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Louis


 (Für alle, die den Titel dieses Posts nicht verstehenn: Klickt hier. Oder schaut Euch den Film an.)

Jetzt kann ich es Euch ja sagen: Seit dem Moment, in dem Amy Adams im Flugzeug ausrastete, dass sie nicht unverlobt sterben kann, stand insgeheim der Plan das Schaltjahr zu nutzen. Naja, aber in der Box, die Herr Freund besorgte, waren keine Ohrringe
Ich bin ein großer Freund von Schaltjahren. Man bekommt einen ganzen Tag geschenkt, 24 Stunden, die man eigentlich nicht hätte und mir denen man machen kann, was man will. Natürlich wäre es toll, wenn man dafür auch direkt am 29. Februar am Stück Zeit hätte, aber das ist leider nicht immer so.  Wenn Ihr heute also im Alltagstrott festgesteckt habt, schreibt Euch unbedingt die Stunden gut! 
Oder hattet Ihr sogar die Gelegenheit auszubrechen? Wie habt Ihr den Extra-Tag genutzt? Da ich Herrn Freund nicht nach Irland entführen musste, fand ich endlich Zeit, nachdem ich es mindestens seit einem 29. Februar vor mir hergeschoben hatte, einen Benutzerausweis für die Badische Landesbibliothek machen zu lassen. Den Rest des Tages habe ich wirklich für mich genutzt, viel durch Zeitschriften geblättert, gelesen, gebastelt und Kaffee getrunken.


Helden des Alltags

Stephie preist in ihren heutigen Helden des Alltags schonmal indirekt den nahenden Frühling - auch ich freue mich auf etwas Wärme und freundliches Wetter, allerdings leide ich noch unter Winterspätfolgen: trockene Haut und Lippen, die sich erfahrungsgemäß nicht einfach durch zwei Sonnenstrahlen und 14°C verabschieden.


Unter die Beautyprodukte-Blogger gehe ich deshalb zwar nicht, aber es ist Grund genug Kaufmanns Haut- und Kinder-Creme zum ersten Helden des Alltags zu küren. Der Name ist etwas irreführend, denn weder bin ich ein Kind noch benutze ich die Creme für meine Haut. Nein, die kommt an den kalten Tagen, und auch jetzt noch, bis die Spätfolgen weg sind, auf die Lippen. Dass die Verpackung retro-vintage-hübsch ist, ist nur ein Bonus.



Weil es hier jetzt schon im Gesichtspflege geht, darf das Seesand Mandelkleine Pulver von Aok der zweite Held des Alltags sein: Je nach Wassermenge rühre ich daraus ein Peeling oder eine Maske an und sitze dann für eine Weile mit Marzipanduft im Gesicht auf dem Sofa.

Mehr Helden des Alltags wie immer bei Stephie.

Wochenrückblick und Standardbeine für das Sofa...

Gesehen Mad Men
Gehört Radio
Gelesen im Französischbuch für die 6. Klasse
Getan querfeldein gestapft
Gegessen Pancakes
Getrunken endlich mal genug Wasser
Gefreut dass Herr Freund nach 1 Woche Abwesenheit endlich wieder da ist
Geärgert über ungerechtfertigte Anschuldigungen
Gedacht Wieso ist meine Brille eigentlich ständig so schmutzig...
Gekauft bräutlichen Kopfschmuck (ja, schon jetzt)
Geklickt viel verschiedenes
Wochenrückblick nach Fräulein Julia


Noch etwas unerfreuliches: Für unser neues Sofa hatten wir extra die Metallfüße gekauft, weil wir sie viel schöner finden, als die Standard-Holzfüße. Nur leider sind die Metallfüße nicht besonders parketttauglich, innerhalb kürzester Zeit haben wir trotz Filzgleitern einige fiese Macken und nichts wollte dagegen helfen. Zum Glück ist unser Parkett sowieso nicht mehr das neuste und schönste, aber noch mehr Macken müssen ja nicht sein. Natürlich liegt das ganze auch daran, dass das Sofa durch seine Position im Raum sich hin und wieder etwas verschiebt, weshalb wir nun zunächst mal Holzbeine daran geschraubt haben, die einfach mehr Standfläche haben und  sich nicht so in den Boden bohren. Um dem Bewegen gegenzuwirken überlege ich, ob ich Stopper aus Gummi oder Silikon an der Unterseite befestigen sollte. Habt Ihr irgendwelche Erfahrungen mit so etwas?

