Dienstag, 16. Dezember 2014

Pulled Chicken - wie Pulled Pork. Nur anders...

Innerhalb weniger Monate hat sich Pulled Pork zu meinem absoluten Lieblingsgericht entwickelt. Die einfache Zubereitung, die Geschmackskombination, alles zusammen ist super. Deshalb habe ich mich einfach mal daran gewagt und anderes Fleisch, nämlich Putenbrust, auf eine ähnliche Art und Weise zubereitet. Mit einem Vorteil: Der zeitliche Umfang lässt sich doch ziemlich schrumpfen!


Bei einem ziemlich mageren Fleisch wie Putenbrustfilet ist natürlich die Gefahr größer, dass es etwas trocken wird, aber entgegen meiner ursprünglichen Befürchtung war das gar nicht so. Das Fleisch blieb schön saftig und die Soße tat ein Übriges.

Freitag, 12. Dezember 2014

Ein Städtetrip nach Hamburg zur Weihnachtszeit: 7 Sachen, die auch im Winter gehen.

Städtetrips sind eine meiner bevorzugten Reisearten. Ich reise lieber mehrmals im Jahr für ein paar wenige Tage in eine Stadt, als einen langen Urlaub am Strand zu verbringen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich am besten entspannen kann, wenn ich wie ein hyperaktives Eichhörnchen durch die Gegend renne und abends todmüde ins Bett falle.

Da die Aufenthaltsdauer im Urlaub kurz ist, bietet es sich an, dass die Reisezeit es auch ist, sonst lohnt es sich ja nicht richtig - ich plädiere also auch gerne für Städtereisen in Deutschland und Europa - fahrt los in die kleinen, mittelgroßen und ganz großen Städte, wie ich zuletzt nach Hamburg*.

Hamburg ist meine Lieblingsstadt in Deutschland und auch wenn ich natürlich noch nicht in allen deutschen Städten war, behaupte ich einfach mal, dass das auch immer so bleiben wird. Deshalb mache ich mich gerne einige Mal im Jahr auf den Weg quer durch Deutschland.


Noch ein Vorteil von Städtereise: Sie gehen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Natürlich spaziert man am liebsten bei trockenem, sonnigem, nicht zu heißem Wetter durch fremde und bekannte Städte, aber wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, macht das nichts, denn es gibt viele Museen, Geschäfte und andere Indoor-Aktivitäten.

Heute zeige ich Euch mal 7 Sachen, die man an einem Winterwochenende mit so mittelmäßig schönem, aber auch nicht superschlechtem Wetter in Hamburg machen kann.

Karolinenviertel

Super ist ein Bummel durch das bunte Karolinenviertel. Das ist natürlich bei schönem Wetter sehr einladend, aber auch wenn es nicht ganz so beständig ist, lohnt sich ein Bummel - wenn man von einem Regenschauer überrascht wird, kann man nämlich jederzeit in eins der hübschen, kleinen Geschäfte hüpfen.


Eine kleine Boutique, in der Modedesign und Kunst miteinander verschmelzen, ist der Laden Maison Suneve des gleichnamigen Labels von Katherina und Matthieu. Hier gibt es coole und sogar bezahlbare Mode made in Hamburg mit Ideen aus der ganzen Welt. Besonders cool finde ich die Print-Tücher, die entweder getragen oder aufgehängt werden können. Kunst und Mode in einem, sag ich ja.


Ein cooles Ladenatelier, wo eine alte Handwerkstradition noch lebt, ist Rotkäppchen designs, wo Hutmacherin Ulla - Überraschung - Hüte macht. Leider tragen wir ja alle, Männlein und Weiblein, ja viel zu selten Hut, weshalb dieses Handwerk nicht mehr besonders weit verbreitet ist. Hier lebt es  aber noch und bei den schönen Modellen möchte ich wirklich gerne öfter mal Hut tragen. Mal gucken, ob ich mich das im Alltag traue.


Altes Mädchen und Craft Beer Store

Ich bin keine große Biertrinkerin, ich mag lieber Wein. Hin und wieder finde ich Bier aber auch gut, es muss ja auch nicht immer nur irgendein Pils der Standardbrauereien sein. Im Craft Beer Store und im benachbarten Brauhaus Altes Mädchen gibt es statt Bier von Riesenbrauereien eine Riesenauswahl an Bier für jeden Geschmack - wenn selbst überzeugte Weinfans wie ich sich dann einen Biersommelier herbeiwünschen, heißt das was. Und ja, Biersommeliers gibt's wirklich! Die Welt ist voll verrückter Berufsbilder!


Weihnachtsmärkte

Sofern man zur Vorweihnachtszeit unterwegs und das Wetter nicht ganz mies ist, kann man natürlich einen Weihnachtsmarkt besuchen. Einen normalen, mit Holzschnitzzeug und Glühwein, oder einen besonderen, wie zum Beispiel Santa Pauli. Dort, auf dem Spielbudenplatz, also direkt an der Reeperbahn, (ich zitiere) "verschwimmen die Grenzen zwischen konventioneller Weihnachtstradition und frivolem Kiezleben". Ich glaube, von den verrückten Berufsbildern kommen wir heute nicht mehr weg!


