartons. Das war beeindruckend. Besonders toll fand ich damals auch, dass der Herr im Rollstuhl saß und einen eigenen Fahrstuhl in seinem Haus hatte. Also das mit dem Fahrstuhl, das war das eigentlich tolle, das mit dem Rollstuhl habe ich als Voraussetzung dafür wahrgenommen und fand es deshalb auch cool. Miri-Dorf-Einfamilienhaus-Kind kannte Fahrstühle hauptsächlich aus dem Hotel im Urlaub oder dem Krankenhaus, wo wir manchmal jemand besuchten.

Naja. Zurück ins hier und jetzt. Passend zu meinen Birkenstock trage ich auf dem Foto meine esoterische Hose. Ich glaube, Herr Freund hat sie so getauft. Manchmal ist er nämlich nicht so begeistert von meinen Klamotten, vor allem wenn sie bunt gemustert und wallend sind. Dann bezeichnet er mich dann als esoterischen Öko-Neu-Hippie und guckt dabei unglücklich.
Ich will ja nicht behaupten, dass die gemusterte Pumphose schick und vorteilhaft ist, aber das ist mir manchmal auch egal. Zum Beispiel beim Lernen oder der Gartenarbeit oder wenn es abartig heiß ist und ich es sowieso nur bis zur 200m entfernten Eisdiele will. Und weil das letzte Woche mit der Umfrage so toll geklappt hat, frage ich heute nochmal was.
Darf man seine Birkenstock eigentlich in der Öffentlichkeit tragen? Ja? Nein? Auf gar keinen Fall? Oder gibt es dafür auch einen Maximalradius (um die Wohnung), der darin nicht überschritten werden darf? Oder gibt es da je nach Birkenstockmodell Unterschiede? Was meint Ihr? Und was tragt Ihr am Fuß?

Wochenrückblick in Text und Bild

Ich stelle jede Woche neu fest, dass es mir immer bei den gleichen Fragen des Wochenrückblicks schwer fällt, etwas sinnvolles zu schreiben. Deshalb werde ich ab heute nur noch die Fragen beantworten, zu denen mir wirklich etwas einfällt und dafür ein paar Bilder mehr einfließen lassen.
Getan habe ich, neben Uni und Arbeit, gar nicht mal so viel. Aber ich habe ein nicht-schwarzes Kleid für die Hochzeit einer Freundin gekauft - allerdings werde ich das nur bei Strumpfhosenwetter tragen, weil meine Beine so blass sind. Das sind sie zwar bei dem schwarzen Kleid auch, aber da sieht es nicht ganz so doof aus, wie bei dem neuen. Bei Nicht-Strumpfhosenwetter bleibt es also beim Schwarzen... Ja, irgendwie kompliziert, aber so bin ich.


Gefrühstückt wird am Wochenende ausgiebig. Unter der Woche geht Herr Freund ganz ohne Frühstück aus dem Haus und mir ist meine Tasse Kaffee am liebsten. Manchmal gibt's, je nachdem, wann ich los muss, noch eine Scheibe Brot.


Gelacht habe ich über die dämlich guckenden Tiere, die ich mir für die Online-Frankierung bei der Post ausgesucht habe. In den Briefen befinden sich einige Abzüge der PreShootingFotos, die die neugierige Verwandtschaft angefordert hat.

Geärgert habe ich mich über meine erste Negativerfahrung bei DaWanda. Leider zeigt sich der Verkäufer uneinsichtig. Schade.

Gekauft habe ich das o.g. Kleid und die gülden-rosa Clutch. Woher kommt eigentlich dieser Gold-Trip auf dem ich bin... Mhhhh. Egal. Die passt auf jeden Fall zu beiden Kleidern, die ich evtl. tragen werde. Und die Tassel... Yeah!

Geplant Nicht direkt geplant, aber ein bisschen darüber nachgedacht, wie denn die Hochzeitstorte sein soll. Leider hat dies Herrn Freund an seine Grenzen getrieben und er saß halb hyperventilierend da und brabbelte bei jeder zweiten Torte leise "Klopapiertürme. Das sind Klopapierrollen zu Türmen gestapelt." Ein bisschen Recht hat er ja. Aber pssst.
 
