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sonntagssüß #1


Fräulein Text ruft gemeinsam mit Julie von mat & mi und Katrin von lingonsmak zum sonntäglichen Genuss von Süßspeisen auf - und ich schaffe es, zumindest diese Woche, meinen Beitrag zu leisten.

Cinnamon-Brownie with Miri's impromtu Chocolate-Cream-Cheese-Frosting 
(alles in Englisch, damit es zum Kuchen passt)


Das Brownie-Rezept ist altbewährt und Herr Freunds Fazit zum Frosting fiel gnädig aus: "Gewöhnungsbedürftig... aber man kann das wohl essen!"

Für potentielle Nachbacker gibt es hier den Link zum Rezept. Ich habe dieses Mal Zartbitterschokolade mit Nüssen verwendet, das funktioniert auch prima. Und wie gesagt, das Frosting habe ich abgewandelt, aber dafür gibt es kein Rezept. Einfach mal mit einem Klecks Butter, Frischkäse, Schoki und Puderzucker rumprobieren. Das Frosting im Rezept ist aber auch lecker.

Für das kleine Backwerk zwischendurch benutze ich übrigens gerne die flache Ofenform Mixtur von Ikea. Ich habe das Rezept halbiert und die Backzeit auf 20 Minuten reduziert, damit der Brownie auch auf jeden Fall moist bleibt.

chez les parents

philuko zeigt uns auf ihrem Blog ihr ganz besonderes Elternhaus und fragt, wie die Umgebung, in der wir aufgewachsen sind, uns denn geprägt hat.

Das Haus meiner Eltern steht am Ort des ehemaligen Kuhstalls, der an das Bauernhaus meiner Großeltern angrenzte. Aus Platzmangel im Haus wurde schon vor meiner Zeit fleißig umgebaut, sodass ich das Kuhstall-Dasein nur aus Erzählungen kenne.
Weil es keinen Keller gibt, dient das Erdgeschoss in erster Linie als Eingangsbereich und beherbert außerdem Heizung, Waschmaschine und alles andere, was sich sonst so im Keller befindet. Im ersten und zweiten Stock ist dann der Wohnbereich.


Ich habe also noch nie im Erdgeschoss gewohnt und kann mir das auch gar nicht vorstellen - vermutlich löst dies eine übergroße Faszination für diese kleinen, holländischen Häuschen mit den riiiiesigen Fenstern im Erdgeschoss aus. Da muss ich immer rein gucken, auch wenn ich es selbst auch als unhöflich empfinde.


Die meisten Möbel meiner Eltern sind dunkle Erbstücke aus Holz, dazu gesellt sich einiges an Kunst, oder was meine Eltern dafür halten, und ziemlich viel Klimbim. Ihn habe ich definitiv übernommen - den Kleinkram-Tick!

In der Einrichtung meiner Eltern fühle ich mich wohl, einfach weil sie sich seit mehreren Jahrzehnten nur wenig verändert hat und der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, eine wichtige Konstante ist.

Jedoch bevorzuge ich selbst es heller und luftiger.
Und natürlich gibt es bei mir viel mehr Ikea-Möbel - eine Frage des Geldes, des Geschmacks und der Tatsache, dass es bei mir manchmal einfach schnell gehen muss. Bei meinen Eltern artet das kleinste Projekt zu einer monatelangen Sache aus. Nicht, weil es so aufwändig ist, sondern weil sie, um es mit einem der liebsten Sätze meiner Mutter zu sagen, einfach nicht in die Gänge kommen.



Eine Eigenheit, die wohl in der Familie liegt, ist unsere Abneigung gegen Familienfotos. Weder meine Mutter noch ich kämen jemals auf die Idee, Bilder von Familienmitgliedern ins Wohnzimmer zu hängen. Natürlich besitzen wir Fotos, wir sind ja keine Unmenschen, aber die sind hübsch verstaut in Fotoalben oder Kistchen.

