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Tschüss 2011


Tascheninhalt für Silvester*

Der Ausdruck Zwischen den Jahren kommt mir zwar immer etwas seltsam vor, trifft es für meine Gefühlslage eigentlich ganz gut. Spätestens seit der zweite Weihnachtsfeiertag vergangen ist, fühlt es sich nicht mehr nach 2011 an, aber eben auch noch nicht nach 2012.

Jetzt ist es aber fast da, das neue Jahr und ich wünsche Euch an dieser Stelle einfach nur einen guten Start, denn ich bin mir sicher, dass wir uns in weiten Teilen von 2012 begleiten werden.

*Herr Freund und ich wissen immer noch nicht, wo genau wir nach dem Sushi-Essen landen werden und sind deshalb vorbereitet, damit wir auf jeden Fall pünktlich um Mitternacht anstoßen können. Notfalls im Bus oder Taxi, auf dem Weg wohin auch immer.

Geburtstagsverlosung

Winterzeit ist Geschenkezeit. Zuerst kommt Weihnachten und dann, nach nur kurzer Verschnaufpause, mein Geburtstag im neuen Jahr. 
Und zu eben diesem, meinem mittlerweile auch schon 26. Geburtstag, möchte ich auch etwas an meine lieben Leser verschenken. Da ich aber nicht Oprah Winfrey bin, kann leider nicht jeder etwas bekommen, sondern es gibt eine Verlosung, deren Preis die schöne Auflaufform aus Jenaer Glas ist.


Herr Freund ist nämlich manchmal ziemlich streng und verbietet mir, Geschirr in unbegrenzter Menge zu horten. Ich vermute, er hat Merles Blog entdeckt und hat jetzt Angst, dass ich den Hang zum Luxusmessie auch irgendwann auslebe. (Liebe Merle, Du weißt, dass es nicht böse gemeint ist und ich deine Sammlung liebe und bewundere!) Die Auflaufform muss also raus und sucht ein neues Zuhause, in dem sie willkommen ist.

Jetzt muss ich natürlich noch verraten, wie Ihr gewinnen könnt: 
Hinterlasst in den nächsten zwei Wochen, bis zum 12. Januar 2012, 23:59 (ja, das ist sinnvollerweise auch mein Geburtstag) einen Kommentar hier unter diesem Post. Falls Ihr kein (Blogger-)Profil habt, über das ich Euch im Fall des Gewinns kontaktieren kann, müsst Ihr natürlich auch eine E-Mail-Adresse hinterlassen.
Die Auslosung werde ich dann irgendwann am Wochenende nach meinem Geburtstag vornehmen und weitere Bedingungen, als die oben genannten, gibt es nicht, aber wie immer wandern Facebook-Fans doppelt ins Lostöpfchen.

Premiere: Miri kocht Linsen

Dieser Post sollte eigentlich schon vor einigen Tagen oder sogar Wochen kommen, aber ich habe es damals einfach nicht mehr geschafft.

Irgendwann vor Weihnachten gab es bei uns Linsen mit Würstchen und Spätzle (natürlich hat die Herr Freund gemacht - wie? Das steht hier.). Ich habe zum ersten Mal selbst Linsen gekocht und, obwohl ich einfach mal ohne Rezept drauf losgekocht habe, wurde es ganz wunderbar und schmeckte wie der Linseneintopf einer schwäbischen Großmutter. Zumindest behaupte ich das.