Chocoversum

Auch bei ganz schlechtem Wetter geeignet ist das Chocoversum, wo man im Museum alles über die Herstellung von Schokolade erfährt, eigene Schokolade kreieren und, wenn man nach dem Probieren im Museum noch mag, anschließend im Choco-Laden so richtig zuschlagen kann.


Frohstoff: Siebdruck (Work-) Shop

Siebdrucken gehört zu den Dingen, die ich auch schon immer unbedingt mal machen wollte, und nach einem kleinen, kleinen Mini-Schnupperkurs kann ich gut verstehen, dass Frohstoff-Inhaber Jörg beim ersten Mail Siebdrucken eine Art Erleuchtung durchlebte und seither nun halt beruflich siebdruckt.
Richtige Siebdruck-Kurse gibt es im coolen Ladenatelier (ehemalige Metzgerei inklusive Kacheln und Theke!) von Frohstoff. Zugegebenermaßen wird man während einer kurzen Städtereise nicht unbedingt einen ganzen Tag mit einem Siebdruck-Workshop verbringen, für einen etwas länger im Voraus geplanten Trip finde ich das aber eine tolle Idee. Wer weniger Zeit hat und trotzdem neugierig ist, kann ja etwas bereits Bedrucktes kaufen, damit das Siebdruckhandwerk auch nicht ausstirbt. (Langsam wirke ich wie eine Aktivistin zum Erhalt schöner Handwerksberufe. Gibt's sowas? Kann ich irgendwo ne Petition unterschreiben?)


Abendspaziergänge und Lichter fotografieren

Wie bereits gesagt besteht meine Form von Entspannung daraus, dass ich hyperaktiv durch Städte renne. Da ich sehr früh aufstehe, bin ich abends auch ziemlich früh müde. Da auch die Dunkelheit schöne Fotomotive bietet, drehe ich den frühen Sonnenuntergang im Winter jetzt einfach mal ins Positive und sage: Fotografiert illuminierte Gebäude oder einfach mal den Jahrmarkt. Das macht Spaß und glitzert schön.


Poletto Palazzo 

Ein bisschen länger wach bleiben muss man, wenn man die Dinner-Show im Palazzo Spiegelpalast miterleben will. Auch wenn ich kein Riesenfan von Abendessen mit Entertainment-Begleitung bin,  weil ich eigentlich viel lieber in Ruhe esse und mich unterhalte, war die Show lustig, spannend, beeindruckend und vor allem sehr kurzweilig. Die vier Stunden vergingen mit Gesang, Akrobatik und Tanzeinlagen wie im Flug. Ein Mal im Jahr kann man das also ruhig machen, finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i war das sehr leckere Essen nach Rezepten von Cornelia Poletto und der Blick hinter die Kulissen - wir durften nämlich kurz in die Küche gucken, wo das Team die vielen Gerichte (wie) am Fließband in Rekordzeit anrichtet. So schnell kann ich nichtmal mein eigenes Essen hübsch anrichten.

Fotoquelle (weil es für eigene Fotos zu dunkel war): www.PALAZZO.org

* Auf meine letzte Hamburg-Reise, während der ich u. a. einige meiner heutigen Tipps besucht habe, wurde ich von Hamburg Tourismus eingeladen. Vielen Dank. 
Die Liebe zu Hamburg war schon vorher da und bleibt auch noch viel länger. Meine Meinung ist auch wie immer ganz subjektiv und meine eigene.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ein Blogpost wie früher und das besteste Sandwich mit Avocado, Schwarzwälder Schinken und Spiegelei.

Blogposts gab es hier früher auch zu allen möglichen Themen. Themen, die mir heute viel zu unwichtig erscheinen, um ihnen einen ganzen Post zu widmen. Sachen, die ich heute vielleicht noch auf einem Instagram-Foto veröffentlichen würde, denn dort teile ich ja wirklich sehr viel und auch sehr oft belangloses. Zum Beispiel dieses Sandwich, das ich eben gegessen habe. Ein ziemlich leckeres Sandwich, das aber keine Besonderheit ist. Da dies nun aber, wie in der Überschrift angedeutet, ein Blogpost wie früher ist, darf er auch einfach nur ein ziemlich leckeres Sandwich beinhalten, das ich eben schnell mit meiner Schnappschusskamera vor dem Essen fotografiert habe. 