Körbchenversuch

Ich kann nicht gut rechnen. Oder mir Dinge dreidimensional vorstellen. Besonders, wenn sie dann irgendwann noch gewendet werden - so wie es beim Herstellungsprozess kleiner Stoffkörbchen der Fall ist.
Für quadratische Utensilo-Körbchen hat mir irgendwann mal eine Freundin eine Excel-Datei angelegt, in die ich die gewünschten Maße des Körbchens eingebe und die mir dann ausrechnet, wie groß ich den Stoff zuschneiden muss. Praktisch, aber ich wollte dieses Mal kein quadratisches, sondern ein rechteckiges Körbchen.


Also habe ich es ohne Excel-Hilfe versucht.

Und es ist eigentlich kein Wunder, dass in mein Klopapier-Körbchen nur eine Rolle, statt wie vorgesehen zwei, passt und es ein bisschen schief ist. Natürlich sieht man auf dem Boden des Körbchens auch noch das, was eigentlich das versteckte Innenleben sein sollte.

Aber egal. Ich lass das erstmal so. Es fehlt die Zeit und noch etwas mehr die Lust mir Gedanken zu machen, was jetzt schon wieder schief gelaufen ist.

fleischlos

Heute hatte ich nur kurz Schule und koche jetzt fleißig fleischfreie Bolognese-Soße. Mit Soja-Schnetzel und Karotten. Mir schmeckt's. Auch wenn ich die Meinung, dass das überhaupt nicht von Fleisch-Bolognese zu unterscheiden ist, nicht teile. Dazu erschmeckt mein Geschmackssinn die Dinge zu differenziert.


Gestern habe ich nochmal Chai-Karamell-Sirup gekocht.
Weil ich nicht weiß, ob die Zu-Beschenkenden überhaupt Chai-Latte mögen, gibt es kleine Gläschen. Wie man sieht, ist die Affen-Schablone vielfältig einsetzbar.

Papieraffe

Der Trend geht zum Zweitaffen. Weil ich aber kein Geld für ein Original Bojesen Äffchen habe und mich auch nicht so gerne bei Ebay mit anderen So leb ich-Äffchenliebhabern gegenseitig hochbieten will, habe ich ein Papieräffchen angefertigt.


Die Schablone gab es letzten Sommer von So leb ich-Super-Kreativ-Frau philuko! Wer nicht bei So leb ich, aber etwas geschickter als ich, ist, kann sicherlich aber auch selbst eine anfertigen...

im flow

Ein kleines Lebenszeichen. Die Schule hat mich nämlich wieder. Der zweite Teil des Praktikums macht Spaß, ist aber auch sehr anstrengend und vor allem zeitaufwändig. Es gibt also außerhalb davon nicht so viel zu berichten.

Angeregt durch Fräulein Texts Post über meine liebste holländische Zeitschrift Flow habe ich jedoch am Wochenende im Zeitschriftenkorb gewühlt und meine Flow-Exemplare nochmal durchgesehen. Wirklich toll. Und das mit dem Niederländisch klappt auch immer besser.


Heute Morgen habe ich dann kurzerhand das Keuken-Poster von Nina Chakrabarti aus der Flow an den Kühlschrank gehängt. Darauf gibt es so viele kleine Dinge zu entdecken, dass die Kaffeemaschine meinetwegen ruhig langsamer aufheizen könnte.
Da Herr Freund ja sensibel auf Veränderung reagiert, dürft Ihr mir auch jetzt wieder die Daumen drücken, dass er mich nicht erwürgt. Nachdem er die Bommel aber ganz gut verkraftet hat und das Poster ja auch jederzeit wieder abnehmbar ist, bin ich guter Dinge, dass ich auch dieses Mal mit einem genervten Blick davon komme.

Herz









Als Kind haut man ja zuweilen die besten Sprüche raus.
Als ich so ungefähr 5 war, spielte ich mit meiner Schwester 'Das Spiel des Wissens' und eine Frage war, wie denn der Faschingsmontag noch genannt wird. Das wusste ich nicht, aber ich erklärte: 'Also ich kenne nur Valen-Dienstag, das kann es nicht sein.'

Einen schönen Valen-Montag Euch allen!








