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Kurzurlaub im Lechtal - Sofortige Entspannung und die Herausforderung Hängebrücke

In den Pfingstferien war ich nicht nur in Innsbruck, sondern auch im wunderschönen Lechtal. Dort habe ich ganz viel entspannt, bin ein wenig gewandert und schließlich noch auf der Holzgauer Hängebrücke über mich selbst hinaus gewachsen. Dazu erzähle ich aber weiter unten mehr.

Fancy Brücke im Lechtal - nein, das ist nicht die im Titel genannte Hängebrücke.

Um ehrlich zu sein klingt wandern ein bisschen hochtrabend: Ich bin gemeinsam mit uberhusband ein bisschen im Lechtal gebirgig spazieren gegangen - das ist mein Wandern. Ich finde es gut, wenn die Wege befestigt und nicht zu steil sind, alles andere ist mir zu abenteuerlich und auch zu anstrengend. Der Lechweg, ein Weitwanderweg im Lechtal, bietet da auch für Wander-Nulpen wie mich Abschnitte.
Nichtsdestotrotz haben wir nach diesem Urlaub beschlossen, dass wir endlich Wanderschuhe (wenn auch nur für leichtes Gelände) brauchen, denn auf glatten Sneakersohlen rutscht man auch auf guten Wegen doch ziemlich blöd rum. (Mama, schau mal, ich werd langsam vernünftig! Biste stolz?)

Idylle!

Dass sich bei mir direkt nach Ankunft im Hotel sofortige Entspannung einstellte, ist übrigens nicht übertrieben. Wir parkten das Auto, wurden samt Gepäck auf's Zimmer gebracht, ich ging auf den Balkon, guckte mich ein Mal um... und zack. Ich war entspannt. 
Nicht, dass ich in Innsbruck unentspannt gewesen wäre - aber es war meine übliche Ich-renne-rum-und-gucke-alles-an-Entspannung während ich im Lechtal ganz unwillkürlich einen weiteren Gang runter schaltete. Oder gleich ganz auskuppelte. Das passiert bei mir ganz selten, weil ich immer unter Strom stehe, aber wenn es dann mal passiert, ganz unverhofft, ist es das Größte!

Wildblumenwiesenlove. (Ja, ein Wort.)

Das 'L' markiert den Lechweg. Man muss ihn aber nicht gleich komplett bewandern.

Statt in meinem üblichen Stechschritttempo wanderte ich ganz langsam (vielleicht auch ein bisschen gezwungenermaßen, weil meine Kondition gegen Null strebt sobald es bergauf geht) durch wunderschöne Blumenwiesen, an kleinen Bächen und Flüsschen entlang - bis zu einer Hängebrücke. Einer riesengroßen Hängebrücke in der Nähe von Holzgau, die größte und längste Hängebrücke in Österreich, die man frei und kostenlos betreten kann. (Das impliziert vollkommen korrekt, dass es in Österreich höhere und längere Hängebrücken gibt, die aber nicht kostenlos sind. Da ich aber vorher nicht wusste, ob ich es wagen würde, das wackelige Ding zu betreten, war es ganz gut, dass sie kostenlos ist.)

Mein erster Blick auf die Holzgauer Hängebrücke.

Die Holzgauer Hängebrücke nachdem ich sie erfolgreich überquert hatte. Sieht noch gut aus.

Einen Blick nach unten habe ich dann ja doch riskiert.

Ich bin ja, wenn es hoch und wackelig ist, nicht der mutigste Mensch, aber nachdem ich diesen wackeligen Turm mit 7 Millionen anderen Menschen am Bodensee überlebt hatte, versuchte ich es auch mal mit der leeren Hängebrücke - und es hat sich gelohnt. Die Aussicht ins Tal ist toll und wenn man nicht gerade genau nach unten durch den Gitterboden (wah!) guckt, fühlt es sich auch gar nicht so an, als würde man kilometerweit (gefühlt!) über dem Abgrund (echt!) schweben. Als ich dann jedoch nach einer kleinen Wanderung bergab (mit viel Gerutsche, deshalb ab sofort lieber doch mit Wanderschuhen) fragte ich mich dann aber doch wieder, wie ich so vollkommen verrückt sein konnte da oben (!) rumzulaufen. Aber mit ein paar Blumenwiesen zur Entspannung ging es dann wieder. 

Und entspannend war's wirklich im Lechtal - so sehr, dass es eine meiner Standarddestinationen werden könnte, auch wenn das vielleicht langweilig ist.

Von unten sah es dann wieder etwas creepy aus.