Man muss sich also nur mal trauen und einfach Zwiebeln und Karotten kleinschneiden, in etwas Öl glasig anbraten und dann die (uneingeweichten) Tellerlinsen, dazugeben und sofort mit dem obligatorischen Wein ablöschen. Die Linsen sollen also nicht anbraten. Dann mit Gemüsebrühe auffüllen und ca. 45 Minuten (oder solange die Linsenpackung sagt) bei schwacher Hitze köcheln lassen. Je nach Bedarf kann etwas Wasser dazugegeben werden oder, falls es noch zu flüssig ist, etwas mehr verkocht werden. Obwohl ich wahnsinnig empfindlich bei (zu) weich gekochtem Gemüse bin, finde ich, dass das bei Linsen keinen Unterschied macht, die müssen ja sowieso richtig weich gekocht werden.
Gewürzt habe ich dann mit Senf und allem, was in der Gewürzschublade zu finden war und irgendwie passend schien. Und ein Schuss Essig darf nicht fehlen, aber den kann man natürlich auch auf den Tisch stellen und jeder nimmt sich soviel er mag.
Weil ich dachte, dass das ganze viiiiiel länger dauert, war der Linseneintopf viel zu früh fertig und ich habe ihn zum Essen einfach nochmal aufgewärmt und dabei die Würstchen zum Warmwerden und Durchziehen reingegeben. Passt super zu kalten Tagen und leeren Mägen.

Frohe Weihnachten





Mit einem kleinen Video, das ich vor allem für meinen liebsten Herrn Freund ausgesucht habe, verabschiede ich mich in eine kurze Weihnachtspause - während der Feiertage wird hier wohl nicht viel passieren, aber nach Weihnachten geht es sicherlich recht bald normal weiter.

Euch allen wünsche ich frohe Weihnachtstage, die Ihr hoffentlich genau so verbringt, wie Ihr es Euch wünscht. Ob mit der ganzen Familie unterm Baum, im Bikini unter der Palme oder auf der Skipiste - habt eine gute Zeit!

ganz normaler Marmorkuchen

Herr Freund und ich sind sicherlich nicht die größten Reality- und Kuppelshow-Fans der Welt, aber in den letzten Wochen hat es sich eingebürgert, dass wir den Montagabend auf dem Sofa verbrachten und Bauer sucht Frau guckten - so auch gestern, zum letzten Mal für dieses Jahr und diese Staffel.
Wieso ich das erzähle? Na weil das wichtig ist. Für alle, die nicht Bauer sucht Frau gucken, kommt jetzt auch kurz noch etwas mehr Kontext. Wer noch mehr Kontext braucht, kann ihn sich ja seber ergooglen.
Gestern, zum Staffelfinale und Familienzusammentreffen, backten Philipp und Veit einen Kuchen. Einen Marmorkuchen. Herr Freund bekam glänzende Augen und wünschte sich sofort auch einen ganz normalen Marmorkuchen. Den gab es bei uns ewig nicht, schließlich werden wir Woche für Woche durch Foodblogs und die Initiative Sonntagssüß auf neue Ideen voller Feinheiten und Finesse gebracht, sodass ein ganz normaler Marmorkuchen nicht mehr mithalten zu können schien. 


Als Herr Freund heute Vormittag dann Einkäufe erledigte, rühte ich schnell die wenigen Zutaten für einen Marmorkuchen zusammen und schob ihn in den Ofen. Heraus kam ein köstlich duftender, fluffiger Kuchen, der noch mit Schokoglasur, Streuseln und ein bisschen Kitsch verschönert wurde.


Eigentlich sind einfache Kuchen und einfaches Süß doch auch ganz prima und verdienen es nicht, dass sie vergessen oder als weniger gut abgestempelt werden, nur weil sich keine 27 mehr oder minder schwer aufzutreibende Zutaten darin verbergen, es notwendig ist sie vor Luftzug, Kälte, Hitze und bösen Blicken zu schützen und der Geschmack eher eindeutig lecker als vielschichtig ist. Oder was meint Ihr?

Wochenrückblick, endlich mal wieder

Gesehen Happy New Year und Much Ado About Nothing in der Produktion von der Schultheatergruppe von Herrn Freunds kleinem Bruder
Gehört Radio und das, was der Hochzeits-DJ aufgelegt hat
Gelesen Robert Harris - Titan (Populärliteratur für die Uni, sowas aber auch)
Getan beschert und bei der Hochzeit mitgefeiert
Gegessen zu viel (und Kibbeling)
Getrunken Sekt, Wein, Kaffee, Glögg, zu wenig Wasser
Gefreut dass wir bald das neue Sofa kaufen
Geärgert über Chaos, Menschen in der Reihe hinter uns und Meinungen
Gelacht über eisgekühlten Bommerlunder
Gedacht dass wir niiiiie Zuhause ankommen
Geplant Dessert für Heilig Abend und Abendessen für den ersten Weihnachtsfeiertag
Gekauft vt wonen, 101 woonideeen
Geklickt vieles.