pancakes for breakfast



Nach langer Abstinenz melde ich mich wieder bei der Initiative sonntagssüß - zum Frühstück gab es heute nämlich nicht das obligatorische Körnerbrötchen, sondern süße Pancakes mit Puderzucker, Ahornsirup (nicht im Bild), Apfelmus und ein paar Mango-Spalten.

Für 2 hungrige Personen, die danach so satt sind, dass sie kein Mittagessen mehr bekommen werden, braucht es:

110g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Zucker (kann man auch weglassen, v.a. wenn man Ahornsirup dazu nimmt und Puderzucker darüber streut - oder wenn man sich die salzige Variante mit Speck offenlassen möchte)
2 Eier
240ml Buttermilch (natur)
ein bisschen Öl für die Pfanne

Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen, das Eigelb mit der Buttermilch verquirlen und ggf. den Zucker darin auflösen. Mehl, Backpulver und Salz verrühren und dann mit der Buttermilch und dem Eigelb zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. 
Die Pancakes habe ich einzeln in einer kleinen, leicht gefetteten Pfanne backen, aus ca. 2-3 EL Teig wurde ein fertig gebackener Pancake. In einer großen Pfanne kann man sicher auch zwei Pancakes gleichzeitig machen, da der Teig auch im Rohzustand sehr fluffig-fest ist und nicht zerfließt. Wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Pfanne nicht zu heiß ist, sonst gibt es hässliche Platt-Pancakes, sprich weniger fluffige Exemplare, die aber erstaunlicherweise doch noch ganz gut schmecken.

Was gibt es bei Euch zum Frühstück? Und frühstückt Ihr jeden Tag oder nur am Wochenende?

Spaziergang



Den gestrigen Nachmittag verbrachte ich damit, einem Hund querfeldein über matschige Wiesen und Felder nachzustapfen. Immer dem fliehenden Feldhasen nach und immer Richtung Schwarzwald (ganz hinten, ganz hell im Bild - sieht man aber schlecht, geb ich zu), aber nicht weiter als bis zum Bach - der war trotz Sonne und ein paar Plusgraden selbst für einen Retriever zu eisig.

Wochenrückblick

Gesehen New Girl
Gehört Faschingsmusik (Der Durlacher Fastnachtsumzug führt durch unsere Straße und da wir die Weinmesse schwänzten (siehe Gefreut) und sonst nichts vor hatten, flohen wir auch nicht sondern sahen uns alles vom Fenster aus an.)
Gelesen ZEIT
Getan Herrn Freund beim Cuttern zugeguckt und gut zugeredet
Gegessen Pizza
Gefreut dass wir uns die Weinmesse dieses Wochenende doch sparen konnten --- Wir hatten nämlich gar keine Lust hinzugehen und aber auch schon einen passenden Schaumwein für die Hochzeit gefunden
Geärgert och... bestimmt auch mal über irgendwas, das dann aber nicht wichtig genug war, dass ich mich noch daran erinnere...
Gelacht viel und ein bisschen schadenfroh
Gedacht Wo ist die Zeit eigentlich schon wieder hin?
Geplant  Termin mit einer Goldschmiedin, um mal über individuelle Eheringe zu reden
Gekauft schönes Geschenkpapier - nach langer Suche

Wochenrückblick nach Fräulein Julia


Herr Freund verbrachte den Großteil des Samstagnachmittags damit, Schablonen zu cuttern - eine wahnsinnig blöde Aufgabe und ich bin sehr froh, dass er sie mir abgenommen hat! Was da genau gecuttert wurde, erfahrt Ihr irgendwann später.