Apropos Kind:
Das Herz hat mein Neffe uns zu Weihnachten geschenkt. Liebloser kann man nun wirklich nichts anmalen, aber es kommt von Herzen.

Zitronen

An dieser Stelle wollte ich Euch die Zitronenschnittchen von Fräulein Text präsentieren.

Meine Version davon sieht aber ganz und gar nicht lecker aus, das will ich Euch nicht zumuten. Irgendwie schmecken sie auch seltsam.
Also lieber keinen Erfahrungsbericht meinerseits und erst recht kein Foto, weil da irgendwas schief gelaufen ist. Schaut lieber bei Fräulein Text oder in der So leb ich-Community, denn dort ist das Zitronenschnittchen-Fieber auch schon ausgebrochen. Ausprobieren lohnt sich also sicherlich und ich werde es irgendwann auch wieder wagen.


Ich suche für die Zwischenzeit etwas Trost bei der Zitronenfamilie auf meinem Zitronen-Lollie!

Frühling!


Sonnenschein und Frühlingsgefühle für alle! Ich erkläre den heutigen Tag zum Tag der gelben Tulpe!

halb 9


Mir geht's nicht so gut. Bin nach einer unruhigen Nacht aufgewacht, die Nase ist zu, der Hals kratzt und dazu gesellen sich blöde Kopfschmerzen. Ob letztere von der kleinen Erkältung oder von den Martinis gestern Abend kommen, wird sich nicht mehr sicher feststellen lassen.

Das Frühstück fällt gesund und recht klein aus. Sobald die Aspirin wirken, blättere ich vielleicht noch die Zeitung von letzter Woche durch, damit ich morgen, wenn die neue kommt, nicht wieder in Lesestress gerate.

Chai-Karamell-Sirup






Was auf dem Bild einfach nur dunkel und unspektakulär wirkt, ist in Wirklichkeit das reine Glück in Sirupform.

Über viele Umwege bin ich neulich bei diesem Rezept gelandet. Ein Chai-Sirup-Rezept - ich dachte, ich raste aus. Vor Glück.

Ich habe es heute endlich ausprobiert. Schmeckt lecker. Und wird am Freitag verschenkt. Wenn ich mich zusammenreißen kann.

Ich habe das Rezept von Elisabeth verdoppelt, damit ich nicht alles verschenken muss, sondern auch was für mich habe! Sehr klug!

Kalte Füße adé!


Kleines Update: Einen Bettdeckenbezug (150x220) habe ich verarbeitet und der Teppich hat nun genau die richtige Größe, um mir unter dem Schreibtisch die Füße zu wärmen!

rags to riches

Danke für Eure lieben Worte zur Klausur. Ich denke, es lief ganz ok. Mir blieb zwar kurz das Herz stehen, als ich ein Wort nachschlagen wollte und feststellte, dass in meinem Collins Dictionary fast 20 Seiten fehlen. Sowas sollte nicht passieren. Aber naja. Wegen dem Wort werde ich nicht durchfallen und so konnte ich wenigstens erfahren, dass der Amazon-Kundenservice auch sonntags arbeitet. Mein Wörterbuch schicke ich zurück und sobald ich ein neues habe, werde ich vermutlich einen Tag damit verbringen alle 2000 Seiten zu überprüfen.

Der Ikea-Trip war recht erfolgreich.
Auch wenn sich im Restaurant mal wieder zeigte, dass der Mensch im tiefsten Inneren doch nur ein Raubtier ist. Und nichtmal ein besonders soziales. Mehr so wie die fiesen Hyänen in König der Löwen. Ich meide Buffets und Selbstbedienungsrestaurants wann immer möglich, weil sich jedes Mal die Abgründe der Menschheit ganz deutlich zeigen. Aber ich wollte ja unbedingt Köttbullar und Daim-Torte. Also Augen zu und durch.


 Herr Freund und ich haben dann neben Kleinkram neue Bettwäsche gekauft und beim Blick in den Schrank beschlossen, alte auszusortieren. Einige Teile wurden zu Putzlappen degradiert, aber aus der braun-weiß gepunkteten wird jetzt ein gehäkelter Reste-Teppich.

