.post-body img, .post-body .tr-caption-container { max-width: 100% !important; } -->

Seattle - Überblick #spaceneedletocablecar Road Trip 2016

Diesen Sommer will ich direkt von unserem Road Trip bloggen - und da ich seit Montag unterwegs bin, ist der erste Post fast schon überfällig. Aktuell sind wir in Seattle, ab morgen geht es dann so richtig los, wenn wir unseren Mietwagen abholen und losfahren.

Natürlich haben wir aber auch in Seattle einiges erlebt und deshalb gibt es heute zunächst einen Übersicht-Post. In den kommenden Tagen werde ich noch über einige Sachen detaillierter bloggen.

Blick von Kerry Park auf Seattle

Der unhipste Urban Jungle Blog Post ever: Meine Beamten-Grünlilie - just a plant and its will to survive.

Meine Erbsenpflanze (vgl. hier, hier, hier und ein bisschen auch hier) ist abgenippelt. Nach nur 2 Monaten hat sie das Zeitliche gesegnet, obwohl ich mir solche Mühe gab, sie am Leben zu erhalten, und obwohl ich doch mit anderen Pflanzen verhältnismäßig (für meinen schwarzen Daumen) gute Erfolge erziele. Wir einigen uns also darauf, dass ich nichts dafür kann und diese dämliche Erbsenpflanze genau das ist: dämlich. Und empfindlich. Das Primelchen und die Obernulpe unter den Grünpflanzen. 

Es musste etwas Neues her, denn mein Leather Strap Shelf ist wie gemacht für eine schöne Grünpflanze. 

Als ich neulich dann im Schulhaus unterwegs war, bekam ich eine Idee: Einer meiner Kollegen hat auf seinem Schreibtisch im Lehrerzimmer sehr viele Pflanzen, vor allem Grünlilien, Kakteen und Sukkulenten, und ich fragte ihn, ob ich einen Grünlilien-Ableger haben dürfe. 
Dürfe ich natürlich, sagte er, und zwar nicht nur eine Ableger, sondern sogar einen etwas größere Pflanze (im Vergleich zu einem Ableger, nicht im Vergleich zu den Monstrositäten, zu denen sich manche Grünlilien entwickeln), die schon selbst Ableger hat. Er würde sie vor den Ferien nämlich sowieso unter den Kollegen verteilen - und so suchte ich mir am letzten Schultag eine Grünlilie aus. Die Entscheidung fiel mir schwer, weil ich ja die beste Pflanze haben wollte. Eine, die nicht gleich wieder abnippelt. Diesen Gedanken teilte ich mit meinem Kollegen und er hatte sofort die richtige mich: "Nimm die da, die hat letztes Jahr die ganzen Sommerferien alleine im Lehrerzimmer überlebt." 

Was soll man da noch sagen? Ich war überzeugt. Ein Überlebenskünstler, ein Kämpfer, eine Pflanze, die nicht einfach abnippelt wie diese arschige Erbsenpflanze. Eine Grünlilie, die sechseinhalb Wochen auf sich allein gestellt war und den Umständen trotzte. Eine Pflanze so glorreich, dass mein Kopf sofort die passende Hymne abspielte:

Rising up
back on the street. 
Did my time, 
took my chances.
Went the distance,
now I'm back on my feet.
Just a man plant 
and his its will to survive.


Grapefruit brûlée. Denn wie schon Richard Gilmore sagte: "A grapefruit is brain food."

In meiner Gemüsekiste war diese Woche eine Grapefruit und vermutlich liegt es am omnipräsenten Gilmore Girls Revival Hype an meinem brillianten, von Kaffee geschärftem Gehirn, dass ich als erstes an Richard Gilmore, Familienpatriarch und bekennender Grapefruit-Fan aus Gilmore Girls, denken musste. Schließlich fasst es es in der 11. Episode der 2. Staffel (ok, das habe ich nachgegooglet) in Worte:

A grapefruit is brain food. It has vitamin C and folic acid and it helps with your digestion. It really is a terrific fruit.

Und auch wenn ich sonst im Team Lorelai spiele, die sich nachhaltig nicht überzeugen lässt:
Recht hat er! Grapefruits sind großartig - die richtige Mischung aus sauer und bitter, nur ein bisschen süßer könnten sie zuweilen sein. Und dafür habe ich heute eine Lösung: Grapefruit brûlée


Ooops, I dyed it again: Channeling my inner unicorn - in Weißblond und Pastellviolett.