Schönes Wochenende!



Ich starte mit milchschaumgekröntem Kaffee in Begleitung von einer Riesenranunkel ins Wochenende. Für mich bleibt es ziemlich frei von Pappnasen und Kamelle - was habt Ihr vor?

Kind, hast du eigentlich auch ordentliche Klamotten? --- Oder: Immer noch kein Blazer für Miri

Ich besitze weder ordentliche Stoffhosen, ordentliche Blusen noch einen ordentlichen Blazer. Sowas trag ich einfach nicht im Alltag - und genaugenommen sonst auch nie. Ich bin mehr so der Kleid-Typ... Oder Jeans und Shirt und demnach vermisse ich das Ordentliche auch nicht so richtig. 
Allerdings dachte ich schon länger, dass so ein Blazer schon eine Sache wäre, die ich brauchen könnte, man muss den ja nicht notgedrungen zur ordentlichen Bluse und zur ordentlichen Stoffhose tragen.
Ich erspare Euch lange Berichte und mache es kurz: Blazer sind scheiße, die Blazersuche war frustrierend und ich hab immer noch keinen. Es kann auch an meiner Eigentlich will ich gar keinen - Haltung liegen, aber schöne Blazer sind in etwa so rar wie schöne Eheringe* und ich erkläre die Suche nach beidem hiermit wieder für (vorübergehend) beendet. Statt nem Blazer hab ich mir jetzt ein Jäckchen gekauft. Das ist auch fast wie ein Blazer, nur hübsch und mit einem Innenfutter, das für mich ein  Geiiiiiiil! und Ach du Scheiße! - Borderline-Fall ist.
 
* So richtig gesucht haben wir noch nicht. Nur mal geschaut. Aber da war nix passendes dabei. Und das lag nicht an meiner inneren Haltung!




Wochenrückblick und Lieblingsranunkeln

Gesehen The Big Lebowski
Gehört  die Mädchenkicherlache von Herrn Freunds Bruder
Gelesen Nido (zumindest durchgeblättert, wurde aber als kleines Geschenklein gekauft und wird auch gleich weiterverschenkt)
Getan Geburtstag gefeiert, gleich zwei Mal an einem Tag
Gegessen perfektestes Schweinefilet mit Spätzle und Rahmsoße
Getrunken Kaffee, Chai Latte und Champagner, der für die Hochzeit in Frage kommt
Gefreut dass ich endlich auch die letzte Klausur geschafft habe und es jetzt etwas langsamer angehen lassen kann
Geärgert ein bisschen über VmAs und Schnösel, aber so richtig kann mir das die Laune auch nicht verderben... und ein bisschen über die Langsamkeit von Hermes.
Gelacht Über den winzigen Faschingsumzug in Sasbach, der nach 10 Minuten auch schon wieder vorbei war und an dem etwa genauso viele Personen teilnahmen, wie bei der Geburtstagsfeier meiner Freundin M. zu Gast waren und ihn dort im Hof stehend angeschaut haben. (Das war dann auch meine jährliche Dosis Fasching - reicht dicke!)
Gedacht dass es vermutlich das beste ist, dass ich die traumdeuterische Analyse meiner Albträume nicht kenne
Geplant  mehr Zeit für Freunde zu haben
Gekauft eine Überraschung
Geklickt etsy.

Wochenrückblick nach Fräulein Julia

Da ich mich vorgestern ja kurzfristig über VmAs auslassen musste und gestern zwischen Arbeit und triefnasigem Leiden auf dem Sofa  zu nichts kam, kommt der Wochenrückblick erst heute und mit einer kleinen Ergänzung: Sie sind nicht alle so, die Verkäufer bei Breuninger&Co. - als wir Herrn Freunds Anzug gekauft haben, wurden wir dort sehr nett und kompetent beraten, der Verkäufer gehörte weder optisch noch nach seinem Auftreten zu den VmAs oder den schnöseligen Bubi-Faces. Es besteht also Hoffnung, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.