Wochenrückblick nach Fräulein Julia

Der Wochenrückblick ist zurück, wenn auch mit einem kleinen Tag Verspätung.

Zu Planen gibt es in diesen Tagen viel, Weihnachten rückt näher und ich muss noch das letzte Geschenk fertigstellen, daran denken morgen und übermorgen in die Uni zu gehen (ich fühle mich schon sehr im Ferien-Modus, zumal jetzt ja auch Herr Freund frei hat) und auf jeden Fall muss ich auch gleich noch meiner Mama die Einkaufsliste für Heilig Abend und den ersten Weihnachtsfeierag übermitteln.

In den letzten Jahren hat meine Mutter meistens etwas In-den-Backofen-Schiebbares beim Metzger des Vertrauens geholt, dieses Jahr ist es an Heilig Abend so, dass jeder etwas zum Menü beisteuert.
Meine Schwester macht als Vorspeise Schneckensuppe, meine Mutter macht für die, die keine Schnecken essen (also die Kinder und Herr Freund) Bollesupp
Als Zwischengang (oder zweite Vorspeise, die in das Hauptgericht gezogen wird, macht dann ebenfalls meine Mutter Feldsalat mit Speck und Croutons (oder, wie man bei uns sagt, Kracherle).
Für das Hauptgericht wurde mein Schwager, der zwar nicht praktizierender, aber gelernter Koch ist, verpflichtet Rinderfilet in irgendetwas einzupacken, sodass man es im Backofen garen kann und meine Schwester darf wiederum das dazugehörige Kartoffelgratin machen. 
Herrn Freund und mir bleibt der Nachtisch - Crème Brûlée. Die haben wir vergangenes Wochenende extra bei Herrn Freunds Familie nochmal geübt. Soooo lecker.

Das Dessert wird bei uns übrigens nach bzw. während der Bescherung auf dem Sofa gegessen - die Kinder sind mit einer Familie, die ein ganzes Menü vor der Bescherung verspeist,  gestraft genug. Meine Nichte hat sich schon gewünscht, dass wir dieses Jahr doch bitte einfach jeder nur ein Schnitzel im Brötchen essen sollen, denn egal wie lange und ausgedehnt wir essen: Geschenke gibt es erst nach dem Hauptgang!

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir dann immer noch bei meinen Eltern und es rückt Verwandtschaft an. Dieses Jahr gibt es ein verhältnismäßig einfaches Abendessen, Spagetti Bolognse, aber auch nach dem Menü am Vorabend werden wir damit sehr glücklich sein. 
Herr Freund und ich fangen vormittags mit der Bolognese an, damit sie schön köcheln und immer leckerer werden kann. 
Meine Mutter ist sich etwas unsicher, ob die Verwandtschaft Spagetti Bolognese als gut genug oder angemessen beurteilen wird, aber da wir eigentlich noch nie etwas darauf gegeben haben, was andere denken, wird es genau so gemacht. Schließlich haben sich alle am Abend vorher die Bäuche vollgeschlagen und - ganz unbescheiden - ist unsere Bolognese auch einfach verdammt gut.

Was esst Ihr an Weihnachten? Auch eher aufwändig oder eher das kinderfreundliche Würstchen mit Kartoffelsalat? Oder gibt es bei Euch schon vor dem Essen die Geschenke?

Familienweihnacht (part I)

Seit gestern Abend sind Herr Freund und ich wieder vom ersten familienweihnachtlichen Wochenende zurück. Highlights war weniger die chaotisch bis katastrophal ablaufende Vor-Bescherung im Herr Freund'schen Familienkreis, sondern die Hochzeitsfeier von Freunden und der obligatorische Besuch in Winterswijk, das mich zwar mit dem ebenfalls obligatorischen Kibbeling beglückte, aber gleichzeitig damit schockte, dass sowohl der vt wonen- als auch ein weiterer großartiger Einrichtungsladen spurlos aus der Fußgängerzone verschwunden sind.