Semesterendsamstag.

Ich schreibe gleich eine Klausur. Ja, samstags. Ziemlich blöd. Aber dann ist das Semester vorbei, Herr Freund holt mich in Heidelberg ab und wir fahren noch ruckizucki bei Ikea vorbei, wo ich eine Riesenportion Köttbullar essen und, frauentypisch, Kerzchen und Servietten kaufen werde.


Ihr könnt Euch solange meinen Arbeitsbereich anschauen, der zugegebenermaßen im Moment viel chaotischer aussieht. Das Regal aus Weinkisten hat Herr Freund für mich zusammengeschraubt. Es ist rollbar und wandert durch die Wohnung.
Und es ist ein wenig wackelig, wenn unten nicht mein dickes, fettes Collins Dictionary drin steht - aber für die paar Stunden, die ich es jetzt mitnehme, wird es schon gehen.

Pulswärmer


Ich finde gut, dass so viele Leute im Winter Geburtstag haben. Die kann ich mit meinen gehäkelten Pulswärmern und Mousse au Chocolat versorgen. Für die Sommerkinder muss ich mir dann wohl was anderes überlegen.

Misc.

Kennt Ihr schon Ena? Ena, die seit Weihnachten bei uns wohnt? Nein, ich glaube nicht. Ihr kennt nur Enas Karton! Dann präsentiere ich Euch genau jetzt: Jura Ena.


Schmal genug für unsere kleine Küche, ganz nett anzusehen und kocht guten Kaffee. Viel mehr kann man von einer Kaffeemaschine schon fast nicht erwarten.



Das ist jetzt noch kein post-füllendes Thema, weshalb ich noch kurz auf Melmo verweise, die mir den Versatile Blogger Award verliehen hat. Auch wenn ich, wie viele andere, der Sache gespalten gegenüber stehe, danke ich Ihr herzlich! Aber alles, was entfernt an einen Kettenbrief erinnert, mag ich nicht. Und genau das ist es ja. Ein fieses Schneeballsystem.
Trotzdem freue ich mich natürlich sehr, wenn mir jemand sagt, dass er (sie) mein Blog mag. Also vielen lieben Dank Melmo!

Nichtsdestotrotz werde ich hier jetzt keine 15 Blogs verlinken. Dafür bräuchte ich ja den halben Tag.
Die 7 Dinge, die ich über mich erzählen soll, krieg ich aber zusammen:

1. Wenn ich in Karlsruhe vom Adenauerring auf die Moltkestraße fahre, setzt mein Orientierungssinn komplett aus! Ich weiß dann nicht mehr, wo Norden, Süden, die Stadtmitte oder irgendwas ist! Wer sich jetzt nicht in Karlsruhe auskennt, kann sich das hier aus der Vogelperspektive angucken. Aber das Ausmaß meines Problems lässt sich nicht durch ein schnödes Google Earth Bild verdeutlichen. (Nee, sorry, kein Streetview, wir sind nur die 21.-größte Stadt in Deutschland.)
2. Ich hasse meine Handschrift.
3. Neben Herrn Freund wissen nur eine Hand voll Leute aus meinem 'echten Leben', dass ich ein Blog schreibe.
4. Ich steh total auf den Obstsalat, den es bei meinem Sushi-Laden als Nachtisch gibt. Dosenobst at its best!
5. Ich parke lieber rückwärts ein als rückwärts aus.
6. Ich treibe mein Umfeld mit meinem Einrichtungs-Tick in den Wahnsinn.
7. Ich kann nicht auf Overhead-Projektor-Folie etwas schreiben ohne zu zittern.

So. Das war es. Ich hoffe, es gibt nicht allzu viele Dopplungen mit den 100 Dingen, die Ihr bereits über mich wisst. Und wer jetzt mag, schnappt sich dieses kleine Bildchen und macht auch beim Award mit. Ich werde niemand direkt verlinken, aber ich bin sicher, dass jeder, der hier vorbei schaut und selbst auch einen Blog führt, sich viel Mühe macht und den Award deshalb auch verdient!

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