Gestern war ja auch Valentinstag und nachdem ich auf dem Nachhauseweg in der Bahn die vielen wohlerzogenen Männer mit Blumensträußchen ein bisschen belächelt hatte, durfte ich feststellen, dass auch Herr Freund gut erzogen ist und eigens für mich einen Strauß binden ließ. Ein Strauß ganz ohne valentinstäglich-rote Rosen (Dass ich die hasse, weiß er.) sondern mit meinen liebsten Ranunkeln. Habt Ihr auch etwas bekommen und verschenkt? (Das Geschenk im Hintergrund ist übrigens nicht für mich und auch nicht für Herrn Freund, der leer ausging, sondern wird bald verschenkt.)

Dislike: Verkäuferinnen mittleren Alters und ihre Enkel

Heute mache ich den Anfang für meine neue Wutbürger-Kolumne über Menschen, die einfach scheiße sind und beginne mit einem ganz besonderen Menschenschlag: Verkäuferinnen mittleren Alters  (VmA) in Geschäften mit je nach Abteilung more-or-less hochwertiger und hochpreisiger Kleidung.* Mittleres Alter ist eigentlich ein Euphemismus, weil die VmAs doch eher älter als mittelalt sind. Da sie aber so großen Aufwand betreiben, ihre faltigen Gesichter glatt zu spachteln und sich doch nochmal in Größe 34 zu quetschen, sei ihnen die Bezeichnung gegönnt. Zum gleichen Menschenschlag gehört auch die nächste Generation, die die VmA sicherlich mühevoll herangezogen hat: den schnöseligen Verkäufer mit Nickelbrille im Anzug, der sein Auftreten durch nasale Sprechweise, Fliege und Bubi-Face kompletiert.
Klingt verwirrend? Mag sein. Ich werde jetzt mal konkreter. Sogar gleich ganz konkret, denn es geht jetzt mal darum, dass wir am Wochenende (wieder) bei Breuninger in Karlsruhe waren, um in Trauzeugenbegleitung die Krawatten auszusuchen.
Der Krawattenkauf war mal wieder eine ungeheuer einfache Angelegenheit - mit Herrn Freund, Herrn Trauzeuge und Herrn Kumpel von Trauzeuge im Schlepptau, steuerte ich auf den Krawattentisch zu, kramte mein Stoffmuster aus den Tiefen meiner Tasche, hielt es an die erste Krawatte, die mir in die Hände kam... Die Farbe war identisch, die Krawatte gab es zwei Mal - Mission Krawatte, für die ich grob 30 Minuten eingeplant hatte, war nach 30 Sekunden completed. Und weil das so einfach war und Herr Trauzeuge noch keinen Anzug hatte, wurden meine teilweise protestierenden Begleiter weiter zu den Anzügen in den dritten Stock geschleppt. (Rudimentäre Bridezilla-Züge, die sich da langsam bei mir zeigen.)
Oben angekommen schwärmten wir aus, um uns einen Überblick zu verschaffen und wurden direkt von einem schnöseligen Jungverkäufer belehrt, dass wir so keinen Anzug kaufen könnten. So bedeutet: mit einem Kapuzenpulli, den Herr Trauzeuge trug. Nagut, den Kapuzenpulli kann man ausziehen, dachten wir uns wohl alle gleichzeitig, aber da wir auf den Schnöselheini sowieso keine Lust hatten, ließen wir ihn von dannen ziehen. 
Herr Trauzeuge ging dann mit den beiden anderen Herren mit dem Anzug der Wahl, den wir nach kurzer Zeit fanden, zu den Umkleidekabinen, wo der Schnöselheini und ein paar gespachtelte Verkäuferinnen mittleren Alters damit beschäftigt waren, um ein zukünftiges Ehepaar herumzuschwirren, die bestimmt keinen reduzierten Anzug für die Hochzeit gekauft haben. Denn auch wenn das Angebot an reduzierten Anzügen derzeit riesig, gefühlt fast so groß wie das Angebot an nicht-reduzierten, ist, ignorieren die VmA und ihre schnöseligen Enkel gekonnt jeden, der sich auch nur dort umschaut. Das ging an diesem Samstag nicht nur uns so, sondern auch anderen, die im Gegensatz zu uns vielleicht sogar gerne Hilfe gehabt hätten und etwas hilflos durch die Gänge irrten, um das Geschäft dann schließlich ohne Anzug und absolut unzufrieden zu verlassen. 
Man muss sich also über die Einstellung der VmA und der Schnöselheinis wundern, die sich lieber zu dritt die Provision für einen teuren Anzug teilen, als sich auch mal um Kunden zu kümmern, die einen mittelpreisigen oder reduzierten Anzug kaufen wollten und dann verärgert wieder gehen.