Wochenrückblick (teilweise) nach Fräulein Julia

Erdbeer-Lassi



Gab es diese Woche und passt zum Sommer-Frühling: Erdbeer-Lassi. 
Frei Schnauze gemixt aus Erdbeeren (achnee...), Joghurt, Vanille-Zucker und Mineralwasser. 
Ich hab zwar rosa Mini-Tafeln zum Rumspielen, aber schmerzlich vermisst werden rosa Paper Straws. Notiz für mich: Ich muss endlich meine Bestellung bei Bertine abschicken.

Pastinaken-Spargel-Suppe /// Food-Fotografie - oder vielleicht eher: Gemüse beschimpfen.

Aus Pastinaken und grünem Spargel kochte ich eine schöne, grüne Suppe. Dazu wurde das Gemüse nach Bedarf geschält, klein geschnitten (Spargelspitzen in ein extra Schüsselchen) und zu etwas Öl in einen Topf verfrachtet, wo das Gemüse kurz andünstete. Etwa ein Liter Gemüsebrühe löschte das ganze ab und Salz, Pfeffer und Muskatnuss wanderten nach Gefühl dazu. Als das Gemüse weich war, wurde einmal wild püriert und nach dem Abkühlen und einem Aufenthalt im Kühlschrank kam ein geeistes Süppchen auf den Tisch. (Man hätte es aber auch warm essen können.)
Den Kontrast zur kalten Suppe bildeten die Spargelspitzen (die aus dem extra Schüsselchen), die schnell in einer Pfanne angebraten wurden und zusammen mit Sesam auf's Süppchen kamen.


Ich überlege übrigens immer, ob andere auch solche Probleme haben, Essen zu fotografieren. Ich bin ja schließlich weder Foodstylist noch Fotograf und außerdem soll es einigermaßen schnell gehen, weil ich ja meistens ordentlich Hunger habe und das Zeug auch kalt wird (gilt für das geeiste Süppchen jetzt nicht unbedingt, aber ihr wisst schon...). 
Und dann sind da auch noch so unkooperative Dinger wie Spargelspitzen, die, obwohl sogar auf Englisch beschimpft (kommt manchmal einfach besser), einfach untergehen und nicht mehr hübsch aussehen. Während ich dieses Foto gemacht habe, stand ich also wackelnd mit der Kamera auf meinem rosa lackieren Ikea-Hockerchen und fluchte irgendetwas in der Art von Oh don't you dare... don't you dare to drown... Oh bitches... Oh come on... Don't you...
Ich wäre ein guter Kandidat für Shoot the Food. Kennt Ihr schon? Jeanny und Susanne bringen Nieten wie mir bei, wie man schöne Fotos macht. Ob die beiden wohl auch fluchen? 
Leider sind Termine und Orte der beiden Workshops für mich nicht machbar, aber ich freu mich trotzdem, dass so etwas angeboten wird - vielleicht schaffe ich es ja irgendwann auch mal. Bis dahin übe ich auf eigene Faust, beschimpfe Lebensmittel und fotografiere mein Gemüse im Rohzustand - da ertrinkt es wenigstens nicht in der Suppe.


Thank God it's (FotoFrage)Freitag

Gleich gehts los. Aber zuerst danke ich Blogger herzlich dafür, dass es gestern so abartig blöd war und meinen vorbereiteten Post zuerst 24Std zu früh freigeschaltet, was mich nicht so sehr ärgern würde, wenn ich nicht noch 3 mal Datum und Uhrzeit überprüft hätte. Dann hat sich Blogger noch dazu entschieden hat, den Post doch lieber ganz zu fressen und ich nochmal von vorne posten musste. Danke auch an Maja für die Hilfe.

Machst Du auch mit? Dann vergiss nicht, Dich bei Steffi in die Linkliste einzutragen.


1. Dein Frühstück?
Zwiebelleberwurst mit Senf. Auch schon vor 7 Uhr. Süß frühstücken geht nur am Wochenende.


  2. In deinem Briefkasten?

Danke Herr und Frau B. aus dem Erdgeschoss, dass sie ständig meine Pakete annehmen! Und dass sie so coole Rentner sind.
  

 3. Dein Kleiderschrank?
 
Herr Freunds Zeug, mein Zeug, alles durcheinander. Müsste mal sortiert werden.