Irgendwo in den weiten des Internets habe ich folgendes irgendwann in etwa diesem Wortlaut gelesen:

When I look into the mirror I see a unicorn. 
A badass unicorn.

Und genau so fühle ich mich momentan, denn letzten Mittwoch habe ich es gefunden: Mein inneres Einhorn, mein inner badass unicorn, und seither ist auch die Einhorn-Emoji-Dichte in meinem Chats sehr gestiegen.


Ich habe jetzt nämlich weißblonde Haare, mit einem pastellvioletten Stich, und ich liebe sie.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu wissen und auch nicht zu sagen, außer dass die Reise dorthin spannend war: Tapfer (!) durchlebte ich in über 4 Stunden mehrere Blondierdurchgänge - nach dem ersten sah ich aus wie ein eidottergelber HP Baxxter - und ebenso viele Pflegekuren, damit ich meine frisch gebleichte Haarpracht nicht gleich wieder verliere. Neben einem neuen Schnitt, den ich zuerst nicht wollte*, jetzt aber liebe (!), bekam ich zum Ende noch etwas Pastelllila verpasst. Und voilà, da ist es, mein inneres Einhorn. Ganz sicher keine Konsensentscheidung**, die jeder lieben wird, aber doch eine wahnsinnig gute.

Und ich kann Euch eins sagen:

Don't mess with badass unicorns.

*Ich wollte ursprünglich noch einen Pferdeschwanz machen können. Kann ich jetzt nicht mehr. Das war aber natürlich so abgesprochen. Ich hänge weder an meiner Naturhaarfarbe noch an meiner Haarlänge, sonst würde ich solch eine Aktion ja nicht bringen.

** Bei Bedarf kann ich ja aber auch jederzeit das Bullshit Bingo aus meinem letzten Haarfarbenpost rausholen.


Porzellanrettung mit (New) Kintsugi

Wenn man Dinge kaputt macht, dann ja oft Lieblingsdinge. Die schönen, die man gerne mag, und eigentlich so gut wie nie die alten, die man eh nur noch hat, weil sie halt noch Platz im Schrank haben. So ging es mir auch mit meiner schönen, noch gar nicht vor so langer Zeit gekauften, floralen Schale von Pip Studio, aus der ich eigentlich ständig esse. (Beweise 1, 2, 3, 4, 5, 6)

Nun ja, da lag sie nun in vier Teilen vor mir und mir war zum Heulen zumute - auch wenn ich die Schale natürlich noch nachkaufen könnte. Da die Schale aber nicht in hunderte kleine, sondern ein sehr großes und drei etwas kleinere Teile zerbrochen war, entschloss ich mich, das beste daraus zu machen, und sie zu kleben. Ich recherchierte ein wenig nach Porzellanklebern und hatte irgendwann einen Geistesblitz: Kintsugi!

Kintsugi ist die japanische Tradition, zerbrochenes Porzellan mit Goldkleber zu reparieren. Der Prozess ist natürlich komplizierter als schnödes Kleben und eine richtige Handwerkskunst, aber mein Ehrgeiz war geweckt und der Recherchefinger zuckte und brachte folgende Erkenntnisse zum Vorschein:
- Vergiss echtes Kintsugi!
- Probier's mal mit Fake-Kintsugi!


Und so kam es, dass ich auf humade.nl ein New Kintsugi Set entdeckte, kurzerhand bestellte und mich ans Werk machte. Mit dem Ergebnis bin ich einigermaßen zufrieden - mit etwas mehr Geduld und einer ruhigeren Hand hätte man sicher noch mehr rausholen können, aber meine Schale ist geflickt und dient fortan als Dekoobjekt.

Die Inhalte meines Blogs sind, soweit nicht anders angegeben, mein Eigentum. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder anderweitig genutzt werden.

Im Blog verwendete Bilder, Fotos und Videostreams, die nicht mir gehören, habe ich mit einer Quelle gekennzeichnet. Diese Bilder werden nicht kommerziell genutzt, sondern
nur zu Kommentierungszwecken verwendet. Falls ihr eure Inhalte hier findet und nicht wollt, dass ich sie zeige, dann schreibt mir - ich werde sie dann entfernen.

Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links.