Vor unserem nächsten Besuch dort, werden ich etwas recherchieren und mehr Zeit mitbringen, vielleicht sind die Läden ja nur umgezogen. Dieses Mal musste einfach alles etwas schneller gehen.

Eure Reaktionen auf die Liste haben mich gefreut und auch überrascht - viele waren ja erstaunt, wie viele Projekte wir haben. Dabei hält es sich dieses Jahr noch in Grenzen und ein paar, wenn auch kleinere, Dinge sind schon erledigt (und durchgestrichen, wie es sich gehört).

Zwischen Weihnachten und Silvester...

Herr Freund und ich haben die Angewohnheit ab ungefähr Mitte August Projekte auf Das machen wir dann zwischen Weihnachten und Silvester zu schieben. Das führt dann meistens zu etwas Stress zwischen den Jahren (klingt komisch, aber sagt man doch so, oder?), aber bisher haben wir immer alles geschafft.

Dieses Jahr besteht Hoffnung, dass wir einige Dinge schon vor Weihnachten schaffen, denn Herr Freund  hat außergewöhnlich lange Weihnachts-/Winterurlaub. Er wird quasi gezwungen den restlichen Jahresurlaub zu nehmen, arbeitet also nur noch, wie er es nennt,  "zwei Tage und den Rest von heute" und hat ab Freitag über drei Wochen frei. Notfalls können wir also auch Projekte mit ins neue Jahr nehmen, aber das ist hier eigentlich nicht das Ziel - obwohl es sich bei einigen Sachen nicht vermeiden lassen wird.

Folgende Liste darf also gerne ab Montag (Wochenende ist andersweitig verplant) arbeitsteilig von Herrn Freund und mir abgearbeitet werden. Da mir eventuell im Moment nicht alles einfällt, was wir auf der geistigen Liste haben, kann sie noch beliebig erweitert werden.

Habt Ihr auch Pläne und Projekte für die freien Tage? Oder geht Ihr es wirklich ruhig an (wie es sein sollte, wofür wir aber nicht der Typ sind)?

- Spiegel im Flur weiß lackieren (und nach dem Trocknen wieder aufhängen)
- über gewünschte Dimensionen des neuen Couchtischs klar werden
- Latten vom alten Lattenrost vermessen
- Latten vom alten Lattenrost zusägen
- Latten vom alten Lattenrost lackieren
- evtl. noch neuen Lack dafür kaufen?
- Grundgerüst für den Couchtisch sägen
- Couchtisch bauen 
- drei 40x40cm Füllkissen kaufen (merken: gibt's nicht bei Ikea!) (bestellt)
- bei ebay Dekupiersägen beobachten und ggf. bieten
- klar werden, was aus dem alten Sofa wird (Sperrmüll, Gute Tat, Freudenfeuer?)
- das alte Sofa los werden oder zumindest schon in den Keller schleppen
- Großputz (naja, fast, ich lass das mal gelten)
- ggf. Papa wegen dem Holzklotz nerven oder halt selbst sägen (entfällt; er hat schon gesägt)
- Unizeug sortieren
- Rollen unter die Kommode schrauben
- überprüfen, wann die Weihnachtsbäume dieses Jahr eingesammelt werden (27.12. bis 9.1.)
- Personenzahl für meinen Geburtstag an den Caterer übermitteln (an Mama delegiert)
- Geburtstagsgeschenk für K. finden (meine Nichte, sie wird 12, irgendwelche Vorschläge?)
- Geburtstagsgeschenk für Papa finden
- überlegen, was wir überhaupt an Silvester machen
- Köfferchen packen
- mich auf Pinterest organisieren (ich komm einfach sonst nicht dazu) 
- das zum Geburtstagskleid degradierte Weihnachtskleid fertig nähen
- Sofa kaufen, hochschleppen, aufbauen
- meinen Neffen für 2 Tage bespaßen

11 aus 2011













Gerne folge ich Ricardas Aufruf, 11 Bilder aus 2011 zu zeigen. Somit gibt es also jetzt schon einen kleinen und in meinem Fall ungeordneten Blick auf das fast-vergangene Jahr. 