Meine Herren schafften es auch ganz allein, einen wunderbaren Anzug auszusuchen und als sie aus der Anprobe zurückkamen und mir halb lachend, halb genervt vom "elitären Scheißgeschwafel in der Nachbarkabine" (Zitat Herr Trauzeuge) berichteten, freute ich mich schon fast, dass auch ich etwas zu erzählen hatte, das dazu passte. Denn nicht nur die Herren wurden von den VmA und Bubi-Faces ignoriert, sondern auch ich: Während der Anzug in der Umkleide probiert wurde, saß ich nämlich mit den Krawatten der Wahl und Jacken beladen in der Sitzecke, in der auf einige andere Begleiter(innen) Zuflucht gesucht hatten, als eine der VmA ankam und jedem der dort Verweilenden einen Espresso anbot - außer mir. Ich fühlte mich ein bisschen wie bei dieser Werbung für die Auskunft, bei der die Currywurstbude wegfährt, habe aber hoffentlich nicht ganz so doof geguckt. 
Ihr dürft das jetzt auch nicht falsch verstehen: Ich lege nicht besonders viel Wert darauf, während dem Einkaufen einen Espresso zu bekommen und es ist mir durchaus bewusst, dass ich in Alter, Kleidung (Mütze von H&M), Aussehen (too little Spachtelmasse) und Auftreten (ich sehe einfach nicht elitär genug aus, vollkommen egal, wieviel Geld gerade auf meinem Konto ist und wieviel ich bereit bin auszugeben) nicht der bevorzugten Zielgruppe  der VmA im Breuninger angehöre, aber es gehört doch wirklich einiges an Unverschämtheit dazu, mehreren Personen, die sich in der gleichen Situation befinden, etwas anzubieten und einer nicht. (Oder sehe ich das zu eng? Ich glaube, ich frage mal bei Breuninger nach, ob die VmA mit diesem Verhalten etwas spezielles verfolgen.)
Die Krawatten und den Anzug haben wir also ohne Hilfe ausgesucht und dann auch gekauft, die VmAs schwirrten vermutlich noch einige Zeit länger wie die Motten um das etwas besserzahlende Paar in der Garderobe und wir wundern uns mal wieder ein bisschen über die Welt wie sie ist.

* Mein Beispiel bezieht sich auf ein Bekleidungsgeschäft, es gilt aber in ähnlicher Form beispielsweise auch für ein Autohaus, das wir besuchten, als mein Vater vor einigen Jahren auf der Suche nach einem neuen Auto war (das er dann auch noch dort kaufte) und das ich persönlich nie wieder betreten werde.

Flecht-Armband mit Muttern



Endlich kam das Geburtstagswochenende und endlich kann ich Euch zeigen, was letzten Sonntag in dem kleinen Geschenktütchen war: ein Armband aus weißer Plastikkordel (Plastik wegen der Reißfestigkeit und weil normale Kordel immer so schnell ausfranst und dann, wie ich finde, irgendwie blöd aussieht) und kleinen Muttern aus dem Baumarkt. Inspiriert von Honestly WTFs Hex Nut Bracelet flocht ich gleich mehrere Armbänder, zum Behalten und Verschenken.