Zwischen zwei Scheiben Schwarzbrot (mit Nüssen! Lecker!) tummeln sich Frischkäse, Avocado, Schwarzwälder Schinken und ein kleines Spiegelei. Das war es auch schon, ganz ohne Rezept, ohne Tricks, ohne alles. Aber so lecker, das könnt Ihr mir schon glauben. Und was es mit dieser Blogpost wie früher-Sache auf sich hat, erzähle ich jetzt auch noch:

Mein Blog ist jetzt fünf Jahre alt* und vielleicht habt Ihr in einigen der #blogst14-Rückblicke schon davon gelesen, dass es auf der Konferenz auch um die vergangene und mutmaßlich zukünftige Entwicklung des Bloggens ging. Dass sich Dinge verändern, ist normal und gut so, aber trotzdem bin, ich (im Bezug auf das Bloggen) manchmal ein bisschen in dieser Mimimimi-früher-war-das-aber-anders-Stimmung. Was genau alles anders war und ob das jetzt als schlechter oder besser einzustufen ist, ist irrsinnig subjektiv und würde hier den Rahmen sprengen, aber ich erzähle Euch mal, wieso jetzt ausgerechnet dieser Post ein Blogpost wie früher ist.

*Ok, ein paar Tage fehlen, aber wir sind jetzt mal nicht so, ok?

Früher war alles ein bisschen improvisierter. Ich hatte keinen Redaktionsplan, und ehrlich gesagt habe ich jetzt zwar einen (wenn man mein Textdokument mit kryptischen Notizen so nennen kann), so wirklich 100%ig strukturiert lässt er mich aber trotzdem nicht werden. (Beweisstück A) - Aber ich schweife ab:
Früher hatte ich also gar keinen Plan und ich habe meine Blogposts auch nicht vorausgeplant. 
Ich bin morgens aufgestanden, meinen Alltagsverpflichtungen nachgegangen und hatte dann irgendwann mal Lust, etwas zu kochen / basteln / backen etc. Das habe ich dann getan, es irgendwie fotografiert, mich an meinen Computer gesetzt und darüber gebloggt. Keine Vorausplanung, keine festen Zeiten, keine Vorlaufzeit. Blogposts gab es, wenn ich Zeit und Lust hatte. Und wenn ich Lust zu Bloggen hatte, musste ich halt schnell etwas Bloggenswertes machen oder finden.

Das sieht heute etwas anders aus. Ich plane voraus, ich fotografiere, ich bearbeite Fotos, ich schreibe den Post vor und veröffentliche ihn dann zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dann bediene ich nach und nach alle Social Media-Kanäle, die vor allem in der Interaktion mit Lesern immer wichtiger geworden sind. Diese und noch gefühlte 37 Millionen anderer Sachen sind anders als vor fünf Jahren und die Veränderung kam ja nicht plötzlich, sondern eben als Entwicklung. Was ja gut so ist, aber früher war auch nicht alles schlecht.

So, und jetzt mach ich mir noch nen Kaffee - darüber schreibe ich nun aber wirklich keinen Blogpost. Versprochen.


Montag, 1. Dezember 2014

Monatsrückblick: Oktober (ups!) und November 2014

So, meine liebe Leserschaft - dieses Jahr gab es keinen Oktober. Naja. Fast keinen. Ich habe nämlich den Oktoberrückblick vergessen - was mir erst Ende November auffiel. Aber von Euch hat ja auch keiner was gesagt. Deshalb mache ich hier jetzt einen Riesenrückblick. Auf Oktober und November. Ich fasse mich auch kurz.

Oktober 2014

Kaffee mit Kuhbegleitung /// Herzchen auf Grau

Farben am Himmel /// Karlsruhe von oben

Seriengucktage /// Bananenbrot

Biokistenlieferung /// Winterjackenkauf

Miri kocht am besten /// Vor allem Gulasch.

November

Gulaschfreude /// Parzellenparty

Geduldsprobe Origamikuh /// Endlich wieder Wurstsalat.

Gelassenheit /// #blogst14-Spaß

Noch mehr #blogst14-Spaß mit Angela /// Ein Nachmittag mit Anne und seltsamer Kaffeebotschaft

Verlosung (noch bis 18 Uhr könnt Ihr hier mitmachen) /// Bloggerbrunch in cooler Karlsruher Location

Mittwoch, 26. November 2014

DIY: Halskette mit Herz-Anhänger aus Lego-Steinen (mit Giveaway)

Spätestens seit der Lego-Woche ist es ja kein Geheimnis mehr, dass nicht nur uberhusband den kleinen Steinchen verfallen ist - und seit einigen Tagen trage ich meine Lego-Zuneigung um den Hals. Ich habe mir nämlich, ganz leicht und schnell, eine Halskette mit Herzanhänger gebastelt.


Das war wirklich so easypeasy, dass ich quasi eine Massenproduktion im Wohnzimmer startete und deshalb sogar zwei Halsketten mit Herzanhänger verlosen möchte. Wie Ihr mitmachen könnt, erfahrt Ihr weiter unten.

Die Inhalte meines Blogs sind, soweit nicht anders angegeben, mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder anderweitig genutzt werden.

Im Blog verwendete Bilder, Fotos und Videostreams, die nicht mir gehören, habe ich mit einer Quelle gekennzeichnet. Diese Bilder werden nicht kommerziell genutzt, sondern
nur zu Kommentierungszwecken verwendet. Falls ihr eure Inhalte hier findet und nicht wollt, dass ich sie zeige, dann schreibt mir - ich werde sie dann entfernen.

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links.



Follower