  4. Dein Haustier?

Eine Wollmaus zu fotografieren fand ich dann doch zu eklig.
  

 5. An deinem Arm?

An der Tür von nem Küchenschrank geschrabbt! Dämlich! Kleiner Kratzer, ganz viel Aua.
 
Die Fotos habe ich mit PicMonkey bearbeitet - hab ich hier bei Maja entdeckt und finde, es macht Spaß.


Schöner scheitern mit Rhabarbersirup und Miri

Fee hat seit einiger Zeit auf ihrem Blog eine Kategorie, die mich sehr zum Schmunzeln brachte: Schöner scheitern. Das ist sympathisch und absolut mein Ding - denn oft gehen meine Experimente, die ich in fast grenzenlosem Vertrauen in meine Fähigkeiten starte, nicht so aus, wie ich mir das dachte.

Zuletzt war es mein Plan, Rhabarbersirup zu machen. Ich kombinierte wild alle Rezepte, die ich finden konnte, und kochte drauf los. Mein Sirup wurde nicht siruppig und schmeckte eigentlich auch nicht süß genug. Deshalb entschied ich mich um - statt Sirup wollte ich jetzt Rhabarbereiswürfel machen, mit denen ich Sektchen oder Bowlen aromatisieren könnte. Dachte ich und füllte die Flüssigkeit in meine Allzweckförmchen, die schon hier und hier zum Einsatz kamen (und auf denen for water only steht).


Naja. Leider hatte mir vorher keiner gesagt, dass Sirup nicht richtig einfriert. Das liegt wohl am Zucker und ist offensichtlich landläufig bekannt - nur mir eben mal wieder nicht. (Ich verstehe das auch nicht, weil in meinem nicht-siruppigen Sirup sicher auch nicht mehr Zucker ist als in Cola, aber die gefriert doch. Nungut, Naturwissenschaft + Miri = keine Freunde und ich werde das einfach so hinnehmen.)
Worauf ich hinaus will: Die auf dem Bild zu sehende Matschepampe wollte also nicht zu Eiswürfeln werden und ich musste mir etwas neues einfallen lassen, was denn nun schnell mit dem missglückten Zeug geschehen sollte.

Da aber selbst ich nicht in so kurzer Zeit so viel aromatisiertes Sektchen und Bowle trinken kann, entschied ich mich für die langweiligere Variante und aromatisierte Mineralwasser. Schmeckt auch gut und erfrischend.


Zeigt Ihr auch mal etwas, das nicht so gut geklappt hat? Oder sind Eure Blogs scheiterfreie Zonen, weil Ihr lieber nur Gelungenes zeigen wollt? Daran ist ja auch wirklich nichts auszusetzen. Oder geht bei Euch gar nichts schief, weil Ihr immer alles so gut plant?

Spaziergang durch Aue

Als am Sonntagvormittag zwischen Regenwolken das Ding namens Sonne am Himmel erschien, ließen Herr Freund und ich uns nicht lange aufhalten und gingen los, um wenigstens etwas frische Luft zu schnappen. Eigentlich drehen wir oft die gleiche Runde durch Durlach, heute entschieden wir uns aber für die andere Richtung und spazierten durch den angrenzenden Ortsteil Aue. Da ich ja fotografieren üben muss und möchte, war die Kamera natürlich dabei.




Während ich Durlach ganz eindeutig toll finde und gerne hier lebe, werde ich aus Aue nicht schlau. Es ist auf der einen Seite vollgepflastert mit großen, großen Wohnblocks und auf der anderen Seite ist es ein kleines, altes Dorf mit engen Straßen, die sonntagmorgens ausschließlich von vor-sich-auf-Badisch-hinbrabbelnden Rentnern auf Fahrrädern befahren werden. Es gibt einige hübsche Ecken mit alten Häusern, die teilweise langsam verfallen und genau deshalb für mich so hübsch sind. Gleichzeitig wird auch sehr viel neu- oder umgebaut.






Helden des Alltags


In unregelmäßigen Abständen verfallen wir Rummikub. Dann wird fast nonstop gespielt, bis wir die Schnauze voll haben und das Spiel wieder für einige Wochen oder Monate im Schrank verschwindet. Bis wir irgendwann wieder anfangen usw...