Have you met... Frank?

Steffi und Okka quasseln heute über's Heiraten. Und über's Kinder kriegen, aber das ist ja (noch) nicht so mein Thema... Die Hochzeitsplauderei nehme ich also zum Anlass und stelle Euch mal jemanden vor: Frank, the weddingplanner.


Ja, richtig, Frank ist der Name* für den pinken Ordner, der allerlei Hochzeitskram beinhaltet und noch mehr beinhalten wird (genau wie die weiße Kiste). So organisatorisches Zeug, das ich ansonsten in der ganzen Wohnung verteilen und niemals wieder finden würde. Man will ja nicht wegen einem verschollenen Geburtsregisterauszug dann doch nicht heiraten können. 
Apropos Geburtsregisterauszug: Das war bisher der Teil, der mich am meisten genervt hat. Das lag am absolut unfreundlichen Standesamt meines Geburtsorts. (Sollte jemand in Kehl am Rhein geboren sein: Macht Euch auf etwas gefasst, allen anderen: Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt Euch schon einiges an Nerven gespart. Wobei es im Nachhinein auch schon fast wieder witzig ist.)

Alles andere läuft. Einfach so. Die Hochzeit plant sich im Moment von selbst. Das kann sich noch ändern, irgendetwas wird schief gehen, es ist schließlich noch genug Zeit. Darauf sind wir gefasst, die Baldriantropfen stehen bereit - aber bislang stolpern wir von einer erledigten Sache zur anderen - vollkommen ohne wirklichen Aufwand zu betreiben. 
So hat Herr Freund schon einen Anzug, ich hab schon Brautschuhe (in dem grünen Karton), mein Kleid ist auch gebongt, dieses Wochenende kommt der kleine Bruder von Herrn Freund zu uns zu Besuch und darf in seiner Funktion aus Trauzeuge schonmal mitreden, was für eine Krawatte die Herren denn tragen werden. Auch die Fotografin ist gebucht und meine Freundin A. kam auch schon mit den ersten Ideen zur Einladung an. Eine ziemlich gute Idee, wenn auch ganz anders, als wir eigentlich dachten. A., liest Du das? Wir finden das, was Du mir geschickt hast, guuuhuuuut. Ich schreib Dir aber sowieso mal noch ne Email. :)

Ich glaube, es hilft, dass wir ungeheuer genau wissen, war wir wollen. Und fast noch ein bisschen genauer wissen wir, was wir nicht wollen. Da stört es auch wenig, dass einige Familienmitglieder damit nicht einverstanden sind und ständig Einwände haben - deren zuweilen doch recht reaktionäre Haltung abzublocken, haben wir in den vergangen Jahren perfektioniert. 
Und manche Dinge machen wir jetzt auch doch, obwohl wir sie vorher blöd fanden. Ein Vorab-Foto-Shooting (auch Engagement-Shooting genannt) zum Beispiel, dazu suchen wir auch noch Ideen, ein paar gibt es schon auf meinem Pinterest-Board, aber wenn Ihr noch weitere habt, immer her damit!

Der nächste Pflichttermin ist dann die Weinmesse der Vignerons Indépendants am übernächsten Wochenende in Strasbourg. Dort werden wir auf Sektsuche sein, damit mein Vater sicher gehen kann, dass es auch einen anständigen Sekt (oder Champagner, er favorisiert Champagner) zum Anstoßen gibt.

*Auch wenn es eher ein Ding für Rechtsspur-Yvonnes, die ihrem Twingo Wimpern aufkleben, ist: Ja, ich gebe Gegenständen einfach manchmal einen Namen und eigentlich ist es auch viel netter, zu sagen  "Das hat Frank" als "Das ist im Ordner". Er wird dabei auch ein bisschen wie ein Verbündeter, der zu uns hält, wenn sich andere einmischen und uns irgendwelchen Mist aufdrängen wollen.