Juni entpuppte sich als eine gute Reisezeit für Blumenwiesenfans.

Noch mehr Idylle zwischen den Bergen.

Noch mehr Blümchen. Hach!


Baumarkt-DIY: Fischgrät-Flecht-Anhänger mit Schraubenmuttern für's Portemonnaie.

Heute gibt es mal wieder ein kleines Baumarkt-DIY - ich bin ja bekanntermaßen ein großer Fan des Baumarkts und zweckentfremde gerne Produkte von dort - z. B. zu Kupfer-Kerzenhaltern oder Kupfer-Ketten. Aber nun zum heutigen, schnellen DIY-Projekt:

Seit einiger Zeit habe ich ein neues, riesiges Portemonnaie. Es ist wirklich riesig, noch größer als mein altes. Man könnte es quasi auch als kleine Handtasche verwenden. Also fast. Deshalb war wohl auch eine große Handschlaufe mit einem Haken daran befestigt, die mich aber irgendwann nervte und deshalb entfernt wurde. Ganz ohne Anhänger war mir mein neues Portemonnaie dann aber doch zu nackt und kurzerhand habe ich meinen Bastelschrank durchwühlt und eine Lösung gefunden: Ein kurzer, geflochtener Fischgrät-Anhänger mit Schraubenmuttern als Eyecatcher. Das ging ganz leicht und schnell und eigentlich wollte ich es hier auch gar nicht zeigen. Es haben nun aber schon so viele Leute positiv darauf reagiert, dass ich es Euch schnell zeigen möchte.


Auch wenn es leicht und im Grunde selbsterklärend ist, habe ich für die Bastelanleitung ein paar Making of-Fotos gemacht. 

The Signature Sandwich Series Vol. 5 - The Conny. Ein Shakshouka Sandwich mit gebackenem Ricotta.

Bei meinem aktuellen Signature Sandwich habe ich den Gaul etwas von hinten aufgezäumt. Ich wollte Shakshouka machen, zum Abendessen, und hatte aber das Gefühl, endlich endlich endlich wieder ein Signature Sandwich für den Blog machen zu müssen. In einer Art Geistesblitz überkam es mich dann. Ein Shakshouka-Sandwich für Conny von moment in a jelly jar! Sie isst laut Fragebogen nämlich gerne Tomatensoße und äußerte sich per Twitter positiv zu #eggporn! Yeah! Hier kommt also: The Conny - ein Shakshouka Sandwich mit gebackenem Ricotta.



Die Shakshouka habe ich im Großen und Ganzen wie im anbetungswürdig guten, schönen und megatollen Jerusalem-Kochbuch von Ottolenghi und Tamimi gemacht und sie anschließend einfach auf eine helle Brötchenhälfte (Baguette geht auch) gepackt. Statt des im Kochbuchs vorgesehenen Joghurts gab es dazu gebackenen Ricotta - nach einem Rezept von Conny, schließlich ist es ja ihr Sandwich.

Und so bereitet Ihr Shakshouka und Ricotta zu:

#TatortFarbpalette 21.06.15

Gestern Abend kam der Tatort aus Stuttgart - und passenderweise quatschte ich mich vorher in Stuttgart beim Brunch bis zum Spätnachmittag so fest, dass ich nicht, wie ursprünglich geplant, ins Kino gehen konnte, sondern Zeit für den Tatort hatte.

Die Farbpalette ist mir ziemlich schwer gefallen - es gab viele dunkle Töne, aber auch viel Weiß, Beige und Grau, viel Blau und relativ viele Rottöne mit Hang zum Pink. Letztere haben bei mir gegen das Blau gewonnen.


Vielleicht hätte ich aber auch einfach das Gelb der Karlsruher Straßenbahn, die da plötzlich durch's Bild fuhr nehmen sollen... Das war mal echt doof.

Zwei Tage in Innsbruck - mit einem Ausflug auf's Hafelekar, einem super Hoteltipp und leckerstem Burger

In den Pfingstferien (ja, so etwas gibt es in Baden-Württemberg) war ich in Österreich - unter anderem zwei Nächte in Innsbruck. Und was soll ich sagen: In Innsbruck ist der Himmel blau, die Berge sind hoch, die Bahnstationen futuristisch und alles in allem war es wirklich sehr toll.

Goldenes Dachl - schwierig zu fotografieren und auch sonst eher überbewertet.

Neben dem obligatorischen Stadtrundgang zum Goldenen Dachl (mit vielen anderen Touristen) fuhren wir auch auf Innsbrucks Hausberg, das (nicht der) Hafelekar. Oben war es ziemlich windig, aber die Aussicht war super.

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