Fertiggerichte kann ich nicht leiden. Keine Fix-und-Fertig-Päckchen, keine Komplettgerichte, keine Fertigsoßen aus dem Glas. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel, denn dieses Sugo alle Melanzane ist nicht nur lecker, sondern auch ein Lebensretter, wenn es mal schnell gehen muss und der Hunger viel zu groß ist, als dass ich noch selbst Gemüse schnippseln und zu einem leckeren Sößchen einkochen lassen könnte. Oder wenn sogar mal wieder gar nichts im Kühlschrank ist. Da es ohne fiese Zusätze auskommt, ist das für mich auch in Ordnung.

Wochenrückblick

Gesehen Öhm... natürlich u.a. Grey's Anatomy 
Gehört fun.
Gelesen happinez
Getan Referat gehalten, das schlechte Wetter ignoriert, Geburtstagsgeschenke eingepackt, spaziert, Kleider für eine Hochzeit Ende Mai anprobiert und panisch noch ein paar zur Ansicht und -probe bestellt, weil kein passendes dabei war.
 Außer evtl. einem schwarzen - aber da scheiden sich ja wieder die Geister, ob man zu einer Hochzeit schwarz tragen darf. Deshalb an dieser Stelle die kurze Zwischenfrage:
Wie sehr Ihr das? Schwarzes Kleid als Gast auf einer Hochzeit - ok oder nicht ok? 
Mir persönlich als Braut wäre das ja vollkommen egal, ob meine Gäste ein schwarzes Kleid tragen, solange das Gesamtoutfit nicht nach Beerdigung aussieht. Ein bodenlanges, hellbeiges Ballkleid würde mich wohl eher stören. :) Natürlich würde ich mein schwarzes Kleid nicht mit weiterem Schwarz kombinieren, sondern vielleicht mit Pink oder Rosa oder Mintgrün oder einer anderen schönen Farbe...
Gegessen Lasagne, Rhabarberkuchen
Gelacht Über ein paar Kinder, die draußen "Die Geissens" nachgespielt haben und immer wieder und wieder "Roooobäääärt" riefen. Und noch mehr über einen Rentner, der anscheinend Rober heißt, die Sendung offenbar aber nicht kennt und immer genervter aus dem Fenster zurückrief "Was isch denn loooos?"
Geärgert Über meine Augenlidentzündung und einen unentfernbaren Fleck auf dem Kleid der Wahl für die Hochzeit Ende Mai. Und ein bisschen über das Kind im Nachbarhaus, das ständig und im Sommer bei offenem Fenster Trompete übt und es leider immer noch nicht besser kann als vor zwei Jahren. Ich bewundere jedoch sein Durchhaltevermögen.
Geplant das Hochzeitsmenü und die Tischordnung, zumindest so ein bisschen.
Wochenrückblick nach Fräulein Julia


Lasagne. So lecker - und sie half beim Ignorieren des schlechten Wetters.

Endlich Rhabarber!


Rhabarbersüß mit Streuseln. 


Für eine 24x11cm Form verknetet man für den Teig:
75g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
50g Zucker
50g Butter
1 kleines Ei (eigentlich ein halbes Ei, aber wer hat schon halbe Eier...)
1 Prise Salz

Ich rolle den Teig nicht aus, sondern drücke ihn mit den Fingern in die gefettete Form. Dann backt er 10-12 Minuten bei 180° im vorheizten Backofen bei Unter- und Oberhitze.

In der Zwischenzeit sind Rhabarber und Streusel an der Reihe.
3-5 (je nach Größe und eigenem Gusto) Rhabarberstangen putzen und in kleine Stücke schneiden.

Für die Streusel werden verknetet:
75g Mehl
50g selbstgemachter Vanille-Zucker (ausgekratzte Schote im Zuckerglas)
50g Butter

Rhabarberstücke und Streuselteig auf den vorgebackenen Boden geben und weitere 40-45 Minuten backen.



Und weil immer alles so schnell verputzt ist, sei gesagt: Die doppelte Menge (mit dem ganzen normalgroßen Ei) ergibt übrigens eine durchschnittlich große Springform (26cm oder 28cm???) leckersten Rhabarberkuchen.

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