.post-body img, .post-body .tr-caption-container { max-width: 100% !important; } -->

Porzellanrettung mit (New) Kintsugi

Wenn man Dinge kaputt macht, dann ja oft Lieblingsdinge. Die schönen, die man gerne mag, und eigentlich so gut wie nie die alten, die man eh nur noch hat, weil sie halt noch Platz im Schrank haben. So ging es mir auch mit meiner schönen, noch gar nicht vor so langer Zeit gekauften, floralen Schale von Pip Studio, aus der ich eigentlich ständig esse. (Beweise 1, 2, 3, 4, 5, 6)

Nun ja, da lag sie nun in vier Teilen vor mir und mir war zum Heulen zumute - auch wenn ich die Schale natürlich noch nachkaufen könnte. Da die Schale aber nicht in hunderte kleine, sondern ein sehr großes und drei etwas kleinere Teile zerbrochen war, entschloss ich mich, das beste daraus zu machen, und sie zu kleben. Ich recherchierte ein wenig nach Porzellanklebern und hatte irgendwann einen Geistesblitz: Kintsugi!

Kintsugi ist die japanische Tradition, zerbrochenes Porzellan mit Goldkleber zu reparieren. Der Prozess ist natürlich komplizierter als schnödes Kleben und eine richtige Handwerkskunst, aber mein Ehrgeiz war geweckt und der Recherchefinger zuckte und brachte folgende Erkenntnisse zum Vorschein:
- Vergiss echtes Kintsugi!
- Probier's mal mit Fake-Kintsugi!


Und so kam es, dass ich auf humade.nl ein New Kintsugi Set entdeckte, kurzerhand bestellte und mich ans Werk machte. Mit dem Ergebnis bin ich einigermaßen zufrieden - mit etwas mehr Geduld und einer ruhigeren Hand hätte man sicher noch mehr rausholen können, aber meine Schale ist geflickt und dient fortan als Dekoobjekt.

Ein Foto-Sonntagsausflug durch die Felder der Karlsruher Bergdörfer

Sonntagsausflüge sind großartig, oder? Und manchmal muss man gar nicht weit fahren, um ein bisschen frische Luft, neue Eindrücke und Erholung zu sammeln. Zumindest ging es uns heute so, als wir einfach nur wenige Kilometer mit dem Auto fuhren und dann durch die Felder nahe der Karlsruher Bergdörfer spazierten.


Dass wir genau hier landeten, ist dieser Pappelallee geschuldet, die ich schon länger gerne fotografieren wollte. Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit einen Stau umfahre, komme ich hier nämlich vorbei und habe dann leider aber nie eine Kamera dabei.
Heute hat dann alles gepasst - ich hatte Zeit, das Wetter war zwar wechselhaft, aber gut genug, und ich habe außerdem seit letzter Woche eine neue Kamera und wollte sie gerne ausprobieren. Genau das habe ich dann auch getan - die Fotos sind natürlich noch lange nicht perfekt, aber ich zeige sie Euch einfach trotzdem.
Übrigens wird die Pappelallee nach und nach durch eine Lindenallee ersetzt. Wieso-weshalb-warum? Das erfahrt Ihr hier.


Crowdbutching-Erfahrungsbericht: Kauf ne Kuh

Den Disclaimer heute Mal zu Beginn: Dieser Post enthält keine bezahlte Werbung und ist nicht in Kooperation mit Kauf ne Kuh entstanden. Ich wurde mehrfach nach einem Erfahrungsbericht gefragt  - und schreibe diesen heute einfach mal.

Kauf ne Kuh ist ein Crowdbutching-Angebot, das das Ziel verfolgt, Fleisch nachhaltig und nachvollziehbar zu produzieren und hebt sich darin vom Markt mit billigem Massenfleisch ab.
Die Grundidee ist nicht neu: Verschiedene Endverbraucher tun sich zusammen und schlachten (bzw. lassen schlachten) eine gemeinsame Kuh, die fair verteilt wird. Meine Eltern praktizieren das beispielsweise seit Jahren mit Bekannten und einem Bauernhof im Schwarzwald.
Kauf ne Kuh macht das Prinzip jetzt auch für Menschen fern der ländlichen Struktur online verfügbar. Das genaue Konzept wird durch einen Blick auf die Website, z.B. im FAQ-Bereich wirklich gut erläutert, weshalb ich lieber auf meine persönlichen Erfahrungen eingehe.

Ablauf
Als wir zum ersten Mal bei Kauf ne Kuh bestellt haben, gab es nur ein Paket zur Auswahl (entspricht dem jetzigen Maxi-Paket) und somit war die Entscheidung schnell getroffen. Wir legten es in den Warenkorb, schlossen die Bestellung ab. Bereits 1 Tag später war unsere Kuh komplett verkauft und wurde zeitnah geschlachtet. Weitere 10 Tage später bekamen wir eine E-Mail, dass unsere Kuh nun reife und fast genau 4 Wochen nach Bestellung war sie bei uns.


Ein von miri (@mirisjahrbuch) gepostetes Foto am


The hey there Supper Club - Wie war's eigentlich?

Es ist schon fast ein Monat her, dass uberhusband und ich einige Gäste bei unserem ersten Supper Club bekochten und so langsam häufen sich doch die Nachfragen, wann ich denn endlich darüber bloggen würde. Jetzt ist es endlich so weit.


Dass das so lange gedauert hat, liegt zum Großteil am Zeitmangel, aber zu einem kleineren Teil auch daran, dass ich rückwirkend eingeschüchtert bin, denn ich habe in den letzten Wochen viele Berichte zu Supper Clubs gelesen, die alle sehr viel perfekter als mein eigener wirkten:
Aufwändigeres Essen, hippere Locations, coolere Ideen und so weiter... (Erst heute wieder, zum Beispiel hier. Alter! (Pardon) Die Kressewand! Wieso hatten wir keine Kressewand! uberhusband, hol die Liste raus und schreib Kressewand drauf!)

Dabei war unser Abend doch recht erfolgreich: Die Gäste aßen, tranken und lachten - und selbst als das doofe Dessert (Ich hatte ja vorgewarnt: Angstgegner Süßspeise) irgendwie ein bisschen schief ging, hat keiner empört die Wohnung verlassen, sondern alle haben weiter gelacht  - und gegessen. Wie es halt sein soll.
Und deshalb traue ich mich jetzt auch darüber zu bloggen - los geht's mit dem Menü:

Neu im (umgestellten) Wohnzimmer: Das leather strap shelf

Für den Supper Club haben wir unser Wohnzimmer umgestellt, um ausreichend Platz für den Tisch zu haben, und uns in die vermeintlich vorübergehende Position des Sofas verliebt. Es steht nun vor der schönsten Wand der Welt und soll dort auch bleiben. Also haben wir einmal die Möbel im Wohnzimmer rotiert.

Regal mit Leder-Riemen

Die schönste Wand der Welt hat in diesem Zug noch ein neues Regal bekommen. Aus dem 1,80cm langen Reststück der Arbeitsplatte des Fauxdenzas und drei Lederriemen haben wir ein leather strap shelf gebaut.
Die Inhalte meines Blogs sind, soweit nicht anders angegeben, mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder anderweitig genutzt werden.

Im Blog verwendete Bilder, Fotos und Videostreams, die nicht mir gehören, habe ich mit einer Quelle gekennzeichnet. Diese Bilder werden nicht kommerziell genutzt, sondern
nur zu Kommentierungszwecken verwendet. Falls ihr eure Inhalte hier findet und nicht wollt, dass ich sie zeige, dann schreibt mir - ich werde sie dann entfernen.

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links.