Dienstag, 24. März 2015

How to Plan a Road Trip (Pt. 1)

uberhusband und ich sind ziemlich viel im Auto unterwegs. Ausflüge, Besuche bei weiter entfernt wohnenden Freunden und Verwandten und so weiter. Dabei machen wir auch gerne mal Umwege, um noch hier und da einen Zwischenstopp, weil es gerade so gut passt oder wir einfach Lust haben. 

Im Herbst 2013 haben wir unser Unterwegs Sein dann auf die nächste Stufe gehoben und sind zum Road Trip an der Ostküste der USA aufgebrochen. Das war super und dieses Jahr im August werden wir wieder roadtrippen, dieses Mal in Irland. 


Bei der Planung eines Road Trips stellen wir uns verschiedene Fragen, die ich jetzt einfach mal aufliste und, aus meiner Sicht, beantworte. Andere machen das vielleicht anders , aber so machen wir das. Das ist also mein ganz persönliches How To Plan A Road Trip, das weder Anspruch auf Vollständigkeit oder allumfassende Korrektheit erhebt.

Sonntag, 22. März 2015

Bärlauch-Scones. - Ich sag mal: "Hallo Frühling 2015!"

Bärlauch ist einer meiner Lieblingsfrühlingsboten, denn man kann unendlich viele leckere Dinge mit ihm zubereiten. Diese Woche hatten wir den ersten Bund Bärlauch in unserer Gemüsekiste und ich habe ihn zu sehr leckeren Bärlauch-Scones verarbeitet.


Scones sind, im Gegensatz zu normalen Brötchen oder Brot relativ schnell zubereitet und gebacken, da sie nicht gehen müssen. Nach rund 40 Minuten kann man das dampfende Backwerk schon essen. 

Während Scones traditionell ja eher die Größe von kleinen Brötchen haben, habe ich dieses Mal einen großen Scone gebacken, von dem man dann kleinere Portionen abschneiden oder abreißen kann.

Samstag, 14. März 2015

Kreisrunder Apple Pie: Happy Pi(e) Day!

Ich muss mich beeilen. Es ist kurz vor 9 und dieser Apple Pie muss unbedingt um 9.26 Uhr online gehen. Wieso? Weil heute der 14. März und somit Pi Day ist, also der inoffizielle Feiertag für unsere liebste seltsame Zahl aus dem Mathematikunterricht ist. Und auch wenn ich nicht plötzlich unter die Mathematiker gegangen bin, will das gefeiert werden, vor allem, weil es ein ganz besonderer Pi Day ist: am 3 /14/ 15 um 9:26 sind wir mit sieben Nachkommastellen in Datum und Uhrzeit unserer lieben Pi so nah wie nie. Und ja, das reimt sich hier jetzt auch noch.


Zum Pi Day habe ich Apple Pie gebacken, angeblich der amerikanischste aller Pies - und irgendwie doch auch sehr deutsch. Da heißt er dann eher gedeckter Apfelkuchen und schmeckt einfach sehr gut.
Apple Pie Rezepte gibt es wie Sand am Meer und meins ist sehr, sehr einfach: Mürbeteig, Äpfel. Mürbeteig - fertig. Aber keine Sorge, ich habe das unten noch etwas genauer aufgeschrieben. Jetzt aber erstmal hoch die Tassen und happy Pi Day - egal, wie gut oder schlecht Ihr damals in Mathe wart!

Freitag, 6. März 2015

Merguez-Burger mit Sowas-wie-Wunderteig-Buns - und mit karamellisierten Zwiebeln, allem was lecker ist (Aioli!) und frustbefreiender Wirkung, wirklich!

Letztes Wochenende war ein bisschen hart für mich. Ich saß zu Hause, musste wirklich dringend und ernsthaft arbeiten und der Rest von Bloggerhausen war auf dem Foodblogger Camp in Reutlingen, verschiedenen Workshops oder auf dem Kölner Street Food Festival. Nur ich war, wie gesagt, zu Hause, arbeitend, und die vielen, vielen Tweets und Instagram-Fotos trieben mich irgendwann in eine mittelgroße Krise. Überall so viel gutes Essen, so spannende Tipps und, achja, so viel gutes Essen.

Irgendwann reichte es mir und ich beschloss, um mich von dem Frust zu befreien, auch gutes Essen zu kochen. Nur für mich - und uberhusband natürlich. Ich hatte viele Ideen und erinnerte mich an ein Gespräch, das ich vergangene Woche mit Juliane von Schöner Tag noch hatte. Wir sprachen über den Wunderteig aus Stevan Pauls Kochbuch Auf die Hand und über Burger-Patties aus Salsiccia-Wurstbrät (Den Juliane inzwischen übrigens auch hier verbloggt hat!) - und da war auch meine Idee für gutes, frustbefreiendes Essen schon fertig: Ein Merguez-Burger musste es sein. Merguez statt Salsiccia, weil a) wir welche da hatten und weil b) ich Merguez großartig finde.