DIY-Wal

Herr Freunds kleiner Neffe, für den ich im Anschluss an unseren gruseligen Center Park-Großfamilien-Urlaub eine Stoffente genäht habe, bekommt in den nächsten Wochen ein Brüderchen. Naja, sagen wir ein Geschwisterchen, das steht nämlich fest. Ein Brüderchen wird es, wenn sich der Arzt nicht verguckt hat. Ich hab da nie so richtig Vertrauen.
Die Ente war ein Riesenerfolg und ist immer und überall dabei. Deshalb habe ich für den neuen Neffen (wenn der Arzt sich verguckt hat: die neue Nichte) auch schon was genäht, man weiß ja nie, wie eilig so ein Kind es plötzlich hat. Dieses Mal wurde es keine Ente, sondern ein Wal nach dem Free Pattern von small dreamfactory.


Weil ich a) von dieser Mädchen-rosa-und-Ballett-Jungs-hellblau-und-Fußball-Erziehung nichts halte und b) dem ärztlichen Urteil ja sowieso nicht traue, ist meine Stoff- und Farbwahl, zumindest in meiner Welt, für beide Geschlechter gleichermaßen geeignet. Dumme Sprüche, dass der Stoff mit dem floralen Muster und Rosa ja nicht für einen Jungen passend sei, (und diese Kommentare werden garantiert kommen) sind mir zum Glück auch egal, ebenso wie Meinungen, dass das ja gar nicht richtig professionell genäht sei. Dass die Ente im Dauereinsatz ist, zeigt deutlich, dass Kindern die Farbe nicht kümmert, ebensowenig wie ein paar schiefe Nähte.

Ich habe zwar selbst keine Kinder, aber für mich scheint es am wichtigsten, dass das Stofftier nicht riesengroß ist, weil so ein Baby selbst ja doch ziemlich winzig ist und ich achte darauf, dass das Spielzeug nicht durch Kleinteile, die verschluckt werden können, gefährlich ist. Ich hätte als Augen gerne kleine Knöpfe angenäht, aber das schien mir dann etwas unsicher zu sein, weshalb ich lieber etwas ungeschickt Augen aufgestickt habe. Außerdem sollten die Nähte natürlich schön fest sein, damit es, wenn es dann mal etwas grober behandelt wird, nicht gleich kaputt geht. Was ich mir auch ganz praktisch vorstelle: Der Wal kann problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Falls ich irgendetwas grundsätzliches vergessen habe, können mich die Mamas unter Euch ja darauf hinweisen. :)

Wochenrückblick und was immer noch geht...

Gesehen Lakeview Terrace
Gehört Radio
Gelesen das Vorlesungsverzeichnis
Getan geflochten
Gegessen Hackbällchen
Getrunken Kaffee
Gefreut dass wir den Trip nach London gebucht haben
Geärgert am meisten darüber, dass ich krank wurde und eine Klausur nicht mitschreiben konnte und nun nächste Woche nochmal ran muss
Gelacht als ich ganz fies gekitzelt wurde
Gedacht I hope you step on a Lego brick - barefoot!
Geplant nichts
Gekauft kleine Muttern und Kordel im Baumarkt
Geklickt facebook

Wochenrückblick nach Fräulein Julia



Was als Verpackung für kleine Geschenke übrigens immer (noch) geht, ist ein kleines Papiertütchen, ein bisschen Masking Tape und - bei mir jetzt neu - ein paar geprägte Worte. 
Den Inhalt kann ich im Moment noch nicht preis geben, weil es, wie Ihr seht, ja ein Geburtstagsgeschenk ist - und es wurde noch nicht verschenkt. Etwas Geduld also, ein paar Tage und es wird ausgepackt worden sein (Futur II, ich liebe dich).

bedruckt und bestickt



Floral-inspirierte Stoffbeutel - einen habe ich mit einem Blumenstempel aus dem Bastelladen bedruckt und den anderen habe ich bestickt und mit einem Korken bedruckt. Jetzt nur noch bügeln, damit die Falten weichen und die Farbe fixiert ist.
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