/// 1 - nerd im Flur /// 2 - viel zu viele Äpfel /// 3 - meine erste Wimpelkette /// 4 - doch noch getraut die umstrittene Tapete zu zeigen /// 5 - bestempelte Tütchen /// 6 - Kirschflut /// 7 - Frühlingsboten /// 8 - gelbe Vase /// 9 - gelbe Tulpen /// 10 - gelber Pouf /// 11 - Wintertradition ///

Schwebende Bäume...

Am Samstag rückte bei meinen Eltern ein riesengroßer Kran an - der alte Nussbaum und die viel zu große Tanne mussten endlich weg. Ich spekuliere jetzt auf einen Nussbaumholz-Klotz, den mein Papa aus dem Stamm sägen soll/will/darf. Wenn das Holz dann trocknet, reißt es vielleicht und ich habe ein backenzahnartiges Beistelltischchen. Wenn es nicht reißt, habe ich halt ein klotziges Beistelltischchen, das wäre auch schon prima.

Update

Nachdem in den letzten Tagen und Wochen viel los war, kommt hier ein kleines Update in Bildern. Dafür fällt der morgige Wochenrückblick noch einmal aus.



Ich habe ein sehr liebes Päckchen von der liebsten Stephie erhalten. Mit Filzglückskeks und Steineule!



... dem blöden Wetter habe ich mit einem Dalapferd aus Geschenkpaper getrotzt.



Das süße Schwamm-Bambi, das ebenfalls im Päckchen von Stephie war, muss nicht abspülen, sondern steht einfach nur rum.



Ich habe den Weihnachtsbaum schon geschmückt...



... und mit Herrn Freund noch vor Sonnenaufgang Adventskalender-Päckchen ausgepackt.


Der Weihnachtsbaum wurde natürlich auch illuminiert.


Ich habe außerdem die perfekten Schuhe für eine Hochzeit im Winter gefunden. (Haha. Aber sie passen zum Kleid.)




Und erst gestern habe ich Herrn Freunds Konstruktion zur Entwässerung des übervollen Blumenkastens bewundert und mich gefreut, was für ein schlaues Füchsen ich da doch abbekommen habe.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag - vergesst das dritte Kerzchen nicht!

Geschmack.

Geschmack ist eines der Wörter unserer Sprache, die mir Kopfzerbrechen bereiten. Ob das nur mein Eindruck ist oder ob es auch anderen so geht, weiß ich nicht, aber ich versuche es mal kurz zu erklären.

Geschmack bezeichnet doch eigentlich etwas, das grundsätzlich positiv ist und von dem vermutlich fast jeder behaupten würde, es zu haben. Und dennoch klingt es seltsam, wenn jemand sagt Ich habe Geschmack.
Geschmack haben wird fast immer in der Verneinung benutzt, der Ausdruck wird verwendet, um die Abwesenheit des eigentlich Positiven zu betonen. Dass jemand einen schlechten Geschmack oder sogar keinen Geschmack hat, dass etwas geschmacklos ist, hört man bedeutend öfter als das positive Pendant, denn um dieses auszudrücken, wird oft auf Synonyme ausgewichen.

Wieso ich das erzähle? Das hat mit meinem Nikolausgeschenk zu tun. 
Seit Julie irgendwann im Sommer auf mat & mi den Geschmacksthesaurus vorstellte, wollte ich das Buch haben. Ich wollte auch in Kombinationen von Lebensmitteln schwelgen, neues ausprobieren und mich überraschen lassen. Aber der Titel schreckte mich ab. Geschmacksthesaurus klingt für mich überaus negativ, so negativ, dass ich das Buch niemals gekauft hätte. Denn auch wenn hier Geschmack natürlich nicht Stilempfinden ausdrückt, sondern es wirklich um den Sinneseindruck geht, bekomme ich bei dem Wort Magenkrämpfe. Das ist natürlich nicht gut, wenn man kochen und ausprobieren möchte.