Da ein bisschen Brät alleine noch keinen Burger macht, beschloss ich, noch selbst Burgerbrötchen zu backen und nahm das Rezept des o. g. Wunderteigs zur Hand. Ich wandelte es etwas ab, weil ich ja (im Alltag) keinen Weizen esse, weil ich ihn nicht so gut vertrage und außerdem keinen Maisgrieß da hatte. (Später fiel mir dann auf, dass ich Polenta, die ja nichts anderes als Maisgrieß ist, gehabt hätte, aber da war es zu spät.) Das Ergebnis überzeugte trotzdem. Ich habe Euch hier schon mal einen Burger mit selbstgemachten Dinkel-Buttermilch-Buns gezeigt und kann beim besten Willen nicht genau sagen, welche besser waren.

Zutaten für 8 Sowas-wie-Wunderteig-Dinkel-Burgerbuns (So grob nach dem Wunderteig aus Auf die Hand)

400g Dinkelmehl (Type 630)
70g Dinkeldunst*
100ml Wasser (lauwarm)
100ml Milch (lauwarm)
1/2 Würfel Hefe
40g Zucker
2 Eier
80g Butter (weich, in kleinen Stücken)
1 TL Salz
etwas Milch zum Bestreichen

Und so geht's:

Dinkelmehl und -dunst in eine große Schüssel sieben. Die Milch und das Wasser vermischen, zuerst den Zucker und dann die Hefe darin auflösen. Wenn beides gut aufgelöst ist, eine Mulde in das Mehlgemisch drücken und die Flüssigkeit hineingießen. Ganz leicht untermischen und den Vorteig abgedeckt etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun die Eier, die Butter und das Salz hinzufügen und mit dem Knethaken 5 Minuten lang durchkneten. Bei mir macht das die Küchenmaschine, ein Handrührgerät geht aber auch. Wenn der Teig gut durchgeknetet ist, ihn mit bemehlten Händen zu einer Teigkugel formen. Weitere 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach dem zweiten Gehen den Teig mit Mehl-Händen in 8 gleich große Burgerbuns, also abgeflachte Kugeln formen. Die Kugeln mit der Verschlussnaht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und nochmal abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Die Buns dann mit etwas Milch bestreichen und etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (180°C Umluft bei meinem Ofen) backen. Die Buns schmecken frisch am besten, übrig gebliebene habe ich eingefroren und hoffe, dass sie aufgetaut und aufgebacken gut schmecken werden.



Belegt haben wir unsere Burger, wie gesagt, mit Patties aus Merguez-Brät. Ich persönlich finde, 150g sind eine gute Menge für ein Pattie, manchmal darf es aber auch mehr oder weniger sein. Das Brät lässt sich ganz einfach aus den Merguezwürsten drücken und zu Patties formen. Unsere Patties wurden mit einer Scheibe Gouda getoppt. Dazu gab es noch Rucola, Tomate, eine dicke Schicht Aioli (fertig gekauft, wofür ich mich weder schämen noch entschuldigen werde) und karamellisierte Schalotten. Hierfür habe ich etwa 1 EL Butter mit etwas braunem Zucker in der Pfanne erhitzt und in Ringe geschnittene Schalotten hinzugefügt und kurz etwas anrösten lassen.

So, und jetzt habe ich schon wieder Hunger. Und Ihr?

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*Dinkeldunst? Kennt Ihr nicht? Kannte ich bis vor Kurzem auch nicht, ist aber großartig. Laut diesem Internetz liegt Dunst im Feinheitsgrad zwischen Mehl und Grieß und eignet sich super z. B. für Spätzle. Das bestätigen wir mal so. 

Sonntag, 1. März 2015

Introducing Fritz-Loki - und wie ich dann ganz knapp doch keine Stil-Identitätskrise hatte.

Seit dem Valentinstag habe ich einen neuen Mann in meinem Leben, einen Mann namens Fritz-Loki. (Wieso Fritz-Loki heißt, wie er heißt, erkläre ich noch.)
Fritz-Loki zeichnet sind dadurch aus, dass er am liebsten herumgetragen wird und eigentlich die ganze Zeit eher faul an meinem Arm hängt. Eigentlich passt er gar nicht besonders gut zu mir und trotzdem verstehen wir uns prima.


Ihr merkt schon anhand des Fotos: Fritz-Loki ist eigentlich gar kein Mann, sondern eine Tasche. Eine goldene Tasche einer Marke, die ich hier jetzt mal nicht nenne, weil sonst gleich wieder irgendein Werbegeschrei los geht. Sagen wir einfach, der Papa von Fritz-Loki hat den gleichen Vornamen wie mein Mann und sein Nachname klingt ein bisschen wie das englische Wort für Leiche.
Und eigentlich habe ich mich nie als Zielgruppe dieser Marke gesehen. Dafür trage ich nicht gern genug Blazer und Blusen und Stoffhosen und Pumps und (falsche) Perlenketten und diese (in my not so humble opinion) furchtbaren Charm-Armband-Dinger und all solches Zeug, das mein Hirn vorurteilsbehaftet damit verbindet.


Und dennoch: Fritz-Loki und ich sind quasi unzertrennlich. Das riecht hier irgendwie alles ein wenig nach Stil-Identitätskrise. Falls man denn in eine Stil-Identitätskrise fallen kann, wenn man eigentlich gar keinen eindeutigen Stil hat.

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