Und nun? Im Original heißt das Buch Flavour Thesaurus. Problem gelöst. 


Im Englischen gibt es ja die ausdrucksseitige Gleichsetzung des Schmecken-Geschmacks und des Stilempfinden-Geschmacks gar nicht, weshalb meine Magenkrämpfe, die ja vornehmlich vom Stilempfinden-Geschmack kommen, ausbleiben. 
Der andere große Vorteil, den flavour gegenüber Geschmack hat, ist, dass flavour für mich viel mehr, als den eigentlichen Sinn des Schmeckens beinhaltet. Flavour eröffnet eine ganze Reihe von Sinneseindrücken, flavour kann ich nicht nur schmecken, sondern mit allen Sinnen erfassen.

Und so bin ich sehr glücklich, dass Herr Freund mir die englische Variante des Werkes geschenkt hat. Ich glaube zwar nicht, dass er meinen inneren Kampf mit dem Ausdruck Geschmack vollständig nachvollziehen kann, das können vermutlich die wenigsten und es ist auch nicht so wichtig. Diese innere Abneigung, die ich gegen manche Wörter habe, ist selbst für mich, die sie empfindet, schwer zu greifen, aber sie ist da. 
Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch solche Abneigungen? Oder Zuneigungen? Gibt es Wörter (oder anderes), die Ihr gefühlsmäßig nicht mögt?

Papier aus Thailand


Zu Nikolaus habe ich von meinen Eltern, unter anderem, Papier aus Thailand bekommen. Ein Set aus 4 Bögen, zwei etwas dickere in Rosa und Hellblau und zwei weiße mit zartem Muster.
Ich weiß noch nicht, was ich damit machen werde, aber es ist einfach wunderschön. Besonders der weiße Bogen mit dem Blümchenmuster hat er mir angetan. Bestellt hat meine Mutter das Papier hier.

Was tolles in Herrn Freunds Adventskalender-Nikolaus-Kombinationspäckchen für mich war, zeige ich in den nächsten Tagen. Und vielleicht schaut dann auch noch mein Lieblingswein vorbei, den mein Papa ins Nikolaus-Säckchen gesteckt hat. :)

vorgezogenes-nikolausi-sonntagssüß




Aus organisatorischen Gründen haben wir Nikolaus kurzerhand auf den heutigen zweiten Advent vorgezogen. Meine Eltern feiern zwar noch einmal am Dienstag mit meiner Schwester und ihrer Familie, aber trotzdem kamen alle heute schonmal zusammen und weil wir alle so brav sind, gab es auch schon ein paar Geschenke.
Weil meine Mutter nicht gerne backt, habe ich Brownies mit Mandeln und Schokofrosting beigesteuert. Letzteres ließ sich auf den Mandeln zwar nicht gut verteilen, aber auch was seltsam aussieht, kann gut schmecken. (Das wird nach den ugly cakepops und den Macarons hier zum Dauerthema.)

einladungstütchen










Ich habe zwar erst im Januar Geburtstag, aber weil die Weihnachtszeit und der Januar bei uns sehr vollgestopft mit, natürlich, Weihnachtsfeiern und, zusätzlich,  einigen Geburtstagen ist, bin ich immer recht früh dran mit meinen Einladungen.
Dieses Jahr kommen sie schon als kleines Nikolaus-Mitbringsel verkleidet in Form eines bedruckten Tütchens mit Plätzchen-Inhalt.

Die Idee stammt von Herrn Freund, die Umsetzung von mir und unser Laserdrucker kommt erstaunlich gut mit den Tütchen als zu bedruckendes Material zurecht und so war es eine schnelle Lösung.

Ich wünsche Euch alles ein schönes, ruhiges zweites Adventswochenende? Seid Ihr morgen beim süß